Gestern, 12:49
Hallo zusammen,
gestern war Achim hier und hatte eine Menge im Gepäck dabei, zum Glück waren die Sachen alle ziemlich leicht und dennoch klangliche Schwergewichte.
Als erstes hörten wir den sagenumwobenen voll digitalen GAN Verstärker nochmals an der Extremi. Dieser Verstärker hat keinen (!) internen DAC, stattdessen wird das eingespeiste Digitalsignal per DSP auf PCM für die Class-D Leistungsstufe umgewandelt. Dieser Verstärker bestach erneut durch seine Transparenz und Reinheit fernab von allen negativen Attributen die man mit digitaler Musikwiedergabe gemeinhin verbindet wie Sterilität, fehlender Wärme, einer gewissen Schärfe und Timingfehlern.
Einfach großes Kino!
Neu war diesmal der analoge Eingang, den Achim dazugebaut hatte in Form einer ADC Platine, die mittels I2S mit dem Motherboard verbunden ist. Da die Platine analogseitig eine Eingangsimpedanz von lediglich 2 kOhm hatte, haben wir das Signal aus dem PhonoPre nach der analoge StSt Agmen Vorstufe abgegriffen. Wir haben nicht sehr viele Platten gehört, es ging lediglich um einen Eindruck wie transparent diese Lösung arbeitet. Nach einer Optimierung der Pegelverhältnisse um den ADC nicht zu übersteuern waren wir zufrieden und ich würde aufgrund der Kürze der Zeit jetzt ungern eine 100 %ige Transparenz behaupten wollen, aber - wenn überhaupt ! - haben sicher nicht mehr als 1 oder 2 % gefehlt - was mich doch sehr positiv überrascht hat, da diese Lösung ziemlich preiswert ist.
Das Hauptthema des Abends war aber einer neuen, rein passiven 2-Wege Version der Hypercubes!
Wir haben recht lange (und laut) damit gehört und am Schluß, allerspätestens nach Anton Weberns "Langsamen Satz für Streichquartett", gespielt vom Beleck Quartett stand eindeutig fest, daß die Transparenz und Räumlichkeit der vollaktiven Hypercubes nicht nur erreicht sondern sogar noch getoppt wurde.
Einfach unglaublich, wie anspringend und lebendig diese doch relativ kleinen und leichten Lautsprecher spielen, deren komplexes und dünnwandiges Gehäuse aus Tonholz keinerlei Dämmmaterial enthält. Auch im Bass langen die Hypercubes ja prinzipbedingt erstaunlich vehement und differenziert zu.
Wer übrigens nach den Worten 'dünnwandig', 'Tonholz' und 'fehlendes Dämmmaterial' auf die Idee kommt, die Hypercubes würden verfärben oder durch Resonanzen dem Ohr schmeicheln, den muss ich leider enttäuschen. So unverfärbt, sauber und auf den Punkt spielen wirklich nicht viele Lautsprecher, und die bewegen sich in der Regel in sehr gehobenen Preiskategorien. Ach ja, wie gesagt, laut können die auch, ohne Anzeichen von Streß oder Ungenauigkeiten in der Raumabbildung.
Sehr überraschendes Ergebnis, zumal die aus sehr hochwertigen Bauteilen bestehende Passivweiche doch recht komplex ausgefallen ist. Ich hätte ja einen Vorteil der aktiven Technik gegenüber passiver erwartet, was sich gestern aber nicht bestätigt hat!
Vielleicht mag ja Achim noch ein bisschen seine Sicht der Dinge einbringen.
LG
Manfred
gestern war Achim hier und hatte eine Menge im Gepäck dabei, zum Glück waren die Sachen alle ziemlich leicht und dennoch klangliche Schwergewichte.
Als erstes hörten wir den sagenumwobenen voll digitalen GAN Verstärker nochmals an der Extremi. Dieser Verstärker hat keinen (!) internen DAC, stattdessen wird das eingespeiste Digitalsignal per DSP auf PCM für die Class-D Leistungsstufe umgewandelt. Dieser Verstärker bestach erneut durch seine Transparenz und Reinheit fernab von allen negativen Attributen die man mit digitaler Musikwiedergabe gemeinhin verbindet wie Sterilität, fehlender Wärme, einer gewissen Schärfe und Timingfehlern.
Einfach großes Kino!
Neu war diesmal der analoge Eingang, den Achim dazugebaut hatte in Form einer ADC Platine, die mittels I2S mit dem Motherboard verbunden ist. Da die Platine analogseitig eine Eingangsimpedanz von lediglich 2 kOhm hatte, haben wir das Signal aus dem PhonoPre nach der analoge StSt Agmen Vorstufe abgegriffen. Wir haben nicht sehr viele Platten gehört, es ging lediglich um einen Eindruck wie transparent diese Lösung arbeitet. Nach einer Optimierung der Pegelverhältnisse um den ADC nicht zu übersteuern waren wir zufrieden und ich würde aufgrund der Kürze der Zeit jetzt ungern eine 100 %ige Transparenz behaupten wollen, aber - wenn überhaupt ! - haben sicher nicht mehr als 1 oder 2 % gefehlt - was mich doch sehr positiv überrascht hat, da diese Lösung ziemlich preiswert ist.
Das Hauptthema des Abends war aber einer neuen, rein passiven 2-Wege Version der Hypercubes!
Wir haben recht lange (und laut) damit gehört und am Schluß, allerspätestens nach Anton Weberns "Langsamen Satz für Streichquartett", gespielt vom Beleck Quartett stand eindeutig fest, daß die Transparenz und Räumlichkeit der vollaktiven Hypercubes nicht nur erreicht sondern sogar noch getoppt wurde.
Einfach unglaublich, wie anspringend und lebendig diese doch relativ kleinen und leichten Lautsprecher spielen, deren komplexes und dünnwandiges Gehäuse aus Tonholz keinerlei Dämmmaterial enthält. Auch im Bass langen die Hypercubes ja prinzipbedingt erstaunlich vehement und differenziert zu.
Wer übrigens nach den Worten 'dünnwandig', 'Tonholz' und 'fehlendes Dämmmaterial' auf die Idee kommt, die Hypercubes würden verfärben oder durch Resonanzen dem Ohr schmeicheln, den muss ich leider enttäuschen. So unverfärbt, sauber und auf den Punkt spielen wirklich nicht viele Lautsprecher, und die bewegen sich in der Regel in sehr gehobenen Preiskategorien. Ach ja, wie gesagt, laut können die auch, ohne Anzeichen von Streß oder Ungenauigkeiten in der Raumabbildung.
Sehr überraschendes Ergebnis, zumal die aus sehr hochwertigen Bauteilen bestehende Passivweiche doch recht komplex ausgefallen ist. Ich hätte ja einen Vorteil der aktiven Technik gegenüber passiver erwartet, was sich gestern aber nicht bestätigt hat!
Vielleicht mag ja Achim noch ein bisschen seine Sicht der Dinge einbringen.
LG
Manfred


