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  ASR News
Geschrieben von: Peter33 - Vor 7 Stunden - Forum: Transistor-Verstärker - Keine Antworten

Neue Emitter u. a. mit mehr Leistung:

ASR Emitter Exclusive HV | High-End HIFI

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  Musical Paradise MP 701 Vorverstärker
Geschrieben von: Thomas74 - Gestern, 11:06 - Forum: Röhrenverstärker - Antworten (4)

Gerade angeschlossen und bin sehr beeindruckt - so eine Tiefenstaffelung kenne ich von meinen Coax Lautsprechern bisher nicht  Schock

           

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  ASR Emitter 1 Exclusive zu verkaufen
Geschrieben von: Kellerkind - 18.03.2026, 16:53 - Forum: Biete und Suche - Keine Antworten

Hallo Freunde,

da ich nach 28 Jahren Emittertreue und Begeisterung in allen möglichen Varianten, Versionen und Ausführungen  auf Makroaudio umgestiegen bin -

biete ich hier meine derzeitigen beiden ASR Emitter 1 Exclusive an.

Gerät 1:
ASR Emitter 1 Exclusive
Bj. 4/2018  
mit Nabelschnur für evtl. Akku Nachrüstung.
incl. Aktivfilter im Netzteil und Kunststein FB von ASR
und ASR Magic Chord Stromkabel

UVP damals ca. 9.500 Euro
Mein Festpreis für Abholer Raum Worms/Mainz: 4.000 Euro

Gerät 2:
ASR Emitter 1 Exclusive 
Bj. 2/2020
2 schaltbare Lautsprecherausgänge
incl. Aktivfilter im Netzteil und Kunststein FB von ASR
und ASR Magic Chord Stromkabel.
UVP von damals weiß ich nicht - war wohl 10.000 Euro plus
Mein Festpreis für Abholer Raum Worms/Mainz: 4.500 Euro


Die Geräte kosten heute wohl bedeutend mehr. Auf Wunsch können günstig Via Blue X 40 Stromkabel mit passenden 20 VA Anschluß mit erworben werden.
Beide Verstärker stammen selbstverständlich aus Erstbesitz und sind gepflegt und in Ordnung und stammen aus Nichtraucherhaushalt.

Kann auch vor Ort auf Funktion getestet werden

Garantien, Rückgaberechte usw. gebe ich als Privatperson keine.

Das sind mit die geilsten amps des Universums - Kenner wissen, von was ich schwätze.

Mögen sie in gute und liebende Hände kommen.

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  SPL Stereo Vitalizer MK2-T
Geschrieben von: ProgNose - 14.03.2026, 17:53 - Forum: HiFi News und Allgemeines - Antworten (20)

Hallo zusammen,

ich will mich outen: seit ein paar Wochen habe ich meinen SPL Stereo Vitalizer MK2-T wieder in die Hauptanlage integriert:

   
Ich bin damals durch Werner im Kellerkind-Forum selig auf ihn aufmerksam geworden. Er stand lange Zeit herum, in der ich dabei war meine Anlage neu zusammenzustellen und klanglich ohne Einsatz von jeglichen Equalizern zu optimieren.

Diesen Prozess habe ich jetzt für mich zufriedenstellend (wie ich dachte) abgeschlossen und wollte neben anderen Geräten den Vitalizer verkaufen. Ich habe ihn daher zu einem Funktionstest noch einmal per XLR und Mogami 2534 eingeschleift, gehört … und habe daraufhin meinen Plan ihn zu veräußern ganz schnell verworfen, denn die Klangverbesserung ist doch so enorm, dass ich ohne nicht mehr hören möchte. Egal ob mit einer digitalen oder einer analogen Quelle. Vielleicht hat das inzwischen auch mit dem altersbedingten Nachlassen meines Hörvermögens zu tun (bei 12kHz ist Schluss. Das will ich nicht ausschließen. 

Es ist frappierend, wie durch den Einsatz des Vitalizers die Durchhörbarkeit und der Detailreichtum insbesondere beim Leisehören zwischen 50 und 60dB gesteigert, also quasi vitalisiert wird. Das ist besonders beim gemeinsamen Hören mit meiner Frau von Vorteil, die es nicht so laut mag. So haben wir beide etwas davon. 

