Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Hallo Werner,
vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Jetzt lichtet sich der Nebel für mich so langsam, was die inneren Werte und das ganze Thema mit den Dips und Schaltern angeht.
Da wir ja mit der Unison, der Proxium V2 und dem ADI exakt dieselbe Kombi fahren, ist das für mich natürlich hochspannend. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du deine eingespielte Proxium, die an der Eros läuft, damals vom Werk aus quasi auf der Standard-Einstellung gelassen (bzw. Eugen hat sie passend für dich voreingestellt), weil das für dich und deine Hörner auf Anhieb perfekt eingerastet ist. Nach dem Motto: Wenn die Gäule nicht durchgehen und alles homogen performt, bleibt die Kiste zu. Ich gehe davon aus das der Urzustand auch an der Max 1 ist? 
Das mit dem "Kisten-Aufmachen" ist aber auch genau der Punkt: Da ging es mir wie Frankobllo und wahrscheinlich 99 % aller anderen Kunden auch – man hat einfach Hemmungen, an einem brandneuen, teuren Gerät den Deckel abzuschrauben und mit der Lupe und dem Mikroschraubendreher an den winzigen Dip-Schaltern für Kompensation und Eingangsimpedanz herumzufummeln. Da probiert man natürlich erst mal lieber mit Kabeln (wie meinem Tellurium oder jetzt dem Inakustik Air), um das Ganze feinzutunen. Aber wie du sagst: Ich habe jetzt eingeparkt, die Kette läuft grandios!
Die Idee von Eugen, das Ganze jetzt bei der neuen Version über einen Schalter von außen zugänglich zu machen, ist rein praktisch gesehen natürlich ein Segen für jeden, der gerne ohne Werkzeug experimentiert. Dass dadurch im Hintergrund ein paar separate Justierungsmöglichkeiten (wie die getrennte Eingangsimpedanz und Kompensation) wegfallen, die wir in unseren Serienmodellen noch separat anpassen könnten, ist der Kompromiss für die leichtere Bedienung.
Lass dir auf jeden Fall Zeit beim Testen mit der Thivan – bloß keinen Stress, die Gesundheit geht absolut vor! Keiner erwartet, dass du für einen schnellen Test 55 Kilo Emitter aus dem Rack wuchtest, wenn es dir körperlich gerade nicht gut geht. Erst mal wieder richtig fit werden, das entspannte Hören steht an erster Stelle.
Ich bin jedenfalls heilfroh zu hören, dass die Grund-Abstimmung und die Proxium selbst final sind. Da kommt bei mir auch keine Panik auf. Meine V2 bleibt genau so, wie sie ist – ungeöffnet und einfach nur verdammt musikalisch.
Gute Besserung und werd erst mal in Ruhe gesund!
Viele Grüße,
Dirk
Zitieren
(19.05.2026, 11:39)Durian schrieb: Hallo Werner,
vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Jetzt lichtet sich der Nebel für mich so langsam, was die inneren Werte und das ganze Thema mit den Dips und Schaltern angeht.
Da wir ja mit der Unison, der Proxium V2 und dem ADI exakt dieselbe Kombi fahren, ist das für mich natürlich hochspannend. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du deine eingespielte Proxium, die an der Eros läuft, damals vom Werk aus quasi auf der Standard-Einstellung gelassen (bzw. Eugen hat sie passend für dich voreingestellt), weil das für dich und deine Hörner auf Anhieb perfekt eingerastet ist. Nach dem Motto: Wenn die Gäule nicht durchgehen und alles homogen performt, bleibt die Kiste zu. Ich gehe davon aus das der Urzustand auch an der Max 1 ist? 
Das mit dem "Kisten-Aufmachen" ist aber auch genau der Punkt: Da ging es mir wie Frankobllo und wahrscheinlich 99 % aller anderen Kunden auch – man hat einfach Hemmungen, an einem brandneuen, teuren Gerät den Deckel abzuschrauben und mit der Lupe und dem Mikroschraubendreher an den winzigen Dip-Schaltern für Kompensation und Eingangsimpedanz herumzufummeln. Da probiert man natürlich erst mal lieber mit Kabeln (wie meinem Tellurium oder jetzt dem Inakustik Air), um das Ganze feinzutunen. Aber wie du sagst: Ich habe jetzt eingeparkt, die Kette läuft grandios!
Die Idee von Eugen, das Ganze jetzt bei der neuen Version über einen Schalter von außen zugänglich zu machen, ist rein praktisch gesehen natürlich ein Segen für jeden, der gerne ohne Werkzeug experimentiert. Dass dadurch im Hintergrund ein paar separate Justierungsmöglichkeiten (wie die getrennte Eingangsimpedanz und Kompensation) wegfallen, die wir in unseren Serienmodellen noch separat anpassen könnten, ist der Kompromiss für die leichtere Bedienung.
Lass dir auf jeden Fall Zeit beim Testen mit der Thivan – bloß keinen Stress, die Gesundheit geht absolut vor! Keiner erwartet, dass du für einen schnellen Test 55 Kilo Emitter aus dem Rack wuchtest, wenn es dir körperlich gerade nicht gut geht. Erst mal wieder richtig fit werden, das entspannte Hören steht an erster Stelle.
Ich bin jedenfalls heilfroh zu hören, dass die Grund-Abstimmung und die Proxium selbst final sind. Da kommt bei mir auch keine Panik auf. Meine V2 bleibt genau so, wie sie ist – ungeöffnet und einfach nur verdammt musikalisch.
Gute Besserung und werd erst mal in Ruhe gesund!
Viele Grüße,
Dirk

