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Claus Bücher Audio |
Geschrieben von: Simply V. - 26.07.2025, 20:06 - Forum: Passive Lautsprecher
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Nach Absprache zum Claus Bücher gefahren. Knappe 240 km von mir, egal. Da man ja nie weiß wie sowas ausgeht, den Soulnote A2 mitgenommen. Sehr netter Empfang, als ob man sich viele Jahre kennt. Ein Urgestein sag ich euch, muss Man oder Frau erlebt haben.....
Speziell ging es mir um die Atlantis Lautsprecher . Schon die kleinste mit Horn, macht mächtig Spaß. Von der Größe ausgehend, wird sie wohl zu Unrecht übersehen. Was da schon an Musik rauskommt, ist überragend. Die AT 21 verschwinden einfach, kein Gekreische oder sonstiges was unangenehm auffällt. Garnicht auszudenken wenn der AT 33 Sub da mit spielt. Dieser wurde für die AT 21 entwickelt, wer diesen gewaltigen Sub stellen kann 55× 53×54 cm, der hat meinen Neid sicher.
Nun zur AT23.
Mit meinem A2 ein Traum. Auch hier wieder nichts auffälliges, alles fügt sich Perfekt ein. Analytisch ja, aber mit Klangfarben. Nichts, rein garnichts ist irgendwie ausgedünnt. Hier spielen keine Supermodels , hier spielen Musiker aus Fleisch und Blut. Alles irgendwie angenehm mit sehr guter Staffelung nach hinten. Dynamisch gehen die auch, aber anders. Die Lösung wird wahrscheinlich im Bass Bereich liegen. So einen sauberen Bass habe ich noch nicht gehört, nicht fett oder aufgeblasen, einfach da. Um das zu prüfen gab es Chris Rea aus dem Streamer. Schöne Stimme, dann die E Gitarre war schon gut und dann der Bass. Wahnsinn und nein,Luftgitarre habe ich nicht gespielt. Seid ich den EverSolo habe, ich spiele auch neuen Jazz. So zum Beispiel Wolfgang Haffner, so gefällt mir Jazz. Bei mir zu Hause vielleicht zu viel Bass, über die AT 23 gespielt weniger aber schneller und genauer. Natürlich hatte ich auch Platten dabei. Auch hier wieder, mein Jazz absolut genial.
Dann Klassik, langsam gespielt. Eine absolute Harmonie mit genialer Raumauslechtung. Wunderschöne Mitten. Selten so gut gehört vor allen in der Preisklasse noch nie.
Ein perfekte Lautsprecher für mich.
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Class A/B Schaltungen mit Differenzverstärkern |
Geschrieben von: Rainer - 23.07.2025, 18:16 - Forum: Transistor-Verstärker
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Hallo an alle Freunde klassischer Gegentaktschaltungen!
Da heute regnerisches graues Wetter ist, schreib ich doch mal ein wenig zu meinem letzten Verstärkerprojekt, auch wenns hier bestenfalls eine Handvoll Leute interessiert.
In den letzten 6-7 Jahren graste ich ja einiges an Halbleiteramps ab. Angefangen mit dem beliebten Topping TP60 (Tripath Schaltverstärker), weiter über Poppulse T-180 und Satisfaction, alte bekannte Unico Hybrid-Schaltung im Unison Secondo, dann FM300A Klon, Emotiva TA1, Class A/B Leistungs-OPV's der Spitzenklasse von Sanken und Philips, auch alte Class A Klassiker wie Musical Fidelity A1 Klon, J. L. Hood 1969 und einen kleinen 20W Pass Klon.
Das letzte Projekt war ein Selbstbau auf Basis einer klassischen A/B Gegentaktschaltung auf einem äusserst kompakten Billig-Fertig-Board. Dazu ein Alu-Gehäuse und zwei hochwertige Sonderangebot-Trafos von Sedlbauer bei ebay für eine 2x38V DC Versorgung und schon kann man sich einen Amp zusammen schustern. Die Hürde sind für mich immer die mechanischen Arbeiten wie Bohren, Sägen, Gewinde schneiden etc. Ich löte lieber :
![[Bild: 640x480.jpg]](https://i.ibb.co/m5TBFppp/640x480.jpg)
![[Bild: 20250718-114214.jpg]](https://i.ibb.co/S4K365Yj/20250718-114214.jpg)
![[Bild: 20250718-121000.jpg]](https://i.ibb.co/QjxXNwCN/20250718-121000.jpg)
![[Bild: 20250718-114346.jpg]](https://i.ibb.co/wZf8Lygp/20250718-114346.jpg)
Tja, was ist da nun besonderes dran im Vergleich zu den tausenden mittelklassigen 100Watt A/B Marken- und Nichtmarken-Amps der letzten Jahrzehnte? 
