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Tannoy - die Super - Koaxe aus Schottland
#71
(23.01.2026, 16:22)Adaptor schrieb: Hallo zusammen,

ich möchte hier mal die Max1 ins Feld führen, die mit ihrem 12 Zöller und Horn wunderbare Leisehöreigenschaften bietet und z.B. die Kesselpauke aus der Feuervogel Suite aus dem Nichts eindrucksvoll zur Hörposition bringt.

Mein Stereodreieck liegt auch bei ca. 2,5m, jedoch ist der gesamte Raum etwa 4,3 x 8,5m und die Rückwand zum Sessel ca. 5m. Ein weiterer Vorteil der Max1 ist, dass sie vergleichsweise unkritisch auf den Raum reagiert.

Die hab ich ja auch im Hause und ist nochmal ne ganz andere Nummer -

aber er wollte halt unbedingt ne Tannoy und nix anderes - Vestlyd bin ich drauf eingegangen - weil Horst das ins Feld räumte -
und da zwar nicht Tannoy draufsteht, das aber auch von Tannoy sein könnte, weil gleiche Technik.

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#72
Kellerkind schrieb:Ich konnte sie leider dennoch nicht behalten, in meinem kleinen Kellerraum hatte sie zu viel Tiefbass, 
selbes Schicksal teilte damals die Yorkminster,
hab dort eine stehende Welle bei 37 hz - die wurde mit 30db plus angeregt - paßte nicht.

Für zart besaitete Leute zum leise hören mit 50-60 db  ist das nix - wenn du gerne 85 db fährst, paßt das optimal. Gilt ja auch für  die Glenair!


Hallo Werner,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort und die ehrlichen Worte!

Bezüglich des Verstärkers und der Impedanzproblematik: Mein Aavik I-280 ist da sehr souverän. Er treibt auch kritische Lautsprecher wie eine B&W 802 D3 mühelos an, die ebenfalls starke Impedanzabfälle hat. Der Aavik packt die B&W "wie eine Feder" an – ich denke, er wird auch die Glenair gut im Griff haben.

Ich werde mir die von dir empfohlenen Vestlyd-Lautsprecher auf jeden Fall ansehen. Grundsätzlich ist die Welt natürlich voller fantastischer Lautsprechersysteme. Aber mein primäres Ziel war es, mich ganz persönlich mit einer solchen Legende wie der Glenair anzufreunden und ihre spezielle Magie zu erleben.

Nochmals vielen Dank für die wertvollen Hinweise, besonders zu den Gehäuseschwächen und dem Ferrofluid – das hilft mir bei der Kaufentscheidung für das Paar von 2011 enorm weiter!

Beste Grüße,
Alex

P.S. Werner, wenn es keine Umstände macht: Könntest du hier noch einmal die Fotos von den Gehäuse-Nachbesserungen (die Stellen, wo die Verklebung fehlte) hochladen? Das wäre für mich extrem hilfreich!
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#73
(23.01.2026, 20:59)Alexandroo schrieb: Hallo Werner,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort und die ehrlichen Worte!

Bezüglich des Verstärkers und der Impedanzproblematik: Mein Aavik I-280 ist da sehr souverän. Er treibt auch kritische Lautsprecher wie eine B&W 802 D3 mühelos an, die ebenfalls starke Impedanzabfälle hat. Der Aavik packt die B&W "wie eine Feder" an – ich denke, er wird auch die Glenair gut im Griff haben.

Ich werde mir die von dir empfohlenen Vestlyd-Lautsprecher auf jeden Fall ansehen. Grundsätzlich ist die Welt natürlich voller fantastischer Lautsprechersysteme. Aber mein primäres Ziel war es, mich ganz persönlich mit einer solchen Legende wie der Glenair anzufreunden und ihre spezielle Magie zu erleben.

Nochmals vielen Dank für die wertvollen Hinweise, besonders zu den Gehäuseschwächen und dem Ferrofluid – das hilft mir bei der Kaufentscheidung für das Paar von 2011 enorm weiter!

Beste Grüße,
Alex

P.S. Werner, wenn es keine Umstände macht: Könntest du hier noch einmal die Fotos von den Gehäuse-Nachbesserungen (die Stellen, wo die Verklebung fehlte) hochladen? Das wäre für mich extrem hilfreich!

