| Hallo, Gast |
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.
|
| Foren-Statistiken |
» Mitglieder: 228
» Neuestes Mitglied: dvdr
» Foren-Themen: 869
» Foren-Beiträge: 23.313
Komplettstatistiken
|
|
|
| Die Zarge - Resonanzen - Dämmung - Jahrzehnte Erfahrungen |
|
Geschrieben von: locomotiv.gt - 21.10.2025, 12:01 - Forum: Plattenspieler
- Antworten (1)
|
 |
Die Zarge - Resonanzen - Dämmung - Jahrzehnte Erfahrungen
Hier gebe ich MEINE Erfahrungen dar, die KEIN Allgemeinwissen darstellen.
Persönlich stimme nicht messtechnisch, sondern mit den Ohren einen Dreher ab.
Seit 25 Jahren baue & modifiziere ich Plattenspieler.
Zufälle & Tests
Die Zufallsentdeckung
Vor über zwanzig Jahren habe ich an einem Dreher in der Küche rum geschraubt. Der Dreher stand ohne Dreherboden, also nach unten offen, auf der Arbeitsplatte, spielte, die Musike klang wie sie sollte. Dann stand der Dreher auf einem Ceranfeld. Auf einmal klang die Musike ganz eigenartig. Beinah gruselig. Dreher wieder auf die Arbeitsplatte gestellt, und höre & staune, war die Musike wieder wie sie sollte.
Erkenntnis: Der Dreherboden muß einen großen klanglichen Einfluss haben.
Kurze Erläuterung zu Dreher-Resonanzen
Dies ist MEINE persönliche Schlussfolgerung ...
Ein Dreher ist genau das Gegenteil zum Musikinstrument. Bei einem Musikinstrument sollen sich die Frequenzen ausbreiten, umher tollen. Kurz, lebendige Pädagogik.
Ein Geigenbauer stimmt seine Geige nach Gehör ab. Der Erbauer weiß ganz genau wo er ansetzen, was dieser zu setzen oder weg nehmen muß. Dies ist nicht erlernbar, sondern braucht Jahre, Jahrzehnte Erfahrungen & ein geschultes Gehör wie Händchen.
Das ganze geschieht ohne Labor & Messtechnik.
Bei einem Dreher sollen Frequenzen beruhigt werden. Kurz schwarze Pädagogik. Hier liegt die Kunst in der Beruhigung der Frequenzen.
Ein Abtastsystem ist wie ein kleiner Stromgenerator, dabei werden auch Frequenzen & Schwingungen über die Nadel, zum Systemkörper, dem Headshell, Tonarmrohr, Vertikal- & Horizontallager, Chassis, bis zur Zarge übertragen. Kurz gesagt, es sind Microschwingungen. Die gilt es zu beruhigen.
Für mich persönlich ist ein Plattenspieler ein Musikinstrument, daher stimme ich ein Plattenspieler mit dem Gehör ab.
Der Test
Für mich ist der ideale Testdreher der Ziphona Opal mit dem sehr empfindlichen RFT MS16 Abtastsystem. Dieses System reagiert sehr feinfühlig auf Unstimmigkeiten eines Laufwerkes. Nebenbei, ich beschäftige mich seit über zwanzig Jahren mit diesem System, gelte als die MS16 Spezialistin.
Der Ziphona Opal / Granat besitzt eine ungedämmte Plastezarge & einen Pappboden. Da ist alles an unschönen Schwingen & Verzerrungen wahr zu nehmen.
Als PhonoPre wurde der interne modifizierte PhonoPre genutzt, also der direkte & kürzeste Weg vom System zum PhonoPre.
Die Materialien & Aufbau des Tests
Zarge original ungedämmt, sowie mit eine mit Alubutyl beplankt.
Als Böden dienten:
original Pappboden, Pappboden mit Alubutyl, 22mm MDF, Spanplatte, Multiplex Birke, OSB, massiv 40 mm Buche
Kopfhörer, Digirecorder zur Aufzeichnung
Der Ausgang des Phonopres ging direkt, ohne Umwege, in den Digirecorder, direkter geht es nicht.
Es wurde immer wieder das selbe Musikstück genutzt. Teils ins brachialer Lautstärke.
Milva, die Macht der Gewohnheit - das ideale Teststück, mit Hang zum Verzerren, tiefen Tönen, getrennten Kanälen usw.
