Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Morjen Durian und Freunde,

heute ist Tag 11 mit Proxium V 2 an dem kleinen Max 1 Wunderböxle  - ich sitze seit um 4 Uhr, weil ich nicht schlafen konnte und Kater Leon eh keinen Bock mehr auf Matratzendienst hatte -

vor der Max 1 im Wohnzimmer und höre hier auf Lautstärken von minus 60 db!!!!! am Adi 2 -

und alles steht so glasklar und lebendig im Raum - daß ich an meinem Verstand zweifel -

und im Gehörgang rumstochern mag, ob mir da heute nacht einer ein High End Hörgerät einbaute oder was da los ist.

Mir werden doch keine neuen Sinneszellen nachgewachsen sein Kicher

Aber ganz im Ernst, hätte ich in der Jugend so was auf Pegeln im "Berieselungsmodus" erlebt -
wahrscheins wäre ich kein Lauthörer geworden.  Keine Ahnung

Ja, das laut hören bereitete mir insbesondere in den 90ern viel Kummer wegen absolut lärmempfindlichen Nachbarn, die zu meinem Elend jeden Abend um 20 Uhr ins Bett gingen.

Wegen der Misere verkauften wir damals unsere Haushälfte und zogen aufs Land - mit Heidenverlust.

Damals war ich noch mit einer Luxman Vor - Endstufe bewaffnet und ALR 7 Lautsprechern (die sind von dem Herrn Fink erdacht gewesen, der heute Fink Audio Consulting betreibt)- einem der hellsten Köpfe in Sachen Lautsprecherbau auf dem Erdball.

Aber damals ging einfach unter 60 db nichts - zumindest nicht mit Rock, Fußwippen drunter Fehlanzeige - und einmal stand der Nachbar mit der Axt in der Tür und drohte mich
abzuschlachten, wenn ich meinen Mist nicht ausmache.

Problem war, er installierte sich eine Toilette in sein Schlafzimmer und das Rohr ging durch unser Wohnzimmer, da hast du alles 1:1 klar mitgehört - kam ein sogar noch lauter vor, wie im Original.  Rolleyes

Heute  liegt morgens meine Frau im Nebenzimmer im Schlafzimmer - von meiner Mucke kriegt die gar nix mit.

Herrlich!

Aber nochmal zu was , was der Durian schrieb von wegen DF und andere Bassdarstellung der Proxium ggü. seiner modifizierten Forte.

Zitat Durian:

"Trotz des extrem hohen Dämpfungsfaktors der PROxium (6000) macht sie im Bass nicht „mehr“ Druck als die massiv gesiebte Forte." 

Zitat Ende

Dazu sei noch mal erwähnt, der aktuelle DF liegt wohl sogar bei 7000Smile

Laß mich dazu mal erklären, ich hinterfragte das hier sehr lange und war immer wieder überrascht - bei diversen Records, was da passiert.

Durch einen  Bassimpuls  wird die Bassmembran in Bewegung gesetzt. Man könnte die Membran auch mit dem Finger leicht anklopfen. Die Membran vibriert auch nach dem man den Finger schon wieder weg von der Membran hat. 

Ebenso vibriert die Membran nach dem man die Spannung vom Lautsprecher weggenommen hat.(Beispielsweise wenn man lauter nen basslastigen Track hört und dann während dem Ton knallhart den CD Player auf Stop stellt) 

Das sind nur Bruchteile von einer Sekunde. Das nennt man Nachschwingen. Vor allem im Bass gut hörbar. 
Je lauter, desto hörbarer. Beim Nachschwingen erzeugt der Lautsprecher selbst eine Spannung, diese Spannung "verspürt" die Endstufe. 

Mit hohem Dämpfungsfaktor gibt die Endstufe eine Spannung in entgegengesetzter Richtung ab um die Nachschwingungen zu bremsen. Die Endstufen mit niedrigem Dämpfungsfaktor bremsen die Nachschwingungen auch -  aber leider nur teilweise. So dass die Nachschwingungen weiter hörbar sind.