Das Schöne am Vitalizer ist, dass man mit ihm die Anlage auf den Raum und die eigenen Vorlieben abschmecken kann. Man kann zum Beispiel Einfluss auf das psychoakustische Phänomen nehmen, dass bei abnehmender Hörlaustärke nicht auch alle Frequenzen gleichmäßig leiser werden, sondern zum Teil zu laut oder zu leise erscheinen. Das lässt sich mit dem sogenannten Mid-Hi Tune-Regler kompensieren, der nach den Fletcher-Munson-Hörkurven gleicher Lautheit unter Mitwirkung einer Sovtek 12AX7-Doppeltriodenröhre arbeitet. Auf der SPL-Seite findet man dazu tiefergehende Informationen, falls es jemanden genauer interessiert. 

Ich zitiere dazu eine Passage aus der BDA: „Der Stereo Vitalizer MK2-T eröffnet neue Wege, den wahren Detailreichtum des Audiosignals hörbar zu machen und ermöglicht Eingriffsmöglichkeiten in das Klangbild mit Musikalität und Effizienz. Die Vitalizer®-Technologie bringt den Empfindungszeitpunkt (Phasenlage) einer Frequenz in Beziehung zu ihrer Lautstärke (Amplitude). Laute Frequenzen, die Nachbar- frequenzen überlagern (maskieren) können, erhalten einen Empfindungszeitpunkt, der zeitlich nur minimal versetzt ist zu leiserern Nachbarfrequenzen. Dadurch werden sich überlagernde Klänge demaskiert, so daß das Audiosignal eine verbesserte Tiefenstaffelung, mehr Druck in den Bässen , klarere und differenziertere Mitten sowie seidig-brillante Höhen ohne Zischeln erhält.”

Das stimmt und funktioniert ganz großartig. Was von manchem Hardcore-Puristen als Teufelswerk und Klangverbieger abgetan werden mag, ist für mich das Tüpfelchen auf dem i zum persönlichen Wohlfühlsound. 

Letztendlich beruht doch die gesamte HiFi-Stereowiedergabe auf einer Illusion, die unser Gehirn errechnet. Wichtig ist doch nur, ob und wie tief man dabei ins Klanggeschehen eingesaugt wird und die Technik, die dahinter steckt, vergessen kann. Das gelingt mir Stand jetzt verdammt gut und ich fühle mich angekommen.

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  Hypercubes passiv
Geschrieben von: mannitheear - 08.03.2026, 12:49 - Forum: Passive Lautsprecher - Antworten (4)

Hallo zusammen,

gestern war Achim hier und hatte eine Menge im Gepäck dabei, zum Glück waren die Sachen alle ziemlich leicht und dennoch klangliche Schwergewichte.

Als erstes hörten wir den sagenumwobenen voll digitalen GAN Verstärker nochmals an der Extremi. Dieser Verstärker hat keinen (!) internen DAC, stattdessen wird das eingespeiste Digitalsignal per DSP auf PCM für die Class-D Leistungsstufe umgewandelt. Dieser Verstärker bestach erneut durch seine Transparenz und Reinheit fernab von allen negativen Attributen die man mit digitaler Musikwiedergabe gemeinhin verbindet wie Sterilität, fehlender Wärme, einer gewissen Schärfe und Timingfehlern.
Einfach großes Kino!

Neu war diesmal der analoge Eingang, den Achim dazugebaut hatte in Form einer ADC Platine, die mittels I2S mit dem Motherboard verbunden ist. Da die Platine analogseitig eine Eingangsimpedanz von lediglich 2 kOhm hatte, haben wir das Signal aus dem PhonoPre nach der analoge StSt Agmen Vorstufe abgegriffen. Wir haben nicht sehr viele Platten gehört, es ging lediglich um einen Eindruck wie transparent diese Lösung arbeitet. Nach einer Optimierung der Pegelverhältnisse um den ADC nicht zu übersteuern waren wir zufrieden und ich würde aufgrund der Kürze der Zeit jetzt ungern eine 100 %ige Transparenz behaupten wollen, aber - wenn überhaupt ! - haben sicher nicht mehr als 1 oder 2 % gefehlt - was mich doch sehr positiv überrascht hat, da diese Lösung ziemlich preiswert ist.

Das Hauptthema des Abends war aber einer neuen, rein passiven 2-Wege Version der Hypercubes!

Wir haben recht lange (und laut) damit gehört und am Schluß, allerspätestens nach Anton Weberns  "Langsamen Satz für Streichquartett", gespielt vom Beleck Quartett stand eindeutig fest, daß die Transparenz und Räumlichkeit der vollaktiven Hypercubes nicht nur erreicht sondern sogar noch getoppt wurde. 

