(Vor 6 Stunden)dirk-rs schrieb: Moin,
zuzammen. Hier spielt aktuell ein AVM 6.2 in der Master Edition an Sonus Faber Sonetto V G2.
Der AVM spielt zwar kraftvoll mit guter Dynmik ist aber eher auf der neutralen bis präziseren Seite zuhause.
Kann der Proxium V2 mehr Wärme bzw. etwas mehr Schmelz einbringen ohne langweilig zu werden?
Viele Grüße
Dirk
Nabend Dirk,
ich kenne jetzt die 6.2 nicht, ich selber hatte von AVM unter anderem die V 3 M 3 und später die NG Versionen -
wie auch um 2018 einen Vollverstärker - an dessen Name ich mich jetzt nicht mehr erinnere,
müßte ich meinen Händler Martin fragen -
Ich weiß nicht, wie es bei den neuen amps ist - die NG Versionen hatten auf der Rückseite einen Drehregler, um den Klirr zu beeinflussen -
damit man bei Bedarf etwas in Richtung Röhre gehen kann -
unterm Strich aber - klingen alle AVMs, die ich kenne, nüchterner und unbeteiligter als eine Proxium und auch nicht mit deren Raumabbildung.
Und ja, die Proxium V 2 hat mehr Schmelz, insbesondere mit der neuen Gegenkopplung .
Und nein, die wird sicher nicht langweilig, durch die geniale Schaltung ist sie um einiges agiler und wendiger, als alle anderen Konstruktionen, die ich kennenlernen durfte -
und wird dennoch nicht lästig im Ohr oder plärrt einen an. Man muß das erleben -
hier im Thread sind ja sogar Leute, die von Röhre auf Proxium wechselten.
Normal switchen die Leute eher von Transe auf Röhre, als umgekehrt.
Ich persönlich mag gar nicht mehr ohne Proxium sein, daher rüstete ich eine Anlage nach der anderen um auf Proxium, bei allen anderen amps fehlt mir jetzt einfach was.
Diesen enormen Fußwippfaktor, daß die Mucke direkt ins Blut geht und wie ein lebendes Wesen den Raum flutet - kenne ich sonst so intensiv nicht. Und so realistische und homogene Stimmen im Filmbereich hörte ich auch noch nie und nirgends.
Wenn du eine tiefergehenden Vergleich zu AVM hören willst, mein Händler Martin hat ja das AVM Vollprogramm, er kann dir da sicher mehr erzählen oder gar im Laden vorführen.