Morjen morjen,
jetzt hänge ich mal wieder seit 6 Uhr an der neuen Proxium V 2 direkt angesteuert vom RME Adi 2 Dac FS an der Unison Max 1 ab -
die Makroaudio spielt dort nunmehr den 14ten Tag -
ich könnt dem Eugen die Füße küssen, was da rauskommt.
Im Moment rockt die neue : The Gems: Years of the snake -
ne Frauentruppe, die ich gerne höre mit vielen tollen vibes.
Die Max geht ab wie Zunder -da kommen Töne raus, das glaubt man nicht
Das ist für mich alten Knacker wie eine Ohrenverjüngerung -
und das kommt alles geschmeidig, locker, selbstverständlich und der Fuß wippt auf Flüsterpegel -
insbesondere das Horn legt da noch mal so viel Klangfarben zu - das ist im Vergleich zu anderen amps die ich kenne,
wie von einem Röhren TV der 90er auf nen geilen 4 K TV geswitcht.
Eine andere Welt.
Die Proxium ist absolut einmalig auf der Welt, da bin ich mir sicher.
Ob das jedem gefallen wird, weiß ich nicht, die Leute, die ich kenne, hat es bisher alle komplett versäbelt, da landet einiges in Audiomarkt, eby und Konsorten,
geht mir mit meinen Sachen ja auch nicht anders.
Für mich ist es mittlerweile no go geworden, nochmal mit was anderem zu hören.
Was die Max jetzt hier abzieht - hätte ich ihr nie und nimmer zugetraut.
Auch im Bass - boah ist der erwachsen geworden und dennoch absolut dröhnfrei geblieben.
Ich finde derzeit keine einzige Aufnahme, bei der ich nicht voll bespaßt feudig grinsend vor mich hinsabbere.
So muß Mucke kommen - und einem die DNA neu durchsortieren und einen Menschen total gut gelaunt, rundum happy und energetisch aufgetankt zurücklassen.
Ich glaub die Dinger werden laut Webseite erst seit 2 Jahren oder so gebaut - in der End- Ausführung erst ein knappes halbes Jahr -
und wir gehen jetzt schon laut Seriennummer auf Stückzahlen in Richtung 500 zu -
von einem einzelnen Mann, der absolut nirgends Werbung macht, und von der Print Presse völlig ignoriert wird -
rein auf Mund zu Propaganda aufbaut - Kunden, wie ich, die glückserfüllt losrennen und ihren Bekannten davon erzählen und das vorführen.
Ich hörte schon von Fällen hinter den Kulissen im Analogforum, da fahren Makroaudio user lange Strecken, um anderen daheim mit ihren Makros mal einzuheizen und die kauften dann- egal was sie stehen hatten vorher und wie groß der Schubkarren mit Vorurteilen war.
Aber zu den Proxiums -
ich nahm mich gestern abend an der Kelleranlage auch nochmal dem leidigen Kabelthema an, welches ich denn nun dort zwischen der Proxium Pre und Proxium V 2 belassen soll-
ich kann mich ums Verrecken noch nicht entscheiden -
das Mogami 2534 hat dort einfach einen ganz anderen Character in der Abbildungsgröße und Art und im Bass, wie das Via Blue S 1.
Jedesmal wenn ich umstöpsele meine ich das das jeweils laufende in Summe etwas besser zu mir paßt- bis ich dann noch mal sicherheitshalber zurück stöpsele und das Kartenhaus wieder zu gunsten des anderen einbricht
So was hatte ich ehrlich gesagt noch nie!
Ich kanns nur mit Überschriften und Floskeln beschreiben:
Mogami 2534: etwas bunter, kleiner in der Abbildung, mehr Konzentration auf Stimmen, etwas mehr nach vorne raus spielend,etwas straffer und kompakter.
Via Blue S 1: weiträumiger, basstärker, mehr in die Tiefe abbildend - insgesamt spektakulärer aber noch nicht ganz so farbstark.Reagiert sehr empfndlich auf Phasenfehler in records.
Ich weiß auch gar nicht, welches ich euch da empfehlen soll - preislich ist es, wenn ihr das Via Blue bei Dezzer Music kauft, gehuppt wie geduppt - liegt beides um 80 oder 90 Euro.
Stelle dich die Listenpreise ggü. - Mogami um 80 Euro konfektioniert (ok, als ich kaufte warens nur 60) Via Blue um 350 Euro -
wärs für mich klar und ich würde sagen - das Mogami hat das bessere Preis Leistungsverhältnis und dasVia Blue bringt nur von der Entstörung mehr in brummfreudigen Equipments wegen dem - ich glaube 4 fachen Killerschilden -
so sage ich, probiere selber und entscheide wer da mag.