Gibt es sowas nicht en gros gebraucht bei ebay und Kleinanzeigen für weniger als Ali-Selbstbau...? 
Aber ganz so einfach ist es nicht! Der Grund, warum ich so ein Board für 25€ incl. Versand kaufte war, daß im Angebot etwas von "Doppel-Differenzial" und Klangqualität oberhalb von Chipverstärker und üblichen Class D stand. Bei dem Preis kann man nichts verkehrt machen und Amps sind für mich kein Prestige- eher ein Forschungsobjekt, welche zugrunde liegenden Konzepte wie klingen.
Um es kurz zu machen, die Schaltung klingt weitaus weniger technisch als alles was ich in meiner Zeit Anfang 90er als Hifi,TV, Video-Verkäufer in einem Elektromarkt von Sony, Pioneer, Technics u.ä. hörte.
Der Klang ist ähnlich betont warm wie beim Musical Fidelity A1 oder JLH1969, zwar ohne diesen besonderen Mittenschmelz von Class A Amps, dafür aber ohne Einschränkungen in Leistung, Bass, Höhen, Tempo und ebenso angenehm über Stunden zu hören.
Im Vergleich zu Leistungs-Chips klingt es aufgelockerter mit großer Bühne, voluminöseren Bass und man hört einfach, daß sich der Strom auf einzelnen diskreten Bauteilen mit großen Legierungsflächen viel weniger gezwungen verteilen kann. Durch Platzkomprimierung und perfekten Abgleich in Chips klingt es sehr ehrlich, exakt verzerrungsfrei mit perfekten Timing über den ganzen Hörbereich. Das kann lange faszinieren, weil man einen Haufen Feinheiten in der Musiksammlung hört, die man vorher nicht wahrnahm.
Aber bereits bei mittelmäßiger Quellqualität und besonders bei komprimierten Digitalmaterial wird es mir nach gewisser Zeit anstrengend transparent auf Dauer zu hören. Es wirkt irgendwie enger und kleiner im Vergleich zu diskreten Schaltungen mit Bauelementen, die vielmehr Strom und Spannung vertragen können als ein IC. Röhren sind nochmal ne ganz andere Nummer.
Von besser oder schlechter kann dennoch keine Rede sein. Chips und die teureren Class D Amps sind hörbar "schneller" bieten eine exzellente Auflösung und Messwerte, die von diskreten A/B Schaltungen bestenfalls im High End Bereich erreicht werden.
Einen FM300A Klon hatte ich ja auch mal hier, würde aber diese Schaltung bevorzugen. Sie klingt ebenso streßfrei und dauerhörtauglich obenrum, ist aber insgesamt homogener, straffer, gerade im Bass und weniger mittenfocussiert als die FM300A.
Den Hype um die FM300A, den Musical Fidelity A1 oder den uralten JLH1969 kann ich jedoch gut nachvollziehen. Wenn man vorher nur Mid-Class Hifi kannte spielen alle 3 rein musikalisch gesehen in einer ganz anderen Liga.
Über dieses billige Board hier schreibe ich nur, weil ich es schon seit ca. 3 Wochen geniesse zu hören mit meinen mp3's und es auf keinen Fall gegen einen der oben genannten tauschen würde.
Leider bekam ich nicht das, was mich eigentlich interessierte, nämlich eine vollständig symmetrische Schaltung mit 2 Differenz-Verstärkern am Eingang. Die mißverständlichen Beschreibungen auf Aliexpress...
Macht aber nichts, es gibt jetzt einen Schaltplan, den ich händisch über viele Stunden herauszeichnete und Dank @generg in LTSpice simulieren konnte. So lernte ich erste Schritte endlich mal kennen. Ein Händler wurde fast böse auf meine Anfrage nach einem Schaltplan, ob ich unfähig bin ein Board in Betrieb zunehmen.
