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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Hallo Werner,
vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Jetzt lichtet sich der Nebel für mich so langsam, was die inneren Werte und das ganze Thema mit den Dips und Schaltern angeht.
Da wir ja mit der Unison, der Proxium V2 und dem ADI exakt dieselbe Kombi fahren, ist das für mich natürlich hochspannend. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du deine eingespielte Proxium, die an der Eros läuft, damals vom Werk aus quasi auf der Standard-Einstellung gelassen (bzw. Eugen hat sie passend für dich voreingestellt), weil das für dich und deine Hörner auf Anhieb perfekt eingerastet ist. Nach dem Motto: Wenn die Gäule nicht durchgehen und alles homogen performt, bleibt die Kiste zu. Ich gehe davon aus das der Urzustand auch an der Max 1 ist? 
Das mit dem "Kisten-Aufmachen" ist aber auch genau der Punkt: Da ging es mir wie Frankobllo und wahrscheinlich 99 % aller anderen Kunden auch – man hat einfach Hemmungen, an einem brandneuen, teuren Gerät den Deckel abzuschrauben und mit der Lupe und dem Mikroschraubendreher an den winzigen Dip-Schaltern für Kompensation und Eingangsimpedanz herumzufummeln. Da probiert man natürlich erst mal lieber mit Kabeln (wie meinem Tellurium oder jetzt dem Inakustik Air), um das Ganze feinzutunen. Aber wie du sagst: Ich habe jetzt eingeparkt, die Kette läuft grandios!
Die Idee von Eugen, das Ganze jetzt bei der neuen Version über einen Schalter von außen zugänglich zu machen, ist rein praktisch gesehen natürlich ein Segen für jeden, der gerne ohne Werkzeug experimentiert. Dass dadurch im Hintergrund ein paar separate Justierungsmöglichkeiten (wie die getrennte Eingangsimpedanz und Kompensation) wegfallen, die wir in unseren Serienmodellen noch separat anpassen könnten, ist der Kompromiss für die leichtere Bedienung.
Lass dir auf jeden Fall Zeit beim Testen mit der Thivan – bloß keinen Stress, die Gesundheit geht absolut vor! Keiner erwartet, dass du für einen schnellen Test 55 Kilo Emitter aus dem Rack wuchtest, wenn es dir körperlich gerade nicht gut geht. Erst mal wieder richtig fit werden, das entspannte Hören steht an erster Stelle.
Ich bin jedenfalls heilfroh zu hören, dass die Grund-Abstimmung und die Proxium selbst final sind. Da kommt bei mir auch keine Panik auf. Meine V2 bleibt genau so, wie sie ist – ungeöffnet und einfach nur verdammt musikalisch.
Gute Besserung und werd erst mal in Ruhe gesund!
Viele Grüße,
Dirk
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(Vor 9 Stunden)Durian schrieb: Hallo Werner,
vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Jetzt lichtet sich der Nebel für mich so langsam, was die inneren Werte und das ganze Thema mit den Dips und Schaltern angeht.
Da wir ja mit der Unison, der Proxium V2 und dem ADI exakt dieselbe Kombi fahren, ist das für mich natürlich hochspannend. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du deine eingespielte Proxium, die an der Eros läuft, damals vom Werk aus quasi auf der Standard-Einstellung gelassen (bzw. Eugen hat sie passend für dich voreingestellt), weil das für dich und deine Hörner auf Anhieb perfekt eingerastet ist. Nach dem Motto: Wenn die Gäule nicht durchgehen und alles homogen performt, bleibt die Kiste zu. Ich gehe davon aus das der Urzustand auch an der Max 1 ist? 
Das mit dem "Kisten-Aufmachen" ist aber auch genau der Punkt: Da ging es mir wie Frankobllo und wahrscheinlich 99 % aller anderen Kunden auch – man hat einfach Hemmungen, an einem brandneuen, teuren Gerät den Deckel abzuschrauben und mit der Lupe und dem Mikroschraubendreher an den winzigen Dip-Schaltern für Kompensation und Eingangsimpedanz herumzufummeln. Da probiert man natürlich erst mal lieber mit Kabeln (wie meinem Tellurium oder jetzt dem Inakustik Air), um das Ganze feinzutunen. Aber wie du sagst: Ich habe jetzt eingeparkt, die Kette läuft grandios!
Die Idee von Eugen, das Ganze jetzt bei der neuen Version über einen Schalter von außen zugänglich zu machen, ist rein praktisch gesehen natürlich ein Segen für jeden, der gerne ohne Werkzeug experimentiert. Dass dadurch im Hintergrund ein paar separate Justierungsmöglichkeiten (wie die getrennte Eingangsimpedanz und Kompensation) wegfallen, die wir in unseren Serienmodellen noch separat anpassen könnten, ist der Kompromiss für die leichtere Bedienung.
Lass dir auf jeden Fall Zeit beim Testen mit der Thivan – bloß keinen Stress, die Gesundheit geht absolut vor! Keiner erwartet, dass du für einen schnellen Test 55 Kilo Emitter aus dem Rack wuchtest, wenn es dir körperlich gerade nicht gut geht. Erst mal wieder richtig fit werden, das entspannte Hören steht an erster Stelle.
Ich bin jedenfalls heilfroh zu hören, dass die Grund-Abstimmung und die Proxium selbst final sind. Da kommt bei mir auch keine Panik auf. Meine V2 bleibt genau so, wie sie ist – ungeöffnet und einfach nur verdammt musikalisch.
Gute Besserung und werd erst mal in Ruhe gesund!
Viele Grüße,
Dirk

