28.12.2025, 15:13
Hallo miteinander,
Gerds erster Versuch mit 1mH-Drossel sieht schon sehr vielversprechend aus
Auch mir scheint es vorteilhaft, ein evtl. kleines Fitzelchen Mittelton-Spritzigkeit (?) einzutauschen gegen eine artefaktfreiere Wiedergabe, bei der das Eigenleben des Konus´ im oberen Arbeitsbereich ausgebremst wird.
Wäre es vielleicht lohnenswert, einen Saug- oder Sperrkreis bei ca. 9kHz zu testen?
Was die Archimedes anbetrifft, hatte ich vermutet, daß der Waveguide nicht nur für einen Versatz der Kalotte nach innen sorgen soll, sondern auch der Anpassung der Abstrahlcharakteristik dient. Torsten verneinte dies jedoch und meinte, der Lautsprecher hätte schon eher die typische Tannenbaum-Abstrahlung (wie man sie ja von Kombinationen kennt, bei denen der TMT bereits deutlich bündelt, bevor der HT übernimmt). Muß nicht unbedingt ein Problem sein, je nach Aufstellung im Hörraum. Meine -> Tangent Acoustics RS2 sind sicher kein Deut besser...
P.S.: in den SOA-Podcasts zur Archimedes wurden ähnliche Konzepte von Audio Note und Devore erwähnt. Hinsichtlich letzterer bin ich zufällig auf eine kürzlich begonnene Serie des Kanals -> GG Fidelity R&D gestoßen. Gunnar nimmt die LS dieses Herstellers etwas genauer unter die Lupe, was dann wohl u.a. zu stark hiervon inspirierten Eigenkreationen führen wird...
Vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen Mitleser hier.
P.S.2: mir fällt gerade ein, daß ich vor vielen Jahren als Beifang ein Paar Boxen unbekannter Provinienz erworben hatte. Da steckte ein nordischer Papp-Breitbänder drin, dazu ein Konus-Hochtöner. Die Weiche bestand auch dort aus nur einem einzelnen Kondensator vor dem HT. Angeschlossen an einen normalen Verstärker tönten die Teile enttäuschend dünn (bassarm). Als ich versuchsweise einen uralten Grundig-Receiver (mit nicht abschaltbarer Physiologie) anschloß, musizierten die Boxen aber ausgewogen mit wirklich schönem Mitteltonbereich.
Leider war ich so deppert, sie via ebay wegzugeben - diese Mitteltonwidergabe kreist immer noch im Hinterkopf herum.
Gerds erster Versuch mit 1mH-Drossel sieht schon sehr vielversprechend aus

Auch mir scheint es vorteilhaft, ein evtl. kleines Fitzelchen Mittelton-Spritzigkeit (?) einzutauschen gegen eine artefaktfreiere Wiedergabe, bei der das Eigenleben des Konus´ im oberen Arbeitsbereich ausgebremst wird.
Wäre es vielleicht lohnenswert, einen Saug- oder Sperrkreis bei ca. 9kHz zu testen?

Was die Archimedes anbetrifft, hatte ich vermutet, daß der Waveguide nicht nur für einen Versatz der Kalotte nach innen sorgen soll, sondern auch der Anpassung der Abstrahlcharakteristik dient. Torsten verneinte dies jedoch und meinte, der Lautsprecher hätte schon eher die typische Tannenbaum-Abstrahlung (wie man sie ja von Kombinationen kennt, bei denen der TMT bereits deutlich bündelt, bevor der HT übernimmt). Muß nicht unbedingt ein Problem sein, je nach Aufstellung im Hörraum. Meine -> Tangent Acoustics RS2 sind sicher kein Deut besser...
P.S.: in den SOA-Podcasts zur Archimedes wurden ähnliche Konzepte von Audio Note und Devore erwähnt. Hinsichtlich letzterer bin ich zufällig auf eine kürzlich begonnene Serie des Kanals -> GG Fidelity R&D gestoßen. Gunnar nimmt die LS dieses Herstellers etwas genauer unter die Lupe, was dann wohl u.a. zu stark hiervon inspirierten Eigenkreationen führen wird...
Vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen Mitleser hier.
P.S.2: mir fällt gerade ein, daß ich vor vielen Jahren als Beifang ein Paar Boxen unbekannter Provinienz erworben hatte. Da steckte ein nordischer Papp-Breitbänder drin, dazu ein Konus-Hochtöner. Die Weiche bestand auch dort aus nur einem einzelnen Kondensator vor dem HT. Angeschlossen an einen normalen Verstärker tönten die Teile enttäuschend dünn (bassarm). Als ich versuchsweise einen uralten Grundig-Receiver (mit nicht abschaltbarer Physiologie) anschloß, musizierten die Boxen aber ausgewogen mit wirklich schönem Mitteltonbereich.
Leider war ich so deppert, sie via ebay wegzugeben - diese Mitteltonwidergabe kreist immer noch im Hinterkopf herum.
Gruß Eberhard