Morjen Alex,

ich schrieb damals über mehrere Monate einen Report mit Bildern - zusammen auch mit Florat Seta - über die Glenair Reperaturarbeiten und auch Tunings - in verschiedenen Ausbauschritten im Open-End -Professionell Forum im Unterforum Tannoyforum unter dem Titel Seta Audio Tuning für Tannoy Glenair.

Ich befürchte, die Bilder sind wohl nun jetzt  weg - weil Abload.de vor 2 Jahren dicht machte?

Natürlich hab ich noch Unmengen von Bildern irgendwo auf Festplatte - aber das zu suchen ist mir zu viel Aufwand - einige fand ich aber auf die Schnelle noch im Briefkasten -
weil ich ja damals mit Max Krieger, Volker Rusko(von Tannoy), und Florat Seta (wegen den Umbauten) darüber auch korrespondierte.

Also fangen wir von vorne an, wenn du die Treiber versuchst fest zu schrauben, wirst du in der Regel  feststellen, daß manche Schrauben, schlimmstenfalls alle - ins Leere drehen.

Die Treiber seiber sind nur mit hauchdünnen Gummischeiben unterlegt für die Einschraubung ins Gehäuse, das führt auf Dauer zu unkorrekten Bassverhalten und der ganze Korb selnbst schaukelt sich auf und singt mit - ich hatte das ganz schlimm - und dachte immer, wenn ich die Musik hart am CD Player auf Stop drücke, daß das Nachbimmeln von meinem Heizkörper kommt und beklebte diesen wie blöde um ihn zu Beruhigen.

Brachte aber nix - das Singen kam aus der Box.
Grund: Die Blöcke, die in die Box eingelassen waren - Fachausddruck fällt mir nicht ein - waren zwar massiv, aber ins Holz eingeklebt - und dieser Kleber löste sich auf, so daß die ganzen Blöcke, wo man den Treiber einschraubte ins Leere dreht - im Prinzip, an einem Lautsprecher von mir konntest du den ganzen Treiber mit den Fingernägeln unterfassen und aus dem Gehäuse heben - hier mal so eine Bohrung, wo normal die Einschraubung als Block hätte fest drinsitzen müssen- das muß man nur rausnehmen und gescheit verleimen.

[Bild: zel88hbx.jpg]

Neben dem Treiberkorb selbst hat extreme Rappelgeräusche in der Box die Befestigungsklemme an den Treibern hinten gemacht, die haben die draufgesteckt und  löste sich - und dann hat das mit dem Schall vibriert - bei einigen löste es sich ganz und flog dann in der Box herum, schlimmstenfalls tackerte das von hinten auf die Membran.
Hier hat Florat das gescheit verklebt:

[Bild: us6cyhp8.jpg]

[Bild: rtqrmitp.jpg]

Das Terminal von innen war auch eine Schwachstelle, welches bei manchen Frauenstimmen regelrecht ins klappern kam - weil sich Verschraubungen lösten und das dann hinten anfingt mit den Kabeln uns Steckern Geräusche von sich zu geben, aber das kannte ich schon von der Kensington und Westminster T.W. und kommunizierte das damals auch mit dem Entwickler Paul Mills, der meinte, ich sei der erste, der sich da beschwere -
hier also wenn du die Box auf hast, mal alles nachziehen und ggf. mit Kleber/Knetgummi fixieren.

[Bild: ilwjetn8.jpg]

Komplizierter wird es bei der Innenverstrebung. Der Treiberkorb wird ja eingeschraubt und von hinten durch ein Brett gestützt, auf daß er aufliegen soll - auf dem Magnet ist ein Knetgummi wegen dem Kontakt -
da nimm einen dickeren - bei mir hatte das an beiden Boxen keinen Kontakt, weil die Bretter ein paar Millimeter zu kurz geschnitten waren.

Dann zu den unbedingt notwendigen Leimarbeiten, das Gehäuse ist so aufgebaut, daß Bretter von vorne nach hinten stabilisieren und von rechts nach links.
Teilweise waren die zu kurz geschnitten und standen in der Luft rum - wurde erst gar kein Kleber eingeführt - teilweise waren sie verklebt, aber der Kleber löste sich und teilweise, wo sie zu kurz waren hat man statt mit Kleber einfach ein bißchen vom Dämmaterial innen mit reingeklemmt.

Da war der Florat etliche Stunden beschäftigt - auch bei meinen Freunden, wie dem Axel Jann oder Michael Temple hatte er an deren Glenairs reichlich zu tun.

