22.08.2026, 11:31
Vor 2 Tagen war ich nach einer längeren Sommerpause wieder mal bei Achim und wir hatten wieder einem einen sehr schönen und inspirierenden Hörabend, diesmal mit einem gewissen Schwerpunkt auf Ambient und modernem Jazz. Achim zaubert ja immer wieder Musik aus dem Hut von der ich noch nie gehört habe und da sich unser Musikgeschmack doch ziemlich überschneidet sind da jedesmal auch sehr spannende neue Sachen für mich dabei die fest in die Bibliothek aufgenommen werden.
Es hat sich inzwischen etabliert, daß auch längere Stücke bis zum Ende gehört werden und auch mal mehrere Stücke eines Albums nacheinander.
Wir hörten zunächst die weiter unten beschriebene, inzwischen finale Version der passiven 2-Wege Hypercubes. Danach durfte ich Achims aktuelle Entwicklung hören die ebenfalls 2 Wege hat. Als TMT kommt das französische Hightech Chassis zum Einsatz, das Achim nach seinen Vorgaben hat fertigen lassen und als Hochtöner - Überraschung! - ein kleiner Breitbänder ebenfalls mit ultrasteifer Membran. Das Hightech Chassis konnte mich in der ersten Version ja nur bedingt begeistern, klang es doch zwar korrekt aber irgendwie gebremst und nach meinem Gefühl zu brav.
Davon war in dieser Neuentwicklung nichts mehr zu spüren. Der erste Eindruck war ein etwas hellerer und frischerer Klang als bei den bekannten passiven 2-Wege Hypercubes, was mir jedoch wie Achim zunächst befürchtete nicht "zuviel" wurde, weil der obere Mittelton gleichzeitig etwas fülliger und körperlicher war, was besonders Bläsern ganz gut tat da die nun zwar ganz leicht präsenter aber auch runder klangen.
Auch gingen die neuen sowohl dynamisch als auch im Bass noch einen Tick vehementer zu Werke, wobei Bass ja sowieso ein Domäne der Hypercubes ist. Es ist einfach immer wieder faszinierend, wie kräftig und auch tief der Bass bei diesem Prinzip ist, trotz der verhältnismässig kleinen geschlossenen Gehäuse.
Und, wie alle bisherigen Tests in meinem eigenen Raum gezeigt haben, sind die Raumeinflüsse im Bass durch stehende Wellen beim Hypercube Prinzip so gering, daß sie praktisch keine Rolle mehr spielen. Ich kenne (außer der Thivan Eros 9 Urversion) jedenfalls keine anderen Lautsprecher, die hier im Bass ohne Tricks und Maßnahmen auf Anhieb funktionieren und zudem so wenig aufstellungskritisch sind. Die Stereobühne ist nicht nur im Sweet Spot erlebbar sondern auch wenn man seitlich sitzt.
Jedenfalls hatten wir uns schnell in das etwas andere Klangbild eingehört und genossen die Musik, die überaus transparent, dynamisch und dreidimensional wiedergegeben wurde. Am Ende des Abends ging meine eigene Präferenz jedenfalls schon in Richtung dieser Neuentwicklung.
Bei der sehr diffizilen Fertigung der Gehäuse gab es auch Fortschritte, so daß (hoffentlich !) in nicht allzuferner Zukunft diese außerordentlichen Lautsprecher auch zum Kauf angeboten werden können. Achim wird uns, sobald das Konzept ganz steht sicher darüber informieren.
Liebe Grüße
Manfred
Es hat sich inzwischen etabliert, daß auch längere Stücke bis zum Ende gehört werden und auch mal mehrere Stücke eines Albums nacheinander.
Wir hörten zunächst die weiter unten beschriebene, inzwischen finale Version der passiven 2-Wege Hypercubes. Danach durfte ich Achims aktuelle Entwicklung hören die ebenfalls 2 Wege hat. Als TMT kommt das französische Hightech Chassis zum Einsatz, das Achim nach seinen Vorgaben hat fertigen lassen und als Hochtöner - Überraschung! - ein kleiner Breitbänder ebenfalls mit ultrasteifer Membran. Das Hightech Chassis konnte mich in der ersten Version ja nur bedingt begeistern, klang es doch zwar korrekt aber irgendwie gebremst und nach meinem Gefühl zu brav.
Davon war in dieser Neuentwicklung nichts mehr zu spüren. Der erste Eindruck war ein etwas hellerer und frischerer Klang als bei den bekannten passiven 2-Wege Hypercubes, was mir jedoch wie Achim zunächst befürchtete nicht "zuviel" wurde, weil der obere Mittelton gleichzeitig etwas fülliger und körperlicher war, was besonders Bläsern ganz gut tat da die nun zwar ganz leicht präsenter aber auch runder klangen.
Auch gingen die neuen sowohl dynamisch als auch im Bass noch einen Tick vehementer zu Werke, wobei Bass ja sowieso ein Domäne der Hypercubes ist. Es ist einfach immer wieder faszinierend, wie kräftig und auch tief der Bass bei diesem Prinzip ist, trotz der verhältnismässig kleinen geschlossenen Gehäuse.
Und, wie alle bisherigen Tests in meinem eigenen Raum gezeigt haben, sind die Raumeinflüsse im Bass durch stehende Wellen beim Hypercube Prinzip so gering, daß sie praktisch keine Rolle mehr spielen. Ich kenne (außer der Thivan Eros 9 Urversion) jedenfalls keine anderen Lautsprecher, die hier im Bass ohne Tricks und Maßnahmen auf Anhieb funktionieren und zudem so wenig aufstellungskritisch sind. Die Stereobühne ist nicht nur im Sweet Spot erlebbar sondern auch wenn man seitlich sitzt.
Jedenfalls hatten wir uns schnell in das etwas andere Klangbild eingehört und genossen die Musik, die überaus transparent, dynamisch und dreidimensional wiedergegeben wurde. Am Ende des Abends ging meine eigene Präferenz jedenfalls schon in Richtung dieser Neuentwicklung.
Bei der sehr diffizilen Fertigung der Gehäuse gab es auch Fortschritte, so daß (hoffentlich !) in nicht allzuferner Zukunft diese außerordentlichen Lautsprecher auch zum Kauf angeboten werden können. Achim wird uns, sobald das Konzept ganz steht sicher darüber informieren.
Liebe Grüße
Manfred