Einfach unglaublich, wie anspringend und lebendig diese doch relativ kleinen und leichten Lautsprecher spielen, deren komplexes und dünnwandiges Gehäuse aus Tonholz keinerlei Dämmmaterial enthält. Auch im Bass langen die Hypercubes ja prinzipbedingt erstaunlich vehement und differenziert zu. 

Wer übrigens nach den Worten 'dünnwandig', 'Tonholz' und 'fehlendes Dämmmaterial' auf die Idee  kommt, die Hypercubes würden verfärben oder durch Resonanzen dem Ohr schmeicheln, den muss ich leider enttäuschen. So unverfärbt, sauber und auf den Punkt spielen wirklich nicht viele Lautsprecher, und die bewegen sich in der Regel in sehr gehobenen Preiskategorien. Ach ja, wie gesagt, laut können die auch, ohne Anzeichen von Streß oder Ungenauigkeiten in der Raumabbildung.

Sehr überraschendes Ergebnis, zumal die aus sehr hochwertigen Bauteilen bestehende Passivweiche doch recht komplex ausgefallen ist. Ich hätte ja einen Vorteil der aktiven Technik gegenüber passiver erwartet, was sich gestern aber nicht bestätigt hat!

Vielleicht mag ja Achim noch ein bisschen seine Sicht der Dinge einbringen.

LG
Manfred

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  Anteros 9 die Überboxen von Thivan Labs
Geschrieben von: Chris - 20.02.2026, 08:41 - Forum: Passive Lautsprecher - Antworten (2)

Nicht so bescheiden sein, liebe Thivan Fans! Big Grin Supertest hier:

https://www.hifitest.de/test/hifi-sonsti...os-9-17390

[Bild: thivan-labs-anteros-9-hifi-sonstiges-53500.jpg]

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  Revival Audio Atalante Lautsprecher
Geschrieben von: Horbus - 17.02.2026, 09:48 - Forum: Passive Lautsprecher - Antworten (2)

Kennt von euch jemand diese französische Lautsprechermarke?

Bin gerade über diese Produktvorstellung gestolpert:

https://www.fairaudio.de/news/revival-au...tsprecher/

Hört sich m.M.n. recht interessant an und auch die Preisgestaltung finde ich, in Anbetracht des Aufwandes und weiterer Infos von der Website, sowie im Vergleich zu anderen LS am Markt, zunächst einmal recht kundenfreundlich.

https://bt-hifi.com/hersteller/revival-a...nte-serie/

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  Weltpremiere Röhrenvorstufe Makroaudio Proxium Pre
Geschrieben von: Kellerkind - 16.02.2026, 09:55 - Forum: Röhrenverstärker - Antworten (32)

Morjen morjen Freunde,

seit vielen Monaten kündige ich euch nun die Markteinführung der Makroaudio Proxium Pro Röhrenvorstufe an - die einzige Vorstufe, die mich in diesem Leben überhaupt noch hinter dem Ofen vorlockt- weil mit Vorstufen bin ich seit über 20 Jahren durch - und will so was eigentlich nicht mehr -
da es- egal, was ich mir in den 80ern bis 2000ern anschaffte immer entweder rauschte, summte oder irgendwelche Regler und/oder Potis nicht kanalgleich hochzogen.

Aber das waren noch andere Zeiten - heute gibt es da wesentlich modernere Technologien, wie mir meine RME Adi 2 Dac FS seit 8 Jahren unter Beweis stellten, die mich dazu veranlaßten meine ASR Emitter künftig nur noch auf Durchzug zu schalten - und über die RME selbst die Lautstärke zu regeln, was dank deren Auto Volume Funktion und Relais nicht zu geringeren Störabständen sorgt. Da paßt sich einfach die Ausgangsspannung dem Pegel alle 6 db an.

Da Eugen Gurskij meine Hifi Vita letztes Jahr mit seinen Endstufen gründlichst aufmischte - mir meine Abgebrühtheit nach über 50 Jahren Hifi Vita aus dem Herzen prügelte -
wollte ich natürlich wissen, was passiert, wenn dieses Genie mal eine Vorstufe rausbringt.

In der Bibel heißt es im Johannesevangelium: Am Anfang war das Wort.

So war das auch hier, am Anfang erzählte mir der Eugen nur nebenbei, daß er eine Vorstufe auf Röhrenbasis entwickelt habe und privat fleißig damit höre, aber beim besten Willen auf Grund der hohen Auftragslage keine Zeit findet, diese in die Produktion aufzunehmen.
So verstrich Monat um Monat, wo ich immer wieder nachfaßte - denn ich wollte das mal anhören!

Dabei gabs einige Sachen, die mir den Mund - oder besser gesagt, die Ohren wässrig machten - einmal die Verwendung von Röhren, wie ich sie schon im Lector CDP 7 MK 3 oder auch in den SPL Vitalizern 2 T als segenbringend an Tannoy Westminster und Co in der Vergangenheit empfand und zum anderen eine für mich nicht zu fassende Bandbreite von 1,5 Millionen hz. Meine Meinung: So was kann nicht funktionieren, das muß schwingen! Aber wenn der Eugen sich da ranwagt, kommt es erstens sowieso anders und zweitens als man denkt und sowieso schon mal anders als alle anderen.......

Ähnlich wie Matthias Carstens von RME ist der Eugen absolut kein "me too" Typ - sondern glänzt mit Kreativität und enormer Detailtiefe und Liebe, in allem, was er macht.

Ich merkte im Vorfeld, daß viele Leute Bauchweh, wenn nicht sogar Ängste wegen der enormen Bandbreite verspüren - ich kann Entwarnung geben, da schwingt nix.

Ich fragte dann fassungslos, wie Eugen das hinkriegte :

Zitat Eugen:

Geräte mit hohen Bandbreiten neigen zum Schwingen wenn die Schaltung ganz am Limit betrieben wird. Man holt also das Maximum aus relativ langsamer Schaltung. Der PRE könnte mit Leichtigkeit über 2 MHz Bandbreite besitzen. Am Limit möchte ich aber das Gerät nicht betreiben. Klanglich wird dann das Ganze nicht mehr so detailreich. Solche Bandbreiten bei Vorstufen ist nichts außergewöhnliches.

Zitat Ende

Das Geheimnis ist schnelle Schaltungen zu nehmen - und noch Reserven zu lassen.
War mir neu.

Wie ich schon im Thivan Eros 9 X Thread schrieb - kam die Proxium Pre letzten freitag in derselben Stunde hier an, in der auch meine futschneuen (ebenfalls Weltpremiere und noch Prototyp) Thivan Eros 9 X hier anrollte. Nun herauszufinden, was für welche Klangveränderung verantwortlich ist , war umfangreicher als sonst, das könnt ihr mir glauben, ich stöpselte sicher um  50 Mal zwischen dem Wandler direkt und der Proxium Pre dazwischen um, und machte jedesmal peniblen Pegelabgleich.

Auch klingt eine neue Röhre nie sonderlich prall - aber schon nach ein paar Betriebsstunden ging das voll in die richtige Richtung - von fertig eingespielt kann ich wohl noch nicht reden. Das hier ist also als Wasserstand zu sehen - nach rund 50 Hörstunden.

Die Vorstufe selbst kostet derzeit zum Einführungspreis 1.990 Euro - leider kann Eugen diesen Preis nicht halten, da es doch deutlich mehr Arbeitsstunden wurden als gedacht und er ggü. seinem eigenen Prototyp, dem ihm ein Kunde letztes Jahr vor meiner Nase entrissen und als Leihgabe nicht mehr rausrückte - 
noch weitere Verbesserungen vornahm - in erster Linie wohl der deutlich teuere und streuärmere Müller Trafo. Das Hauptproblem
an der Proxium Pre jedoch ist die Arbeitszeit, da es unzählige Lötarbeiten gibt und Eugen das unmäßig mehr Zeit kostet, als bei seinen anderen Produkten.

Ich weiß jetzt nicht, wie lange der Einführungspreis gehalten wird - und kenne auch den Endpreis noch nicht. Derzeit existieren eh nur 2 Exemplare - eines steht bei mir, das andere bei Eugen. Es ist keine Fernbedienung dabei, die muß man optional kaufen - für 79 Euro - was mir im ersten Moment teuer erschien, als ich das Ding jedoch in Händen hielt, Vollmetall, Schraubverschlüse wie bei einem Tresor und Gerätefüße............fand ichs eigentlich sogar saugünstigSmile

[Bild: xnzsu8ay.jpg]


Werkzeug zum Batteriewechsel und alternative Füße zum Unterkleben sind auch noch in der Lieferung enthalten, puuuh.

Warum muß man da extra löhnen?

Ganz einfach - ich zitiere hier mal den Eugen:

Für die Fernbedienung benutze ich Philips RC-5 Code, es wird von den meisten Audiohersteller genutzt. Die FB biete ich optional weil sehr oft hat man bereits eine passende Fernbedienung. Es passen sehr viele dazu Naim, Linn, Audionet, Restek Elektrocompaniet - das ist nur das was mir gerade in den Kopf geht. Man kann auch die Universelle Fernbedienungen nutzen. Ich benutze Logitech Harmony mit Display die auf Naim Audio vorprogrammiert ist. 

Zitat Ende

[Bild: 9xuinrcl.jpg]

Ich programmierte die von mir genutzten Befehle wie beim Adi bereits direkt auf meine Mediaplayer FB mit dazu - den dicken Kloben will ich, natürlich trotzdem im Regal stehen haben, andere dürfen das Geld sparen, guter Schachzug vom Meister.

Zur Proxium Pre könnte ich nunmehr ganze Romane schreiben, es ist sehr umfangreich, was das Gerät alles kann. Sie ist vollsymmetrisch aufgebaut (das sind viele) hat unzählige Eingänge und Ausgänge und Tape Schleife und obendrein 2 !!!!!! XLR Eingänge - das haben wohl nur sehr wenige, wenn überhaupt -

ist mit Relais in der Lautstärkeregelung aufgebaut und verfügt über sich automatisch schaltende Gainstufen, die sich automatisch aktivieren - je nach Lautstärke.

Das Display kann man mit regelbarer Hintergrundbeleuchtung fahren - oder ganz abschalten nach jedem Bedienvorgang -dann bleiben trotzdem noch alle Informationen bei Tageslicht lesbar, wie auf der guten alten Quarzuhr - die Schriftgröße ist so gewählt, daß man auch was erkennt -
im Setup kann man unzählige Sachen einstellen -

alles ergründete ich noch nicht, für mich war wichtig individuell die Einschaltlautstärke höher zu belegen, als im Serienzustand.
Das kann man da bequem in 0,75 db Schritten einstellen.

Wer noch mehr wissen will, der möge besser die makroaudio Webseite aufrufen, und die ausführliche BDA der Proxium Pre als PDF runterladen.

Wühlt euch selbst mal bei Interesse durch:

Makroaudio PROxium PRE Bedienungsanleitung

Wer mehrere Quellgeräte anschließt braucht sich nicht wegen Pegelunterschieden abquälen und rumärgern beim Umschalten -
man kann die Quellen untereinander in 0,75 db Schritten anpassen - so daß einem nicht das Ohr wegfliegt, wenn man meinetwegen von einem Tuner  auf den CD Player umschaltet.

Ich selber nutze eh nur eine Quelle, den RME Adi 2 DAC FS mit seinem DPS 2 Netzteil - da läuft bei mir alles digital zusammen, analog nutze  ich ja nicht mehr.

Hier mal eine Vorder-  und Rückansicht der Vorstufe:

[Bild: 2l6fdn7b.jpg]

[Bild: gkbvp24j.jpg]

Da fallen euch sicher die 2 großen und geil aussehenden Knöpfe auf der Vorderseite auf - die sind zur Quellumschaltung (sofern ihr nicht die FB benutzt) gedacht.
Ach was  drücken die sich so schön satt! Insgesamt hätte sich die Vorstufe optisch auch saugut in Star Wars auf dem Todesstern gemacht. Da kommt das Kind in mir hochSmile

Selbiges kann ich auch vom Lautstärkeregler berichten, der prall in der Hand liegt und auch als Druckauswahlknopf für das SETUP Menü dient.

Übrigens, ihr müßt die Bezeichnungen für die Quellen nicht so übernehmen, wie sie ab Serie sind, ihr könnt meinetwegen Balanced 1 in CD Player oder sonstwas umbenennen - der Eugen hat da an alles gedacht - wie immer.

Triggerschaltung für die Endstufe gibts natürlich auch - leider ist das Kabel erst diese Woche verfügbar und deswegen länger warten wäre ja doof für mich gewesen.
Triggerkabel wird künftig im Lieferumfang enthalten sein. Leute, ich habe 2 Schränke voll mit Kabeln - ausgerechnet so ein Ding konnte ich nicht finden in rund nen Dutzend Kartons und Kisten, argh.

Und nun zum interessanten Teil, technisches Gedöhns interessiert mich als Musiker immer nur am Rande und wenn ich es pragmatisch zu meinem gesteigerten Hörgenuß benutzen kann! 

Die Momente des ersten Anschaltens der Proxium Pre sind eine besondere Erfahrung im Leben, das werdet ihr noch selbst bemerken - da rede ich nicht vom HÖREN- da rede ich vom Aktivieren.

Das Ding ist energetisch ein Hammer - und die satt klingenden Relais mit der verbundenen Lightshow zeigt einem schon, daß man da was Besonderes erwarten darf,
aus dem Inneren heraus leuchten mannigfaltige rote Lichter, die dem Teil in meinem abgedunkelten Keller quasi einen "Heiligenschein" verpassen .
Das fäßt sich alles schon so richtig geil und fett aus dem Vollen gefräßt an und startet dann auch entsprechend.
Das Display haut den Countdown aufn Schirm und zählt beim Vorwärmen der Röhren von 40 runter -

man steht ehrfürchtig da und harrt der Dinge, die da kommen, hat nochmal Zeit sich den Schritt zurecht zu rutschen, den Kopf zu kratzen und die Kinnlade zu massieren,bevor sie wieder hoffnungslos runterhängt und in gefährliche Fußhöhe beim Laufen kommt.

Zunge

Die Fernbedienung fühlt sich in der Hand so mächtig an, als ob würde man ein Waffenarsenal steuern dürfen - und wenn man an der Lautstärke regelt kommt richtig Leben in die Kiste, das letzte Mal so eine "Ehrfurcht" verspürte ich, als ich hier 1999  den ersten ASR Emitter aktivierte und da auch alles mögliche leuchtete, wurschtelte und wuselte.
Damals sagte ich: Guck mal , die Kiste lebt -

das empfinde ich bei der Proxium Pre genauso! Das Gefühl kannte ich schon lange nicht mehr.

Leider schafft es meine Kamera nicht, das auf Bildern rüberzubringen, das Ding ist wohl noch von der Jahrtausendwende - Handy will ich ja keines - so kann man allenfalls erahnen, wie das rüberkommt.

[Bild: wwo999gr.jpg]

Nicht umsonst schrieb ich vorhin was von energetisch.

Ihr kennt mich ja als Maximalallergiker, der ganzkörperlich und von der Konzentrationsfähigkeit  übel auf Elektrosmog und HF  reagiert -
und genau hier hatte ich meine Bedenken bei einer Röhrenvorstufe - da ich mit meinen anderen Röhrengeräten früher da ganz schön dran zu knabbern hatte.

Hier störte mich nun so rein gar nichts - also mal den Elektrosmog und HF direkt auf dem Gerät gemessen - beide Werte auf absolut 0!  Beweisfoto untenan.

Auch das ist wieder Eugen Gurskij wie er leibt und lebt.

Was hat der Mann bis zur letzten Minute nach nem Trafo gesucht, der so streuarm ist, dito Platinen und Bausteine......

Lediglich wenn ich direkt über dem Trafo auflege wird homöopathisch was angezeigt- was 10 cm vorm Gerät nicht mehr meßbar ist. Hammer!

[Bild: b5ddcxpg.jpg]

Nach 24 Stunden Einspielen machte ich mich an erste klangliche Einschätzungen und massenweise Quervergleiche -

mein Verstand sagte, es kann ja nur schlechter werden,  wenn man neben dem Adi 2 - der bereits eine vollwertige Vorstufe darstellt, ein zusätzliches Bauteil in die Kette hängt. Mein Herz meinte hingegen- ach Mann, so ne Röhre in der Mitte war ja auch früher an Tannoy immer geilSmile)))

Auf Grund der enormen Bandbreite sollte man erwarten, daß die Proxium Pre auf Speed und Offenheit gezüchtet ist - nein, das ist sie nicht !

Mit der Proxium Pre zu hören ist wie in einer Luxuskarosse zu fahren . Das klingt alles so liebevoll - und VOLL - sanft - bis in die Zischlaute von Stimmen herein, fleischig und voller Brust, warm und farbenfroh - geht wie Honig ins Ohr und schmeckt so lieblich wie Erdbeeren mit Schlagsahne. Die Pre baut von unten herum auf - verleiht Stimmen einen satten Brustton und verleiht Zungen und Kehlkopf Fleisch.
Metal Geschrabbel wie Haken, Primal Fear, Megadeath, Threshold, Iron Maiden ist so herrlich angenehm anzuhören, daß man einen Stream glatt als Schallplatte durchgehen läßt, das klingt so herrlich analog, daß man an die alte Bandmaschine denkt. Gleichzeitig - und da liegt der Spagat - wird hoch aufgelöst und Einzelereignisse herausgeschält.