Wen es interessiert... hier sind die 6 Händler, die das S032 bzw. das S30 Fertigboard anbieten. Nicht wundern, es gibt zwei Angebote, einer hat vom anderen kopiert, aber beide Platinen sind identisch. Die schwarze Platine ist etwas sparsamer von den Komponenten, aber nicht schlechter schätze ich mal.
https://de.aliexpress.com/item/1005004281327195.html
https://de.aliexpress.com/item/1005005074748020.html
https://de.aliexpress.com/item/1005002787502386.html
https://de.aliexpress.com/item/1005009118442940.html
https://de.aliexpress.com/item/1005007506932107.html
https://de.aliexpress.com/item/1005009041812743.html
Es gibt auch einen Fertig-Amp mit dem S032-Board:
https://de.aliexpress.com/item/1005008785275052.html
https://de.aliexpress.com/item/1005008896600776.html
Mit Bauteilen gepimmt wurde selbstverständlich auch wie immer...
Gruß
Rainer
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Raumakustik sichtbar machen |
Geschrieben von: jaer - 16.07.2025, 19:26 - Forum: Raumoptimierung und Messung
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Auf YouTube stieß ich vor kurzem auf einen Beitrag den ich erstmal nicht ganz ernst nahm. Da behauptet doch allen Ernstes jemand dessen Kanal "xoreaxeax" lautet, er hätte eine Kamera für Schallwellen gebaut?! Hää? Kann doch nicht sein.
Neugierig habe ich trotzdem mal geklickt, und was soll ich sagen, mir fiel der Kinnladen runter. Kein Quatsch!
Der Bursche hat tatsächlich Raumakustik sichtbar gemacht! Aber seht selbst > Schallwellen - Kamera
Jedem der sich ernsthaft mit HiFi beschäftigt ist sicher klar, dass die Raumakustik einen erheblichen Teil des Hörerlebnisses ausmacht. Ich weiß nicht ob diesem "Erfinder" das Potential seiner Konstruktion bewusst ist. Die Idee Hörräume mit diesem System zu optimieren liegt ja auf der Hand.
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DC im allgemeinen Stromnetz messen |
Geschrieben von: Ohrgestöber - 13.07.2025, 17:03 - Forum: Zubehör (Kabel, Racks, Spikes usw.)
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Hallo Zusammen,
ich hoffe das hier ist das passende Unterforum.
Ich würde gerne den DC Anteil bei mir im Stromnetz messen. Zur Verfügung steht mir ein Multimeter.
Wie mache ich das konkret?
Vielleicht kann mir jemand auch ein Video verlinken, hab auf die Schnelle jedenfalls kein passendes gefunden.
Viele Grüße
Matthias
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Makro Audio Littlebig Power - die musikalischsten Monoblöcke im Sonnensystem? |
Geschrieben von: Kellerkind - 30.06.2025, 07:50 - Forum: Transistor-Verstärker
- Antworten (159)
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Morjen morjen Freunde,
ich deutete ja im Atlantis Lab 38 Thread schon an, daß mich der David Dittmeier mit den Makro Audio Monoblöcken
hier vor Ort eiskalt erwischte .
David karrte mir die gigantischen Atlantis Lautsprecher an, an welche wir zunächst meinen ASR Emitter 1 Exclusive Bj. 2018 hängten, weil dieser amp für mich eigentlich immer eine sichere Bank ist - und da Atlantis Lab laut ASR Webseite mit Emittern arbeiten - hätte ich normal freiwillig auch erst gar nichts Anderes probiert.
![[Bild: vbh64tm3.jpg]](https://s1.directupload.eu/images/user/250630/vbh64tm3.jpg)
Zufälligerweise testete ich vor ein paar Wochen von Makro Audio das Flagschiff - die Proxium V 2 Stereo Endstufe - allerdings noch an Thivan Eros 9 und Thivan S 6 - das war ungeheuer beeindruckend und bereichernd - ich blieb aber auf Dauer beim Emitter, weil der einfach untenrum noch mehr Bass machte, auch wenn er obenrum nicht ganz so detailliert konnte.
Von den kleinen Monoblöcken versprach ich mir dann nicht zu viel, aber David - und via Telefon schaltete sich auch Martin hinzu - bestanden drauf, daß ich auch die kleinen Littlebig Power an die Atlantis anschließe -
und ich(eigentlich wir) fiel(en) hier vom Glauben ab.
