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Makroaudio Proxium V 2 - Spezialanfertigung des Proxosaurus fürs Kellerkind!
Jau Dirk,

dankeschön für den Ersteindruck, warum sollte es dir anders ergehen als mirSmile

Ich war damals auch erstmal verstört, was da für das Geld möglich ist - und was ich besonders unheimlich fand - schon frisch aus der Kiste spielte das auf Augenhöhe mit meinen Referenzen, schon ein paar Tage später zogs dran vorbei.........und eben Zeuch, das mehr als das Dreifache kostet, und hundsgemein wirds eigentlich, wenn die Proxium V 2 mindestens einen Monat lang immer schöner spielt und bunter.

Ich mußte da arg mit meinem inneren Schweinehund kämpfen, um mir das einzugestehenSmile

Meine Frau drängte gerade heute mittag, mich endlich mal um den Verkauf von einigen Sachen zu bemühen, daß Platz wird. Nachdem wir das letzte Mal umstöpselten sagte sie eh nur, das hörst du dir ja doch nicht mehr an.....................

Du hängst ja emotional an deiner modifizierten Endstufe ähnlich wie ich an meinen alten Sachen - weil die halt lange Zeit alles platt machten .........aber Eugens Geschichte ist einfach so was von anders. Du hast ja nun auch Sachen bis 33.000 Euros hoch getestet.

Ist wohl die Kombination eine Transe mit nur einem Kondensator pro Halbwelle zu betreiben, den enormen DF (mittlerweile 7000, nicht 6000), der hohen Leistungsreserven, der enormen Bandbreite und eben jahrelanger Feintüftelei. Hinzu kommt, daß man, sogar noch fein anpassen kann im Innern und Gain, Gegenkopplung, Bandbreite usw. mittels Dipschalter verstellen kann mit Eugens Hilfe und dessen Anweisung, wenn man mehr in eine andere Richtung will. Ich selber komme am besten mit der Einstellung ab Werk zurecht.

Laß die Endstufe mal am Netz, du wirst die kommenden Tage noch einige Oooohs und Aaahs erleben.

Alles andere - würde mich insbesondere an der Max 1 - die ich jetzt seit 10 Tagen ebenfalls "proxe" - echt mehr als wundern.

Übrigens, dein Vergleich mit den dicken Kondos ist durchaus angebracht - ich durfte so was vor über 20 Jahren mal in Ludwigshafen hören - kostete damals schon so viel wie ne Eigentumswohnung - die Signatur war in der Tat recht ähnlich.

Weiter happy listening!
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Morjen Durian und Freunde,

heute ist Tag 11 mit Proxium V 2 an dem kleinen Max 1 Wunderböxle  - ich sitze seit um 4 Uhr, weil ich nicht schlafen konnte und Kater Leon eh keinen Bock mehr auf Matratzendienst hatte -

vor der Max 1 im Wohnzimmer und höre hier auf Lautstärken von minus 60 db!!!!! am Adi 2 -

und alles steht so glasklar und lebendig im Raum - daß ich an meinem Verstand zweifel -

und im Gehörgang rumstochern mag, ob mir da heute nacht einer ein High End Hörgerät einbaute oder was da los ist.

Mir werden doch keine neuen Sinneszellen nachgewachsen sein Kicher

Aber ganz im Ernst, hätte ich in der Jugend so was auf Pegeln im "Berieselungsmodus" erlebt -
wahrscheins wäre ich kein Lauthörer geworden.  Keine Ahnung

Ja, das laut hören bereitete mir insbesondere in den 90ern viel Kummer wegen absolut lärmempfindlichen Nachbarn, die zu meinem Elend jeden Abend um 20 Uhr ins Bett gingen.

Wegen der Misere verkauften wir damals unsere Haushälfte und zogen aufs Land - mit Heidenverlust.

Damals war ich noch mit einer Luxman Vor - Endstufe bewaffnet und ALR 7 Lautsprechern (die sind von dem Herrn Fink erdacht gewesen, der heute Fink Audio Consulting betreibt)- einem der hellsten Köpfe in Sachen Lautsprecherbau auf dem Erdball.

Aber damals ging einfach unter 60 db nichts - zumindest nicht mit Rock, Fußwippen drunter Fehlanzeige - und einmal stand der Nachbar mit der Axt in der Tür und drohte mich
abzuschlachten, wenn ich meinen Mist nicht ausmache.

