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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Morjen morjen,

der Mr.Mojo im Analogforum kaufte sich V 2 und Pre -
und ist wirklich geflasht und schrieb sehr ausführlich mit Bilder,
interessiert bestimmt einige Leute:

https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...ost3373317

Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Moin,

zuzammen. Hier spielt aktuell ein AVM 6.2 in der Master Edition an Sonus Faber Sonetto V G2.

Der AVM spielt zwar kraftvoll mit guter Dynmik ist aber eher auf der neutralen bis präziseren Seite zuhause.

Kann der Proxium V2 mehr Wärme bzw. etwas mehr Schmelz einbringen ohne langweilig zu werden?

Viele Grüße 

Dirk
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(07.09.2026, 15:45)dirk-rs schrieb: Moin,

zuzammen. Hier spielt aktuell ein AVM 6.2 in der Master Edition an Sonus Faber Sonetto V G2.

Der AVM spielt zwar kraftvoll mit guter Dynmik ist aber eher auf der neutralen bis präziseren Seite zuhause.

Kann der Proxium V2 mehr Wärme bzw. etwas mehr Schmelz einbringen ohne langweilig zu werden?

Viele Grüße 

Dirk

Nabend Dirk,

ich kenne jetzt die 6.2 nicht, ich selber hatte von AVM unter anderem die V 3 M 3 und später die NG Versionen -
wie auch um 2018 einen Vollverstärker - an dessen Name ich mich jetzt nicht mehr erinnere,
müßte ich meinen Händler Martin fragen -

Ich weiß nicht, wie es bei den neuen amps ist - die NG Versionen hatten auf der Rückseite einen Drehregler, um den Klirr zu beeinflussen -
damit man bei Bedarf etwas in Richtung Röhre gehen kann -
unterm Strich aber - klingen alle AVMs, die ich kenne, nüchterner und unbeteiligter als eine Proxium und auch nicht mit deren Raumabbildung.

Und ja, die Proxium V 2 hat mehr Schmelz, insbesondere mit der neuen Gegenkopplung .
Und nein, die wird sicher nicht langweilig, durch die geniale Schaltung ist sie um einiges agiler und wendiger, als alle anderen Konstruktionen, die ich kennenlernen durfte -
und wird dennoch nicht lästig im Ohr oder plärrt einen an. Man muß das erleben -

hier im Thread sind ja sogar Leute, die von Röhre auf Proxium wechselten.

Normal switchen die Leute eher von Transe  auf Röhre, als umgekehrt.

Ich persönlich mag gar nicht mehr ohne Proxium sein, daher rüstete ich eine Anlage nach der anderen um auf Proxium, bei allen anderen amps  fehlt mir jetzt einfach was.

Diesen enormen Fußwippfaktor, daß die Mucke direkt ins Blut geht und wie ein lebendes Wesen den Raum flutet - kenne ich sonst so intensiv nicht. Und so realistische und homogene Stimmen im Filmbereich hörte ich auch noch nie und nirgends. 

Wenn du eine tiefergehenden Vergleich zu AVM  hören willst, mein Händler Martin hat ja das AVM Vollprogramm, er kann dir da sicher mehr erzählen oder gar im Laden vorführen.



