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Vestlyd V12C
#21
   

Die Aperions habe ich nun zum 3. Mal.
Seinerzeit haben Sie die Chorus beflügelt.
Meine Güte. Die kleinen Vestlyds habe ich noch etwas „aufgedreht“ und die SHTs spielen ab 12khz.
Sag nun keiner etwas über Hörvermögen ab 65… .
Sagenhaft. Und sei es die tauben alten Ohren wieder frei zu schießen.

In der Adventszeit war ich in Wiesbaden im großen Thiersch-Saal bei der „Nyght of Music“.
Eben hatte ich etwas mit BigBand. Natürlich ein Stück kleiner…- aber ich fühlte mich hineinversetzt. Klasse.

Für mich das i-Tüpfelchen an den kleinen Vestlyds - meine Tannoy für Arme.

Wieder einmal zufrieden. Aber immer wieder neugierig.
Die Audiodata gehen Ende Februar.
Was dann  Big Grin ?
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#22
Hallo Thomas,

Frohes Neues! Immer schön von dir zu hören.
Macht immer gleich gute Laune, deine Erlebnisse mit zu verfolgen.
Weiter so. 
Wie lässt sich Vestlyd mit HD 311 vergleichen?

Beste Grüße 
Christoph
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#23
Puh - vergleichen… .
Ich habe die 311 ja nicht mehr.
Aus der Erinnerung: die 311 spiel(t)en vielleicht etwas kultivierter, braver.
Das sind, zumal wenn revidiert, mMn besonders preisbereinigt noch immer tolle Lautsprecher!

Der 12er TT der Vestlyds ist eine Klasse für sich, neigt in meinem Raum aber auch manchmal 
zu leichter Übertreibung. Die BRs werde ich wohl noch mit Schaumstoff verschließen, 
dann wird der Bass genauer und zivilisierter. Und wenn’s knallen soll - raus damit.

Die KK10 der 311 sind mMn nach wie vor klasse. 
Da kommen die Vestlyds nicht ganz hin, darum nun die SHTs.
V12C plus SHT spielt livehaftiger und mit tollen Groove. Diesen Weg würde ich wieder gehen.

Ich denke immer mal wieder an die HD 310 (!)  oder auch Yamaha NS670 oder NS690… . 

Lg Thomas
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#24
Morjen Thomas,

ich kann dir jetzt schon versprechen, daß ein Verschluß eines Bassrohres zwar den Bass auf der Abstimmfrequenz um 3 db absenkt, aber ob diese zufällig mit deiner Raummode zusammenfällt weiß man nicht, daher ist der Zugewinn fraglich -
erschwerend kommt hinzu, das wirst du ohne geübtes Gehör oder Meßequipment erst beim langzeithören in ein paar Tagen feststellen - verändert diese Maßnahme bis zur Übergangsfrequenz auf den Hochtöner hin den Mittenbereich - und macht den Lautsprecher in diesem Bereich gefühlt etwas "lahmer" während der Bass etwas "schneller" empfunden wird.

Man könnte die Vestlyd wahrscheins mit wenigen Handgriffen ohne Nebenwirkungen mit einem EQ wie den BSS 966 Opal in dein Zimmer integrieren, indem man gezielt nur die Frequenz cuttet, die in deinem Raum zu Problemen führt.

Zwar kann man da nur bis minus 15 db eingeben, aber das reicht in 99% der Fälle für ne Mode aus.

In der Regel liegen die Überhöhungen bei ca. 20-25 db - es sei denn, man hat einen quadratischen Raum, da könnens mehr werden.
Und das Ohr nimmt Überhöhungen von bis zu 10 db normal sogar sehr dankbar an, da mit sinkender Frequenz die Wahrnehmungsschwelle sinkt.

Wir können nicht linear hören -(zum Glück - Musik in geschlossenen Räumen wäre sonst eine Qual).

Es gibt mittlerweile auch sehr günstig so digitale Basscutter - mir fällt nur gerade nicht ein, wie die heißen - mit denen kann man ausschließlich den Bassbereich bearbeiten und Moden entfernen, die sind noch besser, als alte analoge EQs, wenn man nur dort was angehen will.

Den Superhochtöner würdest du auch nicht brauchen -wenn du mit einem EQ wie den BSS einfach mit dem generellen Höhenregler 3 db draufgibts, die Wirkung von deinem Superhochtöner liegt bei 3-6 db - das geht mit dem EQ über 10 khz mit einem Regler zu machenSmile

Macht gerade bei Koaxen Sinn, da es im Hochton je nach Hörentfernung - wir experimentierten da früher mit Florat und der Tannoy Glenair -
durch den Basstreiber und die Zusammenwirkung zu Teilauslöschungen kommen kann. Damals optimierten Florat und Cay-Uwe meine Weiche und nahmen die bei Florat im Werk 1 Meter vor der Box ab - alles bestens - bei mir auf 5 Meter war dann der Hochton ab 8 khz massiv abgesenkt und konnten wir so nicht lassen.

Mit Bassrohr verstopfen kenne ich absolut niemanden, der dauerhaft einparkte - da war in jedem Fall nach einigen Wochen Schluß mit lustig , meistens schon nach ein paar Tagen.

Ich bin da selbst schon oft genug drauf reingefallen - trotz geschulten Gehör.

Das letzte Mal bei der Wharfedale Linton Anni, wo der Gerd und ich sogar Messungen machten und zu passen schien, wie Arsch auf Eimer -
ja klar, wenn man die Pferdescheuklappe aufhat und nur den Bass im Ohr sieht - paßte das mit minus 6 db wirklich klasse auf 40 hz -
aber als ich dann TV schaute und die Stimmen wie aus ner hohlen Schüssel tönten - war der Spaß vorbei, auch wenn der Bass richtig geil auf den Punkt knallte,
ich war ganz schnell wieder mit dem EQ unterwegs.

Selbige Erlebnisse hatte ich beispielsweise auch mit der  Tannoy DC 10 T - die einfach untenrum zu viel Power für meinen damals großen Kellerraum besaß - wo selbst Westminster und Kingdom super liefen!!!!!! - die DC 10 hingegen semmelte alles kurz und klein, wenn mal Hans Zimmer oder so lief - bei Rock war das ja geil..........

also mit den Bassrohren experimentiert - konntest du knicken!

Ende vom Lied, ich verkaufte die Dinger schweren Herzens wieder, weil ansonsten für Rock ein Traum gewesen.

Ich hatte damals sogar Kontakt mit dem Werk, die bestätigten mir klar, daß das so einfach nicht geht und andere Frequenzbereiche massiv beeinflußt.

Na ja, und damals hielt ich EQ noch für "böse" und darf man ja nichtSmile
Bin da noch mit der Hirnwäsche aus den High End Foren durchs Leben gerannt, dabei hatten Hersteller wie Accuphase das damals schon erkannt und High End EQ s für 15.000 Mark oder Euro? angeboten......

Kicher
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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