An den mission bin ich durch Umwege gekommen.
Angefangen hat das mit der HiFi Reise eines Kumpels, der wieder mal der Meinung war Streaming reicht ihm ja als alleinige digitale Quelle.
Er hatte zu dem Zeitpunkt wiederholt den CD Player in seiner Kette abgeschafft und diesen durch einen BlueNote Streamer mit Netzteilupgrade ersetzt.
Als ich mal wieder auf seiner Couch saß hörten wir uns so durch das Qoubuz Angebot.
Aus der Musik Bibliothek des unter uns HiFi Bekloppten sehr beliebten Streaming Dienstes fischte ich von Yann Tiersen das Stück „Drowned Girl“ heraus – welches ich schon vor 20 Jahren immer gerne zu Testzwecken verwendet hatte.
In diesem Titel hört man am Anfang den knarzenden Bootskörpers eines Segelschiffes nach vorne und hinten wiegen. Bei guten Anlagen hatte ich immer das Gefühl man regelrecht in das Schiff hineinsehen und man kann schon fast das sich durch den Seegang windende Holz riechen.
Über den BlueNote Streamer tönte das klanglich ursprünglich echt gut klingende Stück erschreckend zweidimensional und dünn. Als Verfechter der physikalischen Tonträger konnte ich das gehörte Schrecken nicht auf sich beruhen lassen und bin ein paar Tage später mit der Original CD und meinem kleinen SMSL Player als Quelle zum neuerlichen Vergleich angetrabt.
Letztenendes konnte mein kleiner SMSL CD Spieler an meinem AD 1865 NOS DAC den Quobuz Stream schon deutlich abhängen. Die bereits erwähnte Tiefenstaffelung war über die CD Zuspielung sofort nachvollziehbar. Allerdings merkte man dann doch daß der SMSL PL100 am NOS DAC dann doch hier und da etwas blechern spielte. Besonders deutlich kam dies bei Vergleichen mit dem Tascam CD 200 zu Tage, den ich ja ebenfalls seit Jahren besitze und von diesem Profi Gerät verwendet als CD Transport immer noch sehr angetan bin.
Auf den Mission 778CDT ist dann mein Kumpel gestossen, der nach dem „Yann Tiersen“ Zwischenfall schließlich doch realisierte daß er bei der Wahl des digitalen Quellmaterials nicht seinem Streaminganbieter ausgeliefert sein möchte.
Bei der Auswahl des CD Players wollte er diesmal einen reinen Transport haben, hier gibt es ja inzwischen wieder einige preislich bezahlbare Angebote wie etwa von Cambridge den CXC.
Als interessantes Feature des Mission stach der temperaturkompensierte Taktgenerator (TCXO) heraus der als Masterclock dient. Das liess dann doch auf sehr gute Jitterwerte hoffen und gab einen entscheidenden Impuls zum Kauf des mission.
Als wir den mission bei mir im Keller verglichen hatten wir neben den Tascam noch einen weiteren Vergleichskandidaten nämlich einen klassischen Philips CD 160 zur Verfügung.
Ich hatte diesen in meiner allgemeinen TDA 1541 Hysterie zugelegt, die durch den HiFi YouTuber Iammad und seinen Advanced MADness entfacht wurde.
Der Philips wurde von seinem Vorbesitzer etwas restauriert – die Elkos wurden erneuert und von mir hatte die Schublade einen neuen Riemen bekommen.
Der direkte Vergleich der o.g. CD Player am gleichen DAC brachten dann doch einige sehr deutliche Unterschiede zu Tage, die wir zumindest meinten zu hören.
Der Philips legte einen recht fülligen Bass vor mit damit einhergehenden durchaus charmanten sehr warmen Mitten, bei Feindynamik und in den Höhen ging dem alten Holländer aber schon deutlich die Luft aus.
Der Tascam CD 200 war diesbezüglich schon deutlich besser, der Bass war konturierter Feindynamik wie auch Grobdynamik war besser wahrnehmbar.
Allerdings kam auch zu Tage, daß im Gegensatz zum Philips der Tascam die Stimmen deutlich schlanker in den Raum stellte.
Im Nachhinein konnte ich aber auch feststellen daß der CD 200 deutlich auf die Standfläche reagiert. Ich habe die kleinen Standüße aus relativ harten Gummi durch großflächige weiche Gummiklebe Pads ersetzt und den CD 200 auf ein Ikea Apititlig Brett gestellt.
Der Player wurde durch diese Maßnahmen etwas „wärmer“ im Klang. Resonanzmindernde Maßnahmen bringen also doch etwas auch bei digitalen Quellen – besonders wenn das Gerät (wie es beim Tascam der Fall ist) in einem dünnen Blechgehäuse ohne wirksame Bedämpfung steckt.