Problem war, er installierte sich eine Toilette in sein Schlafzimmer und das Rohr ging durch unser Wohnzimmer, da hast du alles 1:1 klar mitgehört - kam ein sogar noch lauter vor, wie im Original.  Rolleyes

Heute  liegt morgens meine Frau im Nebenzimmer im Schlafzimmer - von meiner Mucke kriegt die gar nix mit.

Herrlich!

Aber nochmal zu was , was der Durian schrieb von wegen DF und andere Bassdarstellung der Proxium ggü. seiner modifizierten Forte.

Zitat Durian:

"Trotz des extrem hohen Dämpfungsfaktors der PROxium (6000) macht sie im Bass nicht „mehr“ Druck als die massiv gesiebte Forte." 

Zitat Ende

Dazu sei noch mal erwähnt, der aktuelle DF liegt wohl sogar bei 7000Smile

Laß mich dazu mal erklären, ich hinterfragte das hier sehr lange und war immer wieder überrascht - bei diversen Records, was da passiert.

Durch einen  Bassimpuls  wird die Bassmembran in Bewegung gesetzt. Man könnte die Membran auch mit dem Finger leicht anklopfen. Die Membran vibriert auch nach dem man den Finger schon wieder weg von der Membran hat. 

Ebenso vibriert die Membran nach dem man die Spannung vom Lautsprecher weggenommen hat.(Beispielsweise wenn man lauter nen basslastigen Track hört und dann während dem Ton knallhart den CD Player auf Stop stellt) 

Das sind nur Bruchteile von einer Sekunde. Das nennt man Nachschwingen. Vor allem im Bass gut hörbar. 
Je lauter, desto hörbarer. Beim Nachschwingen erzeugt der Lautsprecher selbst eine Spannung, diese Spannung "verspürt" die Endstufe. 

Mit hohem Dämpfungsfaktor gibt die Endstufe eine Spannung in entgegengesetzter Richtung ab um die Nachschwingungen zu bremsen. Die Endstufen mit niedrigem Dämpfungsfaktor bremsen die Nachschwingungen auch -  aber leider nur teilweise. So dass die Nachschwingungen weiter hörbar sind.

Ein  Beispiel zum Verständnis: ein Basston in einer Länge von 1 Sekunde in der Aufnahme hört man wegen Nachschwingungen 1,1 Sekunden lang am Lautsprecher. 
Man interpretiert dass als mehr Bass im Vergleich zu den Endstufen mit hohem Dämpfungsfaktor. 
Das ist auch so, es ist zwar die gleiche Stärke aber es schwingt länger. In der Aufnahme fehlt es aber. Dadurch wird der Bass nicht mehr kontrolliert, eher verschmiert - im allerschlimmsten Fall macht dir das Musikstück gar keinen Spaß mehr. 

Wenn du Alben hernimmst - wie The Eye von Yello - und nimmst da den letzten Track "PLanet Dada" werden dann aus den kurzen und knochentrockenen Impulsen plötzlich richtig fette und undefinierte Teile.

Ganz schlimm erlebte ich es mit Röhrenamps, wie den kleinen Unisons - die haben so wenig DF, daß wenn du von Dire Straits, dem Album "On every street" Track 6:"You and your friend" hernimmst - die Läufe der Bassgitarre derart verschmieren, daß 3 nebeneinander liegende Töne sich wie ein und derselbe Ton anhören.

So ist für mich absolut dein Ersteindruck nachvollziehbar von wegen:

Zitat Durian:
Die PROxium wirkt im Bass jedoch ein Stück weit differenzierter – sie schält Strukturen heraus, wo die Forte eher mit schierer Autorität schiebt. 
Zitat  Ende

Das ging mir übrigens - weil es war das erste Teststück nach dem Umbau von Emitter auf Proxium an der Max 1 - hier genauso, daß ich erstmal dachte, der Bass der Proxium trennt zwar besser auf, erscheint im ersten Moment aber nicht ganz so stark.

Dafür wirkte schon frisch aus der Kiste mit der Proxium durch die genauere Differenzierung von ALLEM- die Bühne irgendwie breiter und luftiger, während beim Emitter mehr alls zwischen den Boxen energetisch rüber kam.

