18.03.2026, 15:30
Hallo zusammen,
nach der ersten Euphorie der letzten Tage hat sich bei mir etwas Ernüchterung – oder besser gesagt: Gewöhnung – eingestellt. Ich möchte hier ganz offen sein, denn High-End ist oft auch ein Spiel mit der eigenen Wahrnehmung.
Nachdem die PROxium V2 nun einige Tage am Netz war, habe ich gestern Abend wieder auf meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) zurückgesteckt. Der Schock? Der Unterschied fühlte sich auf einmal viel knapper an, als ich es am ersten Tag empfunden habe.
Meine Beobachtungen im direkten Vergleich:
Raum: Die PROxium spannt den Raum definitiv größer und tiefer auf.
Höhen: Die PROxium spielt im Hochton dezenter, fast schon "höflicher" als die Forte.
Das Gefühl: Die Forte wirkt im ersten Moment fast "spannender", vielleicht weil sie etwas präsenter nach vorne spielt. Die PROxium ist dagegen die Ruhe selbst.
Bin ich verrückt? Wahrscheinlich nicht. Ich glaube, mein Gehör hat sich extrem schnell an die Sauberkeit der PROxium gewöhnt und sie als "neuen Standard" abgespeichert. Der "Wow-Effekt" flacht ab, wenn die Referenz im Kopf fehlt.
Ich frage mich gerade selbst: Ist es den Aufwand wert, wenn eine fast 40 Jahre alte Legende wie die Forte immer noch so verdammt nah dran ist? Oder ist genau diese unaufgeregte "Dezentheit" der PROxium das eigentliche Ziel des "End-High-End"?
Ich werde mal den "Entzugs-Test" machen: Zwei Tage lang nur Forte hören, das Gehirn wieder auf diesen Sound eichen, und dann erst wieder auf die PROxium wechseln. Nur so werde ich herausfinden, ob mir ohne die Makroaudio etwas Wesentliches fehlt oder ob ich einfach nur einem neuen Spielzeug erlegen war.
Schade das die aktuelle Proxium bis jetzt noch nirgends getestet wurde, wäre eventuell eine Orientierungshilfe, aber so bin ich ganz auf meine eigenen Ohren angewiesen. Ich halte euch auf dem Laufenden, wer das Rennen am Ende macht.
Gibt es noch ein Tipp bezüglich Stromkabel?
Beste Grüße,
Dirk
nach der ersten Euphorie der letzten Tage hat sich bei mir etwas Ernüchterung – oder besser gesagt: Gewöhnung – eingestellt. Ich möchte hier ganz offen sein, denn High-End ist oft auch ein Spiel mit der eigenen Wahrnehmung.
Nachdem die PROxium V2 nun einige Tage am Netz war, habe ich gestern Abend wieder auf meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) zurückgesteckt. Der Schock? Der Unterschied fühlte sich auf einmal viel knapper an, als ich es am ersten Tag empfunden habe.
Meine Beobachtungen im direkten Vergleich:
Raum: Die PROxium spannt den Raum definitiv größer und tiefer auf.
Höhen: Die PROxium spielt im Hochton dezenter, fast schon "höflicher" als die Forte.
Das Gefühl: Die Forte wirkt im ersten Moment fast "spannender", vielleicht weil sie etwas präsenter nach vorne spielt. Die PROxium ist dagegen die Ruhe selbst.
Bin ich verrückt? Wahrscheinlich nicht. Ich glaube, mein Gehör hat sich extrem schnell an die Sauberkeit der PROxium gewöhnt und sie als "neuen Standard" abgespeichert. Der "Wow-Effekt" flacht ab, wenn die Referenz im Kopf fehlt.
Ich frage mich gerade selbst: Ist es den Aufwand wert, wenn eine fast 40 Jahre alte Legende wie die Forte immer noch so verdammt nah dran ist? Oder ist genau diese unaufgeregte "Dezentheit" der PROxium das eigentliche Ziel des "End-High-End"?
Ich werde mal den "Entzugs-Test" machen: Zwei Tage lang nur Forte hören, das Gehirn wieder auf diesen Sound eichen, und dann erst wieder auf die PROxium wechseln. Nur so werde ich herausfinden, ob mir ohne die Makroaudio etwas Wesentliches fehlt oder ob ich einfach nur einem neuen Spielzeug erlegen war.
Schade das die aktuelle Proxium bis jetzt noch nirgends getestet wurde, wäre eventuell eine Orientierungshilfe, aber so bin ich ganz auf meine eigenen Ohren angewiesen. Ich halte euch auf dem Laufenden, wer das Rennen am Ende macht.
Gibt es noch ein Tipp bezüglich Stromkabel?
Beste Grüße,
Dirk



