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Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland
#81
(25.01.2026, 14:53)Adaptor schrieb: Hallo zusammen,

da klinke ich mich doch noch mal ein, denn so eine schlechte Verarbeitung insbesondere in dieser Preisklasse ist mehr als peinlich und inakzeptabel. Konnte garnicht verstehen, wie man sich so eine Baustelle für vielleicht noch viel Geld antuen kann…

Deshalb hatte ich auch die Klipsch Forte IV stehen lassen, obwohl sie mir klanglich sehr gut gefallen haben. Nur bei 7k habe ich schon einen gewissen Anspruch und verglichen mit meinen Linton 85 Anni. für 1k einfach unglaublich.

Hallo Michael,

die von dir besagte 1000 Euro Wharfedale Linton hatte ich 2 Exemplare - Verarbeitung war top - aber beim ersten Paar differierten die Hochtöner vom Pegel locker 2 db!
Ich bekam die Lautsprecher dann von MD  ausgetauscht und gut wars. 

Hingegen in der 7500 Euro Klasse das Wharfedale Flagschiff Elysium 4 spuckte wie gesagt eine Box das Bassreflexrohr nach ner Woche aus!
Und das obwohl die Box für nen öffentlichen Test bei mir vorgesehen war und der Vertrieb die extra vorher nochmal checkte.

Shit happens überall - und je größer die Hersteller sind und desto mehr Köche in dem Brei rühren, desto schwieriger wird das.

Selbst unsere geliebten Max kanns da erwischen - Max Krieger erzählte mir mal am Telefon, daß er eine Max 2 erwischte, die komplett aus dem Leim ging -
da ließ er sich ein neues Gehäuse kommen !

Mein bester Freund Robert kaufte sich die Thivan Eros 9 die hier seit 8 Jahren rockt - bei ihm brach schon nach ner Woche der komplette Boden durch- Bilder hab ich noch von ihm.

Bei JBL kaufte ich mir nagelneue LX 66 in den 90ern - schon nach wenigen Wochen ging das Furnier an den Kanten aus dem Leim und stand in der Luft!

Als ich das bei meinem damaligen Händler monierte, meinte der, das sei normal - und er leime mir das nach, wäre an seinen privaten LX 66 genauso.

Bei Tannoy muß ich zugeben, hatte ich allerdings über Gebühr Ärger mit der Verarbeitungsqualität (nicht klanglich) - mehrfach rappelnde Bässe am Flagschiff Kindgom, mehrfach defekte Treiber an Kensington , Yorkminster,NFM 6 MK 2, DMT 12 MK 2, D 700 und D 500. 

Auch mit den Gehäusen hatte ich immer wieder mal Probleme - inbesondere an Glenair und DC 8T, sowie System 1200. Ganz krass war es an der TD 12 - da waren die kompletten Bohrungen für die Füße falscb angebracht - zum Glück war der damalige Sales Manager vorher von Beruf Schreiner und reparierte mir das vor Ort -da hab ich auch noch Bilder von.
Bei Klipsch war es meistens bestens, aber bei der Cornwall 3 und dem Gehäuse haben die an einer Box den Vogel abgeschossen - da fehlte sicher 1 cm am Holz an der Strebe, das kannste auch nicht mehr klebenSmile

Bei einem Paar RB 81 differierte der Hochtonpegel um 3 db - bekam ich ausgetauscht - und bei einem Paar war nach ca. 2 Jahren ein Defekt auf einer Weiche, wo die Übergangsfrequenz verzerrte - das reparierte mir der Werner Enge.

Bei WHD lösten sich bei mir nach nem Jahr die Sicken schon in Wohlgefallen auf.

Und frag mich nicht, was ich als Musiker mit meinen Marshall amps mitmachte - das war ein Horror - auch die Lautsprechergehäuse - und das war ja vom Ruf das Beste überhaupt.

Ich erlebte bei neuen Lautsprechern sehr viel Elend und Mängel quer durch alle Herteller, die ich kaufte oder ausgeliehen habe - zuletzt bei Atlantis Lab beim 20.000 Euro Flagschiff - Michael - du hast das selbst bei mir vor Ort gesehen und angefaßt und empört den Kopf geschüttelt - warst trotzdem vom Sound überwältigt hoch drei.

Einen Heldentod stirbt man immer - umgekehrt hatte ich auch schon perfekt verarbeitete Lautsprecher im Hause, mit denen ich es aber nicht aushielt Musik zu hören!

Die mußten ganz schnell wieder gehenSmile

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#82
Mensch Werner, da bin wohl ein Glückspilz! Solche heftigen Probleme hatte ich noch nicht gehabt, das heißt nicht im HiFi, dafür aber im Kfz Bereich. Allerdings werde ich vielleicht auch nicht ganz so viele Lautsprecher wie Du gehabt haben.

Deine Leidensfähigkeit in allen Ehren, aber da habe ich als Dienstleister und auch als Kunde einen anderen Anspruch. Und wenn der Hersteller sein Handwerk ernst nimmt, sollte er dankbar auf berechtigte Kritik reagieren und den Schaden beheben. Wie Du schon sagtest, Fehler können passieren, nur sollte man daraus auch lernen…
Grüße Michael 
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#83
Hallo zusammen!

