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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Hallo zusammen,

nach der ersten Euphorie der letzten Tage hat sich bei mir etwas Ernüchterung – oder besser gesagt: Gewöhnung – eingestellt. Ich möchte hier ganz offen sein, denn High-End ist oft auch ein Spiel mit der eigenen Wahrnehmung.

Nachdem die PROxium V2 nun einige Tage am Netz war, habe ich gestern Abend wieder auf meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) zurückgesteckt. Der Schock? Der Unterschied fühlte sich auf einmal viel knapper an, als ich es am ersten Tag empfunden habe.

Meine Beobachtungen im direkten Vergleich:

Raum: Die PROxium spannt den Raum definitiv größer und tiefer auf.

Höhen: Die PROxium spielt im Hochton dezenter, fast schon "höflicher" als die Forte.

Das Gefühl: Die Forte wirkt im ersten Moment fast "spannender", vielleicht weil sie etwas präsenter nach vorne spielt. Die PROxium ist dagegen die Ruhe selbst.

Bin ich verrückt? Wahrscheinlich nicht. Ich glaube, mein Gehör hat sich extrem schnell an die Sauberkeit der PROxium gewöhnt und sie als "neuen Standard" abgespeichert. Der "Wow-Effekt" flacht ab, wenn die Referenz im Kopf fehlt.

Ich frage mich gerade selbst: Ist es den Aufwand wert, wenn eine fast 40 Jahre alte Legende wie die Forte immer noch so verdammt nah dran ist? Oder ist genau diese unaufgeregte "Dezentheit" der PROxium das eigentliche Ziel des "End-High-End"?

Ich werde mal den "Entzugs-Test" machen: Zwei Tage lang nur Forte hören, das Gehirn wieder auf diesen Sound eichen, und dann erst wieder auf die PROxium wechseln. Nur so werde ich herausfinden, ob mir ohne die Makroaudio etwas Wesentliches fehlt oder ob ich einfach nur einem neuen Spielzeug erlegen war.

Schade das die aktuelle Proxium bis jetzt noch nirgends getestet wurde, wäre eventuell eine Orientierungshilfe, aber so bin ich ganz auf meine eigenen Ohren angewiesen. Ich halte euch auf dem Laufenden, wer das Rennen am Ende macht.

Gibt es noch ein Tipp bezüglich Stromkabel? 

Beste Grüße,

Dirk
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Hallo Dirk,

ich hatte die Forte 3 auch einige Jahren und war recht zufrieden damit. Allerdings hat der Ringkerntrafo so laut gebrummt, dass ich sie wieder verkauft habe. Brummt der Trafo bei deiner Endstufe nicht?

Gruß Tom



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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Hallo Dirk,

da machst du 1:1 durch, was ich anfangs mit den ganzen Umstöpseleien erlebte -

und jedesmal lästigen Pegelabgleich -
aber nach ein paar Wochen war dann klar,
daß die Proxium immer besser wurde -

und der Abstand immer größer - na ja - und je nach Musikstück war der Abstand anfangs mal mehr,
mal weniger groß - da war er immer!

Als ich später dann mal 400 oder 500 Stunden draufhatte und umstöpselte war die Beere geschält

weil es sehr sehr deutlich wurde.

Mittlerweile bin ich so weit, daß ich anders wirklich nicht mehr hören kann und will.
 Bei dir merke ich, es schwingt ein Wunschdenken mit - weil das eigene Weltbild kippt -
(erlebte ich an meinen seit 1998 über alles und auf Dauer präferierten Emittern)

das was man jahrelang so lieb gewonnen hat, kann doch nicht wirklich schlechter sein -

ich machte Monate mit mir herum , was ich mit meinen geliebten Emittern machen soll,

aber jetzt ist es so klar geworden und die stehen zum Verkauf.

Bei Netzkabel hörte ich an der Proxium leidlich wenig Unterschiede.

Via Blue X 40 wurde im Bass etwas mächtiger und obenrum etwas weicher.

Ansonsten klang fast eins wies andere.

Bis auf das Makroaudio 250 lite(gibts noch bei MD Sound) - das wurde energischer und lebendiger bei eher schmaleren Bass,
wahrscheins auch wegen der angebrachten Ferritringe, ich weiß es nicht. Es gibt auch ein aktuelles Makroaudio Stromkabel auf Furutec Basis -
hab ich noch nicht probiert - was ich von anderen usern an feedback kriegte - soll es sehr schnell und offen rüber kommen - manchen auch schon wieder zu schnell.

Du hast doch XLR getestet, was rausgehört?

Kann nur besser werden, wenn man Cinch nicht im Nachhinein symmetrieren muß.

In Magazinen wurde die Proxium in der V1 63 Volt Urversion getestet, der Test war saugut  und ausführlich-
aber das Produkt reichte klanglich an die neue Version noch nicht heran und war weniger aufwendig:
proxium_test_hifi_ifas.pdf

Das Letzte, was ich persönlich für eine Kaufentscheidung hernehmen würde, wäre der Testbericht von Magazinen, da ich in den 80er und 90er Jahren damit regelmäßig voll auf
die Fresse geflogen bin.