Testablauf & Testergebnis
Immer wieder habe ich unter Kopfhörer das Musikstück rauf & runter gehört. Einmal mit originaler Zarge & Alubutylzarge. Die Dreherböden wurden dabei in chronologischer Reihenfolge behört.
Bei ungedämpfter Zarge traten z.B. bei Spanplatte Verzerrungen auf.
Massivbuche als Boden klang für mich irgendwie muffig. Auch Multiblexbirke klang irgendwie komisch, irgendwas schwang damit.
Am Ende stellte sich MDF als das ideale Dreherbodenmaterial heraus. Klanglich, sowie was Verzerrungen betrifft. Bei Lautsprechern hat sich MDF auch als das Material heraus gestellt.
Es heißt, das der Kleber, nicht das Holzmehl, die Dämpfung bewirkt.
Erfahrungen über Jahrzehnte
Kürzlich habe ich eine original Zarge eines Elac 50 H innen mit 16 mm MDF Platten beplankt, mit einem 16 mm MDF Boden ausgestattet, dazu drei Messing Absorber als "Stellfüße". Klanglich & musikalisch hat nicht nur mich der Elac nach dieser Modifikation mehr als überrascht.
Spanplatte kann mitschwingen & klanglich sehr recht negativ auf den Dreherklang sich auswirken. Entweder tausche ich die Zarge gegen eine aus MDF oder ich beplanke diese von innen mit MDF.
Bei Plastezargen hat sich gezeigt, das es genügt, die Seitenwände mit Alubutyl zu beplanken. Der Kunststoff kann unbeplankt mitschwingen. Der Klang eines Plastedreher verbessert sich durch Alubutyl & MDF Boden merklich.
Daher verwende ich ausschließlich MDF als Zargen- & Bodenmaterial.
Dual CS 750 & CS 5000
Beide Duals sind technisch identisch.
Der CS 750 hat eine MDF Zarge, der CS 5000 eine Spanplatten Zarge.
Beide Dreher hatte ich vor Ort, mit dem selben System im 1:1 Vergleichstest.
Klanglich ist der CS 750 der bessere Dreher. Der CS 750 ist für mich klanglich einer der besten & unterschästesten Dreher.
Der Dreherboden.
Nach meinen persönlichen Erfahrungen ist der Dreherboden mit das wichtigste am Dreher. Wenn nicht das wichtigste.
Wie oben beschrieben, tausche ich Hartfaser- oder Pappböden immer gegen MDF. Was sich positiv auf den Klang auswirkt.
Es gab mal den sogenannten Sonnenscheinboden, mit einer speziellen Einfräsung.
Ein nach unten offener Dreher, ohne Boden, kann mit dem Untergrund reagieren, im positiven, wie im negativen.
Der experiemntelle Zufallsfund
Es gab mal eine Ikea MDF Küchentür mit einer äußeren Wabenstruktur. Diese Tür habe ich spaßenshalber als Dreherboden missbraucht.
Ergebnis: Das Klangbild wurde offener, räumlicher - Der Ikea Kangboden war entdeckt ...
Es gibt Plattenspieler, wie der Dual CS 750 / 5000 die haben ab Werk einen Wabenboden.
Es könnte sein, das durch den Wabenboden Frequenzen gebrochen werden, was sich ein verändertes Klangbild bewirken kann.
Sonderstatus Brettspieler
Bei einem Brettspieler zeigte es sich klanglich positiv, wenn zwischen Tonarmbasis & Zarge ein Filzring zwischen gelegt wird. Hierbei wurde der Grundton betonter. Der Dreher vermittelte mehr musikalisches Fundament.
Zum Abschluß ...
Kann ich jedem nur dazu raten mit Plattenspielern, Zargen, Böden herum zu experimentieren. Mit der Aufstellung, der Tellermatte, Spikes, Absorber & was weiß alles.
Kauft Euch einen schlichten Dreher, befummelt dieser, zieht Eure Schlüsse daraus.
Das hier Geschilderte ist meine Jahrzehnte Erfahrungen. Die NICHT als das Nonplusultra gilt. Sondern zum Nachdenken, Experimentieren einladen möchte.
Gruß Nadja
|
|
|
| Windows 10 weiter betreiben |
|
Geschrieben von: Kellerkind - 21.10.2025, 07:23 - Forum: Computer, USB und Co
- Antworten (2)
|
 |
Morjen morjen,
offiziell wurden ja am 14.10.2025 alle Sicherheitsupdates für Windows 10 eingestellt.