[Bild: jea3s8y3.jpg]

[Bild: wyr2d67y.jpg]


[Bild: 2dhf3dvf.jpg]

[Bild: 3shgd83n.jpg]

Die Weiche war unter dem Mittelbrett - rechts wenn du den Treiber raushast - auf ein Holzbrett direkt da rein geschraubt und bekam eigentlich die schlimmsten Vibrationen ab. Die haben wir rausgeschraubt und dann so vibrationsdämpfendes Material  unter das Brett gemacht und wieder reingeschraubt - das brachte tatsächlich akustisch was,
wir verglichen ja immer eine reparierte mit einer unreparierten Box direkt nebeneinander, nicht daß wir da vergebene Liebesmühe reinhängen, die nur kosmetisch ist.

[Bild: e87rzeu3.jpg]
Bei Tannoy ist alles - sei es der Treiber oder die Weiche - nur gesteckt - kann man bequem wie eine Batterie an und abklemmen.
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#74
Teil 2:

Hier hab ich noch ein Bild einer offenen Box gefunden - da kannst du sehen, wie der Treiber von hinten stabilisiert werden sollte - aber, wie gesagt, war ohne Berührung, wie wir in der eingebrachten Knetmasse sahenSmile

Daher dickeres Knetgummi genommen aus sogenannten Affenkit und hinten siehst du, daß Florat aufs Holz für den Treiber dämpfende Einfassungen reinklebte, so daß der Magnet und das Chassis großflächig und pber Kreuz stabilisiert wurden!

Da siehst du auch die Einschraubungen, die Florat damals erstmal richtig einklebte, denn die kamen uns an einer Box alle mit dem Treiber entgegen - jetzt saßen die.
Leider schlug das Holz deutliche Blasen, so daß der am Treiber angebrachte Dichtungsring viel zu dünn war und wir dickere verwendeten, damit das luftdicht schließt.

[Bild: bsqzhxjb.jpg]

Was wir halt nicht beheben konnten, das war die unschöne Tatsache, daß die Magneten nicht mittig montiert waren, inweieweit sich das klanglich auswirkt konnten wir nicht hinterhören. Wie du unschwer siehst, sind diese nicht mittig eingeschraubt, so einen Pfusch erlebten wir damals noch nie.

[Bild: 95hcbpe4.jpg]

Hier erwischte der Florat eine Box, da konntest du die Bretter quasi raushebeln, selbst die Außengehäsuewände waren instabil verklebt - 

so was erlebte ich kurz später auch an einer futschneuen Klipsch Cornwall 3 - wo ich sofort sagte, die eine Box klingt anders, als die andere.

[Bild: e6mkucfw.jpg]

Das eigentliche Tuning begann erst viel später und auf anderen Schritten -
unter anderem baute Cay-Uwe von Sonnus Natura ein echtes Weichengrab mit High End Teilen -
das haben wir dann aber verworfen, da es nix brachte mit zusätzlichen bauteilen die mechanischen Schwächen der Tannoy auszumerzen -
unter anderem versuchten wir auch eine interne Bassfalle für die stehende Welle in der Box -
im Serienzustand wird diese belassen -

und versucht mit einem 12 db Sperrkreis auf der Serienweiche abzugreifen -
ich meine das war um die 200 hz.

Florat knöpfte sich die Glenair dann richtig vor, beruhigte die Treiber mechanisch komplett  -
und führte die ganze Weiche ad absurdum.

Er entwickelte Jahre zuvor ein patentiertes SCT System für Membranen, um diese mit einen von ihm erfundenen Gemisch zu beruhigen, so daß es keine Eigenresonanzen mehr gibt.
Das Patent hat damals der Dipl.Ing. Cay-Uwe Kulzer von Sonus Natura für ihn verfaßt - Florat verstarb leider vor einem Jahr, aber der Cay-Uwe kann sich da sicher noch genau erinnern wie das geht und was das war. Was mit Florats Firma Seta Audio nach dessen Ableben wurde, ist mir leider nicht bekannt, das war echt ein toller Mensch, mit dem ich viele schöne Stunden erlebte.

Als Florat mit der Glenair fertig war, brauchte die - wie meine heutige Thivan Eros 9 Anni - nur noch einen Kondensator vor dem Hochtöner -
und der Bass konnte voll durchlaufen - und blendete sich selber aus - ohne aufzubrechen -

das war sensationell!

