Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Kellerkinds Big Lautsprecherkabel Empfehlung
#31
(20.10.2026, 17:28)Rainer schrieb: Ich bin mit dem UCINNOVATE Kabel voll zufrieden. 
Ist auch ein Tip vom Werner und performt ausgewogener als Sommer, Oehlbach und Co. warum auch immer... Keine Ahnung

https://www.amazon.de/-/en/dp/B0DJCF2STG

Es hat nicht viel Querschnitt, ich glaube knapp über 2mm², aber es kingt absolut stimmig für den Preis und ist ein feinadriges hochflexibles OFC-Kupferkabel.

Ich brauch nicht mehr. Hatte vorher auch diverse zigfach teure LS-Kabel, schwer und steif mit denen ich am Ende leider auch nicht mehr Hörspaß hatte. 

Gruß
Rainer

Hallo Rainer,

zu dem Kabel machte ich damals einen eigenen Thread, ich weiß nur nicht mehr, ob hier oder im KK.

Hab ich auch noch in der Kiste und hält locker klanglich mit vielen teuren Kabeln mit - 
aber im Vergleich zum Big4u klingt es - wie du sagen würdest - nach "Fabrikhalle".

Das Big4u ist für dich aber nix - du präferierst sehr leichte amps -
und das Big4u ist halt dick und wirklich außergewöhnlich schwer.

Über das UC innovate bin ich damals durch Zufall gekommen, weil ich die Thivan Eros Ultra daheim hatte und die mit genau so einer Innenverdrahtung arbeitete und ich das unbedingt auch extern wollte.
Früher ist so ein Kabel unter Thivan Red vermarktet worden und hatte ich vom Vertrieb auch zum Test im Hause und ging nur retour, weil mir das Black aus gleichen Hause noch mehr zusagte an der Eros 9 Anni.

Das Red kostete damals 250 Euro im Set - die Vermarktung wurde aber leider eingestellt als die Ultra herauskam - und bei meiner Suche nach einem baugleichen Kabel stieß ich dann auf das Innovate fürn Appel und Ei.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#32
(20.10.2026, 19:35)TF1 schrieb: @Kellerkind

https://www.ebay.de/itm/336643336728?_tr...1506.m1851

Danke,

das sieht in etwa so aus, wie das damals der Händler dabei hatte. Kann sein, ich probiere das mal. Wer keine Arbeit hat, der macht sich halt welcheSmile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#33
(20.10.2026, 17:13)andi_bln schrieb: ich habe für solche Fälle Einbaubuchsen 2 st. Gewinde an Gewinde zusammen gelötet. 

https://amzn.eu/d/07QyUX38

kostet nicht die Welt. und sehr massiv.


Meinen erster Eindruck von dem Kabel.

mehr Tiefbass und dieser ist kontrollierter als das Diy.
mehr Raum..aus 1 Meter vor den Lautsprechern ist jetzt bis zur Couch geworden.
alles ist greifbarer.. plastischer ... Körperhafter.... als mit meinem Kabel.
(Diy 2*1,5 Kupfer versilbert)

Das waren 2 Stunden.. ich bin gespannt was da noch kommt.

Daaaanke für den Tipp.

Gern geschehen.

Ich bin auch ganz aus dem Häuschen, wie gesagt, so richtig ab geht das nach ca. 70 Betriebsstunden. Ich glaube nicht, daß das Kabel sich "einbrennt" ich glaube eher das das Nachlassen der extremen Materialspannung sich bemerkbar macht - hast es ja selbst erlebt, daß es sich aus der Kiste nicht verlegen lassen will, auch glaube ich, daß die ganzen Steckerkontaktstellen sich setzen, weil ich beobachte das immer wieder bei neuen Kabeln, daß die Performance in den ersten Tagen schwankt und letztlich besser wird.

Aber es spielt schon frisch aus der Kiste beeindruckend  gut.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#34
Dem kann ich zu 100% zustimmen. 

Mit verschlossenen Augen sind die Lautsprecher (teilweise noch nicht immer) nicht mehr als Schallquelle wahr zu nehmen. 

Die Musik ist einfach überall ...
Zitieren
#35
Morjen morjen,

ich hab nun mit dem Vertrieb Transmedia gesprochen - eine Mail mit Fragen hingeschickt, wenig später rief mich ein superfreundlicher Herr Rosener an.

