Gestern, 14:33
(Gestern, 12:32)E-8 schrieb:(03.04.2025, 20:50)mannitheear schrieb: Und leise gehört stimmen auch die Verhältnisse nicht, durch die Hörkurven werden die tiefen Töne viel zu leise wahrgenommen.
…
Lärm oder mit viel klirr wiedergegebene Musik sind nach meiner Beobachtung viel schädlicher für das Gehör als wenn man mal mit einer guten Anlage ordentlich aufdreht.
Ich konnte mal bei Chris Feickert hören, das war zum Schluss auch brutal laut aber ich hatte null Druck oder komisches Gefühl auf den Ohren, für mich ein Indiz dass es ok ist für einen begrenzten Zeitraum.
Viele Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
hier stimme ich dir zu!
Hatte auch versäumt, den Aspekt der physiologischen Entzerrung bei niedrigen Pegeln als Conditio sine qua non zu erwähnen.
Und auch völlig richtig: saubere Klänge dürfen ruhig einmal mit ordentlichem Schalldruck ans Ohr gebracht werden, ohne daß gleich ein Hörschaden zu befürchten wäre.
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Gruß Eberhard
Nachtrag: mir ist gerade bewußt geworden, daß wir ja sehr unterschiedlich hören. Du meist im Nahfeld stereophon, ich von weiterer Entfernung (aber auch sehr gerne im Nahbereich) zu i.d.R. einem einzelnen Lautsprecher. Vielleicht irre ich, aber ich könnte mir vorstellen, daß das Hören von Phantomschallquellen zu einer anderen Wahrnehmung führt als man dies bei einer einzelnen Schallquelle erlebt.
Nur eine vage Vermutung…
Als Junge von vielleicht 12 Jahren hab ich irgendwie ein altes Radiochassis gehabt und das an irgendein einfaches Gerät, wahrscheinlich dem Plattenspieler meiner Mutter der nur so einen Deckellautsprecher hatte angeschlossen. Das war dann höchstwahrscheinlich immer noch kein Stereo, aber 2 Lautsprecher eröffneten trotzdem eine ganz andere Klangwahrnehmung, der Klang schwebte plötzlich im Raum und kam nicht nur aus einer bestimmten Richtung aus einer Kiste. Das alte Röhrenradio bot so eine ähnliche Wahrnehmung auch, aber nur wenn man ganz dicht davor saß.
Vermutlich ist das individuell wie man Phantomschallquellen empfindet, so ähnlich wie Kopfhörer womit
ich auch keine Probleme von wegen in-Kopf-Lokalisierung habe.