Smile
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Hehe,

die Proxium hat mich zu nem Song animiert -


DIE PROXIUM‑APOKALYPSE 
 
Im finstren Keller, feucht und schwer, da hockt der Werner — regt sich nicht mehr. 
Die Welt da oben, laut und hell, doch Werner sitzt im Dunkel, still und  gar nicht schnell.
Die Spinnen grüßen, die Rohre tropfen, die Wände knacken, die Balken klopfen. 
Doch plötzlich — ein Brummen, tief und sacht, die Proxium hat sich aufgemacht.
Ein Funke springt, ein Kabel glüht, man merkt sofort: Hier erwacht was mit Macht!
Die Endstufe knurrt, die Luft wird heiß, und Werner sabbert — ganz ohne Fleiß.
Er hebt den Kopf, die Augen weit, die Proxium ruft: „Es ist soweit!“ 
Ein Basston trifft ihn wie ein Schlag, und Werner lebt — zum zweiten Mal.
Die Endstufe brüllt, der Keller bebt, der Staub von hundert Jahren lebt. 
Die Boxen husten, Schall entweicht, 
bis die Bassdrum Live Pegel erreicht.
Ein Rohr das zischt, ein Ventil spuckt, die Proxium hat sich warm gezuckt. 
Ein Druck entsteht, ein Klanggewitter, und Werner wird zum Wohlklang-Ritter.
Er springt empor, er hüpft, er schreit, die Haare fliegen weit und breit. 
Er headbangt wild, er dreht sich rund, der Keller wird zum Klangschlacht‑Grund.
Die Nachbarn im Dorf hören’s krachen.
Denn Werner brüllt: „Ich bin erwacht! Die Proxium hat mich neu gemacht!“

Die Tür fliegt auf, die Meute brüllt, die Halle wird mit Rauch gefüllt. 
Metallica stürmen herein, die Gitarren glühn, die Riffs schneiden wie ein heißer Wüstenwind.
Slayer rocken, die Drums sind Krieg, der Takt ist schnell, der Boden liegt. 
Megadeth schiebt sich hinterher, Dave Mustaine wirkt leicht beschwert.
Pantera tritt mit Stahlgebrüll, Phil Anselmo schreit sich fast zu Müll. 
Sepultura hämmert wie ein Presswerk, der Sound ist roh, der Druck ist stark.
Doch Proxium ruft: „Ihr seid zu leise! Ich zeig euch mal die echte Reise!“ 
Sie dreht sich auf, sie dreht sich zu, und plötzlich hat die Band nicht Ruh’.
Die Gitarren kreischen wie Motorsägen, die Drums explodieren — ohne zu überlegen. 
Der Bass schiebt Wellen durch den Raum, als wär’s ein nuklearer Klang‑Tsunami‑Traum.

Ein Orchester tritt hervor, ganz fein, die Streicher zittern, wollen nicht hinein. 
Die Pauke fragt: „Ist das hier klug?“ Doch Proxium grinst: „Ich geb euch genug!“
Die Geigen kreischen, die Hörner flennen, die Flöten wollen lieber rennen. 
Doch Proxium packt sie alle ein, und macht aus Klassik reinen Stein.
Die Pauke platzt — wie eine Granate, fliegt durch den Raum, trifft die Tomate vom Catering, die explodiert, und Werner lacht, fast ungeniert.
Der Dirigent verliert den Takt, weil Proxium ihn komplett zerhackt. Die Noten fliegen wie Geschosse, die Endstufe brüllt: „Ich bin der große Bosse!“

Die Boxen husten, Gas entweicht, ein Nebel steigt, der Werner erreicht. Er inhaliert, er wird ganz rot, doch lacht dabei sich fast zu Tod.
Ein Bassschlag trifft ihn in die Brust, er schreit vor Freude, nicht vor Frust. 
Die Proxium brüllt: „Ich geb dir Kraft!“ und Werner tanzt — mit vollem Saft.
Er springt, er dreht sich, er fällt fast um, doch steht wieder auf — wie ein Berserkertum. 
Die Leute oben hören’s krachen, sie fangen an, sich einzunässen vor Lachen.
Er headbangt so, dass die Lampe fällt, und plötzlich wird der Keller hell. 
Die Spinnen fliehen, die Rohre singen, die Wände fangen an zu schwingen.

Nightwish kommt mit Opernglut, Floor Jansen schreit mit voller Wut. 
Sabaton marschiert im Gleichschritt rein, die Proxium macht den Krieg ganz fein.
Slipknot wirft Masken durch den Raum, Corey Taylor brüllt wie ein böser Traum. 
Rammstein selbst tritt auf die Bretter, die Bühne wird zum heißen Wetter. 
Till Lindemann brüllt: „Ich bin bereit!“ 
Werner nickt mit Grinsefresse— in Dunkelheit.

