Vor 3 Stunden
Hier mein Erfahrungsbericht über den DiAn:
Der DiAn ist ein konzeptionell bewusst einfach gehaltener USB-DAC. USB ist Standard, koaxiales SPDIF oder BNC optional. Damit ist das Thema Konnektivität erledigt. Kein weiterer Ballast, keine Ablenkung vom Wesentlichen.
Klanglich bewegt sich der DiAn nah an meinem anTiTon Enigma DAC. Das ist insofern bemerkenswert, als dass der Enigma hier ausschließlich über SPDIF betrieben wird und hier bei mir über Mutec MC-3 USB und Ref-10 Masterclock mit außergewöhnlich sauberen Digitalsignalen versorgt wird. Auch Patrick von Aethernel Audio, der den Vertrieb dieser Geräte macht, hat für seine Variante des Enigma eine ähnlich aufwändige Versorgung mit Digitalsignalen erarbeitet. Der DiAn benötigt diese Unterstützung nicht. Er erreicht ein sogar noch höheres klangliches Niveau aus eigener Kraft.
Der Enigma war für mich kein Referenzgerät im üblichen Sinne, sondern eines jener seltenen Geräte, bei denen die Suche endete. Ich habe in dieser Kategorie seitdem nichts mehr gesucht – und ehrlich gesagt auch nichts mehr vermisst.
Dass der DiAn sich nun frech und unbekümmert am Enigma vorbei nach vorne spielt, ohne dessen infrastrukturellen Aufwand zu verlangen, ist für mich der entscheidende Punkt.
Dabei verzichtet anTiTon beim DiAn auf digitale Experimente. Stattdessen kommen ein bewährtes Amanero-Board, eine ausgesuchte Implementierung des PCM5102A Chips sowie eine sorgfältig aufgebaute Stromversorgung und vor allem eine von Paulo Marcelo seit Jahrzehnten immer weiter entwickelte hybride Analogstufe zum Einsatz. Seine Handschrift hatte sich bereits bei den in Frankreich bekannteren Marken Audiophile Technologie (Vorverstärker Théorème) und Audio Aéro (CD Player) gezeigt. Das erklärt den Klang besser als jede Aufzählung irgendwelcher technischen Merkmale.
Im Verbund mit dem Arno-X ergibt sich ein sehr geschlossenes, in sich stimmiges Klangbild. Gemeinsam legen sie die Messlatte hoch, ohne Effekte zu bemühen.
Die klanglichen Einzelbeschreibungen finden sich im Kontext zu den Beiträgen über den Arno-X Vollverstärker und den Solo Kopfhörerverstärker.
Aber auch für sich genommen ist der DiAn ein DAC, der sich nach der Erfahrung andere Hörer auch nicht hinter deutlich teureren Geräten verstecken muss – und das dauerhaft, nicht nur beim ersten Hören.
Der DiAn ist ein konzeptionell bewusst einfach gehaltener USB-DAC. USB ist Standard, koaxiales SPDIF oder BNC optional. Damit ist das Thema Konnektivität erledigt. Kein weiterer Ballast, keine Ablenkung vom Wesentlichen.
Klanglich bewegt sich der DiAn nah an meinem anTiTon Enigma DAC. Das ist insofern bemerkenswert, als dass der Enigma hier ausschließlich über SPDIF betrieben wird und hier bei mir über Mutec MC-3 USB und Ref-10 Masterclock mit außergewöhnlich sauberen Digitalsignalen versorgt wird. Auch Patrick von Aethernel Audio, der den Vertrieb dieser Geräte macht, hat für seine Variante des Enigma eine ähnlich aufwändige Versorgung mit Digitalsignalen erarbeitet. Der DiAn benötigt diese Unterstützung nicht. Er erreicht ein sogar noch höheres klangliches Niveau aus eigener Kraft.
Der Enigma war für mich kein Referenzgerät im üblichen Sinne, sondern eines jener seltenen Geräte, bei denen die Suche endete. Ich habe in dieser Kategorie seitdem nichts mehr gesucht – und ehrlich gesagt auch nichts mehr vermisst.
Dass der DiAn sich nun frech und unbekümmert am Enigma vorbei nach vorne spielt, ohne dessen infrastrukturellen Aufwand zu verlangen, ist für mich der entscheidende Punkt.
Dabei verzichtet anTiTon beim DiAn auf digitale Experimente. Stattdessen kommen ein bewährtes Amanero-Board, eine ausgesuchte Implementierung des PCM5102A Chips sowie eine sorgfältig aufgebaute Stromversorgung und vor allem eine von Paulo Marcelo seit Jahrzehnten immer weiter entwickelte hybride Analogstufe zum Einsatz. Seine Handschrift hatte sich bereits bei den in Frankreich bekannteren Marken Audiophile Technologie (Vorverstärker Théorème) und Audio Aéro (CD Player) gezeigt. Das erklärt den Klang besser als jede Aufzählung irgendwelcher technischen Merkmale.
Im Verbund mit dem Arno-X ergibt sich ein sehr geschlossenes, in sich stimmiges Klangbild. Gemeinsam legen sie die Messlatte hoch, ohne Effekte zu bemühen.
Die klanglichen Einzelbeschreibungen finden sich im Kontext zu den Beiträgen über den Arno-X Vollverstärker und den Solo Kopfhörerverstärker.
Aber auch für sich genommen ist der DiAn ein DAC, der sich nach der Erfahrung andere Hörer auch nicht hinter deutlich teureren Geräten verstecken muss – und das dauerhaft, nicht nur beim ersten Hören.