![[Bild: rb82pdf9.jpg]](https://s1.directupload.eu/images/user/250630/rb82pdf9.jpg)
Da ich das immer noch verdauen muß und nichts falsches schreiben wollte im Anfall von Begeisterung - stöpselte ich jetzt 3 Tage lang hin und her -
und ließ die Makroaudio und die Boxen weiter einspielen.
Mittlerweile kann ich gesichert behaupten, daß ich so was wie die Makroaudios noch nie in die Ohren geträufelt bekam.
![[Bild: wjt6ms5h.jpg]](https://s1.directupload.eu/images/user/250630/wjt6ms5h.jpg)
![[Bild: yra5fwnr.jpg]](https://s1.directupload.eu/images/user/250630/yra5fwnr.jpg)
Die klingen derart wunderschön und liebevoll, geschlossen und weiträumig und absolut Null nach Transistor - so was von natürlich und frei und liebevoll und detailliert -
es ist die Wonne. Man würde meinen, so kleine amps mit nur jeweils 24.000 Mikrofarad pro Kanal würden spätestens bei lauteren Bassattacken in die Knie gehen -
Pustekuchen - der ganze Bereich im Kickbass ist sogar noch etwas präsenter als über den dicken Emitter. Nur in untersten Grenzbereich unter 40 hz zieht der Emitter bei hochen Pegeln etwas mehr durch. Mittel und Hochton kann man mit gar nichts von mir bekannten Verstärkerkonzepten vergleichen -
weil so was lebendiges und quirliges wie die Makroaudio kenne ich nirgends her - da müssen auch die mir bekannten Röhren Referenzen wie von Wall Audio die weiße Flagge hissen. Das kam meinen Ohren vor, wie wenn man von Schwarz Weiß TV auf Farb TV switcht.
Eugen Gurskij von Makroaudio hat aus meiner Sicht mit diesen Monoblöcken die eierlegende Wollmilchsau erschaffen. Die Dinger nehmen keinen Platz weg, wiegen fast nichts und kann man bequem mit zu Freunden nehmen , sehen richtig geil aus, fassen sich supergut an, haben mehr Leistung, als ich an meinen ganzen Hornhupen im Haus jemals als vorwiegend lauter hörende Mensch brauchen werde und zaubern ab der ersten Note.
Ich war skeptisch, als ich von Martin im Vorfeld am Telefon erzählt bekam, daß ihm die Monoblöcke im Laden sogar noch etwas besser gefielen, als die dicke Proxium, auch wenn die Proxium mehr Auflösung bot, so paßt das eben nicht mehr zu allen speakern, die kleinen Monos hingegen zaubern einfach.
Herr Gurskij berichtete mir im Kontakt hernach am Wochenende - daß es aber durchaus Kunden gibt, die aus elektrischer Sicht zwingend die großen Endstufen benötigen, wie ein Bekannter von ihm, dessen Elektrostaten wohl etliche amps zum Braten brachte und wo nur die große Proxium als Erlösung gefeiert werden konnte.
Ich selbst hab eigentlich keine elektrisch sonderlich schwierigen Lautsprecher mit 1 Ohm Löchern mehr im Hause gebunkert, auch keine großen Stromfresser bzw. Wirkungsgradzwerge. Allenfalls die Thivan S 6 ist recht schwer erziehbar - da Langhuber und im Bass unter 4 Ohm mit mäßigen Wirkungsgrad.
Thomas 74, unser Häuptling im Forum erwähnte ja schon vor Wochen die Makroaudio Monoblöcke (siehe Proxium V 2 Thread)- als ich mir die große Proxium V 2 zur Brust nahm -
und verwies auf einen Podcast auf youtube, wo 2 Redner die kleinen Monoblöcke mit einer 40.000 Euro Endstufe verglichen und hernach himmelweit die Makroaudios abfeierten mit dem Resüme: Bei den Makroaudios war einfach alles mehr - egal was!
Im Anschluß stieß ich sichtlich beeindruckt auch im Analogforum auf begeisterte Userberichte.
Jetzt verstehe ich sehr gut, warum!
Ich selbst betrieb schon viele Monoblöcke im Hause -und durfte bei Robert viele gängige und exotische Sachen anhören - er sammelt ja fleißig - darunter alle Technologien von Röhre, Transistor, Ice, Tripath, Hypex usw.
da ist nichts dabei, was ich mit den Makroaudios vergleichen könnte, die beamen sich derart raus aus dem Geschehen, daß einfach alles nur "total echt" rüber kommt.
