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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
(23.03.2026, 21:42)cRm schrieb: Um es mal in Relation zu setzen: Im Schlafzimmer hängt mein 20 Jahre alter HD-Ready Pioneer Kuro PDP-508XD, den ich immer noch liebe und nicht hergeben mag. Im Wohnzimmer steht ein drei Jahre alter 83-Zoll-4K-LG-OLED. Ungefähr so wäre der Vergleich vom LM-508IA zur PROxium-Kombi.

Vorhin habe ich die beiden neuen Songs von Muse gehört – einfach unbeschreiblich!

Und noch eine Beobachtung: Irgendwie hat sich bei mir festgesetzt, dass „Rain/The End of Everything von Trivium der Inbegriff dessen ist, wie ein Metal-Song rocken muss. Ich habe ihn seitdem nie wieder so gehört, wie ich meinte, dass er klingen müsste (keine Ahnung, wie die Referenz in meinen Kopf kam – Ascendancy ist keine schlechte Aufnahme, aber bestimmt kein audiophiles Meisterwerk). Jetzt habe ich ihn zum ersten Mal über die PROxiums gehört und dachte: Hmm, vielleicht nicht so „effektvoll-krass“, wie ich es in der Erinnerung hatte, aber besser kann dieser Song einfach nicht klingen. Das klingt vielleicht im ersten Moment nicht wie ein Kompliment, aber es ist eines: Zum ersten Mal fehlte mir absolut nichts an dem Song.

Morjen Rufus,

du bringst das voll auf den Punkt - sowohl mit deinen TV Vergleichen, wie auch, daß man Musik nicht mehr mit irgendwelchen Effekten zugeschmiert bekommt, so daß es mal paßt oder auch mal nicht - sondern daß man einfach lässig durchgereicht bekommt, wie es eigentlich soll, und einem nichts fehlt oder oben aufgetragen erscheint.

Ich kenne ja extrem viele Verstärker und Endstufen - nach meiner Erfahrung war  der Löwenanteil im Hochton gesoundet, damit man ums Verrecken mehr mitkriegt und sofort den Geldbeutel öffnet - nur um daheim auf Dauer festzustellen, daß ausgeglichene Aufnahmen oder Sprache im TV hoffnungslos überzieht.

Dann gibts einige die sind im Grundton und Bass gesoundet - dein damaliger Cayin war da ein Paradebeispiel- das gefällt bei neumodischen dünnen Produktionen sofort -
ich werde da nie meine Erstbegegnung mit dem 100er Cayin vergessen an Tannoy Kensington/ST 200 - endlich kam da untenrum mal was raus aus den Boxen -
aber wehe - du willst dann mal Hans Zimmer live hören, dann wird nichts mehr differenziert und du wirst zugematscht. 

Das hat alles seine Berechtigung - auf den Einzelfall hin - und in Kombination mit Hifi Bausteinen, deren Schwächen man kompensieren will, ist aber aus meiner Sicht nicht die Aufgabe eines amps oder Kabels - sondern der Raumakustik und der wie auch immer gearteten Raumkorrektur.

Meine Emitter sind eher grundtonbetont mit herrlicher Basskeule - für einen Metalhead wie mich eigentlich rezeptpflichtige Arznei. So dachte ich zumindest, bis ich die Proxium kennenlernte. 

Es gibt ja auch andere sogenannte neutrale amps - wie von AVM - die aber mit Metal dann irgendwie zum großen Teil befremdlich tönen. Dito Audionet.
Das sind Spitzenprodukte und trotzdem fließt das für mich nicht richtig und strengt recht schnell an.

Und da kommt die Proxium mit ihrer Schaltung, wo jede Halbwelle nur einen Transistor braucht und alles so schnell und quirlig fließt wie über beste Röhren, aber ohne deren Klirr und klangliche Einmischung. Und das ist aus meiner Sicht das Neue an der Proxium. 
Wirklich endlich die Vorteile beider Welten ohne einen einzigen Nachteil in Kauf zu nehmen.

Und obendrein hat sie reichlich Leistung für den Hausgebrauch und knickt bei hohen Lautstärken nicht ein, oder schaltet ab, wie die meisten mir bekannten amps.

