Gestern, 14:16
Hallo zusammen,
ich muss heute mal einen raushauen. Die letzten Wochen waren bei mir ein regelrechter Endstufen-Marathon. Wer mich kennt, weiß: Bei mir stapelt sich das Schwermetall. Aktuell im Fuhrpark:
Dussun V8i (40 kg Bolide, 2x 1000VA, Mundorf/Sanken-Bestückung – eine Naturgewalt)
Forte Audio Model 3 (Kassel-Mod, „Heizkörper-heiß“, mein bisheriger Gänsehaut-König)
Forte Audio Model 6 (Dynamik-Spezialist)
darTZeel-Clone (Explosiv, räumlich, musikalisch – der Spaßmacher)
PROxium V2 (Die neue Herausforderin mit Circlotron-Schaltung und Dämpfungsfaktor 6000)
Gespielt wird das Ganze an einer Audio Research LS 2 (bestückt mit feinen Siemens NOS Röhren und Mundorf Caps ) und der Unison Max 1.
Die Ausgangslage: Skepsis trotz Klarheit
Zuerst lief die PROxium V2 asymmetrisch über Cinch. Ja, sie war sauber. Ja, das Klavier war so klar wie selten zuvor. Aber Hand aufs Herz: Gegen den „Schmelz“ und die emotionale Wucht meiner modifizierten Forte Model 3 kam sie nicht ganz an. Sie wirkte fast schon zu streng, zu „sehnig“. Ich war kurz davor, sie innerhalb der 14 Tage zurückzuschicken. Aber eine Stimme im Kopf sagte: „Warte auf das XLR-Kabel!“
Der Gamechanger: Colour of Sound XLR
Heute kam das Colour of Sound XLR-Kabel. Und was soll ich sagen? Wer behauptet, Kabel oder symmetrische Verbindungen seien Voodoo, der hat dieses Setup noch nicht gehört. Hier fühlt sich unser aller Kellerkind (Werner) absolut bestätigt: Es geht nicht um Messwerte, es geht um den „Raum“ und das „Leben“ in der Bude!
Das Klang-Inferno: Was ist passiert?
Kaum war die PROxium voll-symmetrisch an der LS 2, passierte etwas Magisches. Es war, als hätte man einen Vorhang weggezogen, von dem ich gar nicht wusste, dass er da war:
Die Schwärze des Basses: Der Bass ist jetzt nicht mehr nur „kontrolliert“, er ist knochig, trocken und abgrundtief schwarz. Der Dämpfungsfaktor von 6000 zeigt jetzt erst seine wahre Fratze. Die Unison Max 1 wird an der kurzen Leine gehalten, dass es eine wahre Freude ist. Keine Spur von Dröhnen, nur purer Punch.
Die holografische Bühne: Der Raum ist förmlich explodiert. Die Luft zwischen den Instrumenten ist greifbar. Das Klavier – vorher schon klar – steht jetzt mit einer körperlichen Präsenz im Raum, dass man meint, den Filz der Hämmer riechen zu können.
Die Luftigkeit der Höhen: Die Siemens NOS Röhren in der Vorstufe können jetzt erst richtig „atmen“. Die Höhen sind seidig, luftig und unfassbar fein aufgelöst, ohne jemals nervig zu werden.
Das Timing: Alles rastet ein. Die Musikalität ist so präsent, dass ich die Forte Model 3 (die immerhin meine Referenz war!) bisher gar nicht mehr angeschlossen habe. Die Spielfreude der PROxium ist über XLR einfach ansteckend.
Fazit: Warum die PROxium jetzt wohl bleibt
Ich habe fünf Endstufen hier stehen, allesamt Kaliber. Aber die PROxium V2 hat heute bewiesen, dass ein geniales Schaltungskonzept (Circlotron) in Verbindung mit der richtigen Ansteuerung (XLR) Kreise um etablierte Legenden ziehen kann.
Sie ist jetzt nicht mehr die „technische Analytikerin“, sondern die musikalische Urgewalt. Sie vereint die Klarheit, die ich beim Klavier gesucht habe, mit einer Dynamik, die selbst meinen 40-kg-Dussun-Boliden herausfordert.
Kellerkind hätte seine helle Freude: Es „rockt“, es „atmet“ und es macht einfach nur süchtig. Die Forte Model 3 ist eine Legende, aber die PROxium V2 hat wohl heute den Thron bestiegen. Ostern ist gerettet – und die PROxium zieht fest bei mir ein!
