Gestern, 08:32
(11.01.2026, 19:59)Thomas1960 schrieb: Hi Werner,
ja, der Opal ist klasse, hatte ich ja auch schon.
Du hast sicherlich wieder recht.
B&W und Andere bieten sogar serienmäßig Schaumstoffpfropfen an.
Ich mag den Magnat RV3, der hat ja sogar eine Tapeschleife.
Ich versuche mich weiter an möglichst wenigen Geräten….
Auch habe ich wieder an geschlossene LS gedacht, keine BR-Schweinereien.
Wobei die 11000 DM Elance wieder gehen dürfen (auch da war deine Einschätzung richtig), da gefallen mir die Vestlyds wesentlich besser.
Das Hobby ist immer wieder interessant.
Sicher suche ich weiterhin keine finale Lösung,
the Show must go on
Guten Morgen Thomas,
das mit den Schaummstoffpropfen hast du gut beobachtet, gab es auch bei meiner ALR 7 dazu -
aber---
das sind ganz andere Konstruktionen -
in denen der Basstreiber in einem eigenen dichten Gehäuse sitzt!
In der Regel spielt der Bass da nur bis 120 - maximal 200 hz mit.
Bei deinem Vestlyd Koax ist es wie bei einer Tannoy - da hörst du die ganzen anderen Reflektionen aus dem Mittenbereich bis 1100 hz mit aus dem Bassrohr -
ich glaube sogar, in dem Vestlyd 15 Thread ging ich drauf ein, wenn nicht, wars bei der Max 2 (dort sinds wohl 800 oder 900 hz).
Wenn ich zustopfe bedämpfe ich weit mehr Frequenzen wie ich eigentlich will.
Man merkt so was eigentlich am extremsten in der Stimmenwiedergabe (Filme bis Nachrichtensprecher).
Bei Musik fällt einem das erstmal gar nicht so sehr auf, weswegen es einige Zeit braucht, bis das Ohr mitkriegt, daß da was nicht stimmt -
und dann sucht man sich den Wolf.
Bei der Vestlyd 15 hörten Generg ich besonders gut das Eigenleben, als wir die Boxen auf seine Schemel aufbockten und quasi die Bassrohre höher Richtung Ohr brachten färbte das sogar brutal, weil es Teil der Abstimmung für die Höhe der vorgesehenen Vestlyd Ständer war. Zwar kam der Bass untenrum sauberer - aber alles andere brach zusammen.
Das ist nunmal ein "hohler Kübel" und darf und muß das fürs Geld auch sein. Vestlyd machen das schon sehr geschickt und nehmen lieber die niedrigere Aufstellung in Kauf, als noch ein paar Tausender in den Schreiner und in die Weiche zu investen. Vorteile hat es aber auch - es klingt schlichtweg livehaftiger - du müßtest dir mal einen Marshall anschauen, was das für ein frei schwingendes und hinten teilweise offenen System ist
))))Die orientieren sich bei Vestlyd wirklich an der Magie des Live Sounds von Rock und Pop.
Ich kann deren Werbung mit "Konzert zu Hause" absolut nachvollziehen.
Bei mir war die 15er im Keller einfach zu viel des Guten - über 30 db Aufschaukelung im Bass unter 40 hz konnte ich auch mit EQ nicht mehr sinnvoll rausbügeln -
Rock und Metal große Klasse - aber wehe Hans Zimmer oder James Horner legt mit Orchester los
)))Aber mir hat damals eigentlich jeder von der 12er abgeraten, weil sie mehr Bauteile im Signalweg hat durch die Weiche und weil eigentlich die meisten Leute schrieben oder auf youtube berichteten, die 15er sei unverhältnismäßig besser.
Da hätte ich besser nicht drauf gehört, die 12er hätte wahrscheins besser reingepaßt.
Die scheint deutlich mehr Wumme zu haben, als eine 30er Max 1 oder eine 30er Tannoy System 1200 oder Yorkminster.
Ich bin mir fast sicher, die 12er könnte bei dir mit etwas Einpflegung eine Lösung für länger als gewohnt sein, das Potential bringt sie wohl mit.
Auf jeden Fall sind die Vestlyds für die Konkurrenz schier ein Schlag in die Weichteile.
So erwachsene Sounds kriegt man für die Kohle nirgends.
Feingeister hören halt beispielsweise so Zeuchs, wie du gerade verkauft hast, für uns beide Musik und Spaßsüchtigen ist das halt nix.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!


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