Du wirst da noch viele records neu entdecken, was jetzt noch kommt, ist noch mehr Geschmeidigkeit, Speed und "Farbe" in den Tönen, da nicht zig Transen erstmal schalten müssen, bis der Ton kommt - Max Krieger meinte zu mir immer: Musik ist wie ne Billardkugel und herkömmliche Transistoramps machen da perfekte Würfel draus.

Bin gespannt, ob dir die Kinnlade im Laufe der Tage an der Max auch so runterfällt, wie mir an der Max, oder dem Andreas an der Max (als Mann vom Studiofach) oder meinem Freund Robert, der seit Monaten die Max damit antreibt, obwohl er mehrere Zimmer voll Endstufen gesammelt hat.

Hätte ich nicht die irrsinnige Proxium V 2 und Proxium Pre Kombi im Keller an der Eros 9 X stehen, mich müßte die Feuerwehr zum Essen und für den Toilettengang aus der Couch rausschneiden, um mich von der Max wegzuholen.

Smile

Ach ist das ein aufbauendes und schönes Hobby, ich wünschte, die ganzen Machthaber dieser Welt hätten so was Schönes, damit sie alle wieder besser drauf wären und sich mehr nach Liebe sehnen würde als nach Twist. Mir jedenfalls ergeht es so, daß ich von Musik getragen im Leben überhaupt nicht mehr aggressiv werden kann oder will und mir dieses Gefühl einfach immer fremder wird und die Sehnsucht nach Frieden und Glück immer größer wird.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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Hallo Werner 
Deine Beiträge lesen ich gerne und lässt mich schmunzeln. Du wärst ein Klasse Hifi Journalist.
Was ich nun nicht verstehe, daß du öfter auf den kleinen Unison rumhackts. Das dieser Verstärker bei dir nichts brachte, weiß die Hifi Welt bis nach Vietnam. Ist dir eigentlich klar das dieser Simply nicht zu deinen Lsp passte? Max empfiehlt die Stirling oder die Klipsch  CW 3 oder höher. Ich habe keinen Simply mehr, aber tausende andere Leute. Was die wohl denken? Ob du es glaubst oder nicht, viele hören damit zufrieden Musik ? 
@Durian
Wenn ich meine Anlage höre denke ich auch öfter an Kondo. Habe ich bis jetzt drei Mal gehört. Was ich hier habe hat so viele Gemeinsamkeiten mit Kondo wie ein Fahrrad und einer Milka Kuh.
Man hört sich
Uwe
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Hallo zusammen, hallo Werner
ein kurzes Update zum Duell der Giganten an meiner Unison Max 1. Die PROxium hat nun gut 48 Stunden am Netz und ordentlich Betriebsstunden hinter sich. Was soll ich sagen? Die Karten wurden neu gemischt.
Die klangliche Entwicklung:
Mein Sohn hat es heute auf den Punkt gebracht: „Es klingt noch einmal klarer.“ Die anfängliche Seidigkeit hat sich gefestigt, und die PROxium hat die Forte nun in der Gesamtwertung überholt. Besonders erstaunlich:
Der Bass: Er wird von Stunde zu Stunde besser. Die anfängliche Sorge, er könnte im Vergleich zur massiv gesiebten Forte abfallen, ist verflogen. Er ist nicht nur differenzierter, sondern gewinnt an natürlicher Autorität.
Musikalität vs. Technik: Wenn ich an den Hegel H600 zurückdenke – der klang für mich im Vergleich fast schon „technisch“. Die PROxium hingegen bleibt trotz ihres Dämpfungsfaktors von 6000 (der ja eigentlich für knallharte Kontrolle steht) absolut musikalisch und fließend. Das ist eine Kunst, die ich so selten gehört habe.
Das Kabel-Phänomen:
Ein Punkt hat mich die letzten Stunden fast „genervt“, ist aber technisch höchst interessant: Bei der Forte höre ich den Unterschied zwischen meinem Mogami NF und dem deutlich teureren Colour-of-Sound sofort. Bei der PROxium? Kein Unterschied.
Warum ist das so? Meine Theorie: Die PROxium scheint eine so überlegene, stabile Eingangsstufe zu haben, dass sie das Kabel als klangbeeinflussendes Element fast vollständig ignoriert. Sie nimmt sich einfach das Signal und macht daraus Musik, ohne auf die „Filterwirkung“ teurer Kabel angewiesen zu sein. Das ist einerseits toll, weil es zeigt, wie perfekt das Gerät konstruiert ist – andererseits macht es mein teures High-End-Kabel gerade arbeitslos.
Fazit nach zwei Tagen:
Es schmerzt ein wenig, meine fast 40 Jahre alte Forte, die schon so viele renommierte Boliden (auch in der 40k-Klasse) geschlagen hat, nun auf dem zweiten Platz zu sehen. Aber man muss ehrlich sein: Die PROxium ist ein moderner Geniestreich. Sie kombiniert diesen „Kondo-Schmelz“ mit einer Präzision, die einfach süchtig macht.
Nächster Schritt: Ich werde auf die symmetrische Verbindung (XLR) mit Mogami 2534 wechseln, um das Circlotron-Prinzip voll auszureizen. Wenn da noch mal eine Steigerung kommt, ist die Messe gelesen.
Beste Grüße,
Dirk

