Gestern, 15:37
- Versuch einer Erläuterung -
Anfang der 80er kam dieser "HighEnd"-Trend auf, demzufolge z.B. bei Verstärkern alles weggelassen werden sollte, was nicht unmittelbar der reinen, linearen Verstärkung mit möglichst hohem Störabstand und minimalem Klirr dient.
Credo war, genau das hören zu können, was die Künstler aufgeführt und wie es der Tonmeister (nach ihren Wünschen?) abgemischt hat. Dieser Herangehensweise bin ich viel später (teils bis heute) in zahlreichen Foren über die Jahre immer wieder begegnet.
Sie scheint auf den ersten Blick durchaus valide.
Nicht ganz unwahrscheinlich ist vielleicht folgende Geschichte:
Der Hifi-begeisterte Musikliebhaber bekommt im Fachhandel eine solche High-End-Kette vorgeführt, wie üblich bei gehobenem Pegel und evtl. mit einer sog. "Referenzaufnahme" - man möchte ja zeigen, daß die Anlage "lifeartig" reproduzieren kann. Das spielt auch ganz mitreißend und wird so oder ähnlich dann erworben.
Nun kommt unverhofft die böse Realität dazwischen:
Daheim mag die liebe Familie oder der Nachbar der Mietswohnung nicht regelmäßig bei gehobenen Pegeln musikalisch zwangsbeglückt werden. Unser Musikfreund muß also leider die meiste Zeit seine Musik auf einer Lautstärke hören, bei welcher die Anlage sehr mau/flach klingt und kann nicht einmal kompensieren, weil ja alles "unnötige" aus dem Signalweg entfernt wurde.
So etwas führt verständlicherweise zu einigem Frust und initiiert wahlweise eine längliche Suche nach der Ursache und einer Lösung oder seltener irgendwann die Aufgabe des Hobbys.
(ich hatte mir damals für längere Zeit ein Röhrenradio ins Wohnzimmer gestellt und mich von dort ausgehend auf meinen eigenen Weg zu wieder echtem Musikgenuß gemacht...).
Nach meiner Wahrnehmung ist das leider in den Foren kein seltenes Thema
Anfang der 80er kam dieser "HighEnd"-Trend auf, demzufolge z.B. bei Verstärkern alles weggelassen werden sollte, was nicht unmittelbar der reinen, linearen Verstärkung mit möglichst hohem Störabstand und minimalem Klirr dient.
Credo war, genau das hören zu können, was die Künstler aufgeführt und wie es der Tonmeister (nach ihren Wünschen?) abgemischt hat. Dieser Herangehensweise bin ich viel später (teils bis heute) in zahlreichen Foren über die Jahre immer wieder begegnet.
Sie scheint auf den ersten Blick durchaus valide.
Nicht ganz unwahrscheinlich ist vielleicht folgende Geschichte:
Der Hifi-begeisterte Musikliebhaber bekommt im Fachhandel eine solche High-End-Kette vorgeführt, wie üblich bei gehobenem Pegel und evtl. mit einer sog. "Referenzaufnahme" - man möchte ja zeigen, daß die Anlage "lifeartig" reproduzieren kann. Das spielt auch ganz mitreißend und wird so oder ähnlich dann erworben.
Nun kommt unverhofft die böse Realität dazwischen:
Daheim mag die liebe Familie oder der Nachbar der Mietswohnung nicht regelmäßig bei gehobenen Pegeln musikalisch zwangsbeglückt werden. Unser Musikfreund muß also leider die meiste Zeit seine Musik auf einer Lautstärke hören, bei welcher die Anlage sehr mau/flach klingt und kann nicht einmal kompensieren, weil ja alles "unnötige" aus dem Signalweg entfernt wurde.
So etwas führt verständlicherweise zu einigem Frust und initiiert wahlweise eine längliche Suche nach der Ursache und einer Lösung oder seltener irgendwann die Aufgabe des Hobbys.
(ich hatte mir damals für längere Zeit ein Röhrenradio ins Wohnzimmer gestellt und mich von dort ausgehend auf meinen eigenen Weg zu wieder echtem Musikgenuß gemacht...).
Nach meiner Wahrnehmung ist das leider in den Foren kein seltenes Thema
Gruß Eberhard

