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Preisgestaltung im Hifi Bereich
#11
(Gestern, 06:15)andi_bln schrieb: Der hat geguckt wie eine Eisenbahn.

Wie .. in die Mitte setzen und die ganze CD da sitzen???

Ich höre doch die Musik auch so...
Big Grin Willkommen in der Normalität. Ich habe es mir auch abgewöhnt den Menschen aufzudrängen was denn aus meiner Sicht ein anzustrebendes Erlebnis wäre. Jedem das seine.
Gruß
Mustafa
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#12
Ich bin notorischer Gebrauchtkäufer seit geraumer Zeit. Hatte auch mal ein paar Komponenten neu gekauft. Ich kenne mich. Durfte bestimmt über 40 Paar Boxen meins nennen und wenn ich mir bei jedem Verkauf die enormen Verluste durchrechne: neee lass mal.

Ich finde wie oben beschrieben, dass Musikmaterial mitlerweile deutlich günstiger dank Streaming ist. Aber auch gebrauchte CD Sammlungen sind heute ein wahres Schnäppchen. Die Auswahl an gebrauchten Komponenten ist heutzutage auch enorm trotzdessen die Inflation auch hier richtig mitzieht. Vor kurzem erzielte eine 30 Jahre alte Dynaudio Contour 1.3 MK II ganze 900 euro bei einer Auktion. Bis vor Coronazeit handelte man diese im 400 - 500 euro Bereich.

Wie auch immer: Fakt ist dass der Mittelstand immer weiter dahinbröselt. Spiegel dieser Entwicklung sind auch die Hifi-HighEnd Neupreise.
Gruß
Mustafa
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#13
Die Preisgestaltung im Bereich "Consumer HiFi", welches durch hohe Stückzahlen und eher größere Firmen/Konzerne, sowie einem eher homogenen Kundenkreis geprägt ist, ist schon vergleichsweise einheitlich, da hier mehr betriebswirtschaftliche Mechanismen greifen. Je "gehobener" HiFi , bis zu "High End" wird, desto diverser wird der Markt und dementsprechend die Preisgestaltung. Hier konkurrieren Großfirmen/Konzerne mit mittelständigen Anbietern bis hin zu "Garagenbastlern", lokal oder in Asien produziert für einen sehr inhomogenen und vergleichsweise kleinen Kundenkreis und da ist eine einheitliche Preisgestaltung nicht möglich. Die Kostenstrukturen sind von Firma zu Firma gänzlich verschieden und auch betriebswirtschaftliches Kalkulieren ist nicht unbedingt bei kleineren Firmen verbreitet. Hier wird sich oft am Markt orientiert und man nimmt das, was man meint im konkurrierendem Umfeld nehmen zu können, ob es das wert ist oder nicht, ist erstmal egal. Da HiFi ja eher emotional behaftet ist, wie viele andere Luxusgüter auch, sind Preisgestaltung und realer Gegenwert i.d.R. entkoppelt, was natürlich einigen Anbietern in die Karten spielt und Marketing dann sein volles Potenzial entfalten kann.

Kurzum, aus meiner Sicht schwierig zu beantworten, da zu divers!
LG,

Horst
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#14
Morjen morjen,

Gebrauchtkauf meide ich wie die Pest, bin ein paar mal ganz böse reingefallen - und das waren Fälle, wo ich die Sachen einfach neu nicht mehr kriegen konnte - eigentlich immer massive versteckte Mängel gehabt von denen der Vorbesitzer o Wunder nix wußte.

Krassester Fall war, als ich einem Forenbekannten einen Esoteric Dreher abkaufte - mit der Versicherung Neuzustand und Nichtraucher.

Das Gerät kam hier an - und beimÖffnen des Kartons stank das ganze Haus nach Rauch.

Die ersten CD s sprangen schon und aus der Schublade stank es schlimmer wie aus dem Hintern einer lactoseintoleranten Kuh.