PS. Die Forte geht nicht als Verlierer, sondern als "Ehrenmann" vom Platz.
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(14.03.2026, 13:17)Simply V. schrieb: Hallo Werner 
Deine Beiträge lesen ich gerne und lässt mich schmunzeln. Du wärst ein Klasse Hifi Journalist.
Was ich nun nicht verstehe, daß du öfter auf den kleinen Unison rumhackts. Das dieser Verstärker bei dir nichts brachte, weiß die Hifi Welt bis nach Vietnam. Ist dir eigentlich klar das dieser Simply nicht zu deinen Lsp passte? Max empfiehlt die Stirling oder die Klipsch  CW 3 oder höher. Ich habe keinen Simply mehr, aber tausende andere Leute. Was die wohl denken? Ob du es glaubst oder nicht, viele hören damit zufrieden Musik ? 
@Durian
Wenn ich meine Anlage höre denke ich auch öfter an Kondo. Habe ich bis jetzt drei Mal gehört. Was ich hier habe hat so viele Gemeinsamkeiten mit Kondo wie ein Fahrrad und einer Milka Kuh.

Ich weiß was du meinst, jedoch kenne ich deine Kette nicht, bin zu wenig hier. 
Sicherlich möchtest du mir sagen das die Vergleiche nicht nachvollziehbar sind. 
Ich habe öfters hochwertige Geräte hier gehabt weil ich sie mir kaufen wollte. Die kondo
Habe ich regelmäßig hören können, daher mein Vergleich. Hegel, Gryphon und accuphase habe ich bei mir gehabt
Und habe mich dagegen entschieden.
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Hallo Dirk,

da freue ich mich doch mit dir - kam alles so, wie von mir erwartetSmile

Die Prox legt noch Wochen zu!

Die wird dich noch umzingeln mit der MuckeSmile

Ich hab irgendwo bezüglich Kabel schon mal geschrieben, das ist die Hämorhoidensalbe für die Anlage - der eine verträgt dies, der andere das besser-
ich selber experimentiere gerade mit dem ViaBlue S 1 statt dem Mogami 2534 -
ist schon e bissel anders - von besser oder schlechter kann ich nicht reden und was drinbleibt weiß ich auch noch nicht.

XLR mit Mogami 2534 ist ne Bank an Offenheit und Transparenz - du hast die Proxi bisher nur mit Cinch genutzt?

Ja, da geht noch was - denke dran hinten den Schalter auf XLR zu stellen sonst  kommt nix.

Natürlich braucht der Eingang neu auch ein paar Stunden, bis das richtig abgeht .... ist halt alles neu.

Viel Spaß  weiterhin und laß es dir gut gehen!
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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(14.03.2026, 13:17)Simply V. schrieb: Hallo Werner 
Deine Beiträge lesen ich gerne und lässt mich schmunzeln. Du wärst ein Klasse Hifi Journalist.
Was ich nun nicht verstehe, daß du öfter auf den kleinen Unison rumhackts. Das dieser Verstärker bei dir nichts brachte, weiß die Hifi Welt bis nach Vietnam. Ist dir eigentlich klar das dieser Simply nicht zu deinen Lsp passte? Max empfiehlt die Stirling oder die Klipsch  CW 3 oder höher. Ich habe keinen Simply mehr, aber tausende andere Leute. Was die wohl denken? Ob du es glaubst oder nicht, viele hören damit zufrieden Musik ? 
@Durian
Wenn ich meine Anlage höre denke ich auch öfter an Kondo. Habe ich bis jetzt drei Mal gehört. Was ich hier habe hat so viele Gemeinsamkeiten mit Kondo wie ein Fahrrad und einer Milka Kuh.