Ich mag gerade nicht mehr weiter umstöpseln - und lasse dasVia Blue wieder drinnen - bis es einige hundert Stunden drauf hat und vergleiche dann nochmal.
Derzeit bewege ich mich noch unter 100 Stunden beim Via Blue, während das Mogami schon tausende aufm Buckel hat.
Die nächste Proxium, die ich mal kaufen werde muß dann mit Cinch betrieben werden, da am Adi kein weiterer freier Ausgang, mal sehen, wie das dann kommt.
Ist ja dann auch "nur" für die Max Mini.
Wenn mir jemand gesagt hätte, daß ich mal mit um 60 nach über einem halben Jahrhundert Hifi Hobby mit Verstärkung nochmal komplett neu anfange, hätte ich Schenkel geklopft vor Lachen, da ich meinte, alle typischen Verstärkersounds zu kennen und den für mich als Homecoming Sound (Emitter) passendsten zu kennen- und alles andere immer nur als Spaß an der Freude für weitere Equipments zu kaufen.
Ich bin übrigens froh drüber, daß ich über Makroaudio Proxiums (gibts wie gesagt noch nicht lange) in so einem frühen Stadium stolperte, ich bin nicht mehr der jüngste!
Gäbe es die Proxium schon 20 Jahre - so hätte ich mich wahrscheins e bissel geärgert, so viel verpaßt zu haben, wie damals bei der Max 1, die es schon 6 oder 7 Jahre!!!! gab, bis ich die endlich mal ins Haus gestellt bekam und wo mir im Vorfeld eigentlich jeder, den ich kannte, incl. dem Entwickler und dem Vertrieb - komplett von abgeraten hat für mein Hörprofil und Zimmer.
Und dann machten ausgerechnet diese "Winzlinge" (im Vergleich zu dem was ich früher schon alles da stehen hatte) in der Hörkathedrale von Wohnzimmer so einen abartig guten Job und überstrahlten alle Platzhirschen der Vergangheinheit wie eine Supernova den Mond.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - wichtig ist dabei nur - open minded zu bleiben, nicht zu verhärten, versteinern und stehen zu bleiben, wenn man weiter laufen darf. Mein Arzt - der Dr. Schaffstein vom Borngarten in Mommenheim hatte mal im Fitneßstudio bei sich ein Plakat hängen- da stand drauf: Leben ist Bewegung - Stillstand ist der Tod.
Ich weiß, so ein Spruch von mir wirkt wie ein Witz, weil ich mich immer noch dem Handy verweigere und den Balken im eigenen Auge nicht sehe.
ich sehe ihn schon, nur bin ich für Handys immer noch zu stur

)))))
Ich kanns kaum fassen, daß ich um 2018 den Sprung auf Musik- Streaming schaffte - da war mein Schatten normal zu groß zum drüber springen für. Und ein Anlauf reichte da gar nicht aus
Und ehrlich gesagt, wundere ich mich im Moment immer noch -
daß ich nicht nur eine Proxium zur Bespaßung kaufte, sondern mittlerweile 3 und anders nicht mehr hören mag und die vierte schon im Kopf spukt.
Diese Konsequenz erlebte ich bisher nur einmal: Bei den RME Adi 2 DAC FS - nachdem ich deren Vorzüge einfach nicht mehr missen wollte - egal an welcher Anlage.
Nur bei denen dauerte das wesentlich länger, die mußten länger bei mir am Ohrlappen zerren (Kater Leon macht das immer bei mir am Hosenbein, wenn er mich auf was hinweisen will und ich zu doof bin und von ihm "Kapierhilfe" brauche) und sagen - mensch wär das nicht toll, wenn ich dir auch an der Anlage helfe die Akustik/den FQ zu optimieren?
Bis ich 4 Dinger spielen hatte, dauerte bestimmt 2 Jahre-
bei Makroaudio ging das alles ratzfatz.
Und Hand aufs Herz, ich hab ein gutes Gefühl dabei.
Habs kein Tag bereut, auch nicht den Kauf der kleinen Little Bigs oder der Proxium Pre.
Mal schauen, wie das alles weiter geht.
Mein Dank gilt dem unermüdlichen Eugen Gurskij, der da einfach sein Ding macht und sagt: Ich verkauf nur Dinge, die ich so gut finde, daß ich sie selber haben möchte!
Dieser Gedanke ist in unserer industriellen Zeit quasi ausgestorben.
Heute gilt in erster Linie als vernünftig: Ich verkaufe das, wo ich am besten dran verdienen kann.
In allen Lebensbereichen, das hat mit Hifi nix zu tun.
So, ich will weiter abheben und hören - inzwischen läuft Greyhawk, die Buben hab ich noch nie so gut erlebt!