25.09.2026, 14:11
Ich kopiere euch mal geschwind, was ich heute morgen im Analogforum abließ über die neue Little Big:
Morjen morjen,
ich hab es immer noch nicht fertig gebracht, die neue Little Big über die Thivan S 6 zu hören.
Der Sound ist halt vom fünften auf den sechsten Betriebstag nochmal schöner geworden und ich bin eigentlich gebannt und fasziniert, was da mit der Unison Max 1 geschieht.
Da bleiben bei mir eigentlich keine Wünsche mehr offen, solange ich nicht brutal und mit basslastigen Material pegeln will.
Und genau das macht man eigentlich mit einer Max 1 nicht, die ja speziell für geringe Pegel optimiert wurde von Max Krieger und die ich deswegen im Wohnzimmer so schätzen und lieben gelernt habe.(und meine Frau erst, die von der Vergangenheit 38er Tannoy oder auch Klipsches gewöhnt war, die so richtig amtlich eigentlich nur in Richtung Erdbeben abgingen).
Heute ist nun der siebte Tag, an dem die futschneue Little Big spielt - ich bin happy damit.
GGü. der letzten Version wirkt einfach alles "freundlicher" .
Kurzum - ich lasse die Little Big jetzt erstmal einige Zeit an der Max 1 dran -
die Max Mini gönnt sich derzeit die große Proxium -
und der Emitter ist nun ganz arbeitslos.
Die Thivan S 6 (derzeit ebenfalls mit Proxium V 2 bestückt) kommt aber definitiv auch noch zeitnah in den Genuß der neuen Little Big, es folgen dann noch Klipsch RB 81 MK 2 oder auch eine der letzten Hans Deutsch Kompaktboxen, die in meiner Nachbarschaft von Horst Portscheller (Sound Magic) gebaut und vertrieben wurden.
Bei der Max 1 beschleicht mich das Gefühl, daß die Little Big und die Max 1 sich wahrscheinlich erstmal einen Tag aufeinander "einwobbeln" mußten.
Manchmal ist aber auch der Mensch das letzte Glied in der Kette - und wenn man ständig umstöpselt und analysiert und vergleicht und die Erbsen zählt - ist das ein anderes Erleben und Hören, als wenn man sich an die Hand nehmen und abholen läßt und einfach mal ein paar Tage genießt - ohne dauernd umzustöpseln oder zu schalten, und Einzelergeignisse zu vergleichen.
Mich erinnert das an alte Zeitschriften - da gabs immer so ein Rätsel - wo nebeneinander die vermeintlich gleiche Zeichnung abgebildet war - und kleine Unterschiede versteckt wurden. Da hieß es dann beispielsweise: 10 Dinge weichen ab - suche sie!
Ja, und dann suchte ich mir den Wolf, die ersten Paar Sachen entdeckt man meist gleich - dann wirds schwerer - und was soll ich sagen - der eigentliche Inhalt vom Bild - den kriegt man kaum mit - wohl aber jeden einzelnen Strich oder Farbklecks.
Das ist beim Hören auch nicht anders, wenn man in den Erbsen wühlt und den Flöhen in den Rachen schaut mit ausgefahrener Ohrmuschel.
Es ist halt schon anders, als mit der Proxium - die ich nun seit März an der Max 1 gewöhnt bin.
Aus dem Gedächtnis heraus kann ich aber klar sagen, daß der Unterschied für mich zwischen alter und neuer Little Big gefühlt eher größer ausfällt, als zwischen Proxium V 2 und neuer Little Big.
Dabei gehts nicht um Dynamik und Auflösung, sondern diese neue Freundlichkeit in den Tönen, es klingt einfach ungemein "schön von den Klangfarben" - so wie es sich viele von Röhren wünschen.
Der digitale Fingerabdruck von Stream und CD kommt weniger raus, wie über die alte Little Big, das klingt eher wie eine geile Bandmaschine. Die "alte" Little Big ist mehr direkt und Arbeitswerkzeug gewesen, die neue ist eher auf Genuß getrimmt und relaxen.
Ideal wäre wohl , die Dinger gäbs einfach auch mit vergleichbarer Optik in groß- so daß man auch kritische Boxen mit Höllenpegel und Monstertrafos bedienen kann.
Ich bin wirklich mal gespannt, wie mein Händler Martin mit der neuen Little Big zurecht kommen wird. Ob er sich meiner Meinung anschließt, daß das einfach ein ungeheuer schönes und emotionales Hören ist, bei dem man gar nicht erst das Bedürfnis spürt dauernd lauter zu machen, sondern einfach happy dahinschwebt und in der Mucke badet.
Mich erinnert das an meine Zeit, als ich CD Player verglich und kreuz und quer kaufte.
Damals verkaufte ich meine Esoteric Referenzgeräte - weil mir ein Lector CDP 7 MK 3 Röhrenplayer für ein Bruchteil des Geldes einfach so schöne und angenehme Töne ins Zimmer stellte, daß ich regelrecht süchtig danach wurde und die Kiste gleich 3 Mal bestellte.
Für mich als Musiker und normalerweise in den anderen Räumen Lauthörer - ist die Proxium die passendere Wahl - da kann ich aber nicht für andere sprechen. Im Wohnzimmer hingegen macht die Little Big absolut Sinn für mich.
Die zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht.
Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -
sind aber alles Dinge, die ich derzeit im Wohnzimmer nicht benötige.
Die Little Big ist halt wie sie ist - Lieb mich oder laß es - sagt sie - und zwinkert mir mit den rot leuchtenden Schaltern zu.
Ich lieb sie. Bleiben wird sie, das ist sicher, Und mal hier und mal da spielen und mich bezirzen. Auch wenn die Proxium meine Referenz eines perfekten amps ist, der einfach alles kann.