Die King Series Big Kabel wurden nur einmalig gebaut und  das ist etliche Jahre her und war für eine höhere Preisklasse vorgesehen.
Der Hersteller war spezialisiert auf bestmögliche Kabelherstellung und liefert extrem gute Arbeit -
stellte aber seine Tätigkeiten vor Jahren schon ein.

So kam es nie zu einer echten seriellen Fertigung, es gibt da nur eine Charge Lautsprecher und Cinchkabel - und ging gar nicht in die Vermarktung rein und lagen auf Lager.

Daher findet man da auch nichts im Netz drüber. Im Rahmen der Lagerbereinigung wurden die Artikel jetzt halt veräußert - im Prinzip hat das fast alles MD Sound übernommen.
Heute geht der Bestand an Cinchkabeln an MD raus (ich glaub 250)

Transmedia sind eigentlich nicht in der High End Branche und bedienen ganz andere Kundenklientel.

So was heute von anderen Herstellern fertigen zu lassen wäre schon anhand der extrem gestiegenen Rohstoffpreise der letzten Jahre sehr teuer.

Man leitet meine Mail aber ans Management weiter, da ich Vergleiche mit Hochpreiskabeln anstellte und durchaus eine Vermarktungschance sehe, solange man im Pricing nicht gerade 1000 Euro Marken sprengt, was den Kundenkreis auch im Hifi Bereich enorm einengt.

Der geneigte High Ender gibt doch gerne, wenn er auch was ordentlliches in die Hand (und nicht nur ins Ohr) kriegt einige Hunnis aus -und kommt teilweise beim selbst konfektionieren auf stolze Preise.
Ich bin mal gespannt, ob sich daraus für die Zukunft was ergibt.

Die King Series BIG war jedenfalls einmalig und wird es nie mehr so geben, wie gesagt, der Hersteller ist raus aus dem Busineß.

Daß das Kabel lange gelagert haben muß erkannte ich schon daran, daß nicht die geringste Geruchsentwicklung da war - auch nicht im Karton.

Irgendwie Produkte, die komplett vergessen wurden.

Ach wie schade ist das nur.

Ich machte drauf aufmerksam, daß man durchaus gehobene High End Kabel verkaufen kann, wenn es gut ist und preislich interessant bleibt - und vor allen Dingen, wenn auch Zeitschriften drüber berichten. 

Um so mehr gilt für mich: Zugreifen 

auch wenn ich keine 9 Meter Leine kriegeSmile

Und derzeit kein Cinch Kabel brauche, aber was man hat, das hat man.

Das sind so Anekdoten in der Hifi Vita, die werde ich nie mehr vergessen.

Technische Werte, außer den bereits auf der MD Webseite veröffentlichten Skizzen - gibt es zu dem Kabel keine - den Hersteller kann man leider auch nicht mehr fragen.
Evtl. kann ja einer von euch ein paar Sachen messen?


Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#36
Tja,

warum das Kabel so granatengeil klingt, ich kann es nicht sagen, David , der so begeistert ist wie ich, und auch mit zig anderen namhaften Kabeln verglichen hat, schnitt es auf.

Weder kann ich da den Aufbauplan von der Webseite her nachempfinden - noch so etwas wie eine Versilberung sehen.

Für mich sieht das aus, wie 2 feine Litzendrähte aus Kupfer in einen mehrlagigen Schlauch gestopft und mit Füllmaterial ausgespritzt, ich sehe da keine Baumwollspirale - es denn das weiße Zeug wäre Baumwolle, noch Solid Core Drähte, noch Versilberung.

Leider kann man den Hersteller nicht mehr kontakten, der ist raus ausm Busineß laut Vertrieb.

[Bild: jpvpylan.jpg]

Ich weiß also nicht, wo der gute Sound herkommt - die Kupfersorte (eher esoterisch als Erklärung, da ich ja zig gute Kupferkabel teilweise mit mehr Querschnitt habe), der Schlauch (na ja, es gab mal Kabelhersteller, die machten die Mikrofonie und nicht die Leiter als übelsten Gegner des Wohlklanges aus - wie beispielsweise Gemkow aus BRD) -für mich auch eher esoterisch.

So gibts nach wie vor Dinge - die ich mir nicht erklären kann.

Meine weitere Bestellung halte ich aufrecht, ich bin happy mit den Strippen und das auch nach gestrigen Umstöpseln nach dem Schock, ich kann mir den Sound nicht schlechter reden, als er ist.