Hallo Dirk,

die erste schaltbare Version hab ich im Oktober letztes Jahr erhalten.

Und nein, ich hab die Kiste nicht zugelassen, ich probierte über Wochen alles, was man probieren konnte, damit Eugen feedback kriegt.
Damals noch an der Thivan Eros 9 Anni - diese Boxen hat mir der Eugen inzwischen abgekauft - ich hab jetzt die Thivan Eros 9 X Prototyp, die im Spätsommer erst auf den Markt kommt.

Wenn du diesen Thresd zurückblätterst auf Oktober/November letztes Jahr, solltest du einige Berichte und Bilder von mir zum Thema finden.

Eine Zeitlang hörte ich mit erhöhter Kompensation (verminderter Bandbreite) - eine Zeit lang mit anderem Gain und auch die Gegenkopplung switchte ich nochmal -auch wegen der Eingangsimpedanz machte ich herum-
um am Ende und nach dem Einspielen reumütig auf die Ursprungsversion zurückzukehren, so wie der Eugen das auslieferteSmile

Bei der zweiten schaltbaren Proxium, die an der Max 1 arbeitete und die mir Eugen vor nem viertel Jahr persönlich installierte -
hab ich erst gar nix mehr aufgemacht oder probiert, das Ding läuft hier so irre gut mit der Max zusammen, da kann man wohl nur verschlimmbessernSmile

An der neuen und extern schaltbaren Proxium ist es halt alles sehr vereinfacht -
es gibt nur 2 Schalter - die gleichzeitig auf den rechten und linken Kanal einwirken - statt vorher 8 pro Kanal (wie bei dir) - nur mit dem Vorteil, eben halt von außen erreichbar und über Relais geschaltet - so daß man im Betrieb ohne Zeitverlust umschalten kann und darf.

Ist jetzt nur noch der Gain schaltbar mit 4 db hin oder her -
was bei der Vorstufenanpassung ein Thema werden kann- 

und eben die Gegenkopplung - 

bei der Gegenkopplung ist serienmäßig die neue (seit 9/2025)  eingestellt:
THD im unteren Leistungsbereich etwas niedriger im mittleren Bereich etwas höher (minimal). Klanglich etwas weicher abgestimmt, langzeittauglicher. 

Mit einem Knopfdruck switcht man das auf die alte Gegenkopplung:
THD im unteren Leistungsbereich etwas höher (minimal) im mittleren Bereich etwas niedriger. Klanglich wirkt grundsätzlich etwas schneller und dadurch etwas heller. 

Ehrlich gesagt, wo man das jetzt direkt schalten kann, höre ich hier nur noch minimalst Unterschiede, die Kiste ist aber auch noch Äonen davon entfernt eingespielt zu sein.

Und ich versichere dir, du verpaßt rein gar nichts - und hast mehr Möglichkeiten, auch wenn du im Bedarfsfall etwas frickeln mußtSmile
und rechten und linken Kanal getrennt dippen mußt.

Aber wahrscheins bringt man nur durch die neue Maßnahme die Allgemeinheit dazu, im Bedarfsfall mal zu spielen.