Als ich den Deckel abschraubte war der innerseitig braun und verklebt, die ganze Platine war so versifft und voll mit Tabak - daß ich das fotografierte und dem Verköufer schickte, der weiterhin betonte, das Gerät habe nie eine Zigarette gesehen -
es kam dann raus, er war kein Erstkäufer (was er aber vorher angeblich war, ich wunderte mich schon, daß die Adresse aus der Rechnungskopie gestrichen war) sondern ein Freund von ihm - und der war Pfeifenraucher und schaffte es in wenigen Monaten das Gerät derart zu versiffen.

Ein anderes Mal machte ich einen Termin mit einem Gebrauchtverkäufer für einen Esoteric DVD Player, der nicht mehr gebaut wurde - auch ein Nichtrauchergerät- als der Mann hier ankam stank der schon 10 Meter gegen den Wind nach Qualm -
dito der Karton - er beteuerte weiter, das Gerät wäre ein Nichtrauchergerät, er selber zwar starker Raucher, rauche aber nur bei offenen Fenster wegen der Geräte Keine Ahnung

Dann gabs mal ein Paar Tannoy D 900, die in BRD ausverkauft war - Freunde aus Holland besorgten die mir dann in Holland bei einem Bekannten, der seinen Hifi Laden zumachte und in Rente ging-  die Dinger waren nur mal im Laden an und quasi neu -

Ende vom Lied - ein Bass blieb schon am ersten Tag stecken und schrabbelte -

der deutsche Vertrieb verweigerte Hilfe, da nicht aus seinem Bestand (damals WBS), der holländische weil nach Deutschland verkauft -
und hätte ich nicht den Entwickler Dr. Mills in Schottland gekannt, der das privat für mich abwickelte und Ersatz schickte, wärs das gewesen.

Das nur mal als Beispiele - soweit ich mich erinnere ging das nur einmal gut, als ich dem Mustafa (Tripath) ein Profi Pegelmeßgerät abkaufte.

Oder wenn ich beim Rainer hier seine Umbauten kaufte - die waren entweder in Ordnung oder wurden anstandslos in Top Zustand gebracht.

Was Preise anbelangt - bleiben wir bei den Neupreisen -

ich hab da nie wirklich eine Baustelle für mich gesehen, da ich mir das kaufe, was ich mir leisten kann und niemanden neide, der richtig Geld ausgeben will.

Das war schon in den frühen 80ern so, als ich mir auf Kredit bei meinem Musikalienhändler Instrumente und Hifi Anlage kaufte und mit dem Lehrgeld von der Bank abstotterte in flexiblen Raten.

Damals gabs schon teure Sachen, da hab ich gar nicht nach geschaut.

Das änderte sich, als ich Karriere machte in den frühen 90ern - da wollte ich dann das beste vom besten zusammenkaufen - Testsieger blabla ....

die Musik blieb da schnell auf der Strecke, weil Metal und Rock kann man mit einer auf High End gezüchteten Anlage einfach schlecht hören.

(zumindest damals die 90er Jahre waren soundmäßig ganz schlimm)

Nach einigen Jahren Lehrgeld landete ich durch den Tonmeister , Tonstudiobetreiber und zweiten technischen Leiter von Teac Tascam - dem Jörg Hermsen - bei Tannoy und alles wurde recht gut.

Daß da ein Saxophon e bissel färbte war mir schnuppe, wollte ich ja nicht hören.

Aber mir fiel damals durch Jörg schon auf, daß baugleiche CD Player bei Teac als VRDS 10 ca. 2000 DM kosteten und bei Mc Intosh mit anderer FB und anderer Frontplatte 9.000 DM.

Da kapierte ich schon, daß man auch den Namen in der Hifi Branche mit bezahlt.

Seit ich Klipsch durch Werner Enge kennenlernte - kaufe ich nur noch nach Klang - egal was - wenns billig ist - freue ich mich um so mehr und teile das in den Foren allen Bekannten mit, als Tipp -

wenns teuer ist, überlege ich mir, obs mir das wert ist - was mir in dieser hiesigen Zeit sehr leicht fällt, da in den letzten Jahren die Preise für alles so schnell stiegen, und sich das kaum ändern wird, so daß man sich besser was gönnt, als groß zu sparen.

Jetzt gehts ja auch mit Aktien wieder abwärts, die neben dem Gold noch die solideste Ausweichmöglichkeit vom "inflatiosnbereinigten MINUS"-Sparbuch waren.