Dann auch noch perfekt laststabil - das ist eigentlich alles zu schön um wahr zu sein - und zwicke ich mich immer wieder, ob ich das nicht nur träume.
Von daher ist es wirklich so, daß man die Proxium nicht so wirklich mit anderen Produkten vergleichen kann oder mag - weil es irgendwie was ganz Neues ist.

Viel Spaß weiterhin, Trivium sollte ich auch mal wieder hören!
Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Einfach nur Wow, das erste Mal, dass ich die Absicht eines Künstlers und nicht "nur" eine schöne Bühne und den tollen Klang höre. Wie Johnny Cash am Ende von Hurt zusammen mit der Musik zerbricht und wie zuvor die Gitarre einen bedrängt, wie Mark Hollis Stille als Instrument benutzt bei Spirit of Eden, wie der Bass als Fundament hinter den Gitarren steht bei Allan Taylor Colour to the Moon ...
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Hallo zusammen,
bevor ihr mich jetzt komplett für verrückt erklärt: Ich bin gerade in einer Phase, die wohl jeder leidenschaftliche Hörer kennt. Nach Tagen des intensiven Hörens mit der PROxium V2 hatte ich heute einen Moment der Wahrheit. Ich habe meine modifizierte Forte Model 3 wieder angeschlossen – und was soll ich sagen? Die "alte Dame" hat mich sofort wieder emotional gepackt. Der Raum wirkte schöner, das Ganze für meine Ohren einfach musikalischer.
Ich stand kurz davor, das Kapitel Makroaudio zu schließen und das Gerät zurückzuschicken. Aber: Wer mich kennt, weiß, dass ich Dingen auf den Grund gehe.
Die PROxium ist ein Circlotron, und dieses Schaltungsprinzip schreit förmlich nach einer voll-symmetrischen Ansteuerung. Bisher lief sie bei mir "nur" über Cinch (Mogami / Colour of Sound). Um der PROxium gegenüber absolut fair zu sein und wirklich das Letzte aus ihr herauszukitzeln, habe ich jetzt kurzfristig ein symmetrisches XLR-Kabel von Colour of Sound organisiert (gebraucht, also bereits eingespielt).
Das ist mein persönliches "Ultimatum":
Ich will wissen, ob die PROxium über XLR an meiner LS 2 (oder direkt am RME ADI-2) diesen entscheidenden Schritt nach vorne macht, der sie an der Forte vorbeiziehen lässt. Wenn die Symmetrie den Raum nochmals öffnet und die Musikalität dazugewinnt, die ich bei der Forte so liebe, dann bleibt sie. Wenn nicht, dann darf die Forte den Thron behalten und die PROxium geht zurück zum Maestro Eugen Gurskij.
Ich möchte dem Entwickler gegenüber fair sein – wenn man so ein Ausnahme-Gerät baut, verdient es den Test unter Optimalbedingungen.

Werner, ich weiß, du schüttelst jetzt den Kopf und sagst "Hör doch einfach!", aber mein Gehör ist nun mal auf den Kassel-Sound der Forte geeicht. Das XLR-Kabel wird das Zünglein an der Waage sein.
Ich halte euch auf dem Laufenden. Die Entscheidung fällt nach dem "Symmetrie-Check"!
Beste Grüße
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Hallo Durian,

ich kenne das, hab das hier zigfach über Monate mit dem Emitter erlebt - und mir innerlich versucht den wieder "schön zu saufen", weil das Herz da dran hängt.

Einmal hielt ich es sogar ganze 3 Tage wieder mit dem Emitter aus - bevor ich kapitulierte und wieder auf die Proxium ging.

Zum Glück ist die Proxium aber immer besser geworden - war bei dem Emitter bestimmt ein halbes Jahr so damals, der hat ja noch wesentlich mehr Siebung und alleine das Netzteil ist schon 10 Kilo schwerer als die ganze Proxium.-......

Letzten Endes ging es bei mir so aus, daß der Emitter über ein viertel Jahr ausblieb -

und nur noch da rumstand.

Derzeit ist er ausgewandert - ich habs im Proxium Pre Thread ja mit Bildern beschrieben -

und versorgt im Wohnzimmer noch die Max Mini -

https://betreutes-hoeren.de/Forum/showth...7#pid23667

während ich den 2020er Emitter dort verkaufte an einen Forenkollegen aus dem Analogforum - ist nun auch schon wieder über eine Woche her -

und für die Max 1 läuft ja inzwischen auch die Proxium.

