24.02.2026, 14:27
Hallo liebe Mitleser,
ich habe die LittleBig Endstufen seit gestern in Benutzung.
Meine Eindrücke:
Super verpackt: ist vielleicht nicht so relevant, will ich aber nicht unerwähnt lassen. Die passgenaue Kartonage ist ja das erste, was man sieht.
Die Haptik der LittleBig gefällt mir sehr. Alles ist sehr genau gearbeitet: die Schrauben in der Front perfekt eingelassen. Sollte es sowas wie Anfassqualität geben - hier an den Monos kann man sie nachfühlen. Nichts wackelt, klappert oder hat an irgendeiner Stelle Luft.
Ich bin kein Freund von schwarzen Geräten. Die matte Front lässt die Endstufen aber edel aussehen. Die Kühlrippen lockern m.E. die Optik gelungen auf.
Mein Highlight: die Kippschalter. Das trifft genau mein Geschmack. Ein sattes Klack beim Betätigen - macht Laune. Finde ich wirklich schön, dass diese Art von Schalter verbaut wurde und nicht diese langweiligen, runden Druckknöpfe.
Bei den Lautsprecherterminals kenne ich mich nicht aus - keine Ahnung, ob es da was wertigeres gibt und ob das überhaupt nötig ist.
Meine Bananas passen rein, nichts rutscht.
***
Zu Beginn: es rauscht nichts, brummt nichts, null, nada, niente.
Nach ca. Std. Betrieb werden die Blöcke wärmer (kaum Handwarm?).
Ich habe verschiedene Lautsprecher angeschlossen.
Am eindrucksvollsten fand ich die "Wirkung" der LittleBig an meinen uralt-Lautsprechern mit schlechtem Wirkungsgrad (IMF).
Die Endstufen bringen die auf Trab, die wirken wie andere Lautsprecher. Da ist plötzlich mehr Bewegung drin - als wären sie aufgewacht.
Ich höre von allem mehr und es klingt genauer bzw. mit mehr Impact. Man liest ja manchmal von "die machen mehr Druck". Ich glaube nun zu verstehen, was damit gemeint ist.
An Klipsch beweisen die LittleBigs hervorragende Kontrolle. Die können im Bass schon mal ungenau rüberkommen.
Der Tiefton erscheint mir souveräner, ohne langweilig zu sein. Die Klipsch zeigt mit den Endstufen mehr Kontur und Nuancen im Tiefton - schön, gefällt mir.
Die Klipsch haben einen guten Wirkungsgrad - mit den LittleBig geht da reichlich die Post ab. Und das funktioniert gut.
Ich höre ja eher leise, über 70dB ist selten. Mit den LittleBig war ich wiederkehrend versucht, die Lautstärke aufzudrehen. Auch der Bass ist super unter Kontrolle!
Ich meine mehr Dynamik wahrzunehmen. Je nach Musik natürlich. Das klappt auch bei niedrigeren Pegeln ausgezeichnet.
Mittlerweile höre ich wieder meistens mit den Cabasse Clipper.
Und auch die profitieren von den LittleBig. Der Bass hat sich seit einigen Wochen wieder eingewobbelt - klingt wie es soll.
Die Qualitäten der LittleBigs scheinen bei den Klipsch mehr durchzuschlagen - mein Eindruck nach zwei Tagen. Das "livehaftige" liegt wohl mehr der Klipsch in den Genen. Da ist dann einfach nur noch Musik und alles rund. Werner nutzt oft den Ausdruck "die Musik flutet" das Zimmer. Das ist mit der Klipsch-LittleBig-Kombi für mich erstmalig auch in angenehmer Weise hörbar.
Die Clipper ist da noch deutlich genauer - Hoch-Mittelton ist ja ihre Stärke: sie ist da sehr offen, präsent und detailliert.
Mit den Makroaudio Endstufen kommt da wirklich mehr rüber. Ich würde jetzt nicht sagen, dass die Cabasse jetzt die Musik "seziert" oder sowas.
Sondern die Details sind jeweils für sich mehr auf den Punkt. Es wirkt alles genauer: es wirkt, als wäre jeder Teil der Musik klar umrissen, plastisch passt wohl am besten.
Abschließend kann ich für mich selbst sagen, dass die LittleBig schön klingen: es klingt nicht anstrengend, ich kann auch nicht sagen, dass irgendwas überbetont ist. Gleichzeitig ist da eine gewisse Agilität im Spiel. Sie lösen schon sehr gut auf. Beim ein oder anderen Jazz-Song mit Saxophon oder Trompete konnte das auch etwas im Ohr zwicken. Im Hochton werden feine Töne sehr gut wiedergegeben - sind da mehr Details differenzierter heraushörbar? Ich meine ja.
Ich weiß jetzt nicht, ob die Testendstufen eingespielt wurden oder eingespielte Bauteile eingesetzt wurden.
Im Analog-Forum wurde ja sowas berichtet, dass die LittleBig durchaus Zeit benötigen. Ich werde die LittleBigs am Ende der Woche einpacken und voraussichtlich am Montag weiterschicken. Bin gespannt, ob sich bis dahin etwas ändert oder weiterentwickelt.
Zuletzt stöpselte ich an meinen Sansui zurück. Ich bin mir nicht sicher (wegen Psychoakustik, Einbildung, ich weiß ja was gerade spielt), aber vielleicht klingt das etwas langweiliger (?) oder weniger differenziert (?) oder weniger dynamisch (?) oder weniger involvierend (?). Irgendwas ist jedenfalls anders, weniger schön.
Ich danke dem Forum fürs Vorstellen der LittleBigs und für die Möglichkeit diese zu Hause zu testen.
Schönes Hobby.
