17.03.2026, 13:12
Hallo zusammen,
nach einigen Tagen intensiven Hörens muss ich sagen: Die Makroaudio PROxium V2 zieht Kreise, die ich so nicht für möglich gehalten hätte. Der Bass ist mittlerweile noch knochiger und differenzierter geworden, die Bühne hat sich nochmals geweitet und Stimmen sind schlichtweg ein „Träumchen“.
Vorstufen-Check:
Ich habe den direkten Vergleich gemacht:
RME ADI-2 als Pre: Das wirkt wie ein Skalpell. Extrem präzise, analytisch, deckt alles auf.
Modifizierte Audio Research LS 2: Hier passiert die Magie. Es berührt mich emotional deutlich mehr. Die Kombination aus der Kraft der PROxium und dem Schmelz der Siemens-Röhren in der LS 2 ist eine Synergie, die süchtig macht.
Das Kabel-Phänomen (Mogami vs. Colour-of-Sound):
Werner (Kellerkind) hat es gerade perfekt beschrieben: Man stöpselt zwischen Mogami und einem anderen Kabel (bei mir das Colour-of-Sound) hin und her, und jedes Mal denkt man, das gerade Laufende passt besser – bis man wieder zurückgeht. Die PROxium ist so durchlässig, dass sie diese feinen Charakterunterschiede gnadenlos aufzeigt. Das Mogami spielt bei mir bunter und fokussierter auf die Mitte, während das teurere Kabel andere Akzente setzt. Es ist, wie Werner sagt: „Das Kartenhaus bricht jedes Mal wieder zugunsten des anderen ein.“
Alte Liebe rostet nicht:
Ich hatte heute mal wieder meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) dran. Ich werde dieses Schätzchen niemals verkaufen. Vor 40 Jahren hat sie die schwierigsten Infinity-Modelle bis unter 1 Ohm in den Schwitzkasten genommen. Sie bleibt mein „Fels“, auch wenn die PROxium wie ein 4K-Bildschirm gegenüber einem Röhren-TV wirkt – um mal Werners passenden Vergleich aufzugreifen. Die PROxium verjüngt die Ohren, aber die Forte ist Familienerbe.
Nächster Schritt – Lautsprecherkabel?
Aktuell läuft das Tellurium Q Black II. Da die PROxium so extrem auf NF-Kabel reagiert und Werner gerade mit ViaBlue und Mogami experimentiert, stellt sich mir die Frage: Sollte ich hier auch ansetzen? Wenn die PROxium die DNA der Musik neu sortiert, wie viel Potenzial steckt dann noch im LS-Kabel?
Werner sagt, er kann dem Entwickler Eugen Gurskij nur die Füße küssen – und wenn ich höre, wie die Unison Max 1 hier gerade auflebt, kann ich das nur unterschreiben. Es ist eine „Ohrenverjüngung“, die einen energetisch auftankt.
Beste Grüße,
Dirk
PS. Eugen Gurskij schrieb mir das es kein Unterschied auf kurzer Strecke zwischen cinch und xlr sei da es symmetrisch umgewandelt wird.
nach einigen Tagen intensiven Hörens muss ich sagen: Die Makroaudio PROxium V2 zieht Kreise, die ich so nicht für möglich gehalten hätte. Der Bass ist mittlerweile noch knochiger und differenzierter geworden, die Bühne hat sich nochmals geweitet und Stimmen sind schlichtweg ein „Träumchen“.
Vorstufen-Check:
Ich habe den direkten Vergleich gemacht:
RME ADI-2 als Pre: Das wirkt wie ein Skalpell. Extrem präzise, analytisch, deckt alles auf.
Modifizierte Audio Research LS 2: Hier passiert die Magie. Es berührt mich emotional deutlich mehr. Die Kombination aus der Kraft der PROxium und dem Schmelz der Siemens-Röhren in der LS 2 ist eine Synergie, die süchtig macht.
Das Kabel-Phänomen (Mogami vs. Colour-of-Sound):
Werner (Kellerkind) hat es gerade perfekt beschrieben: Man stöpselt zwischen Mogami und einem anderen Kabel (bei mir das Colour-of-Sound) hin und her, und jedes Mal denkt man, das gerade Laufende passt besser – bis man wieder zurückgeht. Die PROxium ist so durchlässig, dass sie diese feinen Charakterunterschiede gnadenlos aufzeigt. Das Mogami spielt bei mir bunter und fokussierter auf die Mitte, während das teurere Kabel andere Akzente setzt. Es ist, wie Werner sagt: „Das Kartenhaus bricht jedes Mal wieder zugunsten des anderen ein.“
Alte Liebe rostet nicht:
Ich hatte heute mal wieder meine Forte Model 3 (Kassel-Mod) dran. Ich werde dieses Schätzchen niemals verkaufen. Vor 40 Jahren hat sie die schwierigsten Infinity-Modelle bis unter 1 Ohm in den Schwitzkasten genommen. Sie bleibt mein „Fels“, auch wenn die PROxium wie ein 4K-Bildschirm gegenüber einem Röhren-TV wirkt – um mal Werners passenden Vergleich aufzugreifen. Die PROxium verjüngt die Ohren, aber die Forte ist Familienerbe.
Nächster Schritt – Lautsprecherkabel?
Aktuell läuft das Tellurium Q Black II. Da die PROxium so extrem auf NF-Kabel reagiert und Werner gerade mit ViaBlue und Mogami experimentiert, stellt sich mir die Frage: Sollte ich hier auch ansetzen? Wenn die PROxium die DNA der Musik neu sortiert, wie viel Potenzial steckt dann noch im LS-Kabel?
Werner sagt, er kann dem Entwickler Eugen Gurskij nur die Füße küssen – und wenn ich höre, wie die Unison Max 1 hier gerade auflebt, kann ich das nur unterschreiben. Es ist eine „Ohrenverjüngung“, die einen energetisch auftankt.
Beste Grüße,
Dirk
PS. Eugen Gurskij schrieb mir das es kein Unterschied auf kurzer Strecke zwischen cinch und xlr sei da es symmetrisch umgewandelt wird.

