Piet und ich wagen uns am kommenden Sonntag um 19:30 Uhr an unseren ersten AUDIY-Livestream.
Wir überlegen, künftig Audio Aufbau-Events und Workshops anzubieten und diese Möglichkeit werden wir dort zusammen mit Euch besprechen. Machbare Pilotprojekte für ein erstes Pilot-Aufbau-Event noch in diesem Jahr wären zum Beispiel:
- Die Feinwerk-Mini (ca 20Lr/Breitband in BR mit Bass-Assist in CB), ein sehr erwachsen klingendes Breitbandsystem mit neuartiger Bassunterstützung (Ausführungsbeispiele siehe Anhänge) oder
- Die Feinwerk-MC, ein Stereo MC auf MM Übertragergerät im elektrisch und magnetisch geschirmten Gehäuse sowie vibrationsdämpfend gelagert, um MM Nutzer auf die nächst höhere Moving Coil (MC) Ebene zu bringen.
Beide wären vielleicht in einem ersten Pilot-Aufbau-Event-Workshop bestens aufgehoben...und vielleicht habt Ihr ja auch andere Vorschläge, was man denn auf so einem Aufbau-Event denn schönes sicher, ansehliches und maximal Hochwertiges aufbauen könnte.
Die Möglichkeit ist vielleicht für die Anfänger unter Euch besonders geeignet, die sicher sein möchten am Abend nach dem Event etwas richtig Feines mit nach Hause mitnehmen zu können.
Es geht um qualitativ sehr hochwertige Produkte, also um perfekte Holzstrukturen und den Einsatz hochwertiger Materialien. Am Ende steht ein hochwertiges Produkt. Wir werden Euch im Lifestream mögliche Ausführungen und Ideen besprechen. Was Ihr natürlich auch tun könnt ist, uns Eure Vorstellung eines gelungenen Aufbau-Events in die Diskussion zu geben.
Wer Lust hat mitzudiskutieren oder einfach neugierig ist, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Digitaltechnik war zwar noch nie meine Stärke und R2R(Multibit) vs. ΔΣ(1Bit) ist ein altes kontrovers diskutiertes Thema in der Hifi-Welt.
Dennoch krame ich mal einen alten Hut raus, der in den letzten 3 Jahren (u.a. gepuscht durch die YT-Kanäle von Christian Schwarzbeck und IamMad) wieder aus der Versenkung geholt wurde.
Der L1543 DAC aus China verwendet 16 Stück parallel geschaltete TDA1543A Chips von Philips.
Die Idee mehrere dieser R2R Wandlerchips parallel zu schalten, entstand etwa um die Jahrtausendwende. Es gibt einen Haufen Informationen dazu im Netz.
Soweit mir bekannt, ist dieser DAC ca. 2017 auf ebay und Aliexpress aufgetaucht. Man könnte ihn als spätere Low Cost Alternative des beliebten TeraDak Chameleon bezeichnen:
Kommerzielle Markenprodukte findet man ansonsten selten. Die englische Firma CAD bietet jedoch diese Wandlertechnik + Laufwerk/Streamer zum Preis eines Kleinwagens an:
Vor über 5 Jahren hatte ich schon mal den chinesischen L1543DAC für längere Zeit, verkaufte ihn aber schließlich.
Seitdem scheiterte ich (nicht zum ersten Mal ) bei dem Versuch, anhaltenden Hörgenuß mit verschiedenen modernen 1 Bit Wandlern zu bekommen. Schließlich bin ich wieder zurück zur alten R2R Technik gekommen.
Während bereits ein TDA1543 ohne Oversampling Musik mit einer beeindruckend analogen Leichtigkeit umwandelt, bieten mehrere parallel angeordnete genügend Ausgangsstrom, um an einem einfachen Widerstand von 220 Ω bereits über 2 V (eff) Ausgangsspannung (bei 8 Stück) zu erzeugen. Ausreichend, um direkt einen Verstärkereingang anzusteuern ohne den qualitätsmindernden Einfluß von zusätzlichen Ausgangsstufen mit Röhren oder OpAmps. Angeblich soll es sich aber erst ab 12 Stück wirklich lohnen.
Durch NOS und Parallelbetrieb dieser alten R2R Wandlerchips erspart man sich gleich mehrere Faktoren, die für den typischen Digitalklang moderner Wandler verantwortlich sind:
Zum einen das Oversampling (bis zu 768 kHz)
den Digitalfilter, welcher durch Interpolation ein künstlich "geglättetes" Abbild des ursprünglichen 44kHz/16Bit Treppenstufen-Signals erzeugt
zwei nachgeschaltete Operationsverstärker-Stufen, einer zur I/V Umwandlung und der nächste für den Tiefpass (LPF), um das Samplingrauschen am Ausgang rauszufiltern.