Aber wie immer - verschweige ich euch nicht, was ich in Erfahrung bringen konnte.Ist ja der Sinn meines Daseins in Foren, Produkten intensiv auf den Zahn fühlen und nicht nur an der Oberfläche kratzen und weiter ziehen.

Früher oder später finde ich auch noch jemanden, der Messungen macht.

Smile
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#37
Silbrig sieht allenfalls die äußere Ummantelung aus.  Kicher

Hochreines Kupfer verwenden viele Lautsprecherkabelhersteller, nach den eigenen Angaben jedenfalls. Eigentlich können nur die besonders dicke Isolierung und/oder die Stecker den Unterschied ausmachen. 

Letztendlich ist das aber alles egal, solange dieses Kabel bei den meisten Verwendern klangliche Vorteile bringt.  Cool



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
Zitieren
#38
(22.10.2026, 07:40)ProgNose schrieb: Silbrig sieht allenfalls die äußere Ummantelung aus.  Kicher

Hochreines Kupfer verwenden viele Lautsprecherkabelhersteller, nach den eigenen Angaben jedenfalls. Eigentlich können nur die besonders dicke Isolierung und/oder die Stecker den Unterschied ausmachen. 

Letztendlich ist das aber alles egal, solange dieses Kabel bei den meisten Verwendern klangliche Vorteile bringt.  Cool

Inzwischen hab ich nochmal mit Martin geschwätzt, welcher mit dem Verkaufsleiter von Transmedia gesprochen hatte - dem Herrn Kippers oder Küppers -
die Kabel sind tatsächlich nicht versilbert, wie ich das von anderen Herstellern kenne -  sondern direkt unter das Kupfer wurde Silber mit hereingemischt.

So was hab ich nun auch noch nicht gehört, ich kenne das nur als "Überzug" vom Kupfer, wie von Oehlbach, Via Blue, Monitor, Rembus und anderen.

Egal, heute geht wohl auch meine 5 Meter Leine und Cinch auf den Weg.

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
Zitieren
#39
(22.10.2026, 10:02)Kellerkind schrieb: Inzwischen hab ich nochmal mit Martin geschwätzt, welcher mit dem Verkaufsleiter von Transmedia gesprochen hatte - dem Herrn Kippers oder Küppers -
die Kabel sind tatsächlich nicht versilbert, wie ich das von anderen Herstellern kenne -  sondern direkt unter das Kupfer wurde Silber mit hereingemischt.

So was hab ich nun auch noch nicht gehört, ich kenne das nur als "Überzug" vom Kupfer, wie von Oehlbach, Via Blue, Monitor, Rembus und anderen.

Egal, heute geht wohl auch meine 5 Meter Leine und Cinch auf den Weg.

Wink

Ach das ist ja interessant und scheint für industrielle Anwendungen nicht unüblich zu sein, weil neben der verbesserten Leitfähigkeit durch die Beimischung von Silber auch eine höhere Temperaturstabilität des Kupfers erreicht wird. Letzteres dürfte bei Lautsprecherkabeln einen eher untergeordnete Rolle spielen, aber die verbesserte Leitfähigkeit könnte die Erklärung liefern, warum dieses Kabel klanglich so abräumt. Die richtige Mischung macht’s  [Bild: lightbulb.png]



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
Zitieren
#40
Hallo Werner,

Soweit ich erkennen kann entspricht der Aufbau eigentlich genau dem was man nach der technischen Zeichnung vermuten würde.
Nix spezielles, nur jede Menge Isolierung drumherum.
Wenn die Isolierung zwischen den Leitern aus vorwiegend Luft als theoretisch bestem Dielektrikum bestehen würde (wie bei den Air Kabeln von ViaBlue) könnte ich es ja noch verstehen. Da sehe ich aber um die Leiter jeweils eine recht dicke Isolierung und hauptsächlich mehrere Isolierungen um das eigentliche Kabel drumherum. 
Aber vielleicht wirkt das ja dämpfend gegen Mikrofonieeffekte oder was auch immer.

Entweder der Hersteller hat sich dabei aus klanglicher Sicht wirklich was gedacht oder es war einfach das Ziel ein möglichst beeindruckend aussehendes Kabel herzustellen.

Liebe Grüße 
Manfred

PS: der Beitrag hat sich mit Werners Beitrag oben überschnitten. Aber die Erklärung mit dem beigefügten Silber widerspricht der Beschreibung wo ja von einer Versilberung wegen Skineffekt die Rede ist.
Die KI meint auch , dass das SC in der Bezeichnung OCC SC normalerweise für Single Crystal steht.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste