29.11.2023, 21:28
Hallo Horst,
aus praktischen Gründen habe ich mich vor 30 Jahren intensiver mit KH beschäftigt, die Folge waren 3 Setups:
- Sennheiser HD 580 Jubilee + Brocksieper Earmax OTL Kopfhörerverstärker
- AKG K1000 an der Endstufe
- Stax Gamma Pro und SRM-1 MKII
Nach Umzug hatte ich ein eigenes Hörzimmer und in Folge wurde alles verkauft bis auf den Sennheiser HD 580 Jubilee
Dann war eine Weile Ruhe in dem Bereich bis ich die Gelegenheit bekam, einen anTiTon Hybrid KHV namens enFase zu erwerben. Daran den HD 580 Jubilee angeschlossen - und war geflahst, das klang besser als alle alten Setups.
Dann empfahl mir Paulo, der Mann hinter anTiTon mal einen Beyerdynamic DT880 600 Ohm zu probieren. Diesen kaufte ich gebraucht für unter 100 Euro, hörte damit Keith Jarrett's Köln Concert, war abermals geflasht und hatte danach aber Schwierigkeiten mit dem Sennheiser, der kam mir wie in Watte gepackt vor dagegen.
Das Fieber war wieder ausgebrochen! Ich wollte "mehr" als der DT880 konnte, der mit Sinfonie doch etwas schlank klang etc etc.!
Dann fing ein Freund mit Stax an, ich erinnerte mich dass ich in den 90ern auf der Highend in FFM mal den legendären Stax Omega gehört hatte, damals ein finanziell völlig unerreichbarer Traum. Jedoch, mit Stax Kunstkopfaufnahmen war das mit das Echteste was ich je von Konserve hörte. Das war (fast) wie live!!!
In Folge kamen wieder einige Staxe ins Haus, samt passivem Energizer und Röhren-Treibern von Stax und HighAmp.
Das Ende vom Lied ist nun, daß ich gar nicht soo viel mit Kopfhörern höre und trotzdem ca. 12 "ernsthafte" Kopfhörer hier rumliegen. Trennen mag ich mich aber von keinem, obwohl es "den einen" Favoriten schon gibt, aber z.B. bei Klavier und Kammermusik mag ich den DT880 trotzdem noch lieber als die "Referenz". Uns so weiter und so fort...
@Rainer
Dass das Hören mit KH unnatürlich ist, mag ich nicht für mich überhaupt nicht unterschreiben. Besonders mit "natürlichen" Aufnahmen stellt sich nach einiger Übung eine ziemlich genaue Vorstellung der Bühne ein, die viel beschworene in-Kopf-Lokalisation nehme ich nicht als solche wahr bzw. es stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil höre ich auch meine Lautsprechern eher auf kurze Distanz, so dass fast sich eine Art "großer Kopfhörer" ergibt, denn mir kann die Musik gar nicht nah und direkt genug sein!
Auch im Konzert bevorzuge ich daher jederzeit vordere Plätze und eine direkte Akustik.
LG
Manfred
aus praktischen Gründen habe ich mich vor 30 Jahren intensiver mit KH beschäftigt, die Folge waren 3 Setups:
- Sennheiser HD 580 Jubilee + Brocksieper Earmax OTL Kopfhörerverstärker
- AKG K1000 an der Endstufe
- Stax Gamma Pro und SRM-1 MKII
Nach Umzug hatte ich ein eigenes Hörzimmer und in Folge wurde alles verkauft bis auf den Sennheiser HD 580 Jubilee
Dann war eine Weile Ruhe in dem Bereich bis ich die Gelegenheit bekam, einen anTiTon Hybrid KHV namens enFase zu erwerben. Daran den HD 580 Jubilee angeschlossen - und war geflahst, das klang besser als alle alten Setups.
Dann empfahl mir Paulo, der Mann hinter anTiTon mal einen Beyerdynamic DT880 600 Ohm zu probieren. Diesen kaufte ich gebraucht für unter 100 Euro, hörte damit Keith Jarrett's Köln Concert, war abermals geflasht und hatte danach aber Schwierigkeiten mit dem Sennheiser, der kam mir wie in Watte gepackt vor dagegen.
Das Fieber war wieder ausgebrochen! Ich wollte "mehr" als der DT880 konnte, der mit Sinfonie doch etwas schlank klang etc etc.!
Dann fing ein Freund mit Stax an, ich erinnerte mich dass ich in den 90ern auf der Highend in FFM mal den legendären Stax Omega gehört hatte, damals ein finanziell völlig unerreichbarer Traum. Jedoch, mit Stax Kunstkopfaufnahmen war das mit das Echteste was ich je von Konserve hörte. Das war (fast) wie live!!!
In Folge kamen wieder einige Staxe ins Haus, samt passivem Energizer und Röhren-Treibern von Stax und HighAmp.
Das Ende vom Lied ist nun, daß ich gar nicht soo viel mit Kopfhörern höre und trotzdem ca. 12 "ernsthafte" Kopfhörer hier rumliegen. Trennen mag ich mich aber von keinem, obwohl es "den einen" Favoriten schon gibt, aber z.B. bei Klavier und Kammermusik mag ich den DT880 trotzdem noch lieber als die "Referenz". Uns so weiter und so fort...
@Rainer
Dass das Hören mit KH unnatürlich ist, mag ich nicht für mich überhaupt nicht unterschreiben. Besonders mit "natürlichen" Aufnahmen stellt sich nach einiger Übung eine ziemlich genaue Vorstellung der Bühne ein, die viel beschworene in-Kopf-Lokalisation nehme ich nicht als solche wahr bzw. es stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil höre ich auch meine Lautsprechern eher auf kurze Distanz, so dass fast sich eine Art "großer Kopfhörer" ergibt, denn mir kann die Musik gar nicht nah und direkt genug sein!
Auch im Konzert bevorzuge ich daher jederzeit vordere Plätze und eine direkte Akustik.
LG
Manfred