Bei den Littlebig Power vergißt man einfach, daß es eine Reproduktion ist - ich kann da gar nicht mehr in üblichen Kategorien denken.
Da ist einfach alles total schön und realistisch - so ähnlich hat mir das auch der Martin geschildert - weil da einfach alles stimmt und man sich sofort fallen läßt.
Aber wehe, man hängt dann im Vergleich mal einen anderen amp wieder dran - plötzlich denkt man wieder in kategorien und erkennt bewußte "Soundings"-
und wo viel Licht ist, dann auch Schattenseiten - bei der Makroaudio gibt es diese Scheinwerfereffekte nicht, das spielt alles geschlossen und gefühlt absolut richtig, ohne sich zum hohen Preis gewisse Eigenschaften zu erkaufen.
Ich testete über die letzten 5 Jahrzehnte sehr viele Verstärker und Endstufen und kaufte Dutzende zusammen, und bin dabei mehr als einmal in die Hörfalle getappt - daß ich was total geil fand am ersten Tag, weil ich gewisse Extras geboten bekam, nach denen meine Ohren besonders juckten - wie mehr Basswucht, mehr Details usw. -
und dann kam immer nach längeren Hören die Ernüchterung angeschlichen und machte sich immer mehr breit, weil ich auf Dauer dieses oder jenes vermißte oder einfach die Ohren weh taten und ich nach einigen Stunden ausgepowert war.
Das fürchtete ich bei den Makroaudios auch - aber dem war nicht so - auch nach 3 Tagen Dauerbefeuerung - von Höllenpegel bis Flüsterleise entdecke ich rein gar nichts, wo mich stört oder irritiert - und halte es nicht länger als einige Minuten aus, auf einen meiner anderen vielen amps umzustöpseln- weil es mich sofort wieder nach dem Makroaudio giert in den Ohren und sie danach lechzen. Und Leute, ich bin hier bestens ausgestattet - gerade wenn ich da auch an meine Purifi Module von Apollon denke, aber hallo!
Was ich persönlich nicht begreife, wie können so kleine Kisten mit so kleinen Ringkernen derarte Urgewalten auf mich loslassen?
Ich könnte es ja verstehen, wenn ich jetzt 100 Kilo schwere Boulder Endstufen im Raum stehen hätte - aber die beiden kleinen Hamster?
Das wirkt alles souverän und nie angestrengt - und wenn man leise hört spielfreudig und nicht eingeengt, sondern frei durch den Raum schwebend, agil, lebhaft und unverzagt.
Als ob würden die Monoblöcke alles locker im Standgas erledigen.
Auch bei stundenlangen lauten Pegeln und Yello Konzerten mit Ultratiefbass knickt nix weg oder komprimiert - dafür werden die kleinen Hamsterlis dann ordentlich heiß - aber wohl im grünen Bereich, die Temperaturabschaltung greift nicht - und schlimmer als jetzt - Höllensommerwetter, Affenhitze und 28 Grad auf der Bude - kann ein Belastungstest kaum werden
Für mich stellen die Makroaudios ein Wunder dar, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal - und ich steh da voll hinter dem Produkt und werde mir das auch zulegen - denn willst du wissen was ein Tester wirklich denkt, schau hin was er sich selber gönnt
Eugen Gurskij ist in meinen Augen und Ohren ein Riesengenie, ich verstehe nicht ansatzweise, was er da an der Circolotron Schaltung(eigentlich aus der Röhrentechnologie) wie gedeichselt hat - ich kann als ehemaliger aktiver Musiker nur betonen - es hört sich megarichtig und unfaßbar gut an.
Immer wieder bin ich überrascht, wie kleinste Dynamiksprünge einen schier ins Gesicht hüpfen und ich Aufnahmen neu erlebe.
Da wacht selbst ein Langhuber wie eine Thivan S 6 auf und macht einen auf Rocker.
Das mag wohl mit auch dem enormen Dämpfungsfaktor - hab schon wieder vergessen, wie viel zigtausend zu eins
geschuldet sein, daß selbst schwabblig aufgehängte Treiber den Trampolineffekt abzerzogen bekommen.
