Also liebe Leute, habe mich bisher schlapp gelacht über eure Beiträge. Das es so etwas wie Albernheit in einem Hifi-Forum gibt hätte ich nicht gedacht. Albernheit ist nun mal eine ernste Sache mit der nicht zu spassen ist.
Aber jetzt mal Ernst beiseite.
Wann fängt denn nun Voodoo wirklich an ?
Wenn Aussagen oder Ergebnisse jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und somit die Gesetze der Physik aushebeln. Das gibt es auch in anderen Bereichen aber ganz extrem ist es bei unserem Hobby. z. B. Kabel einspielen ,oft über mehrere 100 Std. Was bitteschön soll sich da denn einspielen. Na klar, in einem Neubau brauchen die Toast schon mal 2o min. länger bis sie braun werden. Hoffe das wird nach 100 Std. besser
Lautsprecher brauchen ein gewisse Zeit um geschmeidig zu werden. Das sollte aber nach 10-20 Std. erledigt sein.
Nachts ist der Strom sauberer. Strom hat immer Spannungsspitzen egal zu welcher Uhrzeit. Es ist die persönliche Entspannung in dem Wissen keinen zu stören das die Illusion des besseren Klangs verursacht.
Ob die Netzstecker nun Phasenrichtig oder anders herum gesteckt sind ist dem Wechselstrom total egal. Bei Kabeln gibt es eine Ausnahme. Das Phonokabel verändert seine Kapazität an MM-Systemen je nach Länge oder eingestellten Wert am Phono Vorverstärker.
Ein separates Netzkabel was am Stromverteiler angeschlossen wird.
Wenn das wirklich klangliche Ursachen mit sich bringen würde müsste doch der heimliche Austausch des Steckers einer Stromleiste an einer Steckdose, die an der ganz normalen Stromversorgung des Hauses angeschlossen wird sofort zu hören sein. Wer masst sich an das zu hören.
Noch ein Beispiel. Tube Rolling. Warum allseits so beliebt, weil jeder Depp Röhren austauschen kann, sofern sie in den Sockel passen. Und das wird auch fröhlich getan. EL-34 raus KT.88 rein, geht ja schliesslich. Das die Schaltung dafür überhaupt nicht ausgelegt ist wird schlichtweg ignoriert. Ausserdem haben Röhren bei weitem nicht diese klanglichen Unterschiede wie vielfach angenommen. Die Schaltung und Ausgangsübertrager spielen dabei eine viel grössere Rolle. Und und und.
l.g. werner