1 Bit Wandler sind inzwischen rein meßtechnisch überlegen, weitaus preiswerter zu fertigen, aber hörakustisch m.E. bis heute fragwürdig. Hauptsächlich aus Kostengründen werden sie uns vom Marketing der Halbleiterindustrie seit den 90ern als "Goldstandart" verkauft. Und ich könnte mir auch gut vorstellen, daß ihr tendenziell anstrengender Sound einer der Hauptgründe ist, warum Vinyl wieder massentauglich wurde.
Ja, sie sind inzwischen sehr präzise, linear, transparent und hochauflösend, wirken aber vergleichsweise steril und merkwürdig künstlich, als hätte man der Musik ihren natürlichen Fluß und ihre innere Kohärenz geraubt. Selbst ein preiswerter Plattenspieler mit derselben Aufnahme auf Vinyl holt einen sofort viel emotionaler ab.
Man darf auch nicht außer Acht lassen, daß die werbewirksamen hervorragenden Meßwerte der Wandler von ESS Sabre oder AKM üblicherweise mit reinen Meßsignalen ermittelt werden. Wie nachteilig sich der ΔΣ Verarbeitungs-Prozeß auf eine echte Musikaufnahme mit ihrem teils sehr komplexen Obertonspektrum auswirkt, wird dabei nicht erwähnt.
Die Firma Audio Optimum hat sich hier (natürlich nicht ganz uneigennützig ) technisch sehr ausführlich mit der unbequemen Wahrheit o.g. Problematik auseinandergesetzt.
Zurück zum L1543DAC...
Leider wurde das Platinenlayout im Laufe der Jahre kostensenkend verändert. Wer einen kontrollierten anstatt "dicken" Baß möchte, sollte die Chips zusätzlich einzeln mit Elkos von mind. 10uF am besten an der Unterseite entkoppeln, wie es beim urprünglichen Layout vernünftigerweise mal der Fall war:
Bekannt ist auch, daß die TDA1543 Chips aus China in der Regel keine echten Philips sind. Wie auch, wenn die Produktion vor ca. 25 Jahren eingestellt wurde. Als Nachteil sehe ich das nicht. Solange sie zuverlässig funktionieren und überzeugend klingen bin ich dankbar dafür, denn ohne Nachgemachte würde dieser DAC gar nicht existieren.
Es gibt noch weitere Kleinigkeiten. Trafobrumm (einfach zu beseitigen), gelegentlich ein defekter Chip, der gewechselt werden muß, zu dunkle LED's (bei meinem), grenzwertige Verpackung u. weiteres, was ich bei einem Preis von 142€ (ohne USB Card) incl. Versand aber nicht anders erwarte.
Empfehlen würde ich das Gerät nur Leuten mit Basteltalent.
Der Klang ist schön räumlich, vorwärts, schnell, druckvoll und gleichzeitig mit natürlicher Wärme, analog und fliessend. Stimmen und Instrumente werden einfach mit realistischen Farben abgebildet ohne den geringsten Anflug der typisch harten metallischen Blendung gerade in den oberen Mitten und Höhen, wie ich es von ΔΣ kenne.
Erinnert mich an eine gute Bandmaschine, die man entspannt über Stunden hören kann.
Besonders für PC-Audio wird man schwer etwas vergleichbares finden.
wer Lust und Zeit darauf hat sich mal unsere selber gebauten Audiogeräte (300B Verstärker, Breitbandlautsprecher mit ESs AMT und Bass-Assist, MC/MM Röhren RIAA) in Regensburg anzuhören, ist herzlich eingeladen. Unser Angebot möchte Selbstbauern die Möglichkeit geben, sich davon überzeugen zu können, das Selbstbau durchaus mehr als nur mit Kaufgeräten mithalten kann.
Wir möchten gerade die Anfänger unter Euch motivieren und zeigen, was man alles mit ein bisschen eigenem Engagement alles selber bauen kann :-).
Das Hörevent ist kostenlos und möchte Gleichgesinnte zusammenbringen.
Schön wäre es, wenn ihr uns dabei unterstützen könntet, das Angebot unter die Leute zu bringen, in dem Ihr die Information teilt. Habt vielen Dank!