Die Proxium brüllt, der Keller singt, ein Klang entsteht, der alles bringt. 
Die Dunkelheit wird weggeschoben, der Staub tanzt auf den Kellerboden.
Die Mäuse rennen um ihr Leben,
bei dem starken Heavy-Metal-Beben.
Werner steht da, erhoben, wach, die Endstufe hat’s vollbracht. 
Sie hat das Kellerkind befreit, die Welt wird heller —  
es kommt das Licht mit Macht.
Und oben ruft man: „Was ist das? Werner hat mal wieder richtig Spaß!“ 
Die Proxium grinst — ein Stromgesicht: „Ich bin der Klang, der alles bricht.“
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Jetzt musst Du uns nur noch verraten, welche KI da am Werke war   Cool
Gruß
Mustafa
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Morjen Morjen,

es gibt mal wieder einen schönen und ausführlichen Erfahrungsbericht eines neuen Proxium V 2 Users -
der große Krell Endstufen damit an seinen Burmester Lautsprechern ersetzte:

https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...ost3410852

Wer den Thread weiter liest erfährt auch einiges über die Hifi Vita - interessant und spannend.

Das ist so jemand wie ich, der die Bude mit Zeug vollstehen hat und in mehreren Zimmern genießen möchte.

Smile
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Morjen morjen liebe Freunde und Leser,

ich muß feststellen, die Proxiums sind bei mir keine Eintagsfliegengeschichte geworden,

ich beschäftige mich jetzt seit ca. 1,5 Jahren damit.

Was anfangs als netter Ausflug zu einem anderen Exotenverstärker aussah und einem neugierigen Schnuppern für die Zweit, Dritt- oder Viertanlage -

entpuppte sich als totaler Wendepunkt in meinem seit weit über 50 Jahren betriebenen Audio Hobby.

Das fing wirklich alles ganz harmlos an. Ich liebte es immer wieder mal Ausflüge zu anderen Verstärkerkreationen als meine über Jahrzehnte geliebten Emitter zu machen, in den letzten Jahren insbesondere mit Tripath Kontruktionen aber auch jede Menge Class D bis hin zu den Apollon Flagschiffen, aber auch anderen Transen wie von BC Acoustic - Hauptsache, es war was, was noch unter dem Mainstream Radar war, wo man aus Zeitschriften und üblichen Foreneinträgen kennt.

Fürs Geld wirklich umgehauen haben mich die ganzen Umbauten von China amps, die der Rainer aus dem Betreuten Hören feilbot - besonders eine getunte und voll symmetrierte BZR Endstufe - wir nannten sie den "Goldi" - weil in Gold und mit Zappelzeiger für unter 500 Euro rüttelte bis mittleren Lautstärken an einigen mir bekannten Referenzen in puncto Wendigkeit und Klangfarben. Auch der Test des Antiton Arno (Chip kombiniert mit Röhre) - der im betreuten Hören massenweise Menschen in Verzückung brachte und hierzulande ohne Mannitheear wohl nie bekannt geworden wäre - war mir willkommenes Neuland und stürzte ich mich drauf.

Aber auch umgebaute und von Rainer getunte Unsisons waren mir willkommen oder auch die Röhrenendstufe von Sonus Natura -

das waren mir immer willkommene Abwechslungen -konnte mich stellenweise arg begeistern, manchmal leider auch nicht - aber das "heimkommen Gefühl"bekam ich nur, wenn ich einen meiner Emitter anklemmte. Und nachdem das schon über 25 Jahre so geht - dachte ich nicht, da ändert sich noch mal was dran. Das war für mich immer wie "in Urlaub fahren" - mal weg in die Berge oder so - und dann wieder heimkommen.

Letztlich verglich ich die Emitter in unzähligen Workshops mit richtig großen Geschichten, wie Boulder 2060, Pass 350.x, Accuphase E 406 V und die üblichen Zeitschriftenverdächtigen wie von Bryston, AVM, Electrocompaniet, Gryphon.,- aber auch Exoten wie Wall Audio, Reussenzehn, Seta Audio.......das würde einen Roman füllen.

Kurzum von 200 Euro bis 80.000 Euro - ich durfte viel erleben.

