Vor 1 Stunde
Hallo Werner, hallo Leute,
ich muss euch heute von einem absolut spektakulären Hifi-Krimi berichten, der sich am Wochenende in meinem 25-qm-Wohnzimmer abgespielt hat. Mein Kumpel stand plötzlich vor der Tür – im Schlepptau ein absolutes Monster von einem Verstärker: ein Gryphon Diablo 333.
Das Teil ist optisch eine absolute Wucht, wiegt fast 60 Kilo und kostet schlappe 26.000 Euro. Dazu hatten wir noch ein Lautsprecherkabel von Audioquest für 3.000 Euro im Gepäck. Mein Kumpel hatte das Gerät eigentlich schon bezahlt, war aber zu Hause an seinen 30 qm noch nicht zu 100 % sicher. Also haben wir die Kiste bei mir aufgebaut und über Stunden im direkten Vergleich gegen meine Kombi aus PROxium V2 und RME ADI-2 an der Unison Max 1 gehört.
Was soll ich sagen? Wir konnten es beide phasenweise einfach nicht richtig glauben. Wir saßen da mit offenen Mündern.
Die kleine PROxium spielte mit dem Gryphon absolut auf Augenhöhe! Die Stille im Hintergrund, die Pausen zwischen den Noten, das exakte Timing, die Takte – das war zwischen beiden Verstärkern absolut identisch. Mehr noch: Die PROxium spielte im Mittel- und Hochton sogar noch eine Spur luftiger und gelöster als der dänische Bolide.
Einzig im absoluten Tiefbass schien der Gryphon noch eine Winzigkeit tiefer in den Keller zu kellern. Aber mir kam es ganz schnell so vor, als ob sich dieser 60-Kilo-V8 in meinem 25-qm-Raum überhaupt nicht richtig austoben konnte. An der wirkungsgradstarken Unison Max 1 bietet dieser Mega-Amp schlicht und ergreifend keinen echten Vorteil – und das bei einem Preisunterschied, für den man sich ein Auto kaufen kann!
Mein Kumpel hat bei mir genau das Gleiche erlebt wie zuvor bei sich zu Hause. Für mich ist die Entscheidung damit felsenfest gefallen: Ich bin angekommen und glücklicher denn je mit meiner Kette. Und mein Kumpel? Der hat das Experiment Gryphon beendet, zieht die Reißleine und gibt den Diablo wieder zurück.
Dieses dänische Eisenschwein braucht offensichtlich ganz andere, riesige Räume und vor allem extrem leistungshungrige, fette Lautsprecher, um überhaupt einen Sinn zu ergeben. An unseren Hörnern ist die PROxium ein absoluter Riesentöter. Eugen hat da einfach ein Meisterwerk abgeliefert!
Wie siehst du das, Werner? Hast du auch schon mal erlebt, dass solche sündhaft teuren High-End-Ikonen an hocheffizienten Lautsprechern so dermaßen eingebremst werden?
Viele Grüße,
Dirk
ich muss euch heute von einem absolut spektakulären Hifi-Krimi berichten, der sich am Wochenende in meinem 25-qm-Wohnzimmer abgespielt hat. Mein Kumpel stand plötzlich vor der Tür – im Schlepptau ein absolutes Monster von einem Verstärker: ein Gryphon Diablo 333.
Das Teil ist optisch eine absolute Wucht, wiegt fast 60 Kilo und kostet schlappe 26.000 Euro. Dazu hatten wir noch ein Lautsprecherkabel von Audioquest für 3.000 Euro im Gepäck. Mein Kumpel hatte das Gerät eigentlich schon bezahlt, war aber zu Hause an seinen 30 qm noch nicht zu 100 % sicher. Also haben wir die Kiste bei mir aufgebaut und über Stunden im direkten Vergleich gegen meine Kombi aus PROxium V2 und RME ADI-2 an der Unison Max 1 gehört.
Was soll ich sagen? Wir konnten es beide phasenweise einfach nicht richtig glauben. Wir saßen da mit offenen Mündern.
Die kleine PROxium spielte mit dem Gryphon absolut auf Augenhöhe! Die Stille im Hintergrund, die Pausen zwischen den Noten, das exakte Timing, die Takte – das war zwischen beiden Verstärkern absolut identisch. Mehr noch: Die PROxium spielte im Mittel- und Hochton sogar noch eine Spur luftiger und gelöster als der dänische Bolide.
Einzig im absoluten Tiefbass schien der Gryphon noch eine Winzigkeit tiefer in den Keller zu kellern. Aber mir kam es ganz schnell so vor, als ob sich dieser 60-Kilo-V8 in meinem 25-qm-Raum überhaupt nicht richtig austoben konnte. An der wirkungsgradstarken Unison Max 1 bietet dieser Mega-Amp schlicht und ergreifend keinen echten Vorteil – und das bei einem Preisunterschied, für den man sich ein Auto kaufen kann!
Mein Kumpel hat bei mir genau das Gleiche erlebt wie zuvor bei sich zu Hause. Für mich ist die Entscheidung damit felsenfest gefallen: Ich bin angekommen und glücklicher denn je mit meiner Kette. Und mein Kumpel? Der hat das Experiment Gryphon beendet, zieht die Reißleine und gibt den Diablo wieder zurück.
Dieses dänische Eisenschwein braucht offensichtlich ganz andere, riesige Räume und vor allem extrem leistungshungrige, fette Lautsprecher, um überhaupt einen Sinn zu ergeben. An unseren Hörnern ist die PROxium ein absoluter Riesentöter. Eugen hat da einfach ein Meisterwerk abgeliefert!
Wie siehst du das, Werner? Hast du auch schon mal erlebt, dass solche sündhaft teuren High-End-Ikonen an hocheffizienten Lautsprechern so dermaßen eingebremst werden?
Viele Grüße,
Dirk