Danke der lieben Wünsche - ich bin nur total groggy von meinen Allergiemitteln, die ich derzeit brauche, und taumel da rumSmile

So schlimm wie dieses Jahr ist der Kram schon über 20 jahre nicht mehr rumgeflogen.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
Hallo Werner, hallo Leute,
ich muss euch heute von einem absolut spektakulären Hifi-Krimi berichten, der sich am Wochenende in meinem 25-qm-Wohnzimmer abgespielt hat. Mein Kumpel stand plötzlich vor der Tür – im Schlepptau ein absolutes Monster von einem Verstärker: ein Gryphon Diablo 333.
Das Teil ist optisch eine absolute Wucht, wiegt fast 60 Kilo und kostet schlappe 26.000 Euro. Dazu hatten wir noch ein Lautsprecherkabel von Audioquest für 3.000 Euro im Gepäck. Mein Kumpel hatte das Gerät eigentlich schon bezahlt, war aber zu Hause an seinen 30 qm noch nicht zu 100 % sicher. Also haben wir die Kiste bei mir aufgebaut und über Stunden im direkten Vergleich gegen meine Kombi aus PROxium V2 und RME ADI-2 an der Unison Max 1 gehört.
Was soll ich sagen? Wir konnten es beide phasenweise einfach nicht richtig glauben. Wir saßen da mit offenen Mündern.
Die kleine PROxium spielte mit dem Gryphon absolut auf Augenhöhe! Die Stille im Hintergrund, die Pausen zwischen den Noten, das exakte Timing, die Takte – das war zwischen beiden Verstärkern absolut identisch. Mehr noch: Die PROxium spielte im Mittel- und Hochton sogar noch eine Spur luftiger und gelöster als der dänische Bolide.
Einzig im absoluten Tiefbass schien der Gryphon noch eine Winzigkeit tiefer in den Keller zu kellern. Aber mir kam es ganz schnell so vor, als ob sich dieser 60-Kilo-V8 in meinem 25-qm-Raum überhaupt nicht richtig austoben konnte. An der wirkungsgradstarken Unison Max 1 bietet dieser Mega-Amp schlicht und ergreifend keinen echten Vorteil – und das bei einem Preisunterschied, für den man sich ein Auto kaufen kann!
Mein Kumpel hat bei mir genau das Gleiche erlebt wie zuvor bei sich zu Hause. Für mich ist die Entscheidung damit felsenfest gefallen: Ich bin angekommen und glücklicher denn je mit meiner Kette. Und mein Kumpel? Der hat das Experiment Gryphon beendet, zieht die Reißleine und gibt den Diablo wieder zurück.
Dieses dänische Eisenschwein braucht offensichtlich ganz andere, riesige Räume und vor allem extrem leistungshungrige, fette Lautsprecher, um überhaupt einen Sinn zu ergeben. An unseren Hörnern ist die PROxium ein absoluter Riesentöter. Eugen hat da einfach ein Meisterwerk abgeliefert!
Wie siehst du das, Werner? Hast du auch schon mal erlebt, dass solche sündhaft teuren High-End-Ikonen an hocheffizienten Lautsprechern so dermaßen eingebremst werden?
Viele Grüße,
Dirk
Zitieren
(19.05.2026, 20:25)Durian schrieb: Hallo Werner, hallo Leute,
ich muss euch heute von einem absolut spektakulären Hifi-Krimi berichten, der sich am Wochenende in meinem 25-qm-Wohnzimmer abgespielt hat. Mein Kumpel stand plötzlich vor der Tür – im Schlepptau ein absolutes Monster von einem Verstärker: ein Gryphon Diablo 333.
Das Teil ist optisch eine absolute Wucht, wiegt fast 60 Kilo und kostet schlappe 26.000 Euro. Dazu hatten wir noch ein Lautsprecherkabel von Audioquest für 3.000 Euro im Gepäck. Mein Kumpel hatte das Gerät eigentlich schon bezahlt, war aber zu Hause an seinen 30 qm noch nicht zu 100 % sicher. Also haben wir die Kiste bei mir aufgebaut und über Stunden im direkten Vergleich gegen meine Kombi aus PROxium V2 und RME ADI-2 an der Unison Max 1 gehört.
Was soll ich sagen? Wir konnten es beide phasenweise einfach nicht richtig glauben. Wir saßen da mit offenen Mündern.
Die kleine PROxium spielte mit dem Gryphon absolut auf Augenhöhe! Die Stille im Hintergrund, die Pausen zwischen den Noten, das exakte Timing, die Takte – das war zwischen beiden Verstärkern absolut identisch. Mehr noch: Die PROxium spielte im Mittel- und Hochton sogar noch eine Spur luftiger und gelöster als der dänische Bolide.
Einzig im absoluten Tiefbass schien der Gryphon noch eine Winzigkeit tiefer in den Keller zu kellern. Aber mir kam es ganz schnell so vor, als ob sich dieser 60-Kilo-V8 in meinem 25-qm-Raum überhaupt nicht richtig austoben konnte. An der wirkungsgradstarken Unison Max 1 bietet dieser Mega-Amp schlicht und ergreifend keinen echten Vorteil – und das bei einem Preisunterschied, für den man sich ein Auto kaufen kann!
Mein Kumpel hat bei mir genau das Gleiche erlebt wie zuvor bei sich zu Hause. Für mich ist die Entscheidung damit felsenfest gefallen: Ich bin angekommen und glücklicher denn je mit meiner Kette. Und mein Kumpel? Der hat das Experiment Gryphon beendet, zieht die Reißleine und gibt den Diablo wieder zurück.
Dieses dänische Eisenschwein braucht offensichtlich ganz andere, riesige Räume und vor allem extrem leistungshungrige, fette Lautsprecher, um überhaupt einen Sinn zu ergeben. An unseren Hörnern ist die PROxium ein absoluter Riesentöter. Eugen hat da einfach ein Meisterwerk abgeliefert!
Wie siehst du das, Werner? Hast du auch schon mal erlebt, dass solche sündhaft teuren High-End-Ikonen an hocheffizienten Lautsprechern so dermaßen eingebremst werden?
Viele Grüße,
Dirk