Mit dem Zug angereist, seit ihr bereits nach 5 Minuten zu Fuß in der schönen Regensburger Altstadt, Parkhäuser gibt es auch genug.
Hier soll es um Live "Platten" gehen, Genre und Medium egal!! Kein Video!
Als ichn damals meine ersten Hans Deutsch Boxen kaufte (Atlantic 004 Santo Domingo), wurde ich mehr und mehr zum Fan von Live LP's (damals gab es noch keine CD's!). Irgendwie brachten diese LS das "Live Feeling" damals toll rüber.
Durch den Live Video Thread inspiriert möchte ich diesen Thread eröffnen, in dem es um Live Konzerte auf LP, CD, MC, oder was auch immer geht.
Man kann diesen Thread natürlich auch in den vorhandenen Musik Video Thread integrieren, wenn gewünscht:
vor kurzem kam ich in den Genuß, einen Klon der Eintakt A Endstufe "E3" der norddeutschen High End Schmiede "Valvet" zu hören.
Aus Begeisterung baute ich mir dann ebenfalls so einen Klon. Dieser steht jetzt zum Verkauf.
Valvet E amps - hier berichteten wir über unsere Eindrücke.
Das Gerät enthält durchweg langlebige hochwertige Bauteile. Die beiden 80VA-Trafos stammen von der Stuttgarter Firma Strobelt. Das Gehäuse besteht aus CNC-gefrästen Aluminium, B(32cm) x T(34cm) x H(9cm) incl. Füße und Anschlüsse.
Ausgangsleistung: 12 Watt an 8 Ohm, 20 Watt an 4 Ohm
Leistungsaufnahme im Ruhezustand: ca. 60 Watt.
Zur Eingangsverstärkung stecken nach einigen Experimenten diskrete Operationsverstärker LC6 von Akliam:
Magnat hat einen hochinteressanten Lautsprecher auf der Highend in Wien vorgestellt. So einen Horntreiber habe ich noch nie gesehen und frage mich, wie der wohl funktioniert?!
Kann da vielleicht jemand von unseren Tüftlern und Experten was zu sagen?
Hallo Leute ich habe eine schwierige Entscheidung zu treffen möchte mir gerne neue Boxen zulegen für mein 30 Quadratmeter Zimmer , mein Verstärker ist ein Arcam SA 45
Und die Boxen sind
Canton Vento 101 oder
Elysian 4
Die Vento 101 habe ich schon auf der High End in Wien gehört vor paar Tagen und war vom klang überwältigt .
Doch die Elysian 4 würde ich zu einem Top Preis bekommen.
Canton 4800€ (Neu)
Elysian4 3900€ (Aussteller nur 20 betriebsstunden)
Es handelt sich immer um Paarpreise natürlich. Was würdet ihr empfehlen ?
ich bin beim Schmökern in Fidelity Online auf einen Test einer Box gestoßen, bei der mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist: fetter 15-Zöller Bass, drei Wege, 93 dB, 8 Ohm, Bassreflexöffnung nach vorne und eine tolle Optik mit Walnussfurnier: die Pylon Audio Jade 30 aus Polen.
Hätte ich nicht schon die Thivan Eros Annies (in Walnuss), könnte ich schwach werden. Hier wurde m. M. nach ziemlich viel richtig gemacht. Der Test liest sich sehr vielversprechend und das Preis/Leistungsverhältnis ist wohl ziemlich günstig. Hier der Link zum Testbericht:
Bei amazon music stieß ich auf diese kürzlich veröffentlichte Version von The Planets (hier Jupiter), LSO, Antonio Pappano.
Auch wenn manche Kritiker das eine oder andere an der Interpretation auszusetzen haben (Gramophone, Classical Candor, MusicWeb, Classical Music Sentinel, Limelight, prestomusic, British Music Society), muss man doch sagen, dass der Sound grundsätzlich sehr gut differenziert und doch zugleich vollfett rüberkommt. Es wird allerdings angemerkt, dass es für eine solche Aufnahme bessere Konzerthallen als die Barbican Hall gegeben hätte, zumal diese über keine echte Orgel verfügt, so dass ein digitaler Ersatz verwendet wurde.
Für Klangfetischisten ebenfalls interessant sein dürfte die 2006 Aufnahme von Simon Rattle, die eher luftig und fein, dabei aber äußerst dynamisch klingt (wie immer, gibt es auch hier abweichende Ansichten, die sicher ihre Berechtigung haben).