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Nutzt jemand den TDA 1541 (a)?
#1
Auf der Suche nach "bezahlbaren" und ggf. erweiterbaren HIFI bin ich auf den guten alten TDA 1541 a gestoßen.

Für die, die das Ding nicht kennen:
16 Bit D/A Wandler der Mitte der 80er Jahre erschienen ist. 

Dieser wird als besonders "Analog" klingend beschrieben.

Also in China eine Kiste geordert.

Für etwas über 200 Euro bekommt man einen D/A Wandler mit Koax, USB und Lichtwellenleiter Anschluss.
Das alles in einen recht kompakten Aluminium Gehäuse. 
Aufgrund des Preises ist dort kein Original TDA verbaut (Der kostet alleine schon 150 Euro) aber der "Ersatztyp" macht auch eine gute Arbeit.

Nach 2 Wochen "Einbrennen" ist der kleine Kasten klanglich schon ganz ordentlich. 

Ok, es ist kein High End in dem Sinne. An den Audionet Art kommt er nicht ran. Hat dafür aber seinen ganz eigenen Charm. 

Das schönste an der Sache... ich hab was zu Basteln :-).

Bei Interesse kann ich mein "Basteln" gerne Fototechnisch dokumentieren. 

Ein anpassen der Ausgangskondensatoren hat einen guten Sprung gebracht. Als nächstes steht eine Röhrenkoppelstufe auf der Liste.
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#2
Den letzten hatte ich ca. 1992 in Betrieb, steckte  im Teac VRDS 10 Urversion.
Hab diese Wandlerchips als problematisch in Erinnerung, so kam es, und das stand damals auch im Testbericht der Stereo 
bei extrem leisen Pegeln wenn ein Lied ausgeblendet wurde, was damals Mode war -
zu Spratzlern, da das Signal verkrümelte.

Ich war heilfroh, wo ich das Ding wieder los war.

Wink
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#3
Danke für Rückmeldung..

Ich bin froh das ich ihn hab. 

Der zaubert ein richtig schönes Klangbild ohne das beschriebene Spratzeln.

Ich hab ja den Wiim Ultra und auch ein Bluesound Note konnte ich (über Koax) testen. 

Beide kommen nicht (mal ansatzweise) an den lebendigen, raumfüllenden und klaren Klang des TDA ran.

Ok... beides nicht state of the art. Aber auch nicht das einfachste was es gibt. 

 

 Sp
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#4
Hallo Andi !
Im allgemeinen Iammad Hype um den TDA1541 habe ich mir einen restaurierten Philips CD160 gegönnt.
   

Er hatte neben neuer Kondensatoren einen schicken Nanocamp Riemen erhalten.
   

Und ja er spielt schön musikalisch und analog, gegen meine beiden China Röhrenwandler mit dem AD1865, kann er nicht ganz hinschmecken, aber trotzdem über weite Strecken sehr gut mithalten.

[Bild: attachment.php?aid=5098]

Über Deinen 1541er Wandler würde ich sehr gerne mehr erfahren  Smile

Schöne Grüße Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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#5
Hallo Thomas, 

klar das der nicht mit den modernen mithalten kann. 

Er hat einen Charme, den ich bei vielen modernen Geräten vermisse.

Der erste Umbau war der Ausgangskondensator. Diese sind nötig. Warum genau übersteigt mein wissen. Irgendwas mit einer Trägerspannung die an Ende wieder gefiltert werden muss.

Der im Original verbaute ist meiner Meinung nach nicht der Hochwertigste. Da gute in einer kleinen Bauform die da rein passen sau teuer sind. Erstmal mit einen MKP gebrückt .

   

Roter Pfeil die Original verbauten, grüner Pfeil die neuen (zusätzlich).

Im nächsten Zug waren die 16 Kondensatoren der "Bit" dran.


So sah es ursprünglich aus.

   

100 nf sind lt. Datenblatt empfohlen. Ab 600 nf ändert sich wohl nichts mehr. Ich hab 470 nf eingesetzt. 

   

Als nächstes kommt einen Röhrenausgangsstufe dazu. Dazu muss erst das Gehäuse angepasst werden. 

Die Geschichte geht weiter.


Ach ja, im Vergleich zu vor dem Umbau hat sich die Räumlichkeit verbessert (Stabiler und sauberer prositioniert) und der Bass hat an Energie zugenommen. 

Es klingt, wie ich finde, unangestrengter und Fluffiger.
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#6
Es geht weiter.

Die Röhre ist in Betrieb. 

Da der TDA wohl eine angepasste Ausgangsstufe hat, hab ich das Signal vor den Chinch Buchsen abgegriffen und wieder in die Original Buchsen zurück geschickt.

Ein 2tes Gehäuse geordert, gibt es leider nur in Silber, muss noch gelackt werden.

Den Deckel ausgeschnitten damit die Kabel durchpassen. 

   

Und den kleinen Trafo auch da eingebaut.

Sieht etwas bescheiden aus :-) 

   

Klanglich, obwohl "nur" die Röhre an den Ausgang angeschlossen wurde, hat sich denoch einiges getan.

Das Klangbild wird nun noch unbeschwerter und leichtfüssiger. Ich denke als nächstes sind die Operationsverstärker dran.

It goes on ....
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#7
Hallo Andi,
vielen Dank für Deine interessanten Fortschrittsmeldungen des 1541er Projektes. 
Ein bisserl Röhre im Ausgangsbereich kann meiner Meinung nach einer digitalen Quelle sowieso nie schaden.  Big Grin

Eine Bitte : Kannst du von der DAC Platine mal ein Foto machen in dem man die komplette Platine sehen kann ?

Vielen Dank 

Lieber Gruß Thomas
-  ich meinte zu hören -  
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#8
Werde ich die Tage, wenn das obere Gehäuse lackiert wird machen.
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#9
Hallo Andi

Die Ausgangskondensatoren sind dazu da, DC (Gleichstrom) auszukoppeln. Ohne diese würden deine Tieftöner beim Einschalten ein Stück vor oder zurück wandern, und dort verharren, aber weiterhin Musik machen. Dessen Qualität bestimmt wesentlich den Klang, da das Signal dort durch geht. Den Wert nicht verkleinern ! 
Schau einfach mal in sehr teure Röhrengeräte, dort siehst du, sie haben hochwertigste Typen verbaut. Ein guter, bezahlbarer Ansatz wäre zb ein Mundorf Supreme, dieser "klingt" sehr ausgewogen. Mit Silber-Typen gehts mehr in die luftige, offene Spielweise. Mit Ölpapier mehr zum "Sound der 80er". 
In deinem Zusatzboard mit Röhren sind ebenfalls derlei Kondis, die sollte man ebenso tauschen.

Gruß
Stephan
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#10
Danke für den Hinweis.
Da dort 22uf verbaut sind, hatte ich bisher ein Platz Problem.
Mit dem Gehäuse Aufbau ist wieder Platz da.

Ja die 4 gelben kondis am Röhrensockel. stehen nach lack.. opamps und Ausgangs kondensatoren auf der Todo Liste.
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