Morjen Morjen,

das sind so Geschichten , die das Leben schreibt. Die kann man sich nicht ausdenken, die passieren einfach und da muß man sich selbst rausziehen, was man mitnimmt fürs Leben.
Und ja ähnliche Geschichten erlebte ich schon selbst und kenne noch andere, wie meinen besten Freund, der das Haus mit Elektronik und Lautsprechern vollstehen hat - und trotzdem läuft in der Regel die Proxium an Max 1.

Die Kombi Proxium und Max ist aus meiner Sicht brutalst gut, ich weiß das aus eigener Erfahrung und möchte das nie mehr missen.

Gestern schrieb mir der Andreas, dessen Kundenrezension von der Makroaudio Webseite ich schon mal verlinkte, dem ergeht es als Profi (Tondruide und Musiker) mit der Max 1 und Proxium Kombi nicht anders, er kopierte mir seine gestrige Mail an Eugen, daß er sich davon zeitlebens nicht mehr trennen mag und das wohl mal in seinen Nachlaß wandert und der Mann kennt so ziemlich alles oder hatte es daselbst.

Wahrscheins wacht dennoch irgendwann morgens jemand auf, der sich das bei mir, dir, Robert  oder ihm anhört und meint das gefällt ihm nichtSmile

Daher ist ausprobieren am Platz immer so wichtig - das letzte und entscheidende Glied in der Kette ist nunmal der Hörer selbst.

Weiter happy listening - und freu dich!

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
Hallo zusammen,

da das hier ja glaube ich der Proxium Sammelthread ist, hier ein link zu einem weiteren Bericht über die Proxium über den ich zufällig im aktiven hören Forum gestoßen bin:
https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic....85#p252985
Proxium an Graham 5/9 Lautsprechern.

LG
Manfred
Zitieren
(26.05.2026, 13:16)mannitheear schrieb: Hallo zusammen,

da das hier ja glaube ich der Proxium Sammelthread ist, hier ein link zu einem weiteren Bericht über die Proxium über den ich zufällig im aktiven hören Forum gestoßen bin:
https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic....85#p252985
Proxium an Graham 5/9 Lautsprechern.

LG
Manfred

Hallo Manni,

mensch danke, megainteressant - was der Mann alles durchhat - das meiste kenne ich nicht einmalSmile

Und daß es Westminster Kabel gibt - hörte ich auch noch nie.

LFD - ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnte - ist die Marke von Dr. Richard Bews, den ich schon über 25 Jahre kenne (seit 1999).

Ich selbst war aber nur mit Richards Kabeln und DA Wandler unterwegs.

Das ist auch amtliches Zeug, keine Frage, und Richard weiß genau was er tut.

Freut mich alles sehr!

Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
Hallo Werner,

Ja LFD Kabel hast du früher öfter mal erwähnt. Sonst ist mir LFD eigentlich nie begegnet, aber die Firma scheint nach wie vor aktiv zu sein und eine treue Fangemeinde zu haben.

