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Anschluß / Anpassung von MM & MI Systemen
#4
Liebe Nadja,

früher empfand ich es nur als belustigend, dass gerade die Fraktion der alternativen Fakten sich als Praktiker bezeichnete und den Fachleuten jegliche Praxis absprach. Da das aber immer mehr ein immanenter Bestandteil der Argumentationskette der in und von der Gesellschaft Abgehängten geworden ist und zudem dazu führt, das antidemokratische Strömungen am linken und rechten Spektrum gewinnen, wende ich mich als ausgewiesener Demokrat und offener Mensch kategorisch gegen solchen Unsinn.

Fachleute sind übrigens immer auch und gleichzeitig Praktiker.

Auch deshalb wirst Du von mir immer dann ganz klare Richtigstellungen finden, wenn es zu hanebüchen wird und in allen andern Situationen werde ich auch weiterhin Hilfestellung leisten und dazu beitragen, dass man zu dem geschilderten Hörerlebnis auch die passenden Schlüsse ziehen, Erfahrungen verbinden und Lösungen finden kann.

(26.10.2023, 23:16)locomotiv.gt schrieb: Es gab mal extra MI Phono-Stufen. Ziphona war der letzte der dies bewerkstelligte.
Für das MI MS16 & dessen Vorgänger gab es eigens entwickelte Phonopres speziell auf das MS 15/16/17.
Die Induktivität liebt bei 5,6kOhm, die Kapazität 4700pf.

Erneut machst Du den Fehler aus dem sich unterscheidenden Abschlusswiderstand ein technisches Konstruktionsmerkmal zu erklären. Das ist ein grobes Missverständnis auf Deiner Seite und Zeuge fehlenden (Grund-)Verständnisses der Elektronik. Zudem wurde Dir das bereits mehrfach und von verschiedenen Foristen in unterschiedlichen Foren ausführlich erklärt. Es wäre also mehr als hilfreich, wenn das endlich mal verinnerlicht werden und die wiederholte Darstellung derartig groben Unfugs zukünftig einfach ausbleiben würde
  • Eine Phonostufe besteht aus mind. einer Verstärkungsstufe, welche eingangsseitig mindestens passend zur angeschlossenen Last abgeschlossen werden will. 
  • Gleichzeitig kann über den sog. Abschluss auch das Schwingverhalten eines davor geschalteten Wechselspannungsgenerators beeinflusst werden
  • Beeinflusst wird hier (also im Wechselspannungsgenerator) das Schwingverhalten des Generators an sich. Man spricht auch von elektrischer Dämpfung des Generators und das Schwingverhalten, welches man beeinflussen will nennt man Hochtonresonanz
  • Die Hochtonresonanz hat Auswirkung auf den resultierenden also nach der Phonostufe hörbaren Frequenzgang, beeinflusst aber das Frequenzgangverhalten der Phonostufe an sich nicht
  • Mit der elektrischen Bedämpfung wird die Hochtonresonanz nicht eliminiert sondern nur gemildert und im Frequenzband verschoben
  • Ziel ist es diese Hochtonresonanz in einen Bereich außerhalb des Hörspektrums zu verschieben, damit man einen linearen Frequenzgang am Ausgang des Tonabnehmers und dem Eingang der Phonostufe anliegen hat
  • Das Frequenzgangverhalten der Phonostufe separiert/ für sich allein betrachtet bestimmt sich durch die technische Ausführung der Verstärkerstufen und der der Entzerrung sowie durch die technische Auslegung der Ausgangsstufe und der nachfolgenden Eingangsstufe in z.B. einem Vollverstärker oder einer Line-Vorstufe

Es gibt also keine unterschiedlichen Designs für MI, MF und MM. Strenggenommen gibt es auch eigentlich kein anderes Design für MC, da der einzige Unterschied die benötigte höhere Verstärkung darstellt und die entscheidende Funktion (Verstärkung und Entzerrung) technisch grundsätzlich gleich funktioniert und ausgeführt wird.

Was es aber gibt, sind unterschiedliche technische Lösungen die Entzerrung zu bewerkstelligen. Das hat aber nichts mit einem technischen Design, welches ausgerechnet für eine bestimmte Tonabnehmertype benötigt werden würde zu tun.

Keramik-/ Kristall und sog. Piezo oder Strain Gauge Tonabnehmer dagegen benötigen gar keine Entzerrung und deshalb auch keine explizite Phonostufe sondern können direkt an hochohmig (ca. 1M Ohm) abgeschlossenen Hochpegeleingängen betrieben werden. Auch hier dient der Abschlusswiderstand dazu, das Schwingverhalten elektrisch zu bedämpfen und für einen linearen Frequenzgangverlauf zu sorgen

(26.10.2023, 23:16)locomotiv.gt schrieb: Die Ohren geben ein anderes Ergebnis. Nicht ohne Grund gibt es PhonoPre's wo die Kapazität einstellbar ist.

Und wieder sitzt Du einem groben Missverständnis auf. Der Höreindruck mag stimmen, der Grund weshalb der Abschluss einstellbar sein sollte, liegt aber nicht an Deinen Ohren sondern an den technischen Begebenheiten und Zusammenhängen - siehe oben. So wie Du es formulierst ist es also katastrophal falsch dargestellt.
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RE: Anschluß / Anpassung von MM & MI Systemen - von Don_Camillo - 26.10.2023, 22:18
RE: Anschluß / Anpassung von MM & MI Systemen - von Don_Camillo - 27.10.2023, 10:39
RE: Anschluß / Anpassung von MM & MI Systemen - von Don_Camillo - 05.11.2023, 12:46

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