08.04.2026, 16:35
Hallo zusammen,
nach dem „Gänsehaut-Test“ meines Sohnes wollte ich es genauer wissen. Warum hört ein unbedarfter Jugendlicher bei der PROxium V2 sofort mehr Details und Klarheit als bei anderen Boliden? Ich habe mir dazu mal Messwerte aus der Fachpresse (z.B. Stereo) von renommierten Verstärkern wie dem Hegel H600 angeschaut und mit der KI-Unterstützung analysiert, was da eigentlich passiert.
Die Hegel-Realität (Beispiel H600):
Hegel wirbt oft mit einem Dämpfungsfaktor von über 4.000. Schaut man sich aber den Labortest an, bleiben an 4 Ohm reale Werte von 46 (bei 63 Hz) bis 34 (bei 14 kHz) übrig.
Das ist kein Betrug, sondern Physik: Interne Schutzrelais, Sicherungen und die Verkabelung zum Terminal wirken wie ein Flaschenhals. Der theoretische Wert der Schaltung bricht in der Praxis am Lautsprecheranschluss massiv zusammen.
Der Unterschied zur PROxium V2:
Eugen gibt für die PROxium einen Wert von 6.500 an und Werner spricht von 7000. Das Besondere ist hier das Circlotron-Konzept. Diese Schaltung arbeitet von Grund auf anders als ein klassischer Push-Pull-Verstärker (wie der Hegel 600 ).
Unmittelbarkeit: Durch das Schaltungskonzept und die extrem kurzen Wege scheint bei der Makroaudio ein weitaus größerer Teil dieser Kontrolle tatsächlich am Lautsprecher anzukommen.
Frequenzstabilität: Während herkömmliche Amps in den Höhen (siehe Hegel-Wert 34) oft deutlich an Kontrolle verlieren, bleibt ein extrem hoher Dämpfungsfaktor über den gesamten Bereich wirksam.
Was bedeutet das für uns Hörer?
Ein hoher Dämpfungsfaktor ist wie eine extrem straffe Leine für den Hund (die Lautsprechermembran).
Bei einem Wert von 40 bis 60 hat die Membran noch ein klein wenig "Leine", um nachzuschwingen (Eigenleben). Das klingt oft "gnädig" oder "gemütlich".
Bei einem extrem hohen Wert (wie bei der PROxium) wird jede Bewegung der Membran sofort gestoppt, sobald das Signal zu Ende ist.
Mein Fazit:
Das erklärt, warum mein Sohn von „mehr Details“ und „Klarheit“ sprach. Die Unison Max 1 wird von der PROxium quasi gezwungen, exakt das zu tun, was das Signal vorgibt – ohne Wenn und Aber.
Es ist faszinierend: Die PROxium liefert diese technische Perfektion, ohne dabei (wie viele andere "Kontrollfreaks") hart oder analytisch zu klingen. Sie bleibt seidig, aber die Kontrolle ist einfach auf einem völlig anderen Level als bei Standard-Konstruktionen, selbst wenn diese 12.000 € kosten.
Beste Grüße,
Durian
nach dem „Gänsehaut-Test“ meines Sohnes wollte ich es genauer wissen. Warum hört ein unbedarfter Jugendlicher bei der PROxium V2 sofort mehr Details und Klarheit als bei anderen Boliden? Ich habe mir dazu mal Messwerte aus der Fachpresse (z.B. Stereo) von renommierten Verstärkern wie dem Hegel H600 angeschaut und mit der KI-Unterstützung analysiert, was da eigentlich passiert.
Die Hegel-Realität (Beispiel H600):
Hegel wirbt oft mit einem Dämpfungsfaktor von über 4.000. Schaut man sich aber den Labortest an, bleiben an 4 Ohm reale Werte von 46 (bei 63 Hz) bis 34 (bei 14 kHz) übrig.
Das ist kein Betrug, sondern Physik: Interne Schutzrelais, Sicherungen und die Verkabelung zum Terminal wirken wie ein Flaschenhals. Der theoretische Wert der Schaltung bricht in der Praxis am Lautsprecheranschluss massiv zusammen.
Der Unterschied zur PROxium V2:
Eugen gibt für die PROxium einen Wert von 6.500 an und Werner spricht von 7000. Das Besondere ist hier das Circlotron-Konzept. Diese Schaltung arbeitet von Grund auf anders als ein klassischer Push-Pull-Verstärker (wie der Hegel 600 ).
Unmittelbarkeit: Durch das Schaltungskonzept und die extrem kurzen Wege scheint bei der Makroaudio ein weitaus größerer Teil dieser Kontrolle tatsächlich am Lautsprecher anzukommen.
Frequenzstabilität: Während herkömmliche Amps in den Höhen (siehe Hegel-Wert 34) oft deutlich an Kontrolle verlieren, bleibt ein extrem hoher Dämpfungsfaktor über den gesamten Bereich wirksam.
Was bedeutet das für uns Hörer?
Ein hoher Dämpfungsfaktor ist wie eine extrem straffe Leine für den Hund (die Lautsprechermembran).
Bei einem Wert von 40 bis 60 hat die Membran noch ein klein wenig "Leine", um nachzuschwingen (Eigenleben). Das klingt oft "gnädig" oder "gemütlich".
Bei einem extrem hohen Wert (wie bei der PROxium) wird jede Bewegung der Membran sofort gestoppt, sobald das Signal zu Ende ist.
Mein Fazit:
Das erklärt, warum mein Sohn von „mehr Details“ und „Klarheit“ sprach. Die Unison Max 1 wird von der PROxium quasi gezwungen, exakt das zu tun, was das Signal vorgibt – ohne Wenn und Aber.
Es ist faszinierend: Die PROxium liefert diese technische Perfektion, ohne dabei (wie viele andere "Kontrollfreaks") hart oder analytisch zu klingen. Sie bleibt seidig, aber die Kontrolle ist einfach auf einem völlig anderen Level als bei Standard-Konstruktionen, selbst wenn diese 12.000 € kosten.
Beste Grüße,
Durian