Ich wollte an der Stelle auch mal sagen, dass ich die Art und Weise deiner Postings seit geraumer Zeit sehr schätze. Da nehme ich so viel Wertschätzung wahr auch gegenüber abweichenden Erfahrungen und unterschwellige oder offene Provokationen in anderen Foren haben keine Chance.

Liebe Grüße 
Manfred
Zitieren
(26.05.2026, 19:15)mannitheear schrieb: Hallo Werner,

Ja LFD Kabel hast du früher öfter mal erwähnt. Sonst ist mir LFD eigentlich nie begegnet, aber die Firma scheint nach wie vor aktiv zu sein und eine treue Fangemeinde zu haben.

Ich wollte an der Stelle auch mal sagen, dass ich die Art und Weise deiner Postings seit geraumer Zeit sehr schätze. Da nehme ich so viel Wertschätzung wahr auch gegenüber abweichenden Erfahrungen und unterschwellige oder offene Provokationen in anderen Foren haben keine Chance.

Liebe Grüße 
Manfred

Danke Manni,

ich bin einfach zu alt geworden, und als ich dachte, daß ich letztes Jahr den Löffel abgeben muß -und reflektierte, wie viel Zeit ich im Leben nicht auskostete, sondern mit Menscheleien verplemperte - war das die Sache, wo ich ich mir sagte, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, die tät ich lassen und lieber abrocken. Schau - viel Zeit und guter Wille aber die Leute bleiben so oder so in ihrer Prägung, wenigstens konnte ich mich mit etlichen, die anders dachten gut anfreunden und ihren STandpunkt irgendwann verstehen, wer hätte denn gedacht, daß ausgerechnet David Messinger und ich - Feuer und Wasser - mal 10 Jahre lang zusammen ein Forum schmeißenSmile

Was ich noch langsam kapiere ist einfach der seelische Zustand meiner Mitmenschen, wenn sie Tag und Nacht nur mit Problemen vollgehagelt werden und Ängsten, man kann da eigentlich nur  ausflippen - und ich tät das genauso, wenn ich meinen festen Glauben nicht hätte. Das haben aber  verständlicherweise die wenigsten, die Menschen sind oft  im seelischen Freifall.

Ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn man im Leben "so einen Tag" hat an dem alles schief geht. Anfangs versucht man noch gelassen zu sein, dann passiert ein Ding nach dem anderen - und all die großen Klopper steckt man warhscheinlich irgendwie weg - und dann kommt was ganz Harmloses zum Abschluß - und wenn nur ein schiefer Blick vom Haustier oder der Frau ist......und plötzlich : BUMM!  Schreit man wegen einer Lappalie rum, bevor man es überhaupt selbst merkt und fliegt einem die Pumpe weg. So ähnlich stelle ich mir das Forenleben einige meiner Mitmenschen vor, die machen etwas, daß sie eigentlich nicht tun würden.

Mein Ziel war es Hifi Foren produktiv zu gestalten für die wenigen Leute, die sich dafür noch interessieren - feedbacks zu geben - gemeinsam Dinge zu entdecken und dem Handel/Werbung/Presse eine Art Gegenpol rein aus Verbraucherseite zu geben.
Rauszufinden, was wen glücklich machen könnte - auch wenn das für manche wie missionieren aussieht - wenn ich ellenlang über Produkte schreibe, bei denen ich das Gefühl erhalte durch die gesammelten Erfahrungen - daß es viele Menschen für faire Kohle happy machen wird und die sich einiges von dem ersparen können an Zeit und Frust und Kohle , die ich investierte, als es noch keine  Hifi Foren gab.

Es gibt genug Menschen da draußen, die wissen das zu schätzen, sonst hätte ich die Schreiberei schon vor 20 Jahren eingestellt.

Ich selbst entdeckte unfaßbar gute Produkte rein durch Foren - auch den Cay-Uwe und seine Sonus Natura Produkte lernte ich rein durch Foren kennen (damals Össi Hifi Forum von David).

Von Thivan hätte ich nie was gehört - wenn der verstorbene Hurzel  mich in KK Forum nicht drauf gestumpt hätte.

Selbst RME wäre unter meinem Radar geflogen, hätte ich nicht im deutschen HF vor rund 25 Jahren was aufgeschnappt.