Hallo Dirk,

die erste schaltbare Version hab ich im Oktober letztes Jahr erhalten.

Und nein, ich hab die Kiste nicht zugelassen, ich probierte über Wochen alles, was man probieren konnte, damit Eugen feedback kriegt.
Damals noch an der Thivan Eros 9 Anni - diese Boxen hat mir der Eugen inzwischen abgekauft - ich hab jetzt die Thivan Eros 9 X Prototyp, die im Spätsommer erst auf den Markt kommt.

Wenn du diesen Thresd zurückblätterst auf Oktober/November letztes Jahr, solltest du einige Berichte und Bilder von mir zum Thema finden.

Eine Zeitlang hörte ich mit erhöhter Kompensation (verminderter Bandbreite) - eine Zeit lang mit anderem Gain und auch die Gegenkopplung switchte ich nochmal -auch wegen der Eingangsimpedanz machte ich herum-
um am Ende und nach dem Einspielen reumütig auf die Ursprungsversion zurückzukehren, so wie der Eugen das auslieferteSmile

Bei der zweiten schaltbaren Proxium, die an der Max 1 arbeitete und die mir Eugen vor nem viertel Jahr persönlich installierte -
hab ich erst gar nix mehr aufgemacht oder probiert, das Ding läuft hier so irre gut mit der Max zusammen, da kann man wohl nur verschlimmbessernSmile

An der neuen und extern schaltbaren Proxium ist es halt alles sehr vereinfacht -
es gibt nur 2 Schalter - die gleichzeitig auf den rechten und linken Kanal einwirken - statt vorher 8 pro Kanal (wie bei dir) - nur mit dem Vorteil, eben halt von außen erreichbar und über Relais geschaltet - so daß man im Betrieb ohne Zeitverlust umschalten kann und darf.

Ist jetzt nur noch der Gain schaltbar mit 4 db hin oder her -
was bei der Vorstufenanpassung ein Thema werden kann- 

und eben die Gegenkopplung - 

bei der Gegenkopplung ist serienmäßig die neue (seit 9/2025)  eingestellt:
THD im unteren Leistungsbereich etwas niedriger im mittleren Bereich etwas höher (minimal). Klanglich etwas weicher abgestimmt, langzeittauglicher. 

