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Moin zusammen,
meine Erfahrung ist, es kommt ganz auf die Präsentation der Musik an. Dies gilt für Live- als auch für Heimmusik. Wenn die Anlage gut abgestimmt ist, kommt mir die recht hohe Lautstärke gar nicht so laut vor. D.h. ich empfinde die Lautstärke noch als angenehm.
Insbesondere an großen Live Konzerten habe ich keinen Spaß mehr, wobei ich grundsätzlich die Atmosphäre (Stimmung mit Gleichgesinnten) mag. Das letzte Depeche Mode Konzert, Open air mit 50 tausend Menschen, war für mich klanglich eine Katastrophe. Obwohl guter Platz, mittig hinter dem „Soundmaster“. Nur ein Höllenlärm und mit Ohrstöpsel und Alkohol ertragbar. Hingegen freue ich mich auf kleine Konzerte die meist von Amateuren recht unkonventionell aber ordentlich präsentiert werden. Das läuft auch nicht leise ab, aber für mich und meine Frau noch durchaus angenehm.
Grüße Michael
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(Gestern, 09:08)Adaptor schrieb: Moin zusammen,
meine Erfahrung ist, es kommt ganz auf die Präsentation der Musik an. Dies gilt für Live- als auch für Heimmusik. Wenn die Anlage gut abgestimmt ist, kommt mir die recht hohe Lautstärke gar nicht so laut vor. D.h. ich empfinde die Lautstärke noch als angenehm.
Insbesondere an großen Live Konzerten habe ich keinen Spaß mehr, wobei ich grundsätzlich die Atmosphäre (Stimmung mit Gleichgesinnten) mag. Das letzte Depeche Mode Konzert, Open air mit 50 tausend Menschen, war für mich klanglich eine Katastrophe. Obwohl guter Platz, mittig hinter dem „Soundmaster“. Nur ein Höllenlärm und mit Ohrstöpsel und Alkohol ertragbar. Hingegen freue ich mich auf kleine Konzerte die meist von Amateuren recht unkonventionell aber ordentlich präsentiert werden. Das läuft auch nicht leise ab, aber für mich und meine Frau noch durchaus angenehm.
Grüße Michael
Hallo Michael,
Depeche Mode live 2023 im Frankfurter Waldstadion: eine absolute Katastrophe. Totaler Matschsound, laut aber mies - wenn ich die Songs nicht alle kennen würde hätte ich Schwierigkeiten gehabt überhaupt zu erkennen was sie gerade gespielt haben.
Dagegen ist der PA-Sound vor der großen und der kleinen Open Air-Stage auf der Zappanale ein Hochgenuss. Selbst bei Crimson ProjeCKt war alles klar und sauber, obwohl deren brachiale Wall of Sound einen weggeblasen hat. Geht doch.
Nach Depeche Mode hatte ich hinterher Ohrenpfeifen. Nie wieder.
„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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Sorry für OT - das gehört eigentlich in einen anderen Faden.
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@ Kellerkind
Moin Werner , erstmal wird nicht DIR die Ohrenschadenkarte vorgehalten , sondern es wird ganz normal drauf hingewiesen , das bei Hörgewohnheiten wie deinen nun einmal auch die Gefahr sich beispielsweise einen Hörsturz einzufangen einfach größer ist .
Du argumentierst dagegen , wie ein Kettenraucher der Krebswarnungen abtut weil ein Helmut Schmidt oder Jopi Hesters schließlich auch mit rauchen alt geworden sind , so mancher Hochleistungssportler , der nie ne Kippe angefasst hat , dagegen mit 40 an Krebs verstirbt .
Das Argument viele Musiker zu kennen , die nicht betroffen sind , geht dabei aber sowas von nach hinten los , weil dem gegenüber steht , das Tinnitus und Hörschaden absolute Volkskrankheiten bei Musikern sind , Phil Collins sollte dir als prominentes , aktuelles Beispiel wohl geläufig sein .
Hier gehts aber gar nicht darum dir ins Gewissen zu reden , dir was madig zu machen oder dich zu maßregeln , sowas ist Quatsch und steht einem hier gar nicht zu . Andererseits könntest du einem durchaus den Gefallen tun , dich nicht als Maßstab der Normalität für klangliches Hörempfinden darzustellen .