Und so manche Dinge konnte ich wirklich nur durch Foren und Forenbekannte ausprobieren -wo ich im Handel nie rangekommen wäre - weils den schlichtweg dafür in BRD nicht gab - manches paßte prima - wie die Pop Pulse Tripaths oder den BZR Goldi amp, manches andere wollte hier nicht passen, wie der Antiton Arno - 
mal abgesehen von den tollen gemeinsamen Workshops und Besuchen (Achim ist da unser Vorzeigemensch, der schleppt alles überall hin, und wenns mehr wiegt, wie er selbst).

Wer Forum lebt, der kann davon ungeheuer im Hobby profitieren und wachsen und seinen Horizont erweitern - eine Riesenchance.

Im letzten Jahr wurde mir glasklar - was viele für eine große Chance einfach verschenken und sich lieber zanken oder Grabenkriege führen und das zweckentfremden.

Problem ist, viele kennen gar nicht (oder nicht mehr) die Ära bevor es Internet gab und wie trist da die Welt aussah in dem Hobby.Rückgaberecht gabs keins, Garantie war meist nur 6 Monate. In der Stadt, in der ich aufwuchs - damals über 60.000 Einwohner - heute über 80.000 - gabs nicht einmal einen Hifi Laden. Meine Anlagen konnte ich entweder bei Quelle oder Horten kaufen (Mainstream) oder wenn ich was besseres wollte - in einem Instrumentenladen und Musikschule (Musikhaus Schall)- wo ich meine erste große Anlage finanzierte und kaufte und geflissentlich abstotterte.

Später machte sich noch ein genervter Freund und Tondruide und Recordingstudio, Computerstudio und Musikschule für Jazz  Betreiber in meinem Vorort auf den Weg und führte dann einige Edelmarken nebenher zu seinem Bauchladen.

Unter UVP wurde da nix verkauft.Im Preis handeln? Das hätte keiner gewagt.

Noch viel später machten dann einige Läden auf, die Hifi führten , Hifi Profis und Pro Markt - beides hielt sich dort wohl nicht lange.

Und heute - auf Knopfdruck kriege ich eigentlich alles und kann mir alles anschauen und mit jedem in Foren drüber quasseln -
was hätte ich in den 70ern und frühen 80ern drum gegeben, wenn es so was gegeben hätte-
eher hätte ich Überlichtgescshwindigkeitsraumschiffe für  möglich gehalten als das!

Manches wissen wir heute gar nicht mehr wert zu schätzen, weil es uns selbstverständlich, teilweise sogar überflüssig erscheint.

Aber wehe, es würde uns fehlen!

Ich nehm die Menschen, wie sie sind, das tut der Schöpfer dieser Welt genauso.
Ich hole die Menschen auch da ab, wo sie sind.
Oder lasse mich abholen - je nachdem wie sich die Lage ergibt.

Bin immer dankbar, wenn einer mehr weiß wie ich und mich aufschlaut.

Gestern fiel mir beispielsweise nicht mehr der Ausdruck ein, für die alten Schallplatten, die mein Vater betrieb -
woah da waren Sachen von vor dem zweiten Weltkrieg dabei -
ich tippte auf Wachs oder so was -
und gleich wußte einer: Schellack - und ja, richtig, da fiels mir dann auch wieder ein, so was ist Gold wert.

Ich mach einfach was ich kann, trage was bei, wo ich was beitragen kann, manches andere lese ich oder auch nicht -
hab ja auch meine Prioritäten und nur begrenzte Zeit.

Auf keinen Fall werde ich mich nochmal damit beschäftigen an Grabenkriegen/Glaubenskriegen oder Befindlichkeiten in Hifi Foren teil zu haben oder mich auf irgendwelche (eh nicht vorhandenen, sondern nur künstlich erschaffenen) Seiten zu begeben.
Meine Erfahrung ist  einfach - nach einem gemeinsamen Workshop gabs noch nie hinterher unterschiedliche Parteien, sondern nur ein Verstehen was der andere meint und worauf er wie reagiert.

In diesem Hobby kann man leider nicht bequem eine Schablone bauen und die überall passend drüber ziehen. Das ist keine Mathematik, wo man mit einer Formel eine fixe Lösung findet - wohl aber findet man immer wieder Schnittmengen.

Es gibt so viel zu entdecken! So wenig Zeit! Und so viele Menschen!

Ich hoffe, du verstehst da was ich meine.

Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
Ja Werner, danke für deine Ausführungen, ich verstehe sehr gut was du meinst!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste