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Hypercubes passiv
#21
(25.08.2026, 06:44)Adaptor schrieb: Ich schließe mich da Manfred an, der peachtree ist sehr interessant. Hatte die Firma nicht auch Streamer verkauft?

Denke schon.

Vom Prinzip her kannst Du da aber mit jeder Digitalquelle reingehen, die einen SP/DIF-Ausgang hat.

Bei mir ist das ein Oppo 105D, der per USB an meinem Roon-Server hängt, auf dem auch noch ein HQPlayer läuft. Der HQPlayer bereitet den Stream mit bestem Filter und Oversampling auf die dem DigitalAmp native Datenrate von 48kHz auf. Wir haben bei Manfred mit seinem Mutec ohne weitere Eingriffsmöglichkeiten auf 48kHz umgerechnet, da war auch alles palletti. Der Amp kann zwar alles bis 192kHz auch selbst umsamplen, aber da würde ich immer eine rechenstärkere externe Lösung bevorzugen.
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#22
Danke für die ausführliche Info!
Grüße Michael 
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#23
(24.08.2026, 15:23)Snickers01 schrieb: Ich glaube die werden jetzt erst so langsam kommen.
Von Laiv gibt es bereits 2 Modelle.

https://www.laiv.audio/crescendo-chorus

https://www.laiv.audio/harmony-ganm

Der kleine Crescendo is preislich mit knapp über 1000 Euro recht interessant.

Danke, das sind halt mehr oder weniger normale Class-D, nur mit GaN Technologie. 

Der Clou bei dem Board von @So_oder_so ist aber, daß man über SPDIF digital reingeht und es intern keinen DAC mehr gibt, sondern das (PCM) Digitalsignal durch einen DSP direkt in ein PWM Signal für die Class D Ausgangsstufe umgewandelt wird. Damit wird die ganze Signalkette kürzer, es entfällt der DAC, die Eingangsmodule eines "normalen" Class-D Verstärkers sowie die Kabel dazwischen. 

Meine These ist die:
auf sehr vielen Aufnahmen ist mehr enthalten als wir normalerweise zu hören bekommen. Überall in der Wiedergabekette gibt es dann kleine klangliche Einbussen, die man versucht mit teils immensem Aufwand in der Griff zu bekommen. 
Ich zum Beispiel habe geradezu eine Allergie gegen OP Amps. Einer allein mag ja bei guter Implementierung noch einigermassen akustisch transparent erscheinen, mehrere hintereinander (DAC Ausgang, Vorverstärker, Endstufen Eingang) können dann aber für den typischen eingeschnürten nicht atmenden Hifi Klang sorgen, trotz allerbester Messwerte bei AMR & Co.

Damit sehe ich eine möglichst kurze Wiedergabekette wenigstens vom Prinzip her im Vorteil. Der volldigitale GaN Amp hat mir das eindrucksvoll bestätigt, er klingt extrem offen und transparent, weist aber dabei keinerlei Härten auf und klingt "analog" im besten Sinne, nur ohne Nebeneffekte wie z.B. Rauschen.
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#24
(26.08.2026, 09:42)mannitheear schrieb: Der Clou bei dem Board von @So_oder_so ist aber, daß man über SPDIF digital reingeht und es intern keinen DAC mehr gibt, sondern das Digitalsignal direkt in ein PCM Signal für die Class D Ausgangsstufe umgewandelt wird. Damit wird die ganze Signalkette kürzer, es entfällt der DAC, die Eingangsmodule eines "normalen" Class-D Verstärkers sowie die Kabel dazwischen. 
Interessant. Sowas lese ich zum ersten Mal. Kann es sein dass Du PWM und nicht PCM meinst ? Zumindest aus den Tripath Class-D Modulen kenn ich es dass das Signat zunächst pulsweitenmoduliert wird bevor es in die Ausgangsstufen geht.
Bei den klassischen Class-D amps inkl. der Tripathgeschichten geht man ja analog rein. Hätte nicht gedacht dass man quasi den analogen Eingang überbrücken kann und die DAC Arbeit unmittelbar vor dem Ausgang dem Verstärker überlässt. Irgendwann muss ja das Signal analog vorliegen bevor es Richtung Boxen geht.
Gruß
Mustafa
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#25
Hallo Mustafa,

Du hast recht, Manfred hat sich da wohl vertippt. Das Board nimmt den PCM-Stream und übersetzt ihn intern in die PWM für die Ausgangsstufe.

In dem og. Artikel von Audioexpress wird auf diesen interessanten Umstand überraschenderweise gar nicht eingegangen. Über die vorhandenen Möglichkeiten der Parametrisierung der PWM gibt es ein bisschen. Am Ende des Artikels gibt es aber einige Links zu weiterführender Info. Da bitte bei Interesse mal schauen.

DigitalAmp ist für dieses Board schon der richtige Begriff.  Smile
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#26
(27.08.2026, 00:43)tripath-test schrieb: ... Kann es sein dass Du PWM und nicht PCM meinst ? Zumindest aus den Tripath Class-D Modulen kenn ich es dass das Signat zunächst pulsweitenmoduliert wird bevor es in die Ausgangsstufen geht....

 Danke Mustafa für den Hinweis! Das war ein Vertipper oder Autokorrektur. Ich habe es oben berichtigt.

Liebe Grüße
Manfred
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#27
Danke für die Erklärung. Ja das hört sich richtig interessant an!
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