27.04.2026, 18:22
Teil II
(Der Anfang dieses Beitrags ist auf der Seite davor!)
Ich wollte statt dem kleineren Horn der Ureros und wohl auch der 9 Anniversary ein etwas größeres Horn einsetzen, um die Übergangsfrequenz tiefer legen zu können, vielleicht statt der 1k8Hz sogar auf 1k5Hz.
Es gibt nicht viele 90 x 90 Horner in der passenden Größe mit einer 1 Zoll Öffnung die das erlauben.
Eigentlich nur das PH-230 von P.audio Philippinen, das auch bei der Mezzo Calpamos verwendet wird
Ist natürlich viel wuchtiger, erlaubt aber 1k5Hz Übergang.
Ich habe dann lange an einer Weiche geknobelt, die den Fane TT bei 1k5 mit 12dB auskoppelt und den PH-230 ein.
Nach einem Tag die Hörprobe, aha, Saxophon vollständiger als bisher, über das Horn abgebildet, "rotzt" mehr, aber Bassläufe im Jazz sind müder und unvollständiger. Weil der TT früher auskoppelt?
Auch war mir das Horn mit seinem breiteren Frequenzband irgendwie lästig. Durch Absenken des Hornpegels habe ich versucht eine homogenere Wiedergabe mit dem TT zu erreichen. Trotz ca. 4dB Absenkung kein Erfolg.
Also diesen Aspekt erstmal aufgegeben.
Dann zur Entspannung den Vergleich originales kleines Horn (übrigens das der UrEros ist aus Metall, Werner sagt, das der Anniversary wäre ganz sicher aus Plastik) mit dem größeren Horn von P-audio, mit jeweils dem selben originalen Treiber von Fane
Beide mit der originalen Frequenzweiche.
Ich hatte wegen dem Unterschied in der Größe stärkere Abweichungen im Frequenzgangbild erwartet, aber nein....
Umso größer war die Überraschung im Hörvergleich!
Das kleine originale war präziser und heller und das große dunkler und verwaschener.
Ich würde klar das kleinere vorziehen.
Vorläufiges Fazit: ThivanLabs wird bei der Revision zur X schon gewußt haben, warum sie das neue Horn nur wenig runtergezogen
haben und es ist auch gut möglich, daß sie den TT nur mit 6dB statt 12dB ausbremsen.
Und Hut ab für alle Frequenzweichenentwickler, das ist ein mühsames Geschäft!
(Der Anfang dieses Beitrags ist auf der Seite davor!)
Ich wollte statt dem kleineren Horn der Ureros und wohl auch der 9 Anniversary ein etwas größeres Horn einsetzen, um die Übergangsfrequenz tiefer legen zu können, vielleicht statt der 1k8Hz sogar auf 1k5Hz.
Es gibt nicht viele 90 x 90 Horner in der passenden Größe mit einer 1 Zoll Öffnung die das erlauben.
Eigentlich nur das PH-230 von P.audio Philippinen, das auch bei der Mezzo Calpamos verwendet wird
Ist natürlich viel wuchtiger, erlaubt aber 1k5Hz Übergang.
Ich habe dann lange an einer Weiche geknobelt, die den Fane TT bei 1k5 mit 12dB auskoppelt und den PH-230 ein.
Nach einem Tag die Hörprobe, aha, Saxophon vollständiger als bisher, über das Horn abgebildet, "rotzt" mehr, aber Bassläufe im Jazz sind müder und unvollständiger. Weil der TT früher auskoppelt?
Auch war mir das Horn mit seinem breiteren Frequenzband irgendwie lästig. Durch Absenken des Hornpegels habe ich versucht eine homogenere Wiedergabe mit dem TT zu erreichen. Trotz ca. 4dB Absenkung kein Erfolg.
Also diesen Aspekt erstmal aufgegeben.
Dann zur Entspannung den Vergleich originales kleines Horn (übrigens das der UrEros ist aus Metall, Werner sagt, das der Anniversary wäre ganz sicher aus Plastik) mit dem größeren Horn von P-audio, mit jeweils dem selben originalen Treiber von Fane
Beide mit der originalen Frequenzweiche.
Ich hatte wegen dem Unterschied in der Größe stärkere Abweichungen im Frequenzgangbild erwartet, aber nein....
Umso größer war die Überraschung im Hörvergleich!
Das kleine originale war präziser und heller und das große dunkler und verwaschener.
Ich würde klar das kleinere vorziehen.
Vorläufiges Fazit: ThivanLabs wird bei der Revision zur X schon gewußt haben, warum sie das neue Horn nur wenig runtergezogen
haben und es ist auch gut möglich, daß sie den TT nur mit 6dB statt 12dB ausbremsen.
Und Hut ab für alle Frequenzweichenentwickler, das ist ein mühsames Geschäft!


