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Vintage Dreher Thread
#1
Hallo,
Ein Thread über unsere Vintage Dreher darf ja auch nicht fehlen.

Ich fange mal mit dem Dreher den ich schon am längsten habe an. Ich hatte lange einen Thorens TD 318 mkII. Da ich gerne mit verschiedenen Tonabnehmern gehört habe, musste ich jedes Mal abschrauben, anderen dranschrauben und justieren. So bekommt man zwar eine Menge Übung aber es nervt halt auf Dauer. Ein TD 2001 sollte es werden. Irgendwie hat sich der Kauf des ausgesuchten 2001 zerschlagen. Da ich dem Käufer des 318 schon zugesagt hatte, musste er gehen und eine Übergangslösung musste her. Es wurde ein Luxman PD-288. Der hat auch kein wechselbares Headshell und steht nach etlichen Jahren immer noch hier.  Muahaha

Der Luxman läuft bis heute ohne Probleme. Der Arm gehört zu den leichten. Das sollte man bei der Tonabnehmerwahl beachten. Ich hatte ein Ortofon Valencia mit Zusatzgewicht am Headhell und schwererem Gegengewicht an ihm montiert. Es spielte zwar nicht schlecht, aber aufgeblüht ist es erst an deutlich schwereren Armen.

Besonders gut haben mir daran Goldnote Vasari Gold, Hana SL, Nagaoka MP300 und MP500 gefallen. Das MP500 wäre heute noch dran, aber die alte Klipsch La Scala E ist nicht der passende Lautsprecher für diesen Tonabnehmer. Da passt das jetzt verbaute Soundmsith Otello schon etwas besser. Weniger ist manchmal eben doch mehr. 

   

   

   

   

   
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#2
Und noch ein paar Fotos Smile 

   

   

   

   

   

Gruß Björn
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#3
Hallo,
Als René im Pauls-Reference über den Unfall mit seinem Clearaudio Abnehmer berichtete, hatte ich bis auf das Valencia reduziert. Da dachte ich es muss wieder ein Tonabnehmer in Reserve her. Mir ist dann ein Ortofon Rondo Bronze zugelaufen. Als es dann im Schrank lag, reifte die Überlegung einen zweiten Dreher anzuschaffen um es auch nutzen zu können. Also wenn man es genau nimmt ist René an allem schuld was hier jetzt folgt. Muahaha

Nach ausgiebiger Recherche habe ich mich dann für einen Sony PS-4750 entschieden. ENDLICH ein Dreher mit SME Headshell und noch bezahlbar. Keine Schönheit aber er sollte ja nur eine Ergänzung sein. Das Rondo spielte wunderbar daran. Als erstes habe ich mir noch ein paar Headshells besorgt. Es dauerte nicht lang bis ich anfing wieder mit verschiedenen Tonabnehmern zu spielen. Schön ist, es gibt hinten eine Halterung für ein nicht genutztes Headshell, es passen aber nur welche mit einem Pin rein. Am Arm kann man ein Zusatzgewicht anschrauben. Bei den meisten fehlt das originale. Der Händler hat mir eins vom Technics 1210 beigelegt. Dieses nutze ich heute noch. Auf dem einen Foto habe ich es ein Stück rausgedreht damit man den Übergang vom Arm zum Gewicht besser erkennt. Auch die Überhanglehre fehlt fast immer. Man braucht sie aber auch nicht wirklich. Die Nadel senkt sich nicht weit genug ab dass sie im Stroboskopring hängen bleiben könnte. Auch zum justieren braucht man sie nicht wenn man eine andere Schablone hat. Den weißen Ersatz hat mir Thomas1960 von einem Freund im 3D Drucker machen lassen. Irgendwie gehört der für mich mittlerweile dahin. Als Headshell nutze ich gerne die Jelco HS-25 Bronze. Die sind etwa 5-6g schwerer als die Originalen und passen optisch deutlich besser. Als Tonabnehmer ist im Moment ein Excalibur Platinum montiert. Dieses passt nicht nur Optisch perfekt zum Rest.


Wenn er sich besser in unsere Einrichtung eingefügt hätte wäre ich jetzt vermutlich mit dem Thema Dreher durch gewesen. 

   

   

   

   

   
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#4
Es können nie genug Fotos sein  Kicher 

   

   

   

   

   

Das waren meine Vintage Dreher. Auf die anderen müsst ihr noch ein wenig warten rotweinprost


Gruß Björn
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#5
Sehr nice  Cool
Allerdings kann ich bzgl.  „richtigen“ Vintage Drehern nichts mehr aufweisen, da mein 
Micro Seiki letztes Jahr verkauft wurde.
Nachdem mein TWIN von DFA eingezogen war kam der Micro kaum noch zu Zug
und ich habe ihn dann lieber an jemanden verkauft, der ihn zu schätzen und nutzen weiß Wink

War aber, schon alleine optisch, ein Träumchen.
Und mit dem alten AudioCraft Tonarm AC300 ein tolles und flexibles Gespann.

