Hm,
ich kenne es gar nicht anders, als Werke komplett zu hören - es sei denn, ich mach Boxentests oder workshoppe mit Kumpels wegen bestimmten Eigenschaften von Produkten und/oder klanglichen Unterschieden.
Mucke hören kenne ich nur als Ganzes.
Die Technologie hatte da eigentlich keinen Einfluß drauf.
Da fallen mir noch einige Dinge ein, die gerade wieder in mir hochkommen -
meistens kaufte ich 90 Minuten Kasetten - also 45 auf jeder Seite -
und ärgerte mich dann, wenn eine Platte, die ich fürs Auto überspielte (in den 80ern hörte ich noch Musik im Auto) -
länger war und dann das letzte Lied auf die andere Seite drauf mußte -
was dann mit dem Rest machen - und passend hintendran spielen - oder minutenlang vorspulen, wenn die Scheibe fertig ist, damit die Kasette wieder auf Anfang ist.
Hat man die Kasetten nicht zurückgespult konnte das fatale Folgen haben, an der Stelle, wo man sie ausgeworfen und länger gelagert hat (deutlich hörbare Klangschwankung an der Stelle).
Und einige Tape Decks, die selber die Seite wechseln konnten - hatten das lästige Phänomen, daß wenn Pause zwischen den Liedern war, daß du leise im Hintergrund gehört hast, was auf der anderen Seite drauf war.
Insgesamt war das alles schon abenteuerlich.
Aber es war in den 70ern bis späten 90ern im Leben nicht wegzudenken.