Das wird bei dir auch nicht anders ausgehen, diese letzten Wehen hab ich wirklich auch durch. Spätestens wenn Freunde kamen und den Vergleich hören wollten, war ich wieder ernüchtert, daß die Proxium an der Eros 9 X so souverän von dannen zieht.

Ich schrieb das sogar dem Friedrich Schäfer selbst - daß ich das immer noch am verdauen bin und da teilweise auch etwas gefrustet bin, weil es nicht meinem Weltbild entspricht.


Was dich anbelangt und XLR - also ich würde mich arg wundern, wenn symmetrisch nicht vorlegt - ein unsymmetrisches Signal erstmal symmetrieren bringt immer irgendwo nen Fremdkörper in die Kette rein.

Ich hab das gerade mit meiner Makroaudio Littlebig durch - muß ich dem Eugen noch berichten - weil ich die im Wohnzimmer unsymmetrisch an die Max Mini hängen mußte - mangels zweiten symmetrischen Ausgang am Adi 2 -

probierte ich vorgestern an der Thivan S 6 im Keller mal XLR versus Cinch - das klingt für mich mit Cinch wie etwas limitiert im Dynamikumfang. Alles etwas "gepreßter".

Hab dazu im Forum nix geschrieben, weil das so grenzwertige Aussagen sind, wo der Hersteller in der Regel sagt - kann nicht sein - und andere Leute das evtl, wieder anders erleben - und man schnell auf die Suggestionsebene als Totschlagargument kommt -

ich hingegen will ja nix schreiben, was letztlich gar nicht stimmt und ich mir nur zurechtreime.

Deswegen mache ich da demnächst einen Blindtest, Mist gestern war Robert da, da hätten wir das geschwind machen können, aber ich war so durch den Wind, weil gerade ne Stunde vorher mein neues Laufband kam und montiert wurde und mich meine "Haxen" im Hirn mehr beschäftigten als alles andere.

Noch was, das stellte ich am Emitter fest, wenn der länger arbeitslos ist und man den frisch anschließt, klingt der erstmal geschmeidiger und voller - und findet erst nach nem Tag zum alten Klangbild zurück, ich stellte das bisher bei fast allen amps fest, Ausnahme der Apollon mit Purifi - der war schon nach ner halben Stunde wieder auf altem Level.

Eugen und ich hingegen testeten einen seit 6 Jahren eingespielten Emitter 2020 im Vergleich zu einer futschneuen und nicht eingespielten Proxium , und da sahen wir die Proxium schon leicht vorne (mehr Raum in erster Linie) - später wurde es dann deutlicher.

Ich will dich da nicht beeinflussen - ich sag dir nur, wies mir ergangen ist.

Ich hab mir übrigens gestern noch eine Proxium V 2 und eine Proxium Pre bestellt.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Hallo zusammen,

ich muss heute mal einen raushauen. Die letzten Wochen waren bei mir ein regelrechter Endstufen-Marathon. Wer mich kennt, weiß: Bei mir stapelt sich das Schwermetall. Aktuell im Fuhrpark:

Dussun V8i (40 kg Bolide, 2x 1000VA, Mundorf/Sanken-Bestückung – eine Naturgewalt)

Forte Audio Model 3 (Kassel-Mod, „Heizkörper-heiß“, mein bisheriger Gänsehaut-König)

Forte Audio Model 6 (Dynamik-Spezialist)

darTZeel-Clone (Explosiv, räumlich, musikalisch – der Spaßmacher)

PROxium V2 (Die neue Herausforderin mit Circlotron-Schaltung und Dämpfungsfaktor 6000)

Gespielt wird das Ganze an einer Audio Research LS 2 (bestückt mit feinen Siemens NOS Röhren und Mundorf Caps ) und der Unison Max 1.

