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Weltpremiere Röhrenvorstufe Makroaudio Proxium Pre
#61
Hallo Freunde,

heute waren das Umrüstset der Proxium Pre von Röhre auf Halbleiter in der Post.

Der Umbau war ein Klacks, wie bei der Proxium V 2 ist es ein Kinderspiel das Gehäuse zu öffnen und wieder zu verschließen, da alle Schrauben und Bohrungen perfekt passen und man nichts verbiegen muß, echt klasse. Zumal das Gehäuse kein Dünnblech ist, wie bei den Pop Pulses, sondern schon eine vertrauenserweckende Dicke aufweist.

Ich machte einige Bilder für euch -  man muß wirklich nur Umstecken und das ist nicht schwerer, als ein Batteriewechsel in der Taschenlampe.


[Bild: 75th6jlh.jpg]


[Bild: mwgk69va.jpg]


[Bild: nxtfcl2g.jpg]


Was mir aufgefallen ist, die Proxium Pre verfügt wohl wie die Proxium V 2 über einen internen Netzfilter an der Eingangsbuchse und von dort geht es auf ein 12 Volt Schaltnetzteil  für die Speisung der Steuerung  und wahrscheins dem Volume Board, ich bin kein Techniker und Eugen ist in wohl verdienten  Urlaub, den kann ich heute nicht fragen.

[Bild: 2jct8tsn.jpg]


[Bild: wtytcsh5.jpg]


[Bild: 77nkipoa.jpg]


[Bild: ol2e5tpt.jpg]

Hier die Steckseite eines Halbleitermoduls, hat der Eugen prima gelöst mit dem Korpus, der sich prima handhaben läßt:

[Bild: 5cfpvkc8.jpg]


[Bild: aazuwd3x.jpg]

[Bild: vw4dhjua.jpg]

Also, ich kann noch keinen gescheiten Hörbericht abgeben, weil das noch nicht eingespielt ist und ich nicht weiß ob und was sich da noch verändert -
mein Wasserstand ist derzeit: Für mich spielt das nochmal schwärzer, druckvoller, ausgeglichener und präziser.

Vor allem der Bereich von 2-6 khz ist ein Traum derzeit !

Die Röhren wuselten hier regelrecht , insbesondere, wenn ich sehr laut hörte - das kommt jetzt viel schwärzer und auch etwas präziser und wird tendenziell sanfter.

Nun kommt es auf Raumakustik und verwendete Lautsprecher an, ich selber höre halt mit sehr lebendigen und tendenziell trockenen Hörnern.
Mir kommt das hier nochmal sehr entgegen.

Für mich fühlt sich das "wie mehr PS unter der Haube" an.

Seit ich meine Vor End Kombi nicht mehr auf Via Blue Basen stehen habe, sondern dort, wo früher der Emitter stand - Endstufe aufm Boden und Vorstufe im Rack auf ner Gummimatte - wurde es hier bei mir deutlich härter und heller im Präsenzbereich - das mag dem geschuldet sein, daß die Röhren da wesentlich mehr Mikrofonie beim lauten Hören abkriegten -
jetzt tönt es wieder satter und voller und aufdrehen macht wieder mehr Spaß.
Ich mußte damals beim Emitter an der Stelle der Proxium Pre stehend, die Deckelplatte beschweren, da das Acryl bei Bassschägen zu scheppern und rattern anfing - kein Witz.
Ich dachte damals,meine Boxen sind kaputt und suchte mir tagelang den Wolf, bis ich bemerkte, daß es von der Deckelplatte kam.

Soweit meine ersten Impressionen.