Mit einem Knopfdruck switcht man das auf die alte Gegenkopplung:
THD im unteren Leistungsbereich etwas höher (minimal) im mittleren Bereich etwas niedriger. Klanglich wirkt grundsätzlich etwas schneller und dadurch etwas heller. 

Ehrlich gesagt, wo man das jetzt direkt schalten kann, höre ich hier nur noch minimalst Unterschiede, die Kiste ist aber auch noch Äonen davon entfernt eingespielt zu sein.

Und ich versichere dir, du verpaßt rein gar nichts - und hast mehr Möglichkeiten, auch wenn du im Bedarfsfall etwas frickeln mußtSmile
und rechten und linken Kanal getrennt dippen mußt.

Aber wahrscheins bringt man nur durch die neue Maßnahme die Allgemeinheit dazu, im Bedarfsfall mal zu spielen.

Danke der lieben Wünsche - ich bin nur total groggy von meinen Allergiemitteln, die ich derzeit brauche, und taumel da rumSmile

So schlimm wie dieses Jahr ist der Kram schon über 20 jahre nicht mehr rumgeflogen.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Hallo Werner, hallo Leute,
ich muss euch heute von einem absolut spektakulären Hifi-Krimi berichten, der sich am Wochenende in meinem 25-qm-Wohnzimmer abgespielt hat. Mein Kumpel stand plötzlich vor der Tür – im Schlepptau ein absolutes Monster von einem Verstärker: ein Gryphon Diablo 333.
Das Teil ist optisch eine absolute Wucht, wiegt fast 60 Kilo und kostet schlappe 26.000 Euro. Dazu hatten wir noch ein Lautsprecherkabel von Audioquest für 3.000 Euro im Gepäck. Mein Kumpel hatte das Gerät eigentlich schon bezahlt, war aber zu Hause an seinen 30 qm noch nicht zu 100 % sicher. Also haben wir die Kiste bei mir aufgebaut und über Stunden im direkten Vergleich gegen meine Kombi aus PROxium V2 und RME ADI-2 an der Unison Max 1 gehört.
Was soll ich sagen? Wir konnten es beide phasenweise einfach nicht richtig glauben. Wir saßen da mit offenen Mündern.
Die kleine PROxium spielte mit dem Gryphon absolut auf Augenhöhe! Die Stille im Hintergrund, die Pausen zwischen den Noten, das exakte Timing, die Takte – das war zwischen beiden Verstärkern absolut identisch. Mehr noch: Die PROxium spielte im Mittel- und Hochton sogar noch eine Spur luftiger und gelöster als der dänische Bolide.
Einzig im absoluten Tiefbass schien der Gryphon noch eine Winzigkeit tiefer in den Keller zu kellern. Aber mir kam es ganz schnell so vor, als ob sich dieser 60-Kilo-V8 in meinem 25-qm-Raum überhaupt nicht richtig austoben konnte. An der wirkungsgradstarken Unison Max 1 bietet dieser Mega-Amp schlicht und ergreifend keinen echten Vorteil – und das bei einem Preisunterschied, für den man sich ein Auto kaufen kann!
Mein Kumpel hat bei mir genau das Gleiche erlebt wie zuvor bei sich zu Hause. Für mich ist die Entscheidung damit felsenfest gefallen: Ich bin angekommen und glücklicher denn je mit meiner Kette. Und mein Kumpel? Der hat das Experiment Gryphon beendet, zieht die Reißleine und gibt den Diablo wieder zurück.
Dieses dänische Eisenschwein braucht offensichtlich ganz andere, riesige Räume und vor allem extrem leistungshungrige, fette Lautsprecher, um überhaupt einen Sinn zu ergeben. An unseren Hörnern ist die PROxium ein absoluter Riesentöter. Eugen hat da einfach ein Meisterwerk abgeliefert!
Wie siehst du das, Werner? Hast du auch schon mal erlebt, dass solche sündhaft teuren High-End-Ikonen an hocheffizienten Lautsprechern so dermaßen eingebremst werden?
Viele Grüße,
Dirk
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