Diese Problematik hat der mission schon deutlich besser gelöst – das Gehäuse wirkt im Vergleich zum Tascam wie auch dem Philips sehr massiv, kein Bömmeln beim Tippen auf das dicke Blech des mission und für eine ordentliche Entkopplung vom Untergrund sorgen große und wertige Standfüße aus weichem Gummi.
Also beste physische Voraussetzungen für die klangliche Performance des Mission Transports ? Eindeutig JA.
Beim direkten Vergleich mit seinen Kontrahenten fiel sofort der genau auf dem Punkt spielende Bass auf.
Der jederzeit sauber dosiert Tiefton - knackig und nie zu fett oder zu dünn - spielte dem Timing der Musik zusätzlich noch deutlich in die Karten.
Das nächste Thema welches der 778CDT wirklich gut meisterte war die Tiefenstaffelung – man kann richtig gut in den Raum hören. Besonders auffällig bei der Eingangs erwähnten Bootsszene der Yann Tiersen CD. Ich meinte die Schichten der Musik besser wahrnehmen zu können.
Musiker die eher im Hintergrund agieren und das Geschehen eher umrahmen werden vom Mission mit Respekt behandelt.
Backgroundsänger oder Bassisten werden nicht nur angedeutet sondern kann in deren eigenen Spielweise und Charakter auch gefolgt werden. Ich finde oft schade, weil diese Musiker oft im großen und Ganzen der Bandkulisse untergehen, aber wenn man genau hinhört ihre eigene Melodie spielen und damit die musikalische Gesamtperformance bereichern und nicht nur unterstützen.
Der Hochton wirkte auf mich in zuerst etwas abgemildert, der digitalen Grobkörnigkeit die CD Wiedergabe gerne mal mitbringt wirkt der 778 entgegen.
Die Höhen waren dabei aber nicht weniger detailliert sondern unangestrengter und natürlicher.
Ich kann mir natürlich auch vorstellen daß die Unterschiede bei einem anderen DAC deutlich geringer ausfallen könnten, daher ist das was ich meinte zu hören natürlich nicht 1:1 auf andere Ketten übertragbar.
Ich hege die Vermutung daß evtl. mein AD 1865 China NOS DAC in Hinblick auf die verwendete Quelle besonders empfindlich sein könnte.
Angefangen hat das mit der HiFi Reise eines Kumpels, der wieder mal der Meinung war Streaming reicht ihm ja als alleinige digitale Quelle.
Er hatte zu dem Zeitpunkt wiederholt den CD Player in seiner Kette abgeschafft und diesen durch einen BlueNote Streamer mit Netzteilupgrade ersetzt.
Als ich mal wieder auf seiner Couch saß hörten wir uns so durch das Qoubuz Angebot.
Aus der Musik Bibliothek des unter uns HiFi Bekloppten sehr beliebten Streaming Dienstes fischte ich von Yann Tiersen das Stück „Drowned Girl“ heraus – welches ich schon vor 20 Jahren immer gerne zu Testzwecken verwendet hatte.
In diesem Titel hört man am Anfang den knarzenden Bootskörpers eines Segelschiffes nach vorne und hinten wiegen. Bei guten Anlagen hatte ich immer das Gefühl man regelrecht in das Schiff hineinsehen und man kann schon fast das sich durch den Seegang windende Holz riechen.
Über den BlueNote Streamer tönte das klanglich ursprünglich echt gut klingende Stück erschreckend zweidimensional und dünn. Als Verfechter der physikalischen Tonträger konnte ich das gehörte Schrecken nicht auf sich beruhen lassen und bin ein paar Tage später mit der Original CD und meinem kleinen SMSL Player als Quelle zum neuerlichen Vergleich angetrabt.
Letztenendes konnte mein kleiner SMSL CD Spieler an meinem AD 1865 NOS DAC den Quobuz Stream schon deutlich abhängen. Die bereits erwähnte Tiefenstaffelung war über die CD Zuspielung sofort nachvollziehbar. Allerdings merkte man dann doch daß der SMSL PL100 am NOS DAC dann doch hier und da etwas blechern spielte. Besonders deutlich kam dies bei Vergleichen mit dem Tascam CD 200 zu Tage, den ich ja ebenfalls seit Jahren besitze und von diesem Profi Gerät verwendet als CD Transport immer noch sehr angetan bin.
Auf den Mission 778CDT ist dann mein Kumpel gestossen, der nach dem „Yann Tiersen“ Zwischenfall schließlich doch realisierte daß er bei der Wahl des digitalen Quellmaterials nicht seinem Streaminganbieter ausgeliefert sein möchte.