Hier der Treiber, wie er usrprünglich aussah:

[Bild: zwyidrte.jpg]


Und hier, nachdem Florat alle Schwächen und Fehler eliminierte und alles optimierte, was nur igend ging:

[Bild: 7t8p25h3.jpg]

[Bild: gqitzspv.jpg]

[Bild: pzg68dqh.jpg]

Florat entdeckte bei seinen monatelangen Arbeiten auch noch andere Schwächen , wie mitsingende/pfeifende Luftspalten unter dem Magneten verursacht durch undichte Plastikstellen an den Verschraubungen -deswegen auch die schwarzen Stellen auf dem Korb unter dem magneten, wo er dran arbeitete.

Das war hinterher ein perfekter Lautsprecher, der voll ausgereizt war . Da mir das aber zu lange dauerte und sehr ermüdend war - immer wieder hören und dann wieder warten und Schritt für Schritt und ich damals derart genervt war, und mich der Werner Enge eh besuchte zum Workshop wechselte ich damals auf Klipsch.

Denen blieb ich lange treu! Genauso lange, wie der Glenair - 6 Jahre!

Soweit ein Kurzreport, der dir die nötigsten Anhaltspunkte gibt. 

Leider ist die Glenair kurz nach dem Report im Open End Forum  und meiner Kommunikation mit dem Hersteller (Sales Manager) eingestellt worden und wurde nicht mehr weiter gebaut. Es gab dann lange Zeit keinen "bezahlbaren 15 incher" mehr von Tannoy. Dieser Lautsprecher hatte richtig Potential! Problem war, die ersten Chargen wurden in China gebaut, da war man mit den Gehäusen unzufrieden, ich erlebte selbst an meiner ersten China Glenair, daß das Holz überall Blasen schlug, so daß ich mich von trennte, da ich mit so was nicht leben wollte - und die späteren Gehäuse wurden in Polen gebaut - da war das Holz super, aber anscheinend der Kleber nicht.

Das konnten die in Schottland ja auch nicht ahnen.

PS: Ich sah gerade, hier ist noch ein Bild im Beitrag, von dem Zimmer in Schottland, wo Paul Mills die Glenair drin entwickelte - 22 qm Raum:

https://betreutes-hoeren.de/Forum/showth...49#pid3049
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#75
PSPS:

Hier fand ich in diesem Thread noch mehr Bilder von der Glenair innen:
https://betreutes-hoeren.de/Forum/showth...87#pid3087

Abgesehen davon - den da abgebildeten  Impedanzlinearisierer von Sonus Natura für die Glenair besitze ich immer noch  und fliegt in irgendner Hifi Kabelkiste herum-
den könnte ich dir geben,
dürfte deinem amp die Arbeit extrem erleichtern!

Wink
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#76
(24.01.2026, 08:29)Kellerkind schrieb: Ich befürchte, die Bilder sind wohl nun jetzt  weg - weil Abload.de vor 2 Jahren dicht machte?

Hallo Werner,

vielen Dank für deine Mühe und die ganzen Infos! Das wird mir sicher helfen, falls ich mich doch für die Glenair entscheide.

Momentan bin ich noch am Überlegen, ob ich mich wieder auf so ein Restaurations-Abenteuer einlassen soll – so wie vor ein paar Jahren mit meinen antiken JBL C40. Das war ein ziemliches Projekt!

Aber andererseits: Nur Musik hören ist auf Dauer fast langweilig. Es reizt mich, wieder etwas mit den Händen zu machen und vielleicht einem weiteren Paar so toller Lautsprecher wie der Glenair zu ihrem vollen Klangpotenzial zu verhelfen. Smile

Beste Grüße,
Alex

P.S. Ja, leider sind die Fotos auf dem Abload.de-Ressource nicht mehr verfügbar.
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#77
Hallo Alex,

mir persönlich wär das alles zu viel Streß und Risiko bei ner 15 Jahre alten Box.

Das ist schon megamultibel - was da anfallen kann - bei der Glenair.

Wenn ich heute unbedingt nen 38er Koax wollte - ich tät zur Vestlyd 15 greifen.

Die kann man auch noch verbessern - da die Rückwand mitresoniert -
und diese innerlich bedämpfen -
und man kann sich einen schönen Ständer zu bauen oder kaufen.

Das ist dann überschaubarSmile

Leider werden die Teile HOFFNUNGSLOS UNTERSCHÄTZT - mir war es letztes Jahr eine Lehrstunde zu  hinterhören,
was für faires Geld im Koaxbereich geht.