Was lernen wir daraus? Traut nie einer symmetrischen Endstufe, die ihr nur über Cinch gehört habt. Das Biest braucht die volle Packung!
ich muss heute mal einen raushauen. Die letzten Wochen waren bei mir ein regelrechter Endstufen-Marathon. Wer mich kennt, weiß: Bei mir stapelt sich das Schwermetall. Aktuell im Fuhrpark:
Dussun V8i (40 kg Bolide, 2x 1000VA, Mundorf/Sanken-Bestückung – eine Naturgewalt)
Forte Audio Model 3 (Kassel-Mod, „Heizkörper-heiß“, mein bisheriger Gänsehaut-König)
Forte Audio Model 6 (Dynamik-Spezialist)
darTZeel-Clone (Explosiv, räumlich, musikalisch – der Spaßmacher)
PROxium V2 (Die neue Herausforderin mit Circlotron-Schaltung und Dämpfungsfaktor 6000)
Gespielt wird das Ganze an einer Audio Research LS 2 (bestückt mit feinen Siemens NOS Röhren und Mundorf Caps ) und der Unison Max 1.
Die Ausgangslage: Skepsis trotz Klarheit
Zuerst lief die PROxium V2 asymmetrisch über Cinch. Ja, sie war sauber. Ja, das Klavier war so klar wie selten zuvor. Aber Hand aufs Herz: Gegen den „Schmelz“ und die emotionale Wucht meiner modifizierten Forte Model 3 kam sie nicht ganz an. Sie wirkte fast schon zu streng, zu „sehnig“. Ich war kurz davor, sie innerhalb der 14 Tage zurückzuschicken. Aber eine Stimme im Kopf sagte: „Warte auf das XLR-Kabel!“
Der Gamechanger: Colour of Sound XLR
Heute kam das Colour of Sound XLR-Kabel. Und was soll ich sagen? Wer behauptet, Kabel oder symmetrische Verbindungen seien Voodoo, der hat dieses Setup noch nicht gehört. Hier fühlt sich unser aller Kellerkind (Werner) absolut bestätigt: Es geht nicht um Messwerte, es geht um den „Raum“ und das „Leben“ in der Bude!
Das Klang-Inferno: Was ist passiert?
Kaum war die PROxium voll-symmetrisch an der LS 2, passierte etwas Magisches. Es war, als hätte man einen Vorhang weggezogen, von dem ich gar nicht wusste, dass er da war:
Die Schwärze des Basses: Der Bass ist jetzt nicht mehr nur „kontrolliert“, er ist knochig, trocken und abgrundtief schwarz. Der Dämpfungsfaktor von 6000 zeigt jetzt erst seine wahre Fratze. Die Unison Max 1 wird an der kurzen Leine gehalten, dass es eine wahre Freude ist. Keine Spur von Dröhnen, nur purer Punch.
Die holografische Bühne: Der Raum ist förmlich explodiert. Die Luft zwischen den Instrumenten ist greifbar. Das Klavier – vorher schon klar – steht jetzt mit einer körperlichen Präsenz im Raum, dass man meint, den Filz der Hämmer riechen zu können.
Die Luftigkeit der Höhen: Die Siemens NOS Röhren in der Vorstufe können jetzt erst richtig „atmen“. Die Höhen sind seidig, luftig und unfassbar fein aufgelöst, ohne jemals nervig zu werden.
Das Timing: Alles rastet ein. Die Musikalität ist so präsent, dass ich die Forte Model 3 (die immerhin meine Referenz war!) bisher gar nicht mehr angeschlossen habe. Die Spielfreude der PROxium ist über XLR einfach ansteckend.
Fazit: Warum die PROxium jetzt wohl bleibt
Ich habe fünf Endstufen hier stehen, allesamt Kaliber. Aber die PROxium V2 hat heute bewiesen, dass ein geniales Schaltungskonzept (Circlotron) in Verbindung mit der richtigen Ansteuerung (XLR) Kreise um etablierte Legenden ziehen kann.
Sie ist jetzt nicht mehr die „technische Analytikerin“, sondern die musikalische Urgewalt. Sie vereint die Klarheit, die ich beim Klavier gesucht habe, mit einer Dynamik, die selbst meinen 40-kg-Dussun-Boliden herausfordert.
Kellerkind hätte seine helle Freude: Es „rockt“, es „atmet“ und es macht einfach nur süchtig. Die Forte Model 3 ist eine Legende, aber die PROxium V2 hat wohl heute den Thron bestiegen. Ostern ist gerettet – und die PROxium zieht fest bei mir ein!
Was lernen wir daraus? Traut nie einer symmetrischen Endstufe, die ihr nur über Cinch gehört habt. Das Biest braucht die volle Packung!