Ich sitze hier gerade und grüble... vielleicht sollte ich mich doch von der abenteuerlichen Idee verabschieden, die Glenair 15 in mein 5,5 x 3 m Zimmer zu quetschen.  verlegen

Vielleicht wäre es vernünftiger, über die Turnberry SE oder die Kensington HE nachzudenken? Was meint ihr: Welche von beiden kann – wenn schon nicht in voller Pracht, dann zumindest intim und substanzreich – bei sehr geringen Lautstärken (so um die 45-60 dB) spielen, ohne dabei dünn или "piepsig" (also völlig ohne Bassfundament) zu klingen?  Keine Ahnung

Beste Grüße,
Alex
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#84
Früher hatten dafür Verstärker die "Loudness" Taste Big Grin
LG,

Horst
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#85
(28.01.2026, 08:12)Horbus schrieb: Früher hatten dafür Verstärker die "Loudness" Taste Big Grin

Hallo Horst!

Ich habe einen McIntosh C40 Vorverstärker. Er hat nicht nur eine stufenlose Loudness-Regelung, sondern auch einen Equalizer, Kompressor und Expander, was das Arsenal zur Klanganpassung an die Hörbedingungen enorm erweitert.  Smile

Ich könnte sogar meinen Vollverstärker Aavik I-280 als Endstufe mit diesem C40 nutzen, aber das würde die absolute Hintergrundschwärze und die Mikrodetails zunichtemachen, die der Aavik bei geringen Lautstärken liefert.

Einfach gesagt: Ich möchte keine zusätzlichen Geräte zwischen Quelle, Verstärker und Lautsprechern verwenden.  verlegen  

Beste Grüße,
Alex
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#86
(28.01.2026, 09:28)Alexandroo schrieb:
(28.01.2026, 08:12)Horbus schrieb: Früher hatten dafür Verstärker die "Loudness" Taste Big Grin

Hallo Horst!

Ich habe einen McIntosh C40 Vorverstärker. Er hat nicht nur eine stufenlose Loudness-Regelung, sondern auch einen Equalizer, Kompressor und Expander, was das Arsenal zur Klanganpassung an die Hörbedingungen enorm erweitert.  Smile

Ich könnte sogar meinen Vollverstärker Aavik I-280 als Endstufe mit diesem C40 nutzen, aber das würde die absolute Hintergrundschwärze und die Mikrodetails zunichtemachen, die der Aavik bei geringen Lautstärken liefert.

Einfach gesagt: Ich möchte keine zusätzlichen Geräte zwischen Quelle, Verstärker und Lautsprechern verwenden.  verlegen  

Beste Grüße,
Alex
War auch eher scherzhaft gemeint. Ich weiß ja, dass "Audiophile" Klangregelung hassen, wie der Teufel das Weihwasser Big Grin
War früher genauso, als ich mich noch "ernsthaft" mit HiFi auseinander gesetzt habe  Smile
LG,

Horst
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#87
(28.01.2026, 02:56)Alexandroo schrieb: Hallo zusammen!

Ich sitze hier gerade und grüble... vielleicht sollte ich mich doch von der abenteuerlichen Idee verabschieden, die Glenair 15 in mein 5,5 x 3 m Zimmer zu quetschen.  verlegen

Vielleicht wäre es vernünftiger, über die Turnberry SE oder die Kensington HE nachzudenken? Was meint ihr: Welche von beiden kann – wenn schon nicht in voller Pracht, dann zumindest intim und substanzreich – bei sehr geringen Lautstärken (so um die 45-60 dB) spielen, ohne dabei dünn или "piepsig" (also völlig ohne Bassfundament) zu klingen?  Keine Ahnung

Beste Grüße,
Alex

Hallo Alex,

ich weiß, du suchst was passendes von Tannoy. Ich war selber auch fast 20 Jahre mit einem Paar D700 glücklich. Danach bin ich über die Zwischenstation Klipsch vor drei Jahren bei der Thivan Eros Anniversary gelandet, mit Horn und 15-Zoll-Tieftöner, die ganz ausgezeichnet an meinem A2 Satisfaction Class-D-Verstärker läuft. Ist aber halt kein Coax.

Vielleicht wäre die Thivan Eros aber trotzdem was für dich, weil sie eben auch in kleineren Räumen wie deinem funktionieren kann und einfach großartig klingt. Durch die Bassreflexöffnung nach unten kann man sie wandnah betreiben, also 20-30cm nach hinten reichen aus. 

Ich habe meine für 3000 € als Vorführer gekauft, was den Vorteil hatte, dass sie beim Händler schon etwas eingespielt waren. Das dauert nämlich ziemlich lang mit den hart eingespannten 38ern und meine Eros haben erst nach vor einem Jahr so richtig aufgemacht. 

Kannst ja mal drüber nachdenken, es gibt immer wieder gute Angebote auf dem Gebrauchtmarkt. Für mich sind die Annies einer der best-buys des Hobbys. 

