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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Hallo zusammen,
nach den enthusiastischen Berichten von Werner (Kellerkind) konnte ich nicht anders: Die Makroaudio PROxium V2 (in der aktuellen 80V-Version) hat den Weg in mein Hörzimmer gefunden. Da ich seit Jahren mit sehr hochwertigem Besteck höre, war die Spannung groß, wie sie sich gegen meine absolute Referenz schlägt.
Mein Setup zur Einordnung:
Vorstufe: Audio Research LS 2 (modifiziert mit Siemens E88CC NOS aus Militärbeständen).
Endstufe (Referenz): Forte Audio Model 3 – komplett durchoptimiert von Ralf Kassel (u.a. 132.000µF Nichicon-Siebung, MPC-Widerstände).
Lautsprecher: Unison Research Max 1.
Verkabelung: Mogami, Colour-of-Sound, Strom via Audioplan Powerstar (Urdose).
Erste Eindrücke nach ca. 8-10 Stunden Betriebszeit:
Was sofort auffällt: Die PROxium und die modifizierte Forte spielen auf einem unfassbar hohen Niveau. Es wird schnell klar, dass beide Endstufen klanglich in einer Liga agieren, für die man bei etablierten High-End-Namen normalerweise fünfstellige Summen hinblättert.
Klangliche Nuancen:
Die Forte Model 3 ist und bleibt eine Macht. Sie spielt extrem musikalisch, druckvoll und ehrlich. Im direkten Vergleich wirkt sie bei Blechbläsern oder einem Glockenspiel etwas „heller“ und präsenter – metallischer im Sinne von „strahlend“.
Die PROxium hingegen schlägt einen Weg ein, der mich frappierend an hochwertige Kondo-Verstärker erinnert. Sie besitzt eine fließende Seidigkeit, die ich so von einem Transistor selten gehört habe.
Stimmen: Treten präsenter und plastischer in den Raum, ohne jemals nervig zu werden.
Transienten: Ein Glockenspiel „ploppt“ bei der PROxium mehr – der Anschlag ist natürlicher, während die Forte mehr den Nachklang betont.
Klavier: Hier zeigt die PROxium eine unglaubliche Detailarbeit. Man kann den Fingern auf den Tasten förmlich folgen.
Das Thema Bass:
Trotz des extrem hohen Dämpfungsfaktors der PROxium (6000) macht sie im Bass nicht „mehr“ Druck als die massiv gesiebte Forte. Die Raummoden in meinem Zimmer werden von beiden ähnlich angeregt. Die PROxium wirkt im Bass jedoch ein Stück weit differenzierter – sie schält Strukturen heraus, wo die Forte eher mit schierer Autorität schiebt.
Vorläufiges Fazit:
Beide Endstufen liegen extrem dicht beisammen. Es ist fast unglaublich, dass man mit diesen Geräten klanglich das Ende der Fahnenstange erreicht, während man woanders für diesen Sound ein Vermögen ausgibt.
Die PROxium ist erst seit gestern bei mir und hat noch keine 24 Stunden auf dem Buckel. Da die großen Elkos bekanntlich Zeit brauchen, bin ich gespannt, wie sich die „Seidigkeit“ und die Basskontrolle über das Wochenende noch entwickeln. Aktuell ist es ein Duell auf Augenhöhe: Die Forte als der musikalische Fels, die PROxium als der feinsinnige, seidige Ästhet.
Ich werde weiter berichten, ob die PROxium nach dem kompletten Einspielen noch den entscheidenden Schritt an der Forte vorbeizieht.
Beste Grüße,
Dirk
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RE: Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind! - von Durian - 13.03.2026, 15:50
RE: HANS im Glück - von tripath-test - 14.12.2025, 19:17
RE: HANS im Glück - von Kellerkind - 15.12.2025, 09:01
RE: HANS im Glück - von Adaptor - 15.12.2025, 09:19
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RE: HANS im Glück - von Adaptor - 15.12.2025, 18:38
RE: HANS im Glück - von Kellerkind - 16.12.2025, 10:59

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