Und bin dafür sehr dankbar, weil das öffnet einem auch andere Herangehensweisen an Musik und macht mehr Zusammenhänge klar, welcher amp für welche Art Lautsprecher toll funzt oder auch nicht.

Ich war mir absolut sicher, daß das alles bleibt wie gehabt und einfach nix anderes auf der Welt mich auf Dauer und in allen Disziplinen so verwöhnt, wie meine Emitter. Hatte innerlich auch schon die neue HV Version bestellt, da ich eigentlich immer neu zukaufe, wenn sich bei ASR viel tut.

Wenn mich amps wirklich arg begeisterten, blieben sie einige Monate oder auch ein Jahr, und liefen mal an dieser oder jener Anlage, aber nie auf Dauer. (ausgenommen Pop Pulse MDT 180 - der hielt sich stur locker 3 Jahre an der Zweitanlage - an kleinen Klipsch ein Traum - und genoß ich dank Rainer in verschiedenen Ausbau und Tuningstufen)

All das veränderte sich, als ich Makroaudio kennenlernte und die Welt des Eugen Gurskij.

Der Mann präsentierte mir all das, was ich mir im Kopfkino als ehemaliger Musiker und Tondruide unter idealer Wiedergabe, Authentizität und Involvierung vorstellte.

Er setzte alles und immer genau so um, wie ich es mir erträumte.

Und nun höre ich schon so lange mit Makroaudio - egal ob mit Proxium oder Little Big - und fühle mich dort zu Hause und angekommen - so sehr, daß ich mittlerweile alle Anlagen im Hause mit Makroaudio Elektronik betreibe und meine anderen vorhandenen Sachen vor sich hinstauben. Da steht noch einiges herum!

Ich wollte jetzt auch den letzten Emitter verkaufen, da er nicht mehr benutzt wird -es ergab sich aber, daß ein Forenmitglied hier kurz entschlossen eine meiner Proxiums unter dne Arm klemmte und mit heim nahm - war für mich eine Gelegenheit ohne Annonce und langen Gezappel zu veräußern, weil ich ja die neue High End Proxium(Edelgehäuseausführung) bestellte - die ich kriege, sobald das erste Exemplar fertig ist und dann eine Proxium frei geworden wäre.

Ich klemmte also um auf den Emitter - und das war für mich ernüchternd. Das Heimkommen Feeling ist nicht mehr dasselbe wie früher- nun ist er der Exot, mit dem ich nochmal ne Weile höre, an der Max Mini - bis die neue- und wohl mittlerweile fünfte - Proxium anrollt.

Aber auch die Firma Makroaudio ist keine Eintagsfliege - auf der Webseite steht, daß am 1.3.2017 10 jähriges Jubiläum war - am 1.3.2027 (kommendes Jahr) ist dann folglich der 20te Jahrestag dieser Ravensburger Firma.

Eugen hat sehr jung begonnen, entwickelte/baute schon mit 14 Elektronik, hat entsprechende Berufsabschlüsse in 2 Ländern gemacht und wohl die ersten Jahre als reine Werkstatt und Modifikationsfirma zugebracht, bevor er mit eigenen Produkten an den Start ging.

Aus meiner Sicht jemand, der über den Tellerrand schaute und wie ich beim Hören das tat und weiter tun werde.

Makroaudio hat hier wirklich bei mir alles umgekrempelt.

Derzeit mag ich gar nicht mehr anders hören, weil es mir all das gibt, was mir noch fehlte, um wirklich auch an sehr kritische Aufnahmen ranzugehen, wie aus dem Trash Metalbereich. Für mich neu ist, ich muß die Sachen nicht mehr weich spülen mit speziellen amps und/oder Reglern, um sie genießen zu können, das geht jetzt auch direkt auf die Fresse und der Fuß wippt, weil alles viel besser aufgetrennt wird und schneller auf den Punkt knallt. Da wo vorher etwas Matsch war, ist jetzt Struktur und Luft.

Ach was könnte ich erzählen, mir läuft gerade das Herz über.......
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