Das Problem das ich habe ist eigentlich beknackt, daß ich eigentlich alles im Leben hatte, was ich wollte -
im materiellen Sinn und ich nur an ganz wenigen Sachen Spaß habe oder mich interessiere.

Das ist nunmal Hifi- aber auch da hab ich doch alles rauf und runter durch -
so daß ich mir immer seltener was Neues zulege-
weil wenn - dann muß es krachen und Freude bereiten.

Und irgendwo sind auch dem Ohr Grenzen gesetzt - mehr als Live Feeling und Gänsehaut und Augenpipi geht einfach nicht.

Ein Produkt, daß mich nochmal aufraffen läßt Geld in die Hand zu nehmen und monatelang einzuspielen oder im Umgang zu erlernen ist für mich halt sehr schwer zu finden, insbesondere, seit dem ich überall die RME Adi 2 DAC FS betreibe und auch die Räume damit besser im Griff habe und die Akustik. 

Viele Preise am Markt quittiere ich mit einem Schmunzeln - besonders im Zubehörbereich - aber ich hab auch aufgegeben mit Leuten, die an gewisse Dinge glauben, zu diskutieren - ich erlebte schon mehrfach, wie die im Blindtest bei mir vor Ort scheiterten und dennoch weiter drauf beharrten, denn daheim wäre das ja anders...........seien es Kabel oder gewisse Auflösungen .........bis hin zu ....nein lassen wir das.....

sollen alle machen was ihnen gut tut.

Ich hab immer noch Bekannte, die weigern sich eine Raumanpassung vorzunehmen oder in das Signal einzugreifen und sind überzeugt, ihnen fehlt nur das richtige Kabel, Stecker, Terminal, Kondensator oder was weiß ich und experimentieren schon jahrelang- während ich die Füße hochstrecke und Mucke laufen lasse.

Kann man alles, muß man aber nicht.

Vorgestern telefonierte ich zufällig mit einem Vertriebler, der mich mal wieder mit Lautsprecherpreisen im High End updatete, das sind mittlerweile Hausnummer, die könnte auch ich mir nicht mehr leisten.  Würde ich aber auch gar nicht wollen, denn so gut kann ein einzelner Treiber gar nicht sein aus meiner Sicht und in meinen Ohren, daß ich 85.000 Euro dafür bezahlen würde - auch wenn ich unbegrenzte Mittel hätte- ich neide es aber denen nicht, die es tun, mache mir allenfalls Sorgen um das Seelenwohl, für die Menschen, die das verkaufen.

Ich will schon seit den 90ern nicht mehr das Beste, sondern daß, was für mich und meine Bedürfnisse am besten paßt - ob das dann andernorts gar nicht funktioniert ist zwar erwähnenswert aber für mich nicht der Aussschlag.

So kann ich beispielsweise der Vestlyd Box haufenweise Bestnoten für Rock und Lauthörer geben, funktionierte aber hier dennoch nicht, weil der Raum zu klein war und der Bass trotz Korrektur zu gewaltig.

Geile Box, falscher Anwendungsort.

Heute mittag höre ich mir Teile für die zehnfache Kohle an - ist nicht gesagt, daß mir das besser gefällt oder schlechter - steht völlig offen.

Ich hatte im Wohnzimmer damals durch Werner Enge mit einer Klipsch RB 81 MK 2 Ahaerlebnisse der besonderen Art und trennte mich von 5.000 Euro Boxen für eine 800 Euro Box.

Da bin ich pragmatisch.

Genausogut ist aber auch schon passiert , daß ich wegen dem letzten Klangfitzel - früher oft passiert - bei einem CD Player von der 1000 Mark auf die 20.000 Mark Schiene wechselte.

Würde ich heute nicht mehr so schnell tun - wegen der neuren und tollen Klangmanipulationsmöglichkeiten durch meine RME Sachen.

Hätte ich meine 4 RME s nicht - und meine 4 BSS - ich würde bestimmt öfter Sachen wechseln und viel weniger rund zum Laufen kriegen.