Hallo Uwe,

ich krieg das immer wieder vorgeworfen - dem ist aber nicht so -
ich weiß ganz klar, was die Leute an den Unisons schätzen und hab vollstes Verständniß -
ich nenne den immer nur als Paradebeispiel, weil ich den halt schon oft und auch an verschiedenen Lautsprechern von Bekannten hierhatte.
(in 2 verschiedenen Ausführungen)

(Klipsch RF 7 MK 2, Klipsch Forte 3, Thivan Eros 9 Anni, Thivan Fullrange 10 MK 3, Unison Max 1 und Mini usw.)
Und beim Ludwig hörte ich die auch an der Cornwall 3!

Das hat nichts mit rumhacken zu tun, ich schrieb ja, daß einem genau diese Art der Wiedergabe fasziniert - wenn man nicht das Original zum Maßstab nimmt, sondern angenehm hören möchte.

Durch den geringen DF verschwimmen da die Konturen im Bassbereich bei Dire Straits  recht schnell - und gerade bei dem von mir erwähnten Stück sollte das an allen Lautsprechern deutlich zu hören sein - daß da aus 3 Tönen quasi einer wird.

Ist wie die elende Diskussion Schallplatte versus CD - da gibts auch klare Unterschiede, die aber nicht automatisch besser oder schlechter gefallen.

Die Unison User, die ich hier im Hause hatte - darunter auch der Schtefan aus diesem Forum - denen führte ich das damals alles im Vergleich mit Emitter vor oder auch mit Gold Note - oder auch mit Apollon - alles Zeuch mit hohen DF - was da passiert und was ich da meine -

es mußte jeder zugeben - daß es einfach so ist - Leute wie Ludwig oder Schtefan hören trotzdem lieber mit dem Unison - als mit nem Emmi oder Gold Note
der Schtefan hat übrigens ne Thivan Eros 9 und findet den Unison klasse daran.

Weil er mehr von den Stärken des Unison profitiert - diese herrlich süßlich fleischigen Stimmen - und so ein basslastiges Zeug wie ich normal gar nicht anhört.

Ganz klar - ist - wenn du mit dem Unison hörst, daß der im Stimmenbereich wesentlich schöner rüberkommt als 99% aller Transen und wenn sie das zehnfache kosten!

Die Proxium von makroaudio bietet dir aber die Schönheit in den Stimmen - und gleichzeitig diese perfekte Basskontrolle und Klarheit im unteren Bereich-

übrigens, der Andreas (Tondruide von berufs wegen) - kam von Unison Simply 2/Italy  (mehrere und getunt über die Zeit) an der Max 1 - und kann dir das bestätigen.

So Sachen wie Emitter gingen bei dem sogar retour, wegen dem Unison - und zahlreiche andere amps wie Valvet usw. - erst ein Lavardin für weit mehr Geld konnte den Unison bei ihm abhängen an der Max 1 - und der fiel nun der "Proxium zum Opfer".

Ist doch ok und macht das Hobby spannend.

Warum gehe ich öfter auf den Unison ein?

Ganz einfach - nach meiner Meinung ist das vom Preis - Leistungsverhältnis wahrscheins die beste Röhre am Weltmarkt im Sinne von "musikalisch/emotional/klangfarbenstark".
Cay-Uwe von Sonus Natura baut noch eine reine Röhrenendstufe über die ich mal im KK Forum berichtete, hab leider den Namen vergessen, einzig diese sehe ich auf Augenhöhe -
ansonsten wirds bei Röhre richtig teuer.

Ich selber würde bei Röhren, wenn ichs "besser" haben wollte und Röhre obendrein - die großen Wall Audio Monoblöcke nehmen, die bei Robert stehen - aber dann im Budget von nem Emitter liegen.

Tut mir leid, wenn das trotz bereits mehrfacher Erläuterung meinerseits über die Jahre immer wieder so verstanden wird.