Ansonsten ich dachte, du hast die schon längst gekauft nach deinen Berichten -
selbst dein Sohn war da ja klar dabei pro Proxium.

Ich will und werde dir nix aufschwatzen - du mußt wissen was du da tust - und mit leben, so wie ich auch - ich kann dir nur erzählen, wie es mir ergangen ist.

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Hallo zusammen,
gestern Abend ist bei mir die endgültige Entscheidung gefallen. Ich habe die PROxium V2 noch einmal mit dem Colour of Sound verkabelt und was soll ich sagen? Es ging sprichwörtlich die Sonne auf. Der Raum wurde überdimensional groß – nicht nur in die Tiefe, sondern auch extrem weit zu den Seiten. Diese holografische Abbildung ist schlichtweg atemberaubend.
Die Entscheidung:
Ich behalte die PROxium, aber – und das ist mir wichtig – ich behalte auch meine Forte Model 3.
Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr von "besser" oder "schlechter" sprechen will. Beide Endstufen spielen auf einem so extrem hohen Niveau, dass sie mir auf unterschiedliche Weise Freude bereiten. Die Forte ist und bleibt meine "alte Liebe" mit ihrer unbändigen Kraft und Ehrlichkeit. Die PROxium hingegen entführt mich in eine neue Welt der Seidigkeit und räumlichen Freiheit.
Es ist ein Luxus, zwischen diesen beiden Welten wählen zu können, und ich bin froh, dass ich den direkten Vergleich gewagt habe. Wer also im Forum über Werner oder die Makroaudio-Geräte lacht: Hört es euch selbst an. Es ist kein Hype, es ist eine klangliche Bereicherung, die auch neben gestandenen Legenden absolut besteht.
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(18.03.2026, 15:30)Durian schrieb: Hallo zusammen,

nach der ersten Euphorie der letzten Tage hat sich bei mir etwas Ernüchterung – oder besser gesagt: Gewöhnung – eingestellt. Ich möchte hier ganz offen sein, denn High-End ist oft auch ein Spiel mit der eigenen Wahrnehmung.

Nachdem die PROxium V2 nun einige Tage am Netz war, habe ich gestern Abend wieder auf meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) zurückgesteckt. Der Schock? Der Unterschied fühlte sich auf einmal viel knapper an, als ich es am ersten Tag empfunden habe.

Meine Beobachtungen im direkten Vergleich:

Raum: Die PROxium spannt den Raum definitiv größer und tiefer auf.

Höhen: Die PROxium spielt im Hochton dezenter, fast schon "höflicher" als die Forte.

Das Gefühl: Die Forte wirkt im ersten Moment fast "spannender", vielleicht weil sie etwas präsenter nach vorne spielt. Die PROxium ist dagegen die Ruhe selbst.

Bin ich verrückt? Wahrscheinlich nicht. Ich glaube, mein Gehör hat sich extrem schnell an die Sauberkeit der PROxium gewöhnt und sie als "neuen Standard" abgespeichert. Der "Wow-Effekt" flacht ab, wenn die Referenz im Kopf fehlt.

Ich frage mich gerade selbst: Ist es den Aufwand wert, wenn eine fast 40 Jahre alte Legende wie die Forte immer noch so verdammt nah dran ist? Oder ist genau diese unaufgeregte "Dezentheit" der PROxium das eigentliche Ziel des "End-High-End"?

Ich werde mal den "Entzugs-Test" machen: Zwei Tage lang nur Forte hören, das Gehirn wieder auf diesen Sound eichen, und dann erst wieder auf die PROxium wechseln. Nur so werde ich herausfinden, ob mir ohne die Makroaudio etwas Wesentliches fehlt oder ob ich einfach nur einem neuen Spielzeug erlegen war.

Schade das die aktuelle Proxium bis jetzt noch nirgends getestet wurde, wäre eventuell eine Orientierungshilfe, aber so bin ich ganz auf meine eigenen Ohren angewiesen. Ich halte euch auf dem Laufenden, wer das Rennen am Ende macht.

Gibt es noch ein Tipp bezüglich Stromkabel? 

Beste Grüße,

Dirk

Hallo, 

Ja die ursprüngliche Forte Audio Model 3 brummte etwas. Als ich meine
Modifizieren ließ war das brummen weg. 
Sie wurde damals dennoch in der hifi exklusiv ebenbürtig mit der threshold Sa 2 gestellt und an den Infinity sogar als souveräner bezeichnet.
Die Leistungsdaten haben sich durch die mods nochmal verbessert. 
280watt an 8 Ohm knapp 500 Watt an 4 Ohm und zwei ohm über 1000 Watt.
Ein unberechenbarer Geheimtipp, wer heute nicht viel Geld ausgeben will. Gebraucht für 1200 €zu bekommen.
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