Ich wünsche euch ein geiles Wochenende!
Morjen morjen,
ich hab es immer noch nicht fertig gebracht, die neue Little Big über die Thivan S 6 zu hören.
Der Sound ist halt vom fünften auf den sechsten Betriebstag nochmal schöner geworden und ich bin eigentlich gebannt und fasziniert, was da mit der Unison Max 1 geschieht.
Da bleiben bei mir eigentlich keine Wünsche mehr offen, solange ich nicht brutal und mit basslastigen Material pegeln will.
Und genau das macht man eigentlich mit einer Max 1 nicht, die ja speziell für geringe Pegel optimiert wurde von Max Krieger und die ich deswegen im Wohnzimmer so schätzen und lieben gelernt habe.(und meine Frau erst, die von der Vergangenheit 38er Tannoy oder auch Klipsches gewöhnt war, die so richtig amtlich eigentlich nur in Richtung Erdbeben abgingen).
Heute ist nun der siebte Tag, an dem die futschneue Little Big spielt - ich bin happy damit.
GGü. der letzten Version wirkt einfach alles "freundlicher" .
Kurzum - ich lasse die Little Big jetzt erstmal einige Zeit an der Max 1 dran -
die Max Mini gönnt sich derzeit die große Proxium -
und der Emitter ist nun ganz arbeitslos.
Die Thivan S 6 (derzeit ebenfalls mit Proxium V 2 bestückt) kommt aber definitiv auch noch zeitnah in den Genuß der neuen Little Big, es folgen dann noch Klipsch RB 81 MK 2 oder auch eine der letzten Hans Deutsch Kompaktboxen, die in meiner Nachbarschaft von Horst Portscheller (Sound Magic) gebaut und vertrieben wurden.
Bei der Max 1 beschleicht mich das Gefühl, daß die Little Big und die Max 1 sich wahrscheinlich erstmal einen Tag aufeinander "einwobbeln" mußten.
Manchmal ist aber auch der Mensch das letzte Glied in der Kette - und wenn man ständig umstöpselt und analysiert und vergleicht und die Erbsen zählt - ist das ein anderes Erleben und Hören, als wenn man sich an die Hand nehmen und abholen läßt und einfach mal ein paar Tage genießt - ohne dauernd umzustöpseln oder zu schalten, und Einzelergeignisse zu vergleichen.
Mich erinnert das an alte Zeitschriften - da gabs immer so ein Rätsel - wo nebeneinander die vermeintlich gleiche Zeichnung abgebildet war - und kleine Unterschiede versteckt wurden. Da hieß es dann beispielsweise: 10 Dinge weichen ab - suche sie!
Ja, und dann suchte ich mir den Wolf, die ersten Paar Sachen entdeckt man meist gleich - dann wirds schwerer - und was soll ich sagen - der eigentliche Inhalt vom Bild - den kriegt man kaum mit - wohl aber jeden einzelnen Strich oder Farbklecks.
Das ist beim Hören auch nicht anders, wenn man in den Erbsen wühlt und den Flöhen in den Rachen schaut mit ausgefahrener Ohrmuschel.
Es ist halt schon anders, als mit der Proxium - die ich nun seit März an der Max 1 gewöhnt bin.
Aus dem Gedächtnis heraus kann ich aber klar sagen, daß der Unterschied für mich zwischen alter und neuer Little Big gefühlt eher größer ausfällt, als zwischen Proxium V 2 und neuer Little Big.
Dabei gehts nicht um Dynamik und Auflösung, sondern diese neue Freundlichkeit in den Tönen, es klingt einfach ungemein "schön von den Klangfarben" - so wie es sich viele von Röhren wünschen.
Der digitale Fingerabdruck von Stream und CD kommt weniger raus, wie über die alte Little Big, das klingt eher wie eine geile Bandmaschine. Die "alte" Little Big ist mehr direkt und Arbeitswerkzeug gewesen, die neue ist eher auf Genuß getrimmt und relaxen.
Ideal wäre wohl , die Dinger gäbs einfach auch mit vergleichbarer Optik in groß- so daß man auch kritische Boxen mit Höllenpegel und Monstertrafos bedienen kann.
Ich bin wirklich mal gespannt, wie mein Händler Martin mit der neuen Little Big zurecht kommen wird. Ob er sich meiner Meinung anschließt, daß das einfach ein ungeheuer schönes und emotionales Hören ist, bei dem man gar nicht erst das Bedürfnis spürt dauernd lauter zu machen, sondern einfach happy dahinschwebt und in der Mucke badet.
Mich erinnert das an meine Zeit, als ich CD Player verglich und kreuz und quer kaufte.
Damals verkaufte ich meine Esoteric Referenzgeräte - weil mir ein Lector CDP 7 MK 3 Röhrenplayer für ein Bruchteil des Geldes einfach so schöne und angenehme Töne ins Zimmer stellte, daß ich regelrecht süchtig danach wurde und die Kiste gleich 3 Mal bestellte.
Für mich als Musiker und normalerweise in den anderen Räumen Lauthörer - ist die Proxium die passendere Wahl - da kann ich aber nicht für andere sprechen. Im Wohnzimmer hingegen macht die Little Big absolut Sinn für mich.
Die zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht.
Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -
sind aber alles Dinge, die ich derzeit im Wohnzimmer nicht benötige.
Die Little Big ist halt wie sie ist - Lieb mich oder laß es - sagt sie - und zwinkert mir mit den rot leuchtenden Schaltern zu.
Ich lieb sie. Bleiben wird sie, das ist sicher, Und mal hier und mal da spielen und mich bezirzen. Auch wenn die Proxium meine Referenz eines perfekten amps ist, der einfach alles kann.
Ich wünsche euch ein geiles Wochenende!
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!