Bei der Auswahl des CD Players wollte er diesmal einen reinen Transport haben, hier gibt es ja inzwischen wieder einige preislich bezahlbare Angebote wie etwa von Cambridge den CXC.
Als interessantes Feature des Mission stach der temperaturkompensierte Taktgenerator (TCXO) heraus der als Masterclock dient. Das liess dann doch auf sehr gute Jitterwerte hoffen und gab einen entscheidenden Impuls zum Kauf des mission.
Als wir den mission bei mir im Keller verglichen hatten wir neben den Tascam noch einen weiteren Vergleichskandidaten nämlich einen klassischen Philips CD 160 zur Verfügung.
Ich hatte diesen in meiner allgemeinen TDA 1541 Hysterie zugelegt, die durch den HiFi YouTuber Iammad und seinen Advanced MADness entfacht wurde.
Der Philips wurde von seinem Vorbesitzer etwas restauriert – die Elkos wurden erneuert und von mir hatte die Schublade einen neuen Riemen bekommen.
Der direkte Vergleich der o.g. CD Player am gleichen DAC brachten dann doch einige sehr deutliche Unterschiede zu Tage, die wir zumindest meinten zu hören.
Der Philips legte einen recht fülligen Bass vor mit damit einhergehenden durchaus charmanten sehr warmen Mitten, bei Feindynamik und in den Höhen ging dem alten Holländer aber schon deutlich die Luft aus.
Der Tascam CD 200 war diesbezüglich schon deutlich besser, der Bass war konturierter Feindynamik wie auch Grobdynamik war besser wahrnehmbar.
Allerdings kam auch zu Tage, daß im Gegensatz zum Philips der Tascam die Stimmen deutlich schlanker in den Raum stellte.
Im Nachhinein konnte ich aber auch feststellen daß der CD 200 deutlich auf die Standfläche reagiert. Ich habe die kleinen Standüße aus relativ harten Gummi durch großflächige weiche Gummiklebe Pads ersetzt und den CD 200 auf ein Ikea Apititlig Brett gestellt.
Der Player wurde durch diese Maßnahmen etwas „wärmer“ im Klang. Resonanzmindernde Maßnahmen bringen also doch etwas auch bei digitalen Quellen – besonders wenn das Gerät (wie es beim Tascam der Fall ist) in einem dünnen Blechgehäuse ohne wirksame Bedämpfung steckt.
Diese Problematik hat der mission schon deutlich besser gelöst – das Gehäuse wirkt im Vergleich zum Tascam wie auch dem Philips sehr massiv, kein Bömmeln beim Tippen auf das dicke Blech des mission und für eine ordentliche Entkopplung vom Untergrund sorgen große und wertige Standfüße aus weichem Gummi.
Also beste physische Voraussetzungen für die klangliche Performance des Mission Transports ? Eindeutig JA.
Beim direkten Vergleich mit seinen Kontrahenten fiel sofort der genau auf dem Punkt spielende Bass auf.
Der jederzeit sauber dosiert Tiefton - knackig und nie zu fett oder zu dünn - spielte dem Timing der Musik zusätzlich noch deutlich in die Karten.
Das nächste Thema welches der 778CDT wirklich gut meisterte war die Tiefenstaffelung – man kann richtig gut in den Raum hören. Besonders auffällig bei der Eingangs erwähnten Bootsszene der Yann Tiersen CD. Ich meinte die Schichten der Musik besser wahrnehmen zu können.
Musiker die eher im Hintergrund agieren und das Geschehen eher umrahmen werden vom Mission mit Respekt behandelt.
Backgroundsänger oder Bassisten werden nicht nur angedeutet sondern kann in deren eigenen Spielweise und Charakter auch gefolgt werden. Ich finde oft schade, weil diese Musiker oft im großen und Ganzen der Bandkulisse untergehen, aber wenn man genau hinhört ihre eigene Melodie spielen und damit die musikalische Gesamtperformance bereichern und nicht nur unterstützen.
Der Hochton wirkte auf mich in zuerst etwas abgemildert, der digitalen Grobkörnigkeit die CD Wiedergabe gerne mal mitbringt wirkt der 778 entgegen.
Die Höhen waren dabei aber nicht weniger detailliert sondern unangestrengter und natürlicher.
Ich kann mir natürlich auch vorstellen daß die Unterschiede bei einem anderen DAC deutlich geringer ausfallen könnten, daher ist das was ich meinte zu hören natürlich nicht 1:1 auf andere Ketten übertragbar.
Ich hege die Vermutung daß evtl. mein AD 1865 China NOS DAC in Hinblick auf die verwendete Quelle besonders empfindlich sein könnte.
- ich meinte zu hören -