Viele Grüße 
René
°°° Carpe that fuckin´ diem °°°
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#6
Hier mal einige meiner "Vintage" Player, die alle angeschlossen sind und benutzt werden , allerdings nicht mehr als "Hauptplayer".

     
links ein Thorens 147 Jubilee den ich als Monoplayer benutze , Originaltonarm und AT Mono MC
Mitte ein Scheu mit Cantus Tonarm und Grado Reference Wood  System 
Rechts ein Audiomeca Romance mit Romeo Tonarm und vdHul DDt2 System

      Mein Heybrook TT2 mit Helios Tonarm und Benz Glider System, das Laufwerk habe ich seit 40 Jahren und läuft immer noch einwandfrei.

      Der Audiomeca ist auch schon seit vielen Jahren in meinem Besitz und läuft gut.

Dann ist da noch ein Thorens 126 III mit Hadcock Arm, der ist schon 45 Jahre bei mir und läuft zZ mit Acoutex 420 System.
Außer Riemenwechsel und mal ein Tröpfchen Öl haben diese Dreher keine besonderen Servicemaßnahmen gebraucht.

Meine aktuelleren Laufwerke sind ja hier nicht das  Thema.
Besten Gruß
Friedrich
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#7
(13.02.2022, 22:09)fkjazz schrieb: Meine aktuelleren Laufwerke sind ja hier nicht das  Thema.

Hallo Friedrich,
Du wirst doch nicht so grausam sein und uns Deine anderen Dreher vorenthalten ? Kicher
Wir bitten um Zugabe auf dem Dreher - Thread .. 
Plattenspieler und Laufwerke Thread (betreutes-hoeren.de)

Schöner Gruß
Kaffee
Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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#8
Invasion von der Wega 

Da noch der zweite Phono Eingang meines Sansui AU 717 unbelegt war   - und mein innerer HiFi Monk nicht nachgab mußte dem Wahnsinn natürlich Abhilfe geschaffen werden. 
In der Schublade wartete zudem mein geschätztes Audio Technica VM540ML-System mit neuem Headshell und das mit seinen 4,0 mV Ausgangsspannung dem guten MM-Eingang des alten Sansui recht gut entgegenkommt und schon an meinem vorherigen Sansui Six Receiver hervorragend aufspielte.
Am Wochenende war es dann soweit - ich erspähte in den Kleinanzeigen einen Wega JPS-350P für 150 Fluppen bei mir um die Ecke.
S-Tonarm und SME Headshell, Direct Drive und schwarz .. da klingelte es bei mir. Das wäre doch für kleines Geld und von der Bauzeit her ein würdiger Dreher zumal Björn ja mit dem Vorgängermodell von Sony (der Wega ist ja nur ein umgelabelter Sony) sehr gute Erfahrungen gemacht hatte.
Also gestern nach Dasing geschraddelt - kurzer Test folgte - der Tonarm machte einen guten Eindruck (Lager rutschten nicht durch) und der Teller drehte gleichmässig und ohne Höhenschlag.
Zu Hause angekommen merkte ich zwar daß der Vorbesitzer den Teller innen mit einem orangenen Kunststoff-Masse innen beschichtet hatte (Tuning  Rolleyes ) und dadurch die Eingriff Löcher für die Abnahme des Tellers blockiert waren.
       

Was soll ich sagen - der alte Wega macht seinen Job mit dem Audio Technica System am Phono Eingang meines frisch renovierten Sansui wirklich hervorragend !
Das 540ML zaubert einen schön räumlichen Klang, beeindruckend sauberer Höhenabtastung (Micro Line Nadel)  , guter Dynamik und knackigen Bass aus der Rille - klar geht es in der analogen Welt auch noch sonorer aber für mich ist dieses System für seine 259 Euro immer noch ein absoluter Preis Leistungs-Gigant.
Das AT spielt zwar klar schlanker und etwas analytischer als das besonders im Mittenbereich eher wärmere Sumiko Moonstone am Acoustic Solid MPX - aber das ist ja gerade der Reiz an mehreren Drehern und unterschiedlichen Systemen. 
Andererseits muß ich ja auch sagen daß die Preisentwicklung bei gebrauchten Plattenspielern inzwischen bedenkliche Dimensionen angenommen hat, die alten Sonys (bzw. Wega) scheinen diesbezüglich noch ein echter Geheimtipp zu sein - Dicke Empfehlung von mir !

Grüße
Kaffee
Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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#9
Dann die Wega nicht so gut reden.
Sonst.................


Grüße
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#10
Hallo,

ja die Preise für die alten Vintage-Klassiker gehen steil, auch bei Lautsprechern. verlegen
Ich betreibe einen Technics 1210 Mk2. Den kennen ja alle. Aber er ist echt gut und robust. Ich betreib ihn mit einem Hana El und manchmal mit Nagaoka 150.
Der Sound ist druckvoll und schön, und für mich bestens. Besser geht natürlich immer, nur muss ich das nicht haben.
Vorher hatte ich einen Thorens 318
Den Technics kaufte ich für 250 Euro, als es noch keinen Hype gab. Ich möchte nicht tausende Euro für meine Anlage ausgeben, blicke aber manchmal neidisch auf die vielen teuren tollen Anlagen, die manche betreiben, und oft auch schnell wieder vertreiben.
Viele Grüße
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