Die Max 1 wäre nach 2 Monaten Geschichte gewesen, da sie sich da klanglich arg hin und her veränderte, meine Thivan Eros wäre nach 2 Wochen retour gegangen usw.

Wie gesagt, ich mache mir da keine Gedanken ums Geld - und Preise - bisher konnte ich mir alles kaufen, was ich brauchte, um gescheit hören zu können, ob als armer Schlucker und Halbwaise auf  Pump vom Lehrgeld oder als gut verdienender Bänker - es war immer was für mich dabei, wo ich dachte - besser geht eigentlich nicht.

Wäre ich so reich wie Elon Musk, ich glaube jetzt nicht, daß ich andere Klamotten hier stehen hätte -
aber ich würde nochmal neu bauen und dann mal ausreizen was geht - baulich und von den Equipments.

Problem wäre - ich hätte für so was keine Zeit.

Und da sehe ich für die obere Schicht das Verkaufspotential - die können sich gar nicht groß mit befassen und müssen sich auf Profis verlassen, die das "beste" hinstellen. Je mehr Geld man hat, desto mehr Arbeit ist es, das Zeuch zusammen zu halten.

Kicher
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#15
Ich sehe die HiFi Preisgestaltung nicht als so problematisch oder dramatisch. Da glaube ich schon noch an einen funktionierenden Markt. HiFi Geräte sind halt Luxus Artikel, machen wir uns nichts vor. Ich ziehe vor jedem meinen Hut, der die Selbstständigkeit wagt und sich diesen Markt stellt.

Früher wurde haufenweise Zeug auf den Markt geschmissen und der Neukäufer war verärgert, wenn sein Gerät nach 6 Monaten zum halben Preis neu angeboten wurde. Jeder wie er kann oder will. Bei essenziellen Produkten wie Lebensmittel oder Wohnraum sehe ich die Entwicklung für die Zukunft weitaus kritischer.
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#16
(Vor 11 Stunden)Adaptor schrieb: Ich sehe die HiFi Preisgestaltung nicht als so problematisch oder dramatisch. Da glaube ich schon noch an einen funktionierenden Markt. HiFi Geräte sind halt Luxus Artikel, machen wir uns nichts vor. Ich ziehe vor jedem meinen Hut, der die Selbstständigkeit wagt und sich diesen Markt stellt.

Früher wurde haufenweise Zeug auf den Markt geschmissen und der Neukäufer war verärgert, wenn sein Gerät nach 6 Monaten zum halben Preis neu angeboten wurde. Jeder wie er kann oder will. Bei essenziellen Produkten wie Lebensmittel oder Wohnraum sehe ich die Entwicklung für die Zukunft weitaus kritischer.

Hi , das ist ein sehr wichtiger Punkt für mich , wo so genanntes High End seine hauptsächliche Berechtigung hat .

Preisstabilität und Reparaturfähigkeit .

Hier kann ich die Menschen absolut verstehen , wenn sie es sich leisten können oder sogar lieber sparen auf sowas , sich solche Geräte anzuschaffen .

Es geht eben nicht unbedingt um die klanglichen Qualitäten , die Unterschiede zum Mainstream sind teilweise marginal und würden die sehr viel höheren Preise so gar nicht rechtfertigen , aber die Gewissheit mein Gerät eben nicht nach einem halben oder spätestens nach einem Jahr für den halben Preis verramscht zu sehen, weil schon die nächste Generation in den Startlöchern steht , ist für mich eine starke Begründung .

Ebenso die Gewissheit auch nach 20 Jahren und länger ein Gerät zum Hersteller einschicken zu können und es wird repariert .

Dementsprechend sieht es dann auch mit dem Werterhalt aus , mein T+A Verstärker ist ca. Bj. 90 , hat damals 4999DM gekostet und wird heute immer noch zwischen 500 und 1500 € gehandelt , einen damaligen 1000DM Japan Verstärker bekommt man dagegen teilweise für 50 € hinterhergeworfen .

Gerade als Mensch , der eben nicht mit dem goldenen Löffel in der Hand geboren wurde , weiß ich sowas eben sehr zu schätzen , weil man etwas bekommt für sein Geld .

Prost Bier
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