Ich hab in über 40 Jahren dieses Hobbys ganz ehrlich keinen kennengelernt , der nach eigenem Bekunden derart oft mit derart hohen Pegeln zu Hause hört .
Und da war auch so mancher Musiker dabei
Anderen aber Angst vor diesen Lautsprechern zu unterstellen , weil sie deren Hörfähigkeiten übersteigen ist nun doch ziemlicher Unsinn .
Auch deine "Pegelfestigkeit" ist zum Gutteil wie bei jedem anderen Menschen einfach Gewohnheit , die sich eingebürgert hat aus persönlichen Vorlieben heraus und weil die Gewohnheiten bei DIR eben nicht zu bleibenden Schäden geführt haben .
Bei mir und geschätzt 95 % aller anderen Musikhörer liegt das Pegelniveau durch die Hörgewohnheiten eben mehr oder weniger niedriger , auch die Lebensumstände tragen da ja nun zu bei . In Mietwohnungen dürften deine Hörgewohnheiten recht schnell für ziemlichen Ärger sorgen
Aber was solls , in Foren wie diesem sind wohl alle ein bisschen Gaga , du halt ein bisschen mehr .
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Hallo Klaus,
das mit dem Rauchen war ein gutes Beispiel von dir, eine meiner Schwestern verstarb deswegen 1996 mit 44 Jahren an Lungenkrebs, andere in meiner family sind steinalt geworden - ich habs mir vor 25 Jahren abgewöhnt.
Mein Vater war Kettenraucher, da ging fast ne Stange Peer 100 am Tag drauf - verstorben ist er früh - mit 57 - aber an einem Hirntumor, mit der Lunge hatte der gar nix.
Im Prinzip erzählen wir dasselbe und denken es auch - rollen es nur andersrum auf
Phil Collins hatte ich glaube ich gestern selbst als Beispiel erwähnt.
Übrigens, ich kenne ja hunderte Leute aus dem Hifi Hobby - über 90 % von denen leiden an Tinnitus, wenige davon trauen sich das in Foren zu schreiben. Und das sind bis auf ein paar Ausnahmen alles Leisehörer.
Einige tragen mittlerweile Hörgeräte, wie der Ludwig ausm KK Forum.
Evtl. interessiert dich da auch der Ohrgesundheitsthread im Forum:
https://betreutes-hoeren.de/Forum/showth...gesundheit
Bei der Vestlyd sage ich nur ganz klar - beachtet die Werbung und youtube Videos von Klubben - besser kann man nicht beschreiben, wo die Stärken liegen und was man damit erreichen kann.
Ich hab da voll im Profil gelegen, leider gingen die Boxen hier weit weiter runter im Bass , wie der Hersteller angibt, sonst hätte ich das Buch damit zugeklappt in meinem 22 qm schwer bedämpften Lauthörzimmer.
Leider tust du mich immer noch als reinen Lauthörer sehen, der sich dauernd die Kante gibt -
das ist nicht so, hab ich schon dutzende Male erklärt und strengt mich an.
Nur in diesem Zimmer - will ich so hören - an meinen anderen Anlagen und in den anderen Zimmern nicht -
die Räume müßte ich komplett umwurschteln.
Ich brauche einfach einen Raum im Haus , wo ich ein paar Stunden am Tag die Kuh fliegen lassen kann.
Den Rest des Tages höre ich auf Zimmerlautstärke, abends beispielsweise 5 Stunden mit meiner Frau vorm TV im Wohnzimmer mit Max Regalboxen.
Ich glaube kaum, daß wir da über 60 db kommen, allenfalls, wenn ne Actionszene lauter wird.
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!
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(03.04.2025, 20:50)mannitheear schrieb: Und leise gehört stimmen auch die Verhältnisse nicht, durch die Hörkurven werden die tiefen Töne viel zu leise wahrgenommen.
…
Lärm oder mit viel klirr wiedergegebene Musik sind nach meiner Beobachtung viel schädlicher für das Gehör als wenn man mal mit einer guten Anlage ordentlich aufdreht.
