14.03.2026, 13:34
Hallo zusammen, hallo Werner
ein kurzes Update zum Duell der Giganten an meiner Unison Max 1. Die PROxium hat nun gut 48 Stunden am Netz und ordentlich Betriebsstunden hinter sich. Was soll ich sagen? Die Karten wurden neu gemischt.
Die klangliche Entwicklung:
Mein Sohn hat es heute auf den Punkt gebracht: „Es klingt noch einmal klarer.“ Die anfängliche Seidigkeit hat sich gefestigt, und die PROxium hat die Forte nun in der Gesamtwertung überholt. Besonders erstaunlich:
Der Bass: Er wird von Stunde zu Stunde besser. Die anfängliche Sorge, er könnte im Vergleich zur massiv gesiebten Forte abfallen, ist verflogen. Er ist nicht nur differenzierter, sondern gewinnt an natürlicher Autorität.
Musikalität vs. Technik: Wenn ich an den Hegel H600 zurückdenke – der klang für mich im Vergleich fast schon „technisch“. Die PROxium hingegen bleibt trotz ihres Dämpfungsfaktors von 6000 (der ja eigentlich für knallharte Kontrolle steht) absolut musikalisch und fließend. Das ist eine Kunst, die ich so selten gehört habe.
Das Kabel-Phänomen:
Ein Punkt hat mich die letzten Stunden fast „genervt“, ist aber technisch höchst interessant: Bei der Forte höre ich den Unterschied zwischen meinem Mogami NF und dem deutlich teureren Colour-of-Sound sofort. Bei der PROxium? Kein Unterschied.
Warum ist das so? Meine Theorie: Die PROxium scheint eine so überlegene, stabile Eingangsstufe zu haben, dass sie das Kabel als klangbeeinflussendes Element fast vollständig ignoriert. Sie nimmt sich einfach das Signal und macht daraus Musik, ohne auf die „Filterwirkung“ teurer Kabel angewiesen zu sein. Das ist einerseits toll, weil es zeigt, wie perfekt das Gerät konstruiert ist – andererseits macht es mein teures High-End-Kabel gerade arbeitslos.
Fazit nach zwei Tagen:
Es schmerzt ein wenig, meine fast 40 Jahre alte Forte, die schon so viele renommierte Boliden (auch in der 40k-Klasse) geschlagen hat, nun auf dem zweiten Platz zu sehen. Aber man muss ehrlich sein: Die PROxium ist ein moderner Geniestreich. Sie kombiniert diesen „Kondo-Schmelz“ mit einer Präzision, die einfach süchtig macht.
Nächster Schritt: Ich werde auf die symmetrische Verbindung (XLR) mit Mogami 2534 wechseln, um das Circlotron-Prinzip voll auszureizen. Wenn da noch mal eine Steigerung kommt, ist die Messe gelesen.
Beste Grüße,
Dirk
PS. Die Forte geht nicht als Verlierer, sondern als "Ehrenmann" vom Platz.
ein kurzes Update zum Duell der Giganten an meiner Unison Max 1. Die PROxium hat nun gut 48 Stunden am Netz und ordentlich Betriebsstunden hinter sich. Was soll ich sagen? Die Karten wurden neu gemischt.
Die klangliche Entwicklung:
Mein Sohn hat es heute auf den Punkt gebracht: „Es klingt noch einmal klarer.“ Die anfängliche Seidigkeit hat sich gefestigt, und die PROxium hat die Forte nun in der Gesamtwertung überholt. Besonders erstaunlich:
Der Bass: Er wird von Stunde zu Stunde besser. Die anfängliche Sorge, er könnte im Vergleich zur massiv gesiebten Forte abfallen, ist verflogen. Er ist nicht nur differenzierter, sondern gewinnt an natürlicher Autorität.
Musikalität vs. Technik: Wenn ich an den Hegel H600 zurückdenke – der klang für mich im Vergleich fast schon „technisch“. Die PROxium hingegen bleibt trotz ihres Dämpfungsfaktors von 6000 (der ja eigentlich für knallharte Kontrolle steht) absolut musikalisch und fließend. Das ist eine Kunst, die ich so selten gehört habe.
Das Kabel-Phänomen:
Ein Punkt hat mich die letzten Stunden fast „genervt“, ist aber technisch höchst interessant: Bei der Forte höre ich den Unterschied zwischen meinem Mogami NF und dem deutlich teureren Colour-of-Sound sofort. Bei der PROxium? Kein Unterschied.
Warum ist das so? Meine Theorie: Die PROxium scheint eine so überlegene, stabile Eingangsstufe zu haben, dass sie das Kabel als klangbeeinflussendes Element fast vollständig ignoriert. Sie nimmt sich einfach das Signal und macht daraus Musik, ohne auf die „Filterwirkung“ teurer Kabel angewiesen zu sein. Das ist einerseits toll, weil es zeigt, wie perfekt das Gerät konstruiert ist – andererseits macht es mein teures High-End-Kabel gerade arbeitslos.
Fazit nach zwei Tagen:
Es schmerzt ein wenig, meine fast 40 Jahre alte Forte, die schon so viele renommierte Boliden (auch in der 40k-Klasse) geschlagen hat, nun auf dem zweiten Platz zu sehen. Aber man muss ehrlich sein: Die PROxium ist ein moderner Geniestreich. Sie kombiniert diesen „Kondo-Schmelz“ mit einer Präzision, die einfach süchtig macht.
Nächster Schritt: Ich werde auf die symmetrische Verbindung (XLR) mit Mogami 2534 wechseln, um das Circlotron-Prinzip voll auszureizen. Wenn da noch mal eine Steigerung kommt, ist die Messe gelesen.
Beste Grüße,
Dirk
PS. Die Forte geht nicht als Verlierer, sondern als "Ehrenmann" vom Platz.