Wink
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#62
Hallo Werner,
toll wie du dich reinhängst und versuchst möglichst objektive Klangbeschreibungen abzuliefern. Respekt!!!!
Wäre ich noch "Stereo" unterwegs, hätte ich längst, zumindest versucht, mir die Macromedia Kombi an Land zu ziehen?!
Trotz alledem verfolge ich deine Threads diesbezüglich mit großem Interesse und natürlich auch die anderen Kommentare der Forumsmitglieder!!
LG,

Horst
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#63
Vor Herrn Gurskijs Kreativität ziehe ich den Hut - einfach toll !
Die zahlreichen positiven Berichte machen zusätzlich neugierig. 

Was vielleicht das Portfolio noch abrunden könnte: eine kleinere Proxium 
mit geringerer Leistung. 

Ja, die "kleinere" gibt es als Monoblöcke. 

Aber ein Stereogerät ist manchmal praktischer (weniger Kabel usw.) 
und wirkt optisch zurückhaltender.
Gruß Eberhard
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#64
Wenn wir schon beim Wunschzettelschreiben sind: ich fänd einen Proxium-Vollverstärker klasse. Spart Gehäuse, Kabel und Platz.   Cool



„Information is not knowledge. Knowledge is not wisdom. Wisdom is not truth. Truth is not beauty. Beauty is not love. Love is not music. Music is the best.” (Frank Zappa)
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#65
(02.04.2026, 21:45)ProgNose schrieb: Wenn wir schon beim Wunschzettelschreiben sind: ich fänd einen Proxium-Vollverstärker klasse. Spart Gehäuse, Kabel und Platz.   Cool

Bin ebenfalls Freund von Vollverstärkern. Mit den getrennten Komponenten kannst Du zusehen dass die Eingangs und Ausgangsempfindlichkeiten miteinander harmonieren. Natürlich ist das ein lukrativer Markt und zugleich mehr Spiel und Experimentierzeugs für die Kinder ab 50 aber wie war das doch in der Hochzeit der CD Player - Laufwerk und DAC getrennt. Gibt es noch die Spezies die immer noch CDs über eine Laufwerk + DAC Kombination hört ? Nach Vinyl und Streaming soll ja die CD wieder aus der Versenkung hervortreten.
Gruß
Mustafa
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#66
(02.04.2026, 21:45)ProgNose schrieb: Wenn wir schon beim Wunschzettelschreiben sind: ich fänd einen Proxium-Vollverstärker klasse. Spart Gehäuse, Kabel und Platz.   Cool

Wird wohl alles kommen,

der Vollverstärker ist bereits geplant, daher hat die Proxium V 2 seit ca. letzten Oktober einen neuen Gehäusedeckel erhalten -
der seitliche Öffnungen hat .
In identischen Gehäuse ist nämlich ein Vollvestärker mit innerlich seitlichen Kühlrippen geplant.

Das Problem ist einfach nur die Zeit. Eugen kommt mit der Produktion kaum nach.

Da muß es bald Änderungen geben was den Verkauf anbelangt - ein Mensch kann nicht mehr als 7/7 die Woche arbeiten.

Ich bin ja dankbar, daß jetzt mal die Vorstufe kam - Eugens Kunden drängten lange darauf - er besaß nur ein privates Exemplar, daß er dann letztes Jahr im Vorfeld
einem Stammkunden gab, weil der immer wieder drum bat.

MIt dem Vollverstärker rechne ich persönlich eigentlich nicht vor kommendes Jahr.

Smile
Meine Katze ist schon 10 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis! Big Grin
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#67
(02.04.2026, 23:43)tripath-test schrieb:
(02.04.2026, 21:45)ProgNose schrieb: Wenn wir schon beim Wunschzettelschreiben sind: ich fänd einen Proxium-Vollverstärker klasse. Spart Gehäuse, Kabel und Platz.   Cool

Bin ebenfalls Freund von Vollverstärkern. Mit den getrennten Komponenten kannst Du zusehen dass die Eingangs und Ausgangsempfindlichkeiten miteinander harmonieren. Natürlich ist das ein lukrativer Markt und zugleich mehr Spiel und Experimentierzeugs für die Kinder ab 50 aber wie war das doch in der Hochzeit der CD Player - Laufwerk und DAC getrennt. Gibt es noch die Spezies die immer noch CDs über eine Laufwerk + DAC Kombination hört ? Nach Vinyl und Streaming soll ja die CD wieder aus der Versenkung hervortreten.