Gerade Klassik lief auch super damit - wir schauten hier Hans-Zimmer Konzert in Krakau  rauf und runter mit den Dingern.

Heute würde ich mir die Vestlyd allerdings in schwarz bestellen.

Mein persönlicher Lieblingslautsprecher auf der Welt - für meine Hörgewohnheiten und Hörzimmer - ist heute eh ein ganz anderer -
und das nun schon 8 Jahre!!! - die Thivan Eros 9 Anni. Gleich danach kommt die Unison Research Max 1.
Bei mir war es ein wirklich sehr langer Weg von 50 Jahren bis ich da hinfand.

Smile
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#78
Also ich schaute mal der Neugierde wegen hier rein und muss sagen dass ich bei Werners Bildern über die Tannoy Chassis und Gehäuse richtig ins Grübeln gekommen bin um nicht zu sagen mir die Kinnlade runtergefallen ist.
Hallo ? Derartig dreiste Verarbeitung kennt man gewöhnlich bei Billigprodukten aus Fernost aber nicht von einem First Class Boxenhersteller aus good old Europe. Und selbst die Chinesen liefern mitlerweile nicht mehr so einen Murks ab.
Werner, entweder hattest Du Pech und hattest ein Montagsprodukt erwischt oder bei Tannoy schert man sich einen Dreck um die Qualitätskontrolle. Wie hiessen die Teile gleich, Tannoy Glenair von vor 15 Jahren ... ? Ich bin gewarnt.
Gruß
Mustafa
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#79
(24.01.2026, 20:55)tripath-test schrieb: Also ich schaute mal der Neugierde wegen hier rein und muss sagen dass ich bei Werners Bildern über die Tannoy Chassis und Gehäuse richtig ins Grübeln gekommen bin um nicht zu sagen mir die Kinnlade runtergefallen ist.
Hallo ? Derartig dreiste Verarbeitung kennt man gewöhnlich bei Billigprodukten aus Fernost aber nicht von einem First Class Boxenhersteller aus good old Europe. Und selbst die Chinesen liefern mitlerweile nicht mehr so einen Murks ab.
Werner, entweder hattest Du Pech und hattest ein Montagsprodukt erwischt oder bei Tannoy schert man sich einen Dreck um die Qualitätskontrolle. Wie hiessen die Teile gleich, Tannoy Glenair von vor 15 Jahren ... ? Ich bin gewarnt.

Hallo Mustafa,

wenn du das im Open End Forum von damals mitverfolgst - siehst du von den anderen usern, daß es ein generelles Problem war.

Ansonsten - sehe ich das weit lockerer wie du - ich hatte halt das Glück Florat Seta kennenlernen zu dürfen und der führte uns damals durch seine Firma, wo er massenweise auch Boxen anderer Hersteller ausbesserte - da waren Firmen wie Manger und JBL dabei-
das krempelte mein Weltbild von High End und was dahinter steckt ziemlich um.

Cay-Uwe wird dir das auch bezeugen können, er arbeitete teilweise mit Florat zusammen.

Es wird überall nur mit Wasser gekocht - und wie ich bereits schilderte, ich hatte kurz darauf eine futschneue Klipsch Cornwall 3 bei mir im Hause offen, da war es keinen Deut besser, - die Bretter viel zu kurz geschnitten und hing teilweise in der Luft, statt das Gehäuse zu stabilisieren.

Daher gehören seit dieser Zeit sogenannte Klopftests zum ersten was ich mache, wenn ich neue Boxen im Hause habe - der sollte bei beiden Lautsprechern gleich ausfallen -
oftmals ist dies nicht der Fall.

Selbst bei den klassischen High End Firmen passieren da Schnitzer- ich hatte ja eine neue Wharfedale Elysium 4 hier, da spuckte eine Box schon nach ein paar Tagen nach unten das komplette Bassrohr auf den Boden. ............ 

Wink
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#80
Hallo zusammen,

da klinke ich mich doch noch mal ein, denn so eine schlechte Verarbeitung insbesondere in dieser Preisklasse ist mehr als peinlich und inakzeptabel. Konnte garnicht verstehen, wie man sich so eine Baustelle für vielleicht noch viel Geld antuen kann…

Deshalb hatte ich auch die Klipsch Forte IV stehen lassen, obwohl sie mir klanglich sehr gut gefallen haben. Nur bei 7k habe ich schon einen gewissen Anspruch und verglichen mit meinen Linton 85 Anni. für 1k einfach unglaublich.
Grüße Michael 
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