Ich konnte mal bei Chris Feickert hören, das war zum Schluss auch brutal laut aber ich hatte null Druck oder komisches Gefühl auf den Ohren, für mich ein Indiz dass es ok ist für einen begrenzten Zeitraum.
Viele Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
hier stimme ich dir zu!
Hatte auch versäumt, den Aspekt der physiologischen Entzerrung bei niedrigen Pegeln als Conditio sine qua non zu erwähnen.
Und auch völlig richtig: saubere Klänge dürfen ruhig einmal mit ordentlichem Schalldruck ans Ohr gebracht werden, ohne daß gleich ein Hörschaden zu befürchten wäre.
Gruß Eberhard
Nachtrag: mir ist gerade bewußt geworden, daß wir ja sehr unterschiedlich hören. Du meist im Nahfeld stereophon, ich von weiterer Entfernung (aber auch sehr gerne im Nahbereich) zu i.d.R. einem einzelnen Lautsprecher. Vielleicht irre ich, aber ich könnte mir vorstellen, daß das Hören von Phantomschallquellen zu einer anderen Wahrnehmung führt als man dies bei einer einzelnen Schallquelle erlebt.
Nur eine vage Vermutung…
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(Gestern, 09:36)ProgNose schrieb: (Gestern, 09:08)Adaptor schrieb: Moin zusammen,
meine Erfahrung ist, es kommt ganz auf die Präsentation der Musik an. Dies gilt für Live- als auch für Heimmusik. Wenn die Anlage gut abgestimmt ist, kommt mir die recht hohe Lautstärke gar nicht so laut vor. D.h. ich empfinde die Lautstärke noch als angenehm.
Insbesondere an großen Live Konzerten habe ich keinen Spaß mehr, wobei ich grundsätzlich die Atmosphäre (Stimmung mit Gleichgesinnten) mag. Das letzte Depeche Mode Konzert, Open air mit 50 tausend Menschen, war für mich klanglich eine Katastrophe. Obwohl guter Platz, mittig hinter dem „Soundmaster“. Nur ein Höllenlärm und mit Ohrstöpsel und Alkohol ertragbar. Hingegen freue ich mich auf kleine Konzerte die meist von Amateuren recht unkonventionell aber ordentlich präsentiert werden. Das läuft auch nicht leise ab, aber für mich und meine Frau noch durchaus angenehm.
Grüße Michael
Hallo Michael,
Depeche Mode live 2023 im Frankfurter Waldstadion: eine absolute Katastrophe. Totaler Matschsound, laut aber mies - wenn ich die Songs nicht alle kennen würde hätte ich Schwierigkeiten gehabt überhaupt zu erkennen was sie gerade gespielt haben.
Dagegen ist der PA-Sound vor der großen und der kleinen Open Air-Stage auf der Zappanale ein Hochgenuss. Selbst bei Crimson ProjeCKt war alles klar und sauber, obwohl deren brachiale Wall of Sound einen weggeblasen hat. Geht doch.
Nach Depeche Mode hatte ich hinterher Ohrenpfeifen. Nie wieder.
Ja Tom, das war wirklich eine Katastrophe. Meine Frau und ich hatten uns so darauf gefreut und noch dazu teure Karten ne Ewigkeit vorher gekauft! Eine echte Enttäuschung. Verwundert haben mich aber auch Feedbacks aus dem Bekanntenkreis von sogenannten hardcore Fan Boys and Girls. Da war alles super.
Wir HiFi Spinner sind halt verwöhnt, muss ich mir aber auch beim Thema Lebensmittel anhören. Da gibt es Parallelen zum HiFi. Wir gehen in Deutschland deshalb nur sehr selten essen, da bestenfalls nur guter Durchschnitt zu recht hohen Preisen bzw. Sterneküche zu völlig abgehobenen Preisen. In Italien und Frankreich sieht da die Sache viel positiver aus und nur aus reiner Leidenschaft kocht da auch niemand.
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(Gestern, 12:42)Adaptor schrieb: (Gestern, 09:36)ProgNose schrieb: (Gestern, 09:08)Adaptor schrieb: Moin zusammen,
meine Erfahrung ist, es kommt ganz auf die Präsentation der Musik an. Dies gilt für Live- als auch für Heimmusik. Wenn die Anlage gut abgestimmt ist, kommt mir die recht hohe Lautstärke gar nicht so laut vor. Hallo Michael,
Depeche Mode live 2023 im Frankfurter Waldstadion: eine absolute Katastrophe. Totaler Matschsound, laut aber mies - wenn ich die Songs nicht alle kennen würde hätte ich Schwierigkeiten gehabt überhaupt zu erkennen was sie gerade gespielt haben.
