(Gestern, 19:54)E-8 schrieb: Wie Georg bereits dargestellt hat, läßt sich durch (horizontales) Bi-Amping einiges erreichen; die Röhre muß dann nicht den leistungsfordernden Bassbereich abdecken.
Der Impedanzgang der RF7-II läßt aber erwarten, daß der Röhrenverstärker in jedem Fall gut mit schwankenden Impedanzen zurechtkommen sollte.
Generell sollte man im Auge behalten, daß die RF7 vom Konzept her ihre Besonderheiten aufweist. Die Tiefmitteltöner sind beide parallel geschaltet und die Übernahmefrequenz liegt bei 1800 Hz...
Also würde die kleine Single Ended Röhre bei einem horizontalen Bi Amping nur den Hochtöner ab 1800 Hz bedienen ?
Man darf sich bei Röhren aber nicht täuschen lassen und annehmen daß diese in jeder Lebenslage immer wärmer als Transistoren spielen.
Meiner Erfahrung nach können besonders Röhren im Hochton recht gnadenlos unterwegs sein. Aber jeder wie er mag.
@Kellerkind
Ich könnte mir gut vorstellen daß die Makroaudio Monos an der RF7 Mk. II sehr gut spielen würden. Ist zwar etwas komplett anderes, aber das wäre meines Erachten echt einen Versuch wert. Ich fand diese an einer Tannoy Canterbury extrem musikalisch - fast schon mit Röhrendrive.
Grüße Thomas
- ich meinte zu hören -

