25.05.2024, 07:59
Guten Morgen,
ja, der FM300 Klon eignet sich unter den Transen als Paradebeispiel in einem längeren Seminar, wo man mal Interessierten einen Überblick gibt über die verschiedenen "Hör-Typen". Die Menschen unterscheiden sich ja je nach Gehör, Charakter, Gemüth, Temperament und Gewohnheit/Prägung beim "Erleben" von Hifi, teils heftig, wie jeder seine Musik gern hört.
Es gibt Leute, die mögen es gar nicht, umschmeichelt zu werden von einem besonders reichen harmonischen Obertonspektrum, weil sie das als nicht echt, als Verfärbung - wahrnehmen - was es ja ganz klar ist. Die wollen einen vorrangig schnellen, eher analytischen, exakten, dynamischen Sound übers ganze höbare Band. Ein Gerät, das sowenig wie möglich zusätzliches dem Signal zufügt.
Auf der anderen Seite stehen Leute, die nichts lieber hören als alte beliebte Single Ended Trioden mit weniger als 5 Watt Ausgangsleistung, wo man schon mehrere Prozent THD+N messen kann. Oder Eberhard aus dem KK Forum, der Hin und wieder sein altes Röhrenradio genossen hat.
Es gibt da unterschiedliche Gruppen, ihr wisst ja alle was ich meine. Natürlich ist es zwecklos, wenn sich unterschiedliche Hörtypen gegenseitig vorschwärmen, wie toll es bei ihnen klingt. Und wenn dann der eine beim anderen hört, ist er zwangsläufig enttäuscht. Der Sound kann dann den anderen bestenfalls in bestimmten Aspekten halbwegs überzeugen.
Wenn jetzt ein Studiotechniker ein Konzert mit klassischen Instrumenten auf mehreren Spuren zusammenmischt, mastert und in ein hochauflösendes Digitalformat bringen würde... Und wenn sich das dann ein Konzertliebhaber, der beim Konzert anwesend war, über eine gute Hifianlage anhört, wird das Gehörte, ganz gleich wie gut die ganze Wiedergabe- und Aufnahmetechnik auflöst, mehr oder weniger stark vom Live-Ereignis abweichen.
Richtig steril würde es klingen, wenn die Komponenten der Hifi-Anlage überhaupt keinen harmonischen Klirr produzieren würden. Darum können wir alle froh sein, daß gerade auch Verstärker das verarbeitete flachgebügelte Obertonspektrum auf elektrischen Wege teilweise wieder zufügen. Der Studiotechniker vor der Hifi-Anlage wird dann sagen: "Ja, aber das klingt jetzt nicht so, wie ich das im Studio gemastert hab!" Der Konzertliebhaber wird sagen: "Hier über die "klirrende" Trioden-Endstufe gehört, wirkt es auf mich aber viel echter und lebendiger als bei dir im Studio!"
Der kleine Hund hier macht auch Dinge, die er nicht soll:
![[Bild: smileys054-vEr-20A36ADC1B217BB41BCFD454EFF5746A.gif]](https://cdn.gmxpro.net/cdn/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/animated/smileys054-vEr-20A36ADC1B217BB41BCFD454EFF5746A.gif)
ja, der FM300 Klon eignet sich unter den Transen als Paradebeispiel in einem längeren Seminar, wo man mal Interessierten einen Überblick gibt über die verschiedenen "Hör-Typen". Die Menschen unterscheiden sich ja je nach Gehör, Charakter, Gemüth, Temperament und Gewohnheit/Prägung beim "Erleben" von Hifi, teils heftig, wie jeder seine Musik gern hört.
Es gibt Leute, die mögen es gar nicht, umschmeichelt zu werden von einem besonders reichen harmonischen Obertonspektrum, weil sie das als nicht echt, als Verfärbung - wahrnehmen - was es ja ganz klar ist. Die wollen einen vorrangig schnellen, eher analytischen, exakten, dynamischen Sound übers ganze höbare Band. Ein Gerät, das sowenig wie möglich zusätzliches dem Signal zufügt.
Auf der anderen Seite stehen Leute, die nichts lieber hören als alte beliebte Single Ended Trioden mit weniger als 5 Watt Ausgangsleistung, wo man schon mehrere Prozent THD+N messen kann. Oder Eberhard aus dem KK Forum, der Hin und wieder sein altes Röhrenradio genossen hat.
Es gibt da unterschiedliche Gruppen, ihr wisst ja alle was ich meine. Natürlich ist es zwecklos, wenn sich unterschiedliche Hörtypen gegenseitig vorschwärmen, wie toll es bei ihnen klingt. Und wenn dann der eine beim anderen hört, ist er zwangsläufig enttäuscht. Der Sound kann dann den anderen bestenfalls in bestimmten Aspekten halbwegs überzeugen.
Wenn jetzt ein Studiotechniker ein Konzert mit klassischen Instrumenten auf mehreren Spuren zusammenmischt, mastert und in ein hochauflösendes Digitalformat bringen würde... Und wenn sich das dann ein Konzertliebhaber, der beim Konzert anwesend war, über eine gute Hifianlage anhört, wird das Gehörte, ganz gleich wie gut die ganze Wiedergabe- und Aufnahmetechnik auflöst, mehr oder weniger stark vom Live-Ereignis abweichen.
Richtig steril würde es klingen, wenn die Komponenten der Hifi-Anlage überhaupt keinen harmonischen Klirr produzieren würden. Darum können wir alle froh sein, daß gerade auch Verstärker das verarbeitete flachgebügelte Obertonspektrum auf elektrischen Wege teilweise wieder zufügen. Der Studiotechniker vor der Hifi-Anlage wird dann sagen: "Ja, aber das klingt jetzt nicht so, wie ich das im Studio gemastert hab!" Der Konzertliebhaber wird sagen: "Hier über die "klirrende" Trioden-Endstufe gehört, wirkt es auf mich aber viel echter und lebendiger als bei dir im Studio!"
Der kleine Hund hier macht auch Dinge, die er nicht soll:
![[Bild: smileys054-vEr-20A36ADC1B217BB41BCFD454EFF5746A.gif]](https://cdn.gmxpro.net/cdn/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/animated/smileys054-vEr-20A36ADC1B217BB41BCFD454EFF5746A.gif)

"Eines der schwierigsten Dinge der Welt ist, irgend etwas ganz einfach zu betrachten." Krishnamurti