14.10.2026, 08:17
@mannitheear
Hallo Manfred,
ja, da ist sicher was dran. Die alte Multibit-Technik ohne Oversampling und Digitalfilter geht mit älteren und komprimierten Aufnahmen viel gnädiger um. Alles klingt trotz ihrer druckvoll direkten Art weicher, dunkler. Ihr grösster Vorteil ist m.E. die Art wie die Kohärenz der einzelnen Elemente einer Aufnahme ohne Einbußen transportiert wird, flüssig und locker wie ein Plattenspieler. Da wippt der Fuß sofort mit, wie man so sagt.
Auch der Raum wirkt greifbarer, authentischer, schwer zu beschreiben. Bei allen Delta/Sigma Wandlern hatte ich dieses "Kleben" an den Membranen. Der TDA-Wandler löst den Klang vom Lautsprecher ab. Ein sofort hörbarer Effekt.
Modernere Wandler schälen dafür bei guten Records feinste Details und Konturen schärfer heraus, gerade obenrum und kommen auch grobdynamisch mit mehr Wucht zwischen leisesten und lautesten Passagen rüber. Für die Studiotechnik sind sie heute die geeignetere Wahl, keine Frage.
Die KI bringt es ganz treffend rüber:
"In der Praxis gilt daher: Delta-Sigma liefert die kompromisslose, messtechnisch perfekte Wahrheit für die Produktion, während R-2R als audiophile Delikatesse für den reinen Musikgenuss geschätzt wird."
@LowFi
Dein modifizierter SA11-S3 wird wohl nur von wenigen anderen eingeholt und übertroffen werden können. Ein vorbildlicher Aufbau und das Platinenlayout sieht Marantztypisch sehr sauber und dicht gepackt mit kurzen Wegen aus.
Mein kleiner China Wandler soll ja nur mp3 maximal angenehm können.
In den 90ern hatte ich den Pioneer PD-77, ein 10kg Player. Mein damaliger "Guru" meinte, der hinkte seinem Wadia kaum hinterher.
Hier ist ein schlechtes Bild:
![[Bild: Pioneer-PD-77.jpg]](https://i.ibb.co/wNNpWZcL/Pioneer-PD-77.jpg)
Lang ist's her...
Gruß
Rainer
Hallo Manfred,
ja, da ist sicher was dran. Die alte Multibit-Technik ohne Oversampling und Digitalfilter geht mit älteren und komprimierten Aufnahmen viel gnädiger um. Alles klingt trotz ihrer druckvoll direkten Art weicher, dunkler. Ihr grösster Vorteil ist m.E. die Art wie die Kohärenz der einzelnen Elemente einer Aufnahme ohne Einbußen transportiert wird, flüssig und locker wie ein Plattenspieler. Da wippt der Fuß sofort mit, wie man so sagt.

Auch der Raum wirkt greifbarer, authentischer, schwer zu beschreiben. Bei allen Delta/Sigma Wandlern hatte ich dieses "Kleben" an den Membranen. Der TDA-Wandler löst den Klang vom Lautsprecher ab. Ein sofort hörbarer Effekt.
Modernere Wandler schälen dafür bei guten Records feinste Details und Konturen schärfer heraus, gerade obenrum und kommen auch grobdynamisch mit mehr Wucht zwischen leisesten und lautesten Passagen rüber. Für die Studiotechnik sind sie heute die geeignetere Wahl, keine Frage.
Die KI bringt es ganz treffend rüber:
"In der Praxis gilt daher: Delta-Sigma liefert die kompromisslose, messtechnisch perfekte Wahrheit für die Produktion, während R-2R als audiophile Delikatesse für den reinen Musikgenuss geschätzt wird."
@LowFi
Dein modifizierter SA11-S3 wird wohl nur von wenigen anderen eingeholt und übertroffen werden können. Ein vorbildlicher Aufbau und das Platinenlayout sieht Marantztypisch sehr sauber und dicht gepackt mit kurzen Wegen aus.
Mein kleiner China Wandler soll ja nur mp3 maximal angenehm können.
In den 90ern hatte ich den Pioneer PD-77, ein 10kg Player. Mein damaliger "Guru" meinte, der hinkte seinem Wadia kaum hinterher.
Hier ist ein schlechtes Bild:
![[Bild: Pioneer-PD-77.jpg]](https://i.ibb.co/wNNpWZcL/Pioneer-PD-77.jpg)
Lang ist's her...
Gruß
Rainer