Kurzum, wenn ihr auf der Suche nach perfekten Endstufen seid - hört euch die Makro Audio Littlebig Power an.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihr da nicht genauso geflasht sein werdet, wie ich.
MD Sound nehmen das Produkt ebenfalls ins Programm auf - die Jungens hats überzeugt - gerade auch im Vergleich zu anderen Produkten.
Ach so - den Preis traue ich mich kaum zu schreiben - da werden die High Ender wieder abwinken und sagen....kann nicht..... geht nicht........
beide Endstufen zusammen kosten 1.800 Euro.
Wer unbedingt noch ein paar Hunnis mehr ausgeben will (damit er mit einer 2 im Preis vornedran prahlen darf) kann sich Herrn Gurskijs High End Stromstrippen dazu häkeln lassen - ich werde die auch irgendwann mal probieren - ich selber verwende da gerade irgendso Amazon Strippe, kann sein Viborg - die sehen cool aus und sind dick und flexibel.
David brachte zwar eine Riesenkiste feinster und edelster Strippen mit - aber wir sind beim Workshop am letzten Freitag da nicht mehr dazu gekommen, ich hätte da auch keine Lust und Nerv zu gehabt. Für so Feinheitentests brauch ich länger Ruhe im Dauercheck.
Noch was: Die Makroaudio klingen auf Knopfdruck geil.
Nix erst mit ewig warm laufen ..........
Ich bin mir vom Bauch her sicher, von Makroaudio werden wir künftig noch viel mehr hören und lesen.
Das ist ein Einzelkämpfer der nicht als kleiner Geheimtipp enden wird, so was wird sich breiter durchsetzen.
Ich kann nur den Hut ziehen und die höchsten Komplimente aussprechen zu denen ich fähig bin.
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Resonanzen - Klangeinfluß bei Systemen > Neuer Klang? |
Geschrieben von: locomotiv.gt - 27.06.2025, 20:00 - Forum: Tonabnehmer
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Seit 25 Jahren baue & modifiziere ich Plattenspieler.
Habe dabei mich auch mit den Ursachen & dem Beheben von Resonanzen beschäftig. Hierzu auch Experimente mit Dreherböden aus unterschiedlichen Materialien gemacht. Dabei festgestellt, das z.B. Spanplatte als Dreherboden negative Verzerrungen verursachen kann.
Beim Einzylindermotorrad können heftige Vibrationen auf den Lenker einwirken. Dies kann stark minimiert werden, in dem Sand in den Lenker gefüllt wird. Was hat das mit einem Dreher, mit einem Abtastsystem gemein?
Ein Abtaster ist wie ein kleiner Stromgenerator. Beim Abspielen eine Platte werden auch negative Resonanzen über die Nadel, übers System, zum Headshell, Tonarm usw. übertragen.
Was ist nun wenn ein Abtastsystem beruhigt wird? Dann spielt an System musikalischer, manchmal auch brillianter. Wenn das System noch auf symmetrisch umgerüstet wird, kratzt ein MM / MI System an der MC Klangcharakteristik.
Ist das für jedes System geeignet?
Nein. Das System bedarf ein "Geheimfach".
Wie kann bei einem System die Resonanz reduziert werden?
Dabei geht es auch um die Systemträgerversteifung.
Es gibt Systeme die haben Hohlräume oder Schraublöcher in die kann, bitte richtig lesen & sich dabei ruhig an den Kopf fassen, Sand von Sanduhren eingefüllt werden. Oberhalb des Sandes kommt Sekundenkleber, damit wird abgedichtet das der Sand nicht raus rieselt.
Das Eigengewicht eines Systems wird nur geringfügig schwerer.
Welche Systeme eignen sich?
2M Ortofon - Die Metallplatte abschrauben, mit Sand befüllten, Sekundenkleber zum Versiegeln. Dabei gleich das System Symmetrieren. Eine Brücke von der Metallplatte zur Systemschirmung legen.
Der Systemträger ist ein recht leichter, weicher Kunststoff. Durch den Sand wird der Systemträger steifer, kann nicht mehr mit schwingen.
Die 2M Systeme können recht spitze, nervige Höhen haben. Durch die Resonanz Reduzierung & der Symmetrierung werden die 2Ms "runder", klangharmonischer & ausgeglichener.