Gruß Tom



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#88
(28.01.2026, 02:56)Alexandroo schrieb: Hallo zusammen!

Ich sitze hier gerade und grüble... vielleicht sollte ich mich doch von der abenteuerlichen Idee verabschieden, die Glenair 15 in mein 5,5 x 3 m Zimmer zu quetschen.  verlegen

Vielleicht wäre es vernünftiger, über die Turnberry SE oder die Kensington HE nachzudenken? Was meint ihr: Welche von beiden kann – wenn schon nicht in voller Pracht, dann zumindest intim und substanzreich – bei sehr geringen Lautstärken (so um die 45-60 dB) spielen, ohne dabei dünn или "piepsig" (also völlig ohne Bassfundament) zu klingen?  Keine Ahnung

Beste Grüße,
Alex

Du wirst über einen 25er Koax bei Orchester und Bassdrums - insbesondere bei extrem hart aufgehängten Kensington - absolut keine realitätsnahe Größenabbildung hinkriegen - zudem kommt bei der Kenisngton erschwerend hinzu, daß der Treiber recht hoch sitzt und die Bassdrum nicht vom Boden her tönt, wo sie steht. Spitzenbox für Jazz - mit Saxophon usw. aber sonst? Ich habs mehrfach gekauft und probiert.

Mit der Turnberry hast du bessere Chancen - aber das ist halt im Vergleich zu 38ern nur Mäuseklavier und Löcher in die Luft stanzen.

Ich kann mich dem Tom nur anschließen,, ne gebrauchte Eros 9 Anni und du hast Ruhe und die geht in deinem Raum auch mit 38er Wumme ohne Dröhn.

Ansonsten wenns Koax sein muß - einen 38er Vestlyd nehmen - kannste ja nen Monat lang probe fahren - 
und kostet sehr wenig!

Mit nem gescheiten Schaltamp, wie dem deinen - lösen die auch super auf und klingen kontrolliert.

Smile
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#89
Hallo zusammen!

Übrigens, ich habe gerade überlegt: Ich könnte doch zum Beispiel die Turnberry SE nehmen und meinen Jamo C80 SUB Subwoofer dazustellen. Das ist ein sehr leistungsstarker, schneller Sub (1600 Watt), der zwei 25-cm-Treiber in einem geschlossenen Gehäuse hat (gegenläufig abstrahlend).

Der Subwoofer deckt einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 200 Hz ab und verfügt über das Motional Feedback (MFB)-System zur aktiven Korrektur der Membranbewegung, was für enorme Präzision und extrem geringe Verzerrungen sorgt. Er hat sich bei mir schon mit den JBL C40 bestens bewährt, da diese bei 50 Hz (-3 dB) bereits abfielen.

Hier gibt es einen ausführlichen Testbericht zu dem Subwoofer:
https://www.areadvd.de/hardware/2008/jamo_c80sub.shtml

Meint ihr, diese Kombination aus Turnberry + Jamo Sub würde mir denselben Maßstab und dieselbe Klanggröße liefern wie die 15-Zöller der Glenair 15?  verlegen

Beste Grüße,
Alex
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#90
(29.01.2026, 15:09)Alexandroo schrieb: Hallo zusammen!

Übrigens, ich habe gerade überlegt: Ich könnte doch zum Beispiel die Turnberry SE nehmen und meinen Jamo C80 SUB Subwoofer dazustellen. Das ist ein sehr leistungsstarker, schneller Sub (1600 Watt), der zwei 25-cm-Treiber in einem geschlossenen Gehäuse hat (gegenläufig abstrahlend).

Der Subwoofer deckt einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 200 Hz ab und verfügt über das Motional Feedback (MFB)-System zur aktiven Korrektur der Membranbewegung, was für enorme Präzision und extrem geringe Verzerrungen sorgt. Er hat sich bei mir schon mit den JBL C40 bestens bewährt, da diese bei 50 Hz (-3 dB) bereits abfielen.

Hier gibt es einen ausführlichen Testbericht zu dem Subwoofer:
https://www.areadvd.de/hardware/2008/jamo_c80sub.shtml

Meint ihr, diese Kombination aus Turnberry + Jamo Sub würde mir denselben Maßstab und dieselbe Klanggröße liefern wie die 15-Zöller der Glenair 15?  verlegen

Beste Grüße,
Alex
Hallo Alex,

das klappt vorne und hinten nicht - wenn , dann brauchst du einen 38er Woofer - diese ganzen 25 Zöller können zwar tief runter, aber keine Luft und Größe- das ist nicht in der Frequenz festzumachen. Ein 38er, der bei 40 hz dichtgemacht wird hört sich realer an, wie mehrere 25er die echte 20 hz können Smile

Hab so was alles zigfach durch in meiner Vita.

Bei dir und deinem Profil würde ich unter 12 Zöller nix angehen.
Fahr halt mal in den Handel und hör dich durch - am besten zum max Krieger oder dem Martin Dittmeier, die haben genügend Zeug rumstehen -
daß du auch mal interessante Sachen in puncto Abbildung vergleichen kannst.
Weswegen hast du denn eigentlich deine 15er Monitor Gold hergegeben?

Huh
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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