Besondere Stärke ist eigentlich die Bassgitarre, die immer so mächtig und plastisch rauskommt - das man die Bassisten im Raum vor sich rumfingern sieht.

[Bild: bs8e5bwi.jpg]

Das mag ein paar Hörern zu viel des Guten werden. In Verbindung mit der Proxium V 2 Endstufe - die vor Kraft, Energie und Speed schier platzt ergibt sich da ein Hörerlebnis der Sonderklasse - das aber sicher nicht an allen Lautsprechern 100% einparkt, so würde es mit der Wärme an einer Retro Linton von Wharfedale wahrscheinlich  zu viel werden.

Stimmen in Filmen verfügen über extrem viel Fleisch und kommen satt und warm - Orchester hat an der großen Eros 9 X schon fast zu viel Wums und ein Ray Brown zupft seinen Bass überlebensgroß - das wird polarisieren - entweder man wird süchtig danach (wird den meisten so gehen) - oder man fängt das Erbsenzählen an und meint, das ist besser als live und so was will man nicht. Aber genau da liegt die Krux bei Röhren, das klingt nunmal anders als live und geht leichter ins Ohr.

OK, für die, die den Vergleich zum Adi 2 Dac FS lesen wollen - nach Pegelabgleich - keine Röhre involviert und perfekte Studiotechnik -
der Adi ist nicht schlechter - er ist direkter, knallt mehr auf den Punkt und schlechte records werden schneller lästig im Ohr, die Raumdarstellung ist minimal kompakter -
für mich die ehrlichere Haut.......aber nach 5 Minuten will ich dann doch wieder diesen farbigen Luxuskosmos der Proxium Pre anschmeißen.

Nehme ich von Dire Straits die "On every street" den Song: You and your friend (Track 6) - dann erinnert mich die Proxium Pre ein wenig an den kleinen Unison amp, der da jede Menge Charme reinhaut, aber die Bassgitarre in den Einzeltönen etwas verschmieren läßt - den Schmiereffekt gibts über die Proxium Pre nicht, aber das kommt fett und voll in die Magengrube und verhält sich von den Klangfarben nicht unähnlich.

Insgesamt ist meine Meinung bisher - desto schlechter die records - desto geiler ist die Pre und spielt alles schier an die Wand - desto besser die records - desto mehr profitiere ich von meinem RME als Pre amp.

Natürlich wird man jetzt noch viel machen können, in erster Linie weiter einspielen und abwarten, dies hier ist nur ein Wasserstand. In zweiter Linie - meine Erfahrung - zwischen Kabeln bei Vor- und Endstufen tun sich manchmal Abgründe auf (war früher ganz schlimm bei meiner Berendsen Kombi oder meiner Luxman Kombi) - sollte ich noch was checken, was evtl. direkter spielt als ein Via Blue S 1 oder Mogami 2534.

Röhrologen werden dem ganzen wohl mit Tuberolling begegnenSmile

Ich weiß gar nicht auswendig , was da exakt drin ist, der Moment des Aufschraubens ist noch nicht gekommen.

Stand bisher: Mit dem Adi hören fühlt sich korrekter und impulsiver an - mit der Proxium Pre hören fühlt sich luxuriöser und farbenfroher an - oder einfach "schöner".

Heute gehe ich mal eigens komponierte und eingespielte Sachen an. Da kann ich mehr sagen, als über Konserven, die andere irgendwo recordeten.

Auch hier möchte ich den Eugen mal zitieren, nachdem ich ihm meine ersten Eindrücke schilderte und nach dem bevorstehenden Einspielprozeß fragte:

Zitat Eugen:

Grundsätzlich klingt die Röhre eher warm. Es ist zwar keine Röhrenvorstufe aber ich verwende die Röhre eben dort wo es am meisten ausmacht (schätzungsweise 90% von der Gesamtübertragung). Das Gerät kann also als reine Röhrenvorstufe gelten. 

Zitat Ende

Was ich bisher sagen kann, es wird nicht nur entscheidend sein, wie man selbst gerne hört, es wird auch entscheidend sein -
ob man eher vorlaute und analytische Lautsprecher besitzt - oder eher gutmütige, die an sich schon eher was weicher spülen-

das gilt auch für die Akustik.