2M Black & Bronze gewinnen klanglich durch diese Maßnahmen enorm.
Audio Technicas wie VM Serien, AT95, alle ATs die an den Systemträger verschraubt werden.
Schraube raus drehen, eine gaaanz kleine Papierkugel ins Schraubloch ins System eindrücken (Zahnstocher). Sand einfüllen & versiegeln. Mit Sekundenkleber den Systemköper in den Systemträger einkleben.
Hinweis: Die alten VM ATs haben Resonanz ärmere Systemträger. Die DJ VMs haben Resonanz Reduzierende Systemträger.
Auch hier die Systeme Symmetrieren.
Bereits modifizierte ATs: 450, 430, AT95, VM95, VM520 - alle mit Raumnadel
Rega MMs
Die Regasse waren meine ersten Resonanz reduzierten Systeme.
Auf der Unterseite gibt es einen Deckel, den öffnen & Sand einfüllen, verschließen & verkleben.
Das Schirmblech ist schwierig bei den Rega MMs zu entfernen. Die Brücke zum Blech entfernen. Eine neue Brück zur Systemverschraubung legen.
Ist ein mal ein Rega MM geöffnet, kann die Kanalgleichheit korrigiert werden, in den die Spulenzangen, die um den Nadelmagneten greifen, exakt aus gerichtet werden.
Die Raumnadel
Eine Karbon versteifte Nadel wirkt sich auf den Klang positiv aus.
Ich nutze eine halbrundes Karbonrohr welches das originale Rohr halbumschließt.
Hier sind AT Nadeln wie geschaffen.
Ferner stecke ich auf Nadelstümpfen ein Karbonrohr & schiebe eine abgelängte Nadel in das Karbonrohr.
Zu Testzwecken stelle ich drei modifizierte AT95 zur Verfügung.
Alle drei 95er sind am gleichen SME Headshell Typ, die selben Kabel & Nadel versehen.
95-1 original
95-2 symmetrisch & Resonanz reduziert
95-3 wie 2, mit Karbonversteifter Nadel
Auf Wunsch kann ich noch mein modifiziertes Grado Platinum I dazu legen, dies muß am Headshell verbleiben.
Sehr gerne können wir ein Probierwanderpaket starten, wo alle drei Systeme an Forenuser alle drei Tage weiterverschickt werden. Dann könnte ich auch mein Phono Kabel zum Testen beilegen.
Bin auf Eure Meinungen & Gedanken gespannt.
Sonnigst Nadja
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Der Flaschenhals bei Verstärkern & Endstufen |
Geschrieben von: locomotiv.gt - 26.06.2025, 22:43 - Forum: Transistor-Verstärker
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Einleitend
Bei sehr vielen Verstärkern & Endstufen gehen sehr oft Käbelchen von den Endstufen zu den oft eigenwilligen Lautsprecherklemmen. Manchmal gehen die Lautsprecherkabel noch den Umweg über einen Lautsprecherumschalter, meist in fragwürdiger Qualität. Mit den Jahren können die Kabelisolierungen, gar selbst die Kabel brüchig werden.
Meine Erfahrung
Bei einigen Verstärkern, auch bei einer 1970er Philips Kompaktanlage, ging ich direkt mit OCC Lautsprecherkabel auf die Endstufen. Bei Bi-Wiring 2,5q Bass & 1,5q für den anderen Bereich. Ich achte penibel, das die Kabel die selbe Länge haben.
Die neuen Kabel werden direkt raus geführt, mit vergoldeten Aderendhülsen versehen & mit Klapp Wagos geklemmt.
Das Übergangswiderstand ist mit Aderendhülsen geringer.
Manchmal muß ich in die Kabel ein 1,5q Draht einlöten um auf der Endstufenplatine die Kabel an zu löten.
Nicht nur mein Hörempfinden hört mehr Dynamik, Präsenz & Musikalität heraus.
Bei der Philips Anlage setzte ich 1,5q Kabel ein. Die olle Philips hat durch diese Maßnahme klanglich & musikalisch dazu gewonnen.
Viel Freude beim Testen & Experimentieren wünscht Nadja
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IQ TED4 Modifikation - Ein Träumchen ... |
Geschrieben von: locomotiv.gt - 26.06.2025, 21:51 - Forum: Passive Lautsprecher
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Von den TED4 ist nur gutes zu lesen. Also bin ich ins kalten Wasser gesprungen. Habe mir ein Pärchen für 200€ geangelt. Noch keinen Zentimeter damit gehört. Gleich die Dinger gesprengt.
