28.09.2026, 06:54
(27.09.2026, 18:31)tripath-test schrieb:(25.09.2026, 14:11)KellerkindDie zusätzliche Killer Wumme einer Proxium brauche ich da eigentlich nicht. schrieb: Vorteil der Proxium ist halt - sie ist obendrein schaltbar von Gegenkopplung, Gain - und in meiner Ausführung auch Bandbreite (Kompensation) und Eingangsimpedanz -
Interessanter Bericht, Danke. Dieses Umschalten auf eine andere Gegenkopplung gabs ja auch bei der Gold Note Endstufe, die Du getestet und für recht gut erklärt hattest. Ich frag mich warum die Möglichkeit der Änderung gewisser Parameter bei anderen Herstellern so gut wie gar nicht angeboten wird. Nicht wenige haben z.B. bei Endstufen das Problem, dass die Vorstufe mit der Endstufe per Se nicht harmonieren will. Wahrscheinlich waren es gerade diese Möglichkeiten beim Emitter dass Du dieser Marke Jahre lang treu geblieben bist.
Morjen Mustafa,
bei Goldnote ist der Dämpfungsfaktor verstellbar, das kam mir an der Klipsch RF 7 MK 2 sehr entgegen, da sie mit weniger DF lockerer und natürlicher klang.
Und ja, den Emittern bin ich nunmehr fast 30 Jahre treu, unter anderem deswegen, weil man extrem viele Dinge einstellen kann- teilweise - wie Kompensation/Bandbreite sogar in vielen einzelnen Stufen. (ich glaube mittlerweile Emitter 1 sind es 5 und 2 sogar 8 Stufen)
Damit passen solche Verstärker bei viel mehr Lautsprechern und für viel mehr Hörgewohnheiten, als fest eingestellte, wo man dann ewig nach der passenden Kette für sucht, oder Klanglotto spielt oder weiterzieht und abhakt.
Die Proxium wurde nach meinem Input noch flexibler gestaltet ab ca. Oktober 2025 - mit insgesamt 16 internen Schaltern.
Da aber außer von 3 Anwendern (darunter ich) diese aufwändige Geschichte - sei es aus Faulheit oder Unwissen - nicht benutzt wurde, hat Eugen das vor einigen Monaten brachial reduziert und nur noch 2 Schalter von außen gesetzt, weil wenige Kunden bereit sind, ein Gerät aufzuschrauben - ganz gegenteilig wie unter Emitter usern üblich.
Nun kann man nur noch den Gain (entscheidend im Zusammenspiel mit Vorstufe und Quellgeräten) und die Gegenkopplung (beeinflußt das Klirrverhalten) auswählen.
Wie gesagt, bei der kleinen Little Big ist dafür leider kein Platz - es war alleine ein Riesenakt für Eugen, die jetzt auch auf 80 Volt Elkos umzustellen, wie die Proxium.
Eugen trickste anderweitig, weil manche Vorstufen - wie die Forenrundreise ergab - anscheinend mit den Little Bigs nicht gut laufen wollten - und erhöhte die Eingangsimpedanz - was nun einen "hellen" Klang an solchen Konstrukten verhindert. Aus dem Gedächtnis ist mir die Soulshine in Erinnerung, wo ein Mann im Analogforum dran nicht zu Potte kam.
Ich kann da gar nicht mitreden, weil ich immer die RME Adi 2 DAC FS nutzte, oder auch die Makroaudio Proxium Pre Vorstufe - und da nie auf Probleme stieß.
Ich bin jedenfalls schwerstens begeistert von der neuen Little Big, die in naher Zukunft auch eine Namensweiterung kriegen wird, evtl. auch eine optische Änderung der Frontplatte, damit die Leute das später problemfrei auseinanderhalten können.
Ich kaufe meine jetzt halt so wie sie ist, ich weiß ja was drin ist und mag da auf keinen Fall warten - bis da vorne evtl. noch ein V 2 steht oder so.
Bin halt sehr pragmatisch aufgestellt im Alter

Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!