Dagegen ist der PA-Sound vor der großen und der kleinen Open Air-Stage auf der Zappanale ein Hochgenuss. Selbst bei Crimson ProjeCKt war alles klar und sauber, obwohl deren brachiale Wall of Sound einen weggeblasen hat. Geht doch.
Nach Depeche Mode hatte ich hinterher Ohrenpfeifen. Nie wieder.
Ja Tom, das war wirklich eine Katastrophe. Meine Frau und ich hatten uns so darauf gefreut und noch dazu teure Karten ne Ewigkeit vorher gekauft! Eine echte Enttäuschung. Verwundert haben mich aber auch Feedbacks aus dem Bekanntenkreis von sogenannten hardcore Fan Boys and Girls. Da war alles super. 
Wir HiFi Spinner sind halt verwöhnt, muss ich mir aber auch beim Thema Lebensmittel anhören. Da gibt es Parallelen zum HiFi. Wir gehen in Deutschland deshalb nur sehr selten essen, da bestenfalls nur guter Durchschnitt zu recht hohen Preisen bzw. Sterneküche zu völlig abgehobenen Preisen. In Italien und Frankreich sieht da die Sache viel positiver aus und nur aus reiner Leidenschaft kocht da auch niemand.
Japp, Michael, genau so habe ich das auch empfunden: um mich herum schienen die meisten Leute überglücklich zu sein - ich vermute wahrscheinlich nur aus dem Gefühl heraus, ihren Idolen von DM so nahe sein. Mich und meine Frau hat der schlechte Sound ziemlich abgetörnt.
Es könnte tatsächlich an der Vermutung eine Menge dran sein, dass der Klang bei jedem von uns Boxenludern zu Hause besser als live ist. Um damit wieder die Kurve zur Vestlyd zu kriegen: damit scheint die verzerrungsfreie Wiedergabe von Livekonzertmitschnitten in Originallautstärke zu Hause tatsächlich möglich zu sein. Wenn der Raum mitmacht. Die Thivan Eros machen mir bis 80 dB Spaß, ab 90 dB sind sie beeindruckend, aber auf Dauer will ich nicht so laut hören, weil dann der Raum zu limitieren beginnt. Muss ich aber auch nicht, denn auch 60 - 70 dB reichen mir voll zum Genusshören.
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Kellerkind schrieb :
Leider tust du mich immer noch als reinen Lauthörer sehen, der sich dauernd die Kante gibt -
das ist nicht so, hab ich schon dutzende Male erklärt und strengt mich an.
Zitat Ende
Mea culpa , maxima mea culpa , die Dutzende von Malen müssen in den gefühlt Hunderten von Malen wo du ausgiebig beschreibst wie dir alles um
die Ohren fetzt , deine Kellerwände bröckeln und du vom Sound ins Sofa geprügelt wirst , ein wenig untergegangen sein .
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(Gestern, 10:58)NordicWoodArt schrieb: Das Argument viele Musiker zu kennen , die nicht betroffen sind , geht dabei aber sowas von nach hinten los , weil dem gegenüber steht , das Tinnitus und Hörschaden absolute Volkskrankheiten bei Musikern sind , Phil Collins sollte dir als prominentes , aktuelles Beispiel wohl geläufig sein . Hallo Klaus,
ohja ich kann da auch ein Lied davon singen, seit einem Freiluft Konzert (wirkte dadurch nicht so laut für mich) in Bamberg hab ich einen kleinen Schaden abbekommen.
Der Drummer hatte auf sein Becken gedroschen wie ein Geisteskranker seit dem leichter Tinnitus links.
Unter Profi Musikern gibts da einige - wie z.B. Jeff Beck oder auch Steve Lukather die mit Gehörverlust zu kämpfen haben bzw. im Falle Jeff Beck inzwischen leider hatten.
Grüße
Thomas
- ich meinte zu hören -
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