Ein  Beispiel zum Verständnis: ein Basston in einer Länge von 1 Sekunde in der Aufnahme hört man wegen Nachschwingungen 1,1 Sekunden lang am Lautsprecher. 
Man interpretiert dass als mehr Bass im Vergleich zu den Endstufen mit hohem Dämpfungsfaktor. 
Das ist auch so, es ist zwar die gleiche Stärke aber es schwingt länger. In der Aufnahme fehlt es aber. Dadurch wird der Bass nicht mehr kontrolliert, eher verschmiert - im allerschlimmsten Fall macht dir das Musikstück gar keinen Spaß mehr. 

Wenn du Alben hernimmst - wie The Eye von Yello - und nimmst da den letzten Track "PLanet Dada" werden dann aus den kurzen und knochentrockenen Impulsen plötzlich richtig fette und undefinierte Teile.

Ganz schlimm erlebte ich es mit Röhrenamps, wie den kleinen Unisons - die haben so wenig DF, daß wenn du von Dire Straits, dem Album "On every street" Track 6:"You and your friend" hernimmst - die Läufe der Bassgitarre derart verschmieren, daß 3 nebeneinander liegende Töne sich wie ein und derselbe Ton anhören.

So ist für mich absolut dein Ersteindruck nachvollziehbar von wegen:

Zitat Durian:
Die PROxium wirkt im Bass jedoch ein Stück weit differenzierter – sie schält Strukturen heraus, wo die Forte eher mit schierer Autorität schiebt. 
Zitat  Ende

Das ging mir übrigens - weil es war das erste Teststück nach dem Umbau von Emitter auf Proxium an der Max 1 - hier genauso, daß ich erstmal dachte, der Bass der Proxium trennt zwar besser auf, erscheint im ersten Moment aber nicht ganz so stark.

Dafür wirkte schon frisch aus der Kiste mit der Proxium durch die genauere Differenzierung von ALLEM- die Bühne irgendwie breiter und luftiger, während beim Emitter mehr alls zwischen den Boxen energetisch rüber kam.

Du wirst da noch viele records neu entdecken, was jetzt noch kommt, ist noch mehr Geschmeidigkeit, Speed und "Farbe" in den Tönen, da nicht zig Transen erstmal schalten müssen, bis der Ton kommt - Max Krieger meinte zu mir immer: Musik ist wie ne Billardkugel und herkömmliche Transistoramps machen da perfekte Würfel draus.

Bin gespannt, ob dir die Kinnlade im Laufe der Tage an der Max auch so runterfällt, wie mir an der Max, oder dem Andreas an der Max (als Mann vom Studiofach) oder meinem Freund Robert, der seit Monaten die Max damit antreibt, obwohl er mehrere Zimmer voll Endstufen gesammelt hat.

Hätte ich nicht die irrsinnige Proxium V 2 und Proxium Pre Kombi im Keller an der Eros 9 X stehen, mich müßte die Feuerwehr zum Essen und für den Toilettengang aus der Couch rausschneiden, um mich von der Max wegzuholen.

Smile

Ach ist das ein aufbauendes und schönes Hobby, ich wünschte, die ganzen Machthaber dieser Welt hätten so was Schönes, damit sie alle wieder besser drauf wären und sich mehr nach Liebe sehnen würde als nach Twist. Mir jedenfalls ergeht es so, daß ich von Musik getragen im Leben überhaupt nicht mehr aggressiv werden kann oder will und mir dieses Gefühl einfach immer fremder wird und die Sehnsucht nach Frieden und Glück immer größer wird.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind! - von Kellerkind - 14.03.2026, 08:19
RE: HANS im Glück - von tripath-test - 14.12.2025, 19:17
RE: HANS im Glück - von Kellerkind - 15.12.2025, 09:01
RE: HANS im Glück - von Adaptor - 15.12.2025, 09:19
RE: HANS im Glück - von Kellerkind - 15.12.2025, 12:28
RE: HANS im Glück - von Adaptor - 15.12.2025, 18:38
RE: HANS im Glück - von Kellerkind - 16.12.2025, 10:59

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste