Gestern, 09:45
Da muß man auch mit den Begriffen differenzieren.
Originalgetreu kennt nur, wer das Original gehört hat, also der Ingenieur im Studio oder die Konzertteilnehmer.
"Natürlich" würde ich als völlig subjektiv erachten. Ich verwende "natürlich", wenn mir die Elemente im Klangbild so vorkommen, wie ich natürliche Umgebungsgeräusche wahrnehme. Also wie echt ein Becken oder Stimmen oder Streichinstrumente für mein Empfinden tönen würden. Wieviel das dann mit der ursprünglichen Aufnahme zu tun hat, weiß ich nicht. Da ich viele Instrumente nie original gehört habe, ist deren natürlicher Klang für mich nur eine Vorstellung.
Aber aus den Rückmeldungen von anderen über meine früheren Tuningprojekte, täuscht mich mein Empfinden anscheinend nicht, wie es wohl natürlich klingen mag, obwohl ich es gar nicht weiß.
Etwas paradox, aber wir wissen ja, wie sich Holz, Metall, Fell, Kunststoff usw. anhört.
Gruß
Rainer
@E-8
Da kannst du mir vielleicht beipflichten...
Gerade digitale und komprimierte Aufnahmen, die über X 1Bit Wandler und Op-Amps gelaufen sind haben ein stark beschränktes Oberwellenspektrum im Vergleich zum Original und klingen entsprechend steril und schon unatürlich sauber. Wenn nun die Anlage durch Hinzufügen von harmonischem Klirr die Musik in einer Weise wieder mit Oberwellen anreichert, wie mit SE Röhrenamps z.B., kann das Ergebnis originalgetreuer wirken als die kastrierte Musikdatei selbst.
Gerade feine Neben- und Ausschwinggeräusche im Raum profitieren davon. So kann eine - meßtechnisch gesehen - unperfekte Schaltung fehlende ursprünglich akustische Oberwellen des Originals elektrisch wieder hinzufügen. Und das klingt dann natürlicher als über eine Anlage, die auf minimale Verzerrungen entwickelt wurde.
Originalgetreu kennt nur, wer das Original gehört hat, also der Ingenieur im Studio oder die Konzertteilnehmer.
"Natürlich" würde ich als völlig subjektiv erachten. Ich verwende "natürlich", wenn mir die Elemente im Klangbild so vorkommen, wie ich natürliche Umgebungsgeräusche wahrnehme. Also wie echt ein Becken oder Stimmen oder Streichinstrumente für mein Empfinden tönen würden. Wieviel das dann mit der ursprünglichen Aufnahme zu tun hat, weiß ich nicht. Da ich viele Instrumente nie original gehört habe, ist deren natürlicher Klang für mich nur eine Vorstellung.
Aber aus den Rückmeldungen von anderen über meine früheren Tuningprojekte, täuscht mich mein Empfinden anscheinend nicht, wie es wohl natürlich klingen mag, obwohl ich es gar nicht weiß.

Etwas paradox, aber wir wissen ja, wie sich Holz, Metall, Fell, Kunststoff usw. anhört.
Gruß
Rainer
@E-8
Da kannst du mir vielleicht beipflichten...
Gerade digitale und komprimierte Aufnahmen, die über X 1Bit Wandler und Op-Amps gelaufen sind haben ein stark beschränktes Oberwellenspektrum im Vergleich zum Original und klingen entsprechend steril und schon unatürlich sauber. Wenn nun die Anlage durch Hinzufügen von harmonischem Klirr die Musik in einer Weise wieder mit Oberwellen anreichert, wie mit SE Röhrenamps z.B., kann das Ergebnis originalgetreuer wirken als die kastrierte Musikdatei selbst.
Gerade feine Neben- und Ausschwinggeräusche im Raum profitieren davon. So kann eine - meßtechnisch gesehen - unperfekte Schaltung fehlende ursprünglich akustische Oberwellen des Originals elektrisch wieder hinzufügen. Und das klingt dann natürlicher als über eine Anlage, die auf minimale Verzerrungen entwickelt wurde.