Keine Ahnung
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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In das Lob für den Unison S2 will ich dann auch noch einstimmen. 
Ich habe ihn ja an den Klipsch LaScala  laufen und ziehe ihn da wegen seiner Klangcharakteritik dem daneben stehendem Emitter II Exclusive vor. 
Klipsch und Röhre passt einfach und der hohe Wirkungsgrad der Klipsch macht es den 2x8 Watt leicht.
Besten Gruß
Friedrich
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Ich habe hier eine Cayin Röhre mit der ich zwar derzeit nicht höre - nicht weil sie mir nicht gefällt. Im Gegenteil: wenn man normal Wirkungsgradlautsprecher hat und nicht brutal pegeln möchte, kommt nichts vom prinzip her in Sachen Feuer und Flamme an Röhrenverstärker ran. Als ich das erste Mal einen Röhrenverstärker hier gehört habe, habe ich verstanden warum es die Teile heute noch trotz schlechtem Wirkungsgrad und Stromverbrauch gibt. Transistoramps spielen dagegen eigentlich ihre Überlegenheit nur im Pegel und Basskontrolle aus. 

Ob die Makroaudio Verstärker beide Welten in einem Gerät vereinen können, ist die andere Frage. Hätte ich einen vernünftigen Preamp, wäre die Verlockung für mich, sich der Testwanderung anzuschliessen, schon gegeben.
Gruß
Mustafa
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(15.03.2026, 00:02)tripath-test schrieb: Ich habe hier eine Cayin Röhre mit der ich zwar derzeit nicht höre - nicht weil sie mir nicht gefällt. Im Gegenteil: wenn man normal Wirkungsgradlautsprecher hat und nicht brutal pegeln möchte, kommt nichts vom prinzip her in Sachen Feuer und Flamme an Röhrenverstärker ran. Als ich das erste Mal einen Röhrenverstärker hier gehört habe, habe ich verstanden warum es die Teile heute noch trotz schlechtem Wirkungsgrad und Stromverbrauch gibt. Transistoramps spielen dagegen eigentlich ihre Überlegenheit nur im Pegel und Basskontrolle aus. 

Ob die Makroaudio Verstärker beide Welten in einem Gerät vereinen können, ist die andere Frage. Hätte ich einen vernünftigen Preamp, wäre die Verlockung für mich, sich der Testwanderung anzuschliessen, schon gegeben.

Na ja, von Cayin hatte ich den 88er und den 100er hier - die würde ich nicht in einem Satz mit dem kleinen Unison erwähnen.(Robert ist sein 100er mal auf den Fuß gefallen, weil das Gewicht so  unregelmäßig verteilt ist, und ihm die Kiste aus der Hand gerutscht ist,  aua hatte der lange nen Klumpfuß) Die haben zwar mehr Leistung, kommen aber an die Wendigkeit und Schönheit bei Stimmen nicht ansatzweise ran. Schon gar nicht mit den offenen Mitten des Italieners. Die Cayins sind genau das Gegenteil der Unisons , die können Bass - das wars dann aber für mich auch schonSmile
In allen anderen Punkten liegt der kleine Unison nach meiner Ansicht meilenweit vorne. Eben deswegen - wenn ich über bezahlbare Röhren rede - ist der kleine Unison - in beiden Ausführungen - Simply und Italy - immer meine interne Bezugsreferenz. Mit wirkungsgradschwachen Boxen und daran obendrein Lauthörer geht halt gar nicht, da ist Cayin dann doch ein guter Kompromiß. Wenn wir schon bei Röhren sind, früher gabs im Preissegment des Unison den deutschen Reußenzehn Slave (hatte ich auch) - den gibts nicht mehr - aber - der konnte auch kritische Boxen und 2 Ohm Lasten und war in der Musiklalität auf Augenhöhe mit dem Unison.

Dafür  bauten Cayin einen der leckersten CD Player. Ich glaube CD T 17 hieß der, den besaß ich lange Zeit und war echt überrascht.

Ansonsten sollte es hier schon um die Proxium V 2 gehen , aber die mißt sich gerne mit jeder Röhre - können Besucher bei mir mitbringen,was sie wollen - die werden aus dem Staunen nicht rauskommen, denen wird es nicht anders ergeben, als mir, Andreas, Robert, Durian und vielen anderen Proxium usern.

Bei mir ist das die klar gesetzte Benchmark in Sachen Verstärkung, daher wird alles andere bei mir demnächst gehen.

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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