Die TED4 sind eigentlich zwei Lautsprecher in einem. Eine Dreiwegekompaktbox & ein Baßreflexbooster.
Die Weiche
Die Weiche ist sehr hochwertig. Die originalen Kondensatoren wichen teils bis zu 20µF ab. So kamen audiophiler MKPs & MOX Widerstände zum Einsatz.
Im HT & MT Bereich sind Widerstände im Signalweg, diese habe ich ein / zwei Ohm gesenkt, dadurch werden die Höhen präsenter, was der TED4 sehr zu Gute kommt.
Die Weiche ist aufgetrennt. Baßbereich & Höhen- / Mittenbereich.
Besonderheit im Baß: für den unteren, einzelnen Bass gibt es eine zusätzliche Spule, somit sind die Bässe unterschiedlich abgestimmt.
Zweite Besonderheit: der Hochtöner sitzt weit unten, nicht oben.
Die Kabel
Original sind die Chassis mit 1,5q, von der Weiche zum Terminal scheint es 2,5q zu sein. Die PVC Mantelleitung fühlte sich starr & brüchig an.
Neue OCC Kabel: 2,5q Bass, 1,5 HT & MT
Das Anschlußterminal entfiel. Die Kabel sind mit vergoldeten Aderendhülsen versehen & mit Klapp Wagos angeschlossen.
Das Gehäuse ...
der TED4 ist aus Spanplatte, nicht so dolle verarbeitet. Viele Spalten & Überstände.
Die TED4 wurden mühselig aufgesägt & von innen an den Kannten ringsrum versteift.
Bei den Bässen kam ein Zauber- / Versteifungskreuz ins Gehäuse. Das Kreuz bietet eine Versteifung im schwächsten Glied zwischen den Seiten- & Rückwänden. Da schwingt nichts mehr. Die Lautsprechergehäuse sind schön steif geworden.
Die Dämmung ist aus 40mm Polyestervlies. 10mm festen, der Rest weiches Vlies. Später wurde am Lautsprecherboden das Vlies entfernt. So wie das bei Klipsch auch ist. Hinterm Bassrefloxrohr ist die Dämmung weggelassen auf Empfehlung.
Boden & Aufstellung
In den Boden kamen je drei M6 Gewindemuffen. Die Aufstellung erfolgte mit Messingspikes auf einer Fliese die zum Dielenboden entkoppelt ist.
Neue Farbe
Die Lautsprecher sind mit Kunstharzlack lackiert. Leider reagiert der Kleber / Spachtel mit der Farbe. Das teils die Farbe sehr schlecht trocknet. Der Fensterlack ist nicht so dolle.
Die Spalten & Überhänge nerven, das ich vielleicht das Gehäuse noch mal überarbeite & neu mit Schlepperlack lackiere.
Extra
Zwischen den Chassis fehlte original eine Isolierung, so sind Filzstreifen zwischen Gehäuse & Chassis geklebt.
Der Klang
Hammer!
Wie beschrieben, ist der Hoch- & Mittenton leicht hörakustich abgestimmt.
Die TD4 sind unwahrscheinlich räumlich, es fehlt nur noch die Horndreidimensionalität.
Die Wärme fasziniert. Der Bass geht schön tief & kann böse grummeln wie ein Sommergewitter. In meinem Hörsaal ist eine Gaskaminheizung, wo manchmal die Metallverkleidung mitschwingt.
Die TED4 sind sehr detailreich & bilden eine sehr strikte Kanaltrennung, sowas habe ich noch nicht gehört
Meine Plattensammlung, meine Audioanlage entdecke ich völlig neu.
Es ist unglaublich wie die TED4 spielen. Der Klang ist ein Träumchen. Kaufen & modifizieren & die Audiowelt neu erleben ...
Abschluss
Zur Zeit bin ich beim Aufbau einer Bi-Amping Anlage wo die TED ran sollen.
Momentan laufen die TED4 an einem Denon PMA-900V, mit neuen OCC Lautsprecherkabel, die direkt auf der Endstufe verlötet sind, ohne Lautsprecherumschalter. Auch hier sind die Kabel mit Wagos geklemmt.
Sonnist Nadja
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