Die Ausgangslage: Skepsis trotz Klarheit

Zuerst lief die PROxium V2 asymmetrisch über Cinch. Ja, sie war sauber. Ja, das Klavier war so klar wie selten zuvor. Aber Hand aufs Herz: Gegen den „Schmelz“ und die emotionale Wucht meiner modifizierten Forte Model 3 kam sie nicht ganz an. Sie wirkte fast schon zu streng, zu „sehnig“. Ich war kurz davor, sie innerhalb der 14 Tage zurückzuschicken. Aber eine Stimme im Kopf sagte: „Warte auf das XLR-Kabel!“

Der Gamechanger: Colour of Sound XLR

Heute kam das Colour of Sound XLR-Kabel. Und was soll ich sagen? Wer behauptet, Kabel oder symmetrische Verbindungen seien Voodoo, der hat dieses Setup noch nicht gehört. Hier fühlt sich unser aller Kellerkind (Werner) absolut bestätigt: Es geht nicht um Messwerte, es geht um den „Raum“ und das „Leben“ in der Bude!

Das Klang-Inferno: Was ist passiert?

Kaum war die PROxium voll-symmetrisch an der LS 2, passierte etwas Magisches. Es war, als hätte man einen Vorhang weggezogen, von dem ich gar nicht wusste, dass er da war:

Die Schwärze des Basses: Der Bass ist jetzt nicht mehr nur „kontrolliert“, er ist knochig, trocken und abgrundtief schwarz. Der Dämpfungsfaktor von 6000 zeigt jetzt erst seine wahre Fratze. Die Unison Max 1 wird an der kurzen Leine gehalten, dass es eine wahre Freude ist. Keine Spur von Dröhnen, nur purer Punch.

Die holografische Bühne: Der Raum ist förmlich explodiert. Die Luft zwischen den Instrumenten ist greifbar. Das Klavier – vorher schon klar – steht jetzt mit einer körperlichen Präsenz im Raum, dass man meint, den Filz der Hämmer riechen zu können.

Die Luftigkeit der Höhen: Die Siemens NOS Röhren in der Vorstufe können jetzt erst richtig „atmen“. Die Höhen sind seidig, luftig und unfassbar fein aufgelöst, ohne jemals nervig zu werden.

Das Timing: Alles rastet ein. Die Musikalität ist so präsent, dass ich die Forte Model 3 (die immerhin meine Referenz war!) bisher gar nicht mehr angeschlossen habe. Die Spielfreude der PROxium ist über XLR einfach ansteckend.

Fazit: Warum die PROxium jetzt wohl bleibt

Ich habe fünf Endstufen hier stehen, allesamt Kaliber. Aber die PROxium V2 hat heute bewiesen, dass ein geniales Schaltungskonzept (Circlotron) in Verbindung mit der richtigen Ansteuerung (XLR) Kreise um etablierte Legenden ziehen kann.

Sie ist jetzt nicht mehr die „technische Analytikerin“, sondern die musikalische Urgewalt. Sie vereint die Klarheit, die ich beim Klavier gesucht habe, mit einer Dynamik, die selbst meinen 40-kg-Dussun-Boliden herausfordert.

Kellerkind hätte seine helle Freude: Es „rockt“, es „atmet“ und es macht einfach nur süchtig. Die Forte Model 3 ist eine Legende, aber die PROxium V2 hat wohl heute den Thron bestiegen. Ostern ist gerettet – und die PROxium zieht fest bei mir ein!

Was lernen wir daraus? Traut nie einer symmetrischen Endstufe, die ihr nur über Cinch gehört habt. Das Biest braucht die volle Packung!
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Prima Durian,

alles andere hätte mich schwer gewundert. Ich erlebte das immer wieder bei symetrischen amps -
war auch bei den Tripath Chips so -

und letztens mit der Little Big von Makroaudio nahm ich da auch deutliche Unterschiede wahr.
Die wurden mir über Cinch auch zu "technisch" und "hell" an der Max 1.Auch wenn ich viel besseres und teueres Kabel als für XLR verwendete.

Und wie gesagt - die V 2 hat innerseitig auch noch mannigfaltige Anpaßmöglichkeiten.

Dann mal viel Spaß mit deiner neuen Queen auf dem Thron - ich freu mich schon auf dein Gesicht in ein paar Monaten,
wenn die Proxium so richtig eingespielt ist.

Das wird alles noch viel selbstverständlicher und luftiger.

Ich hab das große Glück mehrere Proxiums im Hause zu haben- wo ich gelegentlich neuer und älter vergleichen konnte.

Dann laß mal krachen über Ostern!

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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