Meinen Windows 10 Rechner nutze ich schon länger nicht mehr und ist hier nur auf Reserve, falls der 11er mal in die Werkstatt muß.
Ich zog mir gestern alle updates auf den 10er drauf, die Kiste ist lange gelaufen
Dann ging unter den Einstellungen bei den updates ein Fenster auf, wo angeboten wurde, daß Micorosoft noch ein Jahr weiter Sicherheitsupdates für lau anbietet-
man muß dazu nur mit dem Micorosoft Konto angemeldet sein - also Knopf gedrückt und erhielt sofort eine Bestätigung, daß ich nun ein weiteres Jahr geschützt bin.
Das finde ich mal prima von Microsoft.
Geht total unkompliziert und ist kostenfrei!
Wollte ich euch nur mal erzählen, wenn ihr noch mit W 10 arbeiten sollten - einfach in die Systemeinstellungen gehen, auf updates klicken und dort den Anweisungen folgen - sind nur ein paar clicks.
Ich freu mich drüber, auch wenn ich mich ein wenig ärgere, mir Ende letztes Jahr nen neuen Rechner gekauft zu haben, weil ich dachte, da bestellen bald so viele - daß man nix gescheites mehr abkriegt
Aber was man hat, das hat man.
Ich war mit Windows 10 immer sehr zufrieden, mit 11 stieß ich ein paar Mal vor hartnäckige Probleme und die Kiste war insgesamt 4 Wochen in der Werkstatt.
Es dauerte sehr lange den Fehler zu finden - und war eine Inkompatibilität des Terra Control Centers mit einigen 11er updates, was zu Fehlfunktionen der Lüftung führte.
Was wurde da alles ausgetauscht - und das Problem tauchte immer wieder auf, bis Terra (Wortmann) das Control Center mal updateten , dann war Ruhe im Karton.
|
|
|
| Lenco L75 S & L78 SE - Fertig! Mit viel Optimierung ... |
|
Geschrieben von: locomotiv.gt - 18.10.2025, 14:23 - Forum: Plattenspieler
- Antworten (5)
|
 |
Ein Freund ist durch mich Lenco-fiziert worden. So bat er mich ihm einen abgerockten, aus einer Tanzschule, L 78 SE neues Leben ein zu hauchen.
Wenn ich schon dabei bin, kann ich gleich noch einen seltenen L 75 S wieder beleben.
L75 S & L 78 SE haben Japan S-Tonarme die nicht Höhen einstellbar sind.
Bei beiden Drehern habe ich das S-Arm Horizontallager auf die originale Lenco Tonarmbasis gesetzt, das Lager mit Keramiklager versehen.
Durch Wärme, Lötkolben, kann die Lenco Tonarrmaufnahme entfernt werden.
Die neue Tonarmauflage wird auf die Lenco Lagerachse aufgesteckt & verklebt.
Zarge
MDF, nach meinen Erfahrungen & Versuchen, ist MDF das beste Zargenmaterial klanglich & Resonanz reduzierend.
Ein Freund hat sich eine massive Zarge aus mehreren Lagen Multiplex gebaut, die ich einem L 78 SE Chassis anpassen durfte.
Dieser "Monster" Lenco spielt bei weiten nicht so dynamisch & musikalisch wie meine einfache & schlichte 19 mm Zarge.
ein Dreher kann auch tot gedämmt werden.
Wunschfarbe weiß - steht dem Lenco sehr gut ...
Chassisanpassung an die Lenco Tonarmbasis
Die Lenco S Modelle heben ein kleineres Loch für die Tonarmbasis als die klassischen Modelle.
Dieses Loch wird mit einem Stufenbohrer auf 30mm aufgebohrt.
Beim L 75 S muß die Mutter noch etwas angepasst werden, damit der Tonarrmlift weiter funktioniert.
Einige Löcher sind in den Chassis geschlossen worden, sowie die 16er Tour am L 75 S rückgebaut.
Die L 78 SE ist Endabschaltung deaktiviert, das Loch im Chassis geschlossen.
Tonarme
Beide Tonarmrohre bekamen am hinteren Teil ein Karboninnenrohr. Dies macht das Tonarmrohr steifer & der Klang verbessert sich dadurch.
Symmetrisch geschirmte Tonarmkabel mit einem HF Filter am Schirm, so wie eine Direktverdrahtung mit einem symmetrischen OFC Cinch Kabel.
Beim L 78 SE muß die Kabelführung oberhalb abgeleitet werden. Die Tonarmrohraufnahme wird um 180° gedreht, somit kann die Tonarmgeometrie auch direkt an der Tonarmbasis, nicht nur am Headshell, eingestellt werden.
L 75 S - C.E.C. Tonarm von einem Visonik 8200 für 25 € ...
Antiskating
L 75 S Fadenantiskating - das Gewicht, 1 Gramm, wurde durch Versuche ermittelt.
L 78 SE Hebelantiskating
Tellerlager
Auf Ölbad umgerüstet, teils mit Keramikkugel & Teflonlagerspiegel.
L 75 S mit einer Metallscheibe verstärkt, passt nicht beim L 78 SE.
Motor
Revidierung mit neuem Fett & Teflonlagerspiegel.
|
|
|
Lenco L75 S kontra Magnat MTT |
|
Geschrieben von: locomotiv.gt - 11.10.2025, 22:16 - Forum: Plattenspieler
- Keine Antworten
|
 |
Ich bin gerade dabei zwei Lencose zu bauen. Einen für einen Freund, den zweiten wollte ich eigentlich verkaufen ...
Den ersten Lenco habe ich in groben Zügen fertig. War ne ganz schöne Plackerei.
Bilderse gibt es wenn der zweite Lenco fertig ist.
L 75 S
MDF Zarge, Ölbadtellerlager, C.E.C S-Arm auf Lenco L75/78 Tonarmbasis mit Keramiklager, geschirmtes symmetrisches Tonarmkabel mit HF Filter, Karbonrohr im S-Rohr
Magnat MTT
versteifte Tonarmbasis, J-Tonarmrohr mit Innenkarbonrohr, symmetrisch geschirmtes Tonarmkabel mit HF Filter, überarbeitete Zarge
Beide Dreher haben die China / Magnat Füße, statt der Gummiringe Korkplättchen.
Mit drei Messingspikes rasst der Lenco dem Magnat in Brillanz & offener Bühne davon.
System: das modifizierte ULM63 SH
Kurz & Knapp ...
Der Magnat hat keine Chance gegen den Lenco. Der Lenco bringt viel mehr Volumen, Grundsubstanz, Dynamik, das ULM63 ist räumlicher & viel präsenter.
Der Lenco hämmert los, da erblasst der Magnat MTT.
Der Magnat MTT, modifiziert, ist ein Feingeister. Der Klang ist schön gewiss, nur der Schneit, das Feuerwerk des Lencos fehlt ihm.
Fazit:
Modifiziert macht der MTT Spaß & Freude. Original ist der gegen einen Lenco ein Schatten seiner selbst.
Lohnt sich der Kauf eines Magnat, nein.
Fürs selbe Geld würde ich einen Lenco empfehlen. Die Kisten gehen für Selbstschrauber bei 50€ los.
Den Elli habe ich noch nicht einmal feinabgestimmt ...
Mein Reden, laßt sie Finger von modernen Drehern & holt Euch einen guten bewehrten Dreher. Die gibt es meist viel günstiger als Neuware.
400 / 500 für einen gebrauchten Magnat, dafür gibt es sehr gescheitere Dreher aus der bewehrten HiFi Zeit.
Meinen letzten Lenco 75 habe ich für 350 € verkauft ..., dafür gibt es keinen Magnat ... Der neue Lenco Freund hat ein Dauergrinsen beim Musik genießen. Einen zweiten Lenco baue ich grade für ihn.
Gruß Nadja
|
|
|
| Rega Exact - MM Systeme modifizieren ... |
|
Geschrieben von: locomotiv.gt - 08.10.2025, 15:40 - Forum: Tonabnehmer
- Keine Antworten
|
 |
Ich mag das Rega Exact, das Ding ist völlig verkannt.
Das Ding fühlt sich auf Brettspielern pudelwohl.
Das Exact nenne ich auch HiFi DJ System. Auf dem richtigen Dreher kann das richtig böse Baß. Das Exact muß man enddecken.
Für 50€ hatte ich mal ein Nadelverunfaltes Exact ergattern können. So machte ich mich an die Modifikation.
Exact / Elys 2 Modifikation
Schritt I - Frequenzreduktion
Auf der Rückseite des Systems ist einer kleiner Deckel, dieser kann geöffnet & mit Sanduhrensand befüllt werden.
Schritt II - Symmetrisierung / Schirmung
Behutsam das Abschirmblech entfernen. Eventuell mit dem Lötkolben erwärmen. Ist etwas frickelich, da verklebt.
Am Innern des Abschirmblech ist ein Drähtlein angelötet welches an die Spulen geht, dieses entfernen. Das System ist nun symmetrisch.
An der nicht sichtbaren äußeren Seite des Abschirmbleches wird ein Drähtlein angelötet. Das Drähtchen um die Schraube der Headshellschraube umtütteln. Die Systemschirmung geht jetzt über das Headshell / Tonarmrohr. Beim Headshell etwas Farbe bei der Schraube weg kratzen. Den Durchgang prüfen.
Empfehlenswert: HF Filter ans Tonarmrohr
Schritt III - Kanal Korrektur / Nadel
Ist das System offen, kann die originale Nadel von hinten raus geschoben werden.
Die Nadel ist von zwei Blechen umschlossen, diese exakt ausrichten. Damit wird die Kanalgleichheit korrigiert. Das Exact neigt am Werk zu Kanalungleichheit.
Ist die Nadel draußen, kann jede beliebige Nadel eingesetzt werden.
Wink: bei ebay gibt es für 108 € hyperelliptische Nadeln, die könnten sich sehr gut im Exact machen, das Exactpuschen.
Schritt IV - Einstellung
Exact Auflagekraft 1,8
Kapazität um 200 pF - ausprobieren
Tonarm erhöht, nicht plan
Wer mag, sollte mit Headshells, Tellermatten & Drehern experimentieren.
Das wars ... Damit gewinnt das Exact klanglich.
Viel Freude beim Nachfrickeln wünscht
Nadja
|
|
|
| "2M Black" selbst bauen > ULM63 + Shibata + 2M Systemträger |
|
Geschrieben von: locomotiv.gt - 05.10.2025, 22:06 - Forum: Tonabnehmer
- Antworten (2)
|
 |
Ich hatte mal einen ULM63 in ein 2M Systemträger gepflanzt, das spielt in einem Dual sehr schön. Leider habe ich das ULM verkauft. Also mußte ein neues her ...
Ein 2M Black & Bronze habe ich erfolgreich modifiziert. Diese spielen viel "vollmundiger", feiner & vor allem verschwinden die OM / 2M spitzen Höhen. Das ist anderes Hören ...
Der Systemträger des 2M ist steifer als der des OM. Der 2M Träger läßt sich Resonanz reduzieren.
Unter dem abschraubaren Metallträger befinden sich vier Hohlräume, die werden mit Sanduhrsand gefüllt. Auf den Sand kommt Sekundenkleber damit der Sand nicht raus rieselt.
An der hinteren Stirnseite des Metallträgers wird Farbe abgekratzt, damit ein dünnes Drähtchen eine Verbindung zum Metallplättchen bekommt, wird eingeklemmt.
Das Drähtchen muß mit dem Metallschirm des Abtastsystems verbunden werden. Zuvor muß die Brücke zwischen der rechten Signalmasse & Systemschirm gekappt werden. Das System wird dadurch symmetrisch. Was äußerst positiv auf den Klang auswirkt.
Beim Headshell muß bei einer Schraube etwas Farbe entfernt werden, das die Tonarmrohrschirmung bis zur Systemabschirmung weiter geleitet wird.
An meinen Tonarmrohren ist jeweils ein HF Filter, somit hat das System auch eine HF Filterung. Dieser Schirm kann auch in das Schirmkabel eingebunden werden & wird dann außen an den Dreher angeschlossen.
2M Black selber bauen ...
Zutaten ...
ULM63 - 50 €
2M Systemträger - 15 € - kam aus Ungarn ...
Shibata Nadel - hatte mal drei originale Onkyo DN-28/4 für 250 € neu gekauft
eine olle Trägernadel
ein rundes Nadelgummi
einen OM Nadelträger
2M Systemträger wie oben beschrieben modifizieren
> darin kommt das symmitrierte ULM63
> Schirmbrücke zwischen Systemschirmung & Systemträger schaffen
Der OM Systemträger wird von der alten Nadel befreit. Das Nadelgummiröhrchen wird aufgebohrt für ein größeres rundes Nadelgummi.
Die dünne Shibata Nadel wird aus ihrem Nadelröhrchen von hinten raus gedrückt & mit nem Seitenschneider abgelängt. Die Schnittkannten vorsichtig entgraten. (Die Onkyo Nadel hat den Magneten mittig)
Die dickere Trägernadel ablängen, mit einer Nähnadel das Röhrchen in Form bringen.
Die offene Seite des Nadelröhrchen wird zart in Sekundenkleber gestupst, die Shibata Nadel in das Nadelröhrchen eingeschoben. Fertig ist die Shibata Nadel ...
Das Nadelgummi ...
kommt entweder direkt in das Nadelröhrchen des OM Trägers, die Nadel wird ins Gummi eingeschoben & ausgerichtet.
Oder die Nadel kommt gleich ins Gummi, wird zusammen in das Nadelröhrchen ein gefummelt.
Hilfsmittel: Holzzahnstocher, damit läßt sich das Gummi sehr gut ausrichten & einschieben.
Wichtig, der Magnet darf nicht aus dem hinteren OM Nadelröchen raus schauen, sonst gibt es Verzerrungen.
Damit ist ein "2M Black" geschaffen ...
Das ULM63 Shibata ist an einem Aluminium Unitra Headshell, damit spielt das ULM sehr schön. An einem Technics Headshell ist das ULM dumpfer, die Höhen reduzierter.
Das ULM ist auf einem von mir modifizierten Magnat MTT. Die beiden passen sehr gut zusammen.
Als Tellermatte dient ein Platzdeckchen von Aldi.
Ende Oktober besuche ich eine Freundschaft in Hamm. Dort werden wir das ULM63 mit den modifizierten Black, dem Bronze, sowie deren & meiner Nadeln vergleichen. Ich bin echt gespannt drauf.
Das ULM63 Shibata spielt sehr, sehr schön. Es geht nicht so in die Breite wie andere Systeme. Es bleibt vor einem mit einer lebendigen Strahlkraft. So wie in einem Kammerkonzert in einem Schloßsaal. Warm & ergreifend.
Mir persönlich gefällt die Natürlichkeit. Xylophon & Saxophon sind ein Träumchen ...
Wer Appetit zum Nachbauen bekommen hat, dem wünsche ich viel Freude beim Frickeln ...
Audiophile Grüße Nadja
|
|
|
| anTiTon Wandler DiAn |
|
Geschrieben von: De Schdefan - 05.10.2025, 11:46 - Forum: Digital-Analog-Wandler
- Antworten (44)
|
 |
Hallo Ihr Lieben,
der Hersteller des kleinen Verstärkers Arno - siehe dem Thread unter Vollverstärker - bietet seit Sommer auch einen kleinen Digital/Analogwandler namens DiAn an.
Das erste Gerät, das in den Test ging, landete letzte Woche bei mir und hatte jetzt ein Woche lang Zeit, sich warm- bzw. einzuspielen.
Da der Wandler manufakturneu ist, hab ich ihm circa 50 Stunden gegönnt.
Meine Hörerlebniss möchte ich in dieser Rubrik mit Euch teilen. Wenn das Gerät bei mir zum Test gelaufen ist, wird er danach ins südbadische zu Mannie und Achim wandern.
Bei mir spielt er an der Kette CEC Laufwerk TL 5, zusammen mit dem kleinen Arno Wunderverstärker und natürlich an meiner inzwischen 7 Jahre alten Thivan Eros, der Nichtannie.
Die Messlatte sitzt hoch, weil ich seit 3 1/2 Jahren den bestens beleumdeten Aqua Voce S2 als Wandler nutze, der neu ein mehrfaches vom kleinen DiAn kostet und durch seine wunderbare Mittenaufösung, bestechende Räumlichkeit und musikalische Zartheit hier als gesetzt gilt. Ein, wenn überhaupt, gebrauchter La Scala könnte den Klang noch weiter nach vorn bringen, doch auch der ist preislich ab ca 3500 Euro in anderen Gefilden - real doppelt so teuer wie der DiAn Wandler und neu mit ca 8T Euro unerschwinglich für Normalos
Heute ist kein Radtag, deshalb wird ab sofort intensiv gehört und ich werde meine Eindrücke Euch heut im Laufe des Tages schildern.
|
|
|
|