[Bild: 6b5yj5nn.jpg]



Kurzum - an meiner Max 1 im akustisch helleren Hörzimmer und mit dem wieseligen Horn wird wahrscheins die Proxium Pre eine wesentlich bessere Lauthörfähigkeit mit sich bringen und alles entspannter raushauen. Hätte ich heute noch die Max 2 - das wäre meine Erlösung gewesen Smile

Insgesamt bin ich schwerstens begeistert - mir war von Beginn an eigentlich ziemlich klar, an den Adis als Vorstufe zieht man nicht einfach vorbei, da geht nur noch anders, nicht mehr besser.

Und was dann besser gefällt, hängt vom Umfeld ab.

An der Thivan Eros 9 X im stark bedämpften Raum höre ich Dire Straits, Eric Clapton , Gary Willis und Oscar Peterson Trio lieber über den RME als Preamp, geht es an Metal Geschrabbel jeglicher Art oder Yello - präferiere ich ganz klar den Proxium Pre. Das kommt so geil, daß man es nicht fassen kann. Die Proxium Pre macht einfach etwas mehr Raum und Größe und verhält sich nicht einfach als "Durchreiche". Sie spricht den emotionalen Herzhörer an. 

[Bild: 8ufbe4e9.jpg]

Ihr seht ja nun auf Bilder die komplette Kombi von Makroaudio Proxium Pre und Proxium V 2 -

mehr Materialschlacht für die Kohle und Klang gabs meiner Meinung nach noch nie fürs Geld - von der V 2 behaupte ich es ist mit himmelweiten Abstand die beste Endstufe, die ich jemals zu hören kriegte - unabhängig vom Preis. Von der Proxium Pre behaupte ich, es ist die emotionalste Vorstufe, die mir bisher unterkam. Die letzte war eine Hybridvorstufe von Lector - da liegen Welten dazwischen, wo die Makroaudio aus meiner Sicht höher  anzusiedeln ist. 

Aber jetzt wird es erst richtig spannend.

Eugen überlegt gerade, daß man sich den Sound selber aussuchen kann - er arbeitet statt der Röhren an einem Transistoreinsteckmodul -

da kann man daheim dann selbst erkunden - was einem besser in den Kram paßt - der warme Röhrensound oder beste Transentechnik.

Auch das werde ich testen, wenn fertig. Da kann man dann einfach zwischen Röhren und Transistor umstöpseln.

Da ist dann endgültig Schluß mit "me too" - Eugen geht eigene Wege.

Soweit meine erste Rückmeldung an euch.

Smile

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  Lector ZAX 60
Geschrieben von: turicane - 12.02.2026, 12:36 - Forum: Biete und Suche - Keine Antworten

Verkaufe meinen Lector ZAX60 Verstärker, den ich seit 2009 als Erstbesitzer habe.

Inklusive Original-Fernbedienung
Originalverpackung ist noch vorhanden

Der Verstärker ist in einem sehr guten Zustand und funktioniert einwandfrei. 

Biete ihn für 599€ VB an. 

Versand müsste man absprechen, am liebsten Abholung in 54441.

Bei Fragen melde dich gerne.

Grüße Frank                

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  DENON DP-3000NE
Geschrieben von: ProgNose - 12.02.2026, 10:15 - Forum: Plattenspieler - Antworten (26)

Hallo zusammen,

aller guten Dinge sind drei und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen. Seit gestern spielt ein Denon DP-3000NE an der Hauptanlage:

   
Nachdem ich lange mit einem Technics SL-1200G/GR2 oder SL-1300G geliebäugelt hatte fiel meine Wahl auf den Denon, weil er mich ganzheitlich einfach mehr abholt. Zum einen brauche ich den ganzen DJ-Schnickschnack der 1200er-Serie von Technics nicht und der 1300er ist mir optisch zu technisch-kühl. Geschmacksache. 

Die perfekt ebenholzfurnierte Oberfläche des Denon macht mich richtig an, ebenso wie sein gesamtes stimmiges Design, das ich sehr gediegen finde. Er ist hervorragend verarbeitet und das Gewicht von über 18 kg vermittelt grosse Solidität.

Ich habe mich im Vorfeld intensiv mit den technischen Aspekten des DP-3000NE auseinandergesetzt und finde insbesondere seinen Tonarm interessant, der wohl eine Neuauflage des ursprünglichen DA-309 ist und einige Besonderheiten aufweist. 

Gespannt war ich auch auf den Vergleich zwischen einem modernen Direkttriebler und meinem fast fünfzig Jahre alten Universum F-2095. Gestern konnte ich schon erste Eindrücke sammeln - dazu später mehr.

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