VG
Christoph
ich habe die LittleBig Endstufen seit gestern in Benutzung.
Meine Eindrücke:
Super verpackt: ist vielleicht nicht so relevant, will ich aber nicht unerwähnt lassen. Die passgenaue Kartonage ist ja das erste, was man sieht.
Die Haptik der LittleBig gefällt mir sehr. Alles ist sehr genau gearbeitet: die Schrauben in der Front perfekt eingelassen. Sollte es sowas wie Anfassqualität geben - hier an den Monos kann man sie nachfühlen. Nichts wackelt, klappert oder hat an irgendeiner Stelle Luft.
Ich bin kein Freund von schwarzen Geräten. Die matte Front lässt die Endstufen aber edel aussehen. Die Kühlrippen lockern m.E. die Optik gelungen auf.
Mein Highlight: die Kippschalter. Das trifft genau mein Geschmack. Ein sattes Klack beim Betätigen - macht Laune. Finde ich wirklich schön, dass diese Art von Schalter verbaut wurde und nicht diese langweiligen, runden Druckknöpfe.
Bei den Lautsprecherterminals kenne ich mich nicht aus - keine Ahnung, ob es da was wertigeres gibt und ob das überhaupt nötig ist.
Meine Bananas passen rein, nichts rutscht.
***
Zu Beginn: es rauscht nichts, brummt nichts, null, nada, niente.
Nach ca. Std. Betrieb werden die Blöcke wärmer (kaum Handwarm?).
Ich habe verschiedene Lautsprecher angeschlossen.
Am eindrucksvollsten fand ich die "Wirkung" der LittleBig an meinen uralt-Lautsprechern mit schlechtem Wirkungsgrad (IMF).
Die Endstufen bringen die auf Trab, die wirken wie andere Lautsprecher. Da ist plötzlich mehr Bewegung drin - als wären sie aufgewacht.
Ich höre von allem mehr und es klingt genauer bzw. mit mehr Impact. Man liest ja manchmal von "die machen mehr Druck". Ich glaube nun zu verstehen, was damit gemeint ist.
An Klipsch beweisen die LittleBigs hervorragende Kontrolle. Die können im Bass schon mal ungenau rüberkommen.
Der Tiefton erscheint mir souveräner, ohne langweilig zu sein. Die Klipsch zeigt mit den Endstufen mehr Kontur und Nuancen im Tiefton - schön, gefällt mir.
Die Klipsch haben einen guten Wirkungsgrad - mit den LittleBig geht da reichlich die Post ab. Und das funktioniert gut.
Ich höre ja eher leise, über 70dB ist selten. Mit den LittleBig war ich wiederkehrend versucht, die Lautstärke aufzudrehen. Auch der Bass ist super unter Kontrolle!
Ich meine mehr Dynamik wahrzunehmen. Je nach Musik natürlich. Das klappt auch bei niedrigeren Pegeln ausgezeichnet.
Mittlerweile höre ich wieder meistens mit den Cabasse Clipper.
Und auch die profitieren von den LittleBig. Der Bass hat sich seit einigen Wochen wieder eingewobbelt - klingt wie es soll.
Die Qualitäten der LittleBigs scheinen bei den Klipsch mehr durchzuschlagen - mein Eindruck nach zwei Tagen. Das "livehaftige" liegt wohl mehr der Klipsch in den Genen. Da ist dann einfach nur noch Musik und alles rund. Werner nutzt oft den Ausdruck "die Musik flutet" das Zimmer. Das ist mit der Klipsch-LittleBig-Kombi für mich erstmalig auch in angenehmer Weise hörbar.
Die Clipper ist da noch deutlich genauer - Hoch-Mittelton ist ja ihre Stärke: sie ist da sehr offen, präsent und detailliert.
Mit den Makroaudio Endstufen kommt da wirklich mehr rüber. Ich würde jetzt nicht sagen, dass die Cabasse jetzt die Musik "seziert" oder sowas.
Sondern die Details sind jeweils für sich mehr auf den Punkt. Es wirkt alles genauer: es wirkt, als wäre jeder Teil der Musik klar umrissen, plastisch passt wohl am besten.
Abschließend kann ich für mich selbst sagen, dass die LittleBig schön klingen: es klingt nicht anstrengend, ich kann auch nicht sagen, dass irgendwas überbetont ist. Gleichzeitig ist da eine gewisse Agilität im Spiel. Sie lösen schon sehr gut auf. Beim ein oder anderen Jazz-Song mit Saxophon oder Trompete konnte das auch etwas im Ohr zwicken. Im Hochton werden feine Töne sehr gut wiedergegeben - sind da mehr Details differenzierter heraushörbar? Ich meine ja.
Ich weiß jetzt nicht, ob die Testendstufen eingespielt wurden oder eingespielte Bauteile eingesetzt wurden.
Im Analog-Forum wurde ja sowas berichtet, dass die LittleBig durchaus Zeit benötigen. Ich werde die LittleBigs am Ende der Woche einpacken und voraussichtlich am Montag weiterschicken. Bin gespannt, ob sich bis dahin etwas ändert oder weiterentwickelt.
Zuletzt stöpselte ich an meinen Sansui zurück. Ich bin mir nicht sicher (wegen Psychoakustik, Einbildung, ich weiß ja was gerade spielt), aber vielleicht klingt das etwas langweiliger (?) oder weniger differenziert (?) oder weniger dynamisch (?) oder weniger involvierend (?). Irgendwas ist jedenfalls anders, weniger schön.
Ich danke dem Forum fürs Vorstellen der LittleBigs und für die Möglichkeit diese zu Hause zu testen.
Schönes Hobby.
VG
Christoph