Ich höre immer noch mit Laufwerk und Wandler, aber nicht wegen der Spielerei, sondern weil mein Wandler die Raumkorrektur mit übernehmen muß und nicht nur CD s, sondern auch TV usw. bis hin zum PC bedienen soll.

Was ich hingegen frustrierend finde, daß heutige Laptops kein CD Laufwerk mehr integriert haben und man so was extern dran hängen soll.
Deutliches Indiz für das Aussterben von CD.

Keine Ahnung
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#68
(02.04.2026, 21:22)E-8 schrieb: Vor Herrn Gurskijs Kreativität ziehe ich den Hut - einfach toll !
Die zahlreichen positiven Berichte machen zusätzlich neugierig. 

Was vielleicht das Portfolio noch abrunden könnte: eine kleinere Proxium 
mit geringerer Leistung. 

Ja, die "kleinere" gibt es als Monoblöcke. 

Aber ein Stereogerät ist manchmal praktischer (weniger Kabel usw.) 
und wirkt optisch zurückhaltender.

Eugens Traum wäre die Leistung und den Sound der Proxium in kleiner.
Das wird noch Jahre dauern, wenn es überhaupt mal kommt.

Bisher fand er noch keine Möglichkeit das zu realisieren.

Max Krieger "jammerte" mir vor, daß so große Endstufen halt massiv verstärken und die meisten Vorstufen dann leise nicht mehr kanalgleich können -
oder die Lautstärke nicht sinnvoll dosierbar ist, oder die Vorstufen schlichtweg rauschen,

ich kann da in zweierlei Hinsicht beruhigen -

erstens, nimmt man die Proxium Pre - gibts das Problem nicht-
zweitens - nimmt man eine Vorstufe mit üblichen Potis  und will einen großen Regelbereich -
so kann man das Eugen sagen und er gestaltet den Gain schaltbar auf eine passende Größe.

Ich ließ mir meine Little Bigs gar mit 9 db weniger Gain bauen- damit ich nie vor derarten Problemen stehe,
bei meinen Proxiums ist der Gain schaltbar -
da aber der Gain der Proxium eh schon 6 db schwächer ist, als bei den Little Bigs -
und mehr Arbeit auf die Vorstufe abgewälzt wird,
fahre ich meine Proxiums mit dem normalen Werksgain.

All die Problemchen, vor denen einen die Hifi Industrie in der Regel  stehen läßt - so daß viele Leisehörer auf eher "schwache" Endstufen angewiesen sind -
fallen bei einer kleinen Edelmanufaktur wie bei Eugen flach, da er die Sachen so baut, wie er sie selbst gerne als Verbraucher hätte -
und das ist eben selten -
nix vom Zeichenbrett her vermarkten, sondern von der Hörpraxis her.

PS Eberhard, ich brauche noch deine Adresse, du wolltest doch die Littlebigs  ausprobieren.

Smile
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#69
Auch ich ziehe den Hut vor Meister Gurskij,
So ein Gerät nicht nur schaltungstechnisch, sondern in allen Einzelheiten zu entwerfen, die Groß- und Kleinteile ausfindig und passend machen zu lassen und dann selbst zusammenzubauen.....

Eigentlich übermenschlich.
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#70
(Gestern, 14:19)generg schrieb: Auch ich ziehe den Hut vor Meister Gurskij,
So ein Gerät nicht nur schaltungstechnisch, sondern in allen Einzelheiten zu entwerfen, die Groß- und Kleinteile ausfindig und passend machen zu lassen und dann selbst zusammenzubauen.....

Eigentlich übermenschlich.

Genie?!  Idea Knie nieder



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