14.09.2026, 08:09
Morjen,
es ist diese Unwiderbringlichkeit, die mir da zusetzt.
War gestern abend aufm Laufband und wollte instinktiv zum Telefon greifen, um Gerd anzurufen und mit ihm zu schwätzen,
für einen kleinen Moment hab ich vergessen, daß er nicht mehr da ist.
Bis mich dann ne Sekunde später wieder die Realität einholte -
ich nutzte gerne meine Zeit auf dem Laufband, um mit ihm zu schwätzen.
Hab auch heute noch ein ganz mulmiges Gefühl.
Ehrlich gesagt kaue ich eigentlich noch an Werner Enges Tod und kann den nicht richtig greifen -
und dann das,
das war heavy für mich.
Ich hoffe sehr die Jungens im Himmel wieder zu sehen.
Mittlerweile sind mir so viele Freunde weggestorben in den letzten Jahren - und auch Verwandte, daß ich mir fast wie ein Almöhi vorkomme.
Und 3 weitere meiner engsten Freunde sind in den letzten Jahren beinahe gestorben -
übrigens auch alle wegen dem Herzen.
Darunter der Mann, mit dem ich zeitlebens Musik machte und der nie was am Herzen hatte. Die anderen beiden ahnten auch nicht,
daß es sie mal mit dem Herzen erwischen könnte.
Ich dachte eigentlich immer, auf Grund meiner gesundheitlichen Odyseen, daß ich mal der erste bin, der geht.
Hab gestern lange mit Martin Dittmeier telefoniert, und ihm das vom Gerd erzählt - Martin war ja auch schon zu Hause beim Gerd und kannte ihn gut,
und der Gerd war auch schon bei Martin.......
er war ähnlich sprachlos, wie ich und wußte gar nicht, daß der Gerd schon so alt war, er hielt ihn für viel jünger.
Es ist und bleibt im wahrsten Sinne des Wortes ein Trauerspiel.
Ich sagte gestern zu Martin: Martin, wenn du irgendwas machen willst und im Hinterkopf hast - tue es, denke nicht groß nach - mach einfach, es kann jeden Tag vorbei sein.
Mit Gerd hatte ich einfach nicht auf dem Zeiger, genauso wenig wie bei meinem damals besten Hifi- Freund Achim, der so megamäßig topfit war und den ich jahrzehntelang beneidete ob seiner körperlichen Konstitution, Kraft und Ausdauer - der dann einfach mit 56 Jahren tot umfiel - auch wegen dem Herzen.
Boah und heute bin ich schon um einiges älter, als Achim es geworden ist.
Letztes Jahr mein Neffe Carsten - Spitzensportler, Athlet, Taucher, Biker - und Hifi Kumpel obendrein - 52 Jahre und weg - extrem aggressiver Krebs.
Oder nicht lange davor meine beiden Baumstämme von Schwäger - ich sah die im Kopf eigentlich mal auf meiner Beerdigung tanzen,
der eine fiel einfach mit Hitzschlag im Freizeithaus um und wurde nie mehr wach, der andere wurde auch von aggressiven Krebs aufgefressen.
Könnte endlos fortfahren, bis hin zu dem Mann, der mir damals viel über Jazz und Saxophon beibrachte und in dessen Tonstudio ich mit meiner Band mal recordete in den 80ern und für den ich jahrelang als Bandroadie den Sound machte - der kam mich immer wieder besuchen, plötzlich nicht mehr - und dann lesen wir - tot.
Die Welt, mit den Menschen, mit denen ich mich früher umgeben habe, gibts nicht mehr.
Selbst meine Lieblingsschwester verließ mich schon 1996, mein Papa 1981 und auch meine Mutter ist schon sehr lange nicht mehr da -
die Spaziergänge mit Schwiegervater samstags fehlen mir auch nach so vielen Jahren noch.
Gerd gehört zweifelsohne zu denen, die mir jetzt schon am meisten fehlen.
Zu der Handvoll Menschen, die ich wirklich gerne bis zum Schluß um mich gehabt hätte, wo so eine innige Bruderliebe da war, ja, er war für mich nicht nur ein Freund,
er war für mich ein Bruder. Als ob hätte ich ihn von Tag 1 an gekannt. Wir brauchten vieles gar nicht aussprechen, wir sahen uns kurz an, das reichte schon.
es ist diese Unwiderbringlichkeit, die mir da zusetzt.
War gestern abend aufm Laufband und wollte instinktiv zum Telefon greifen, um Gerd anzurufen und mit ihm zu schwätzen,
für einen kleinen Moment hab ich vergessen, daß er nicht mehr da ist.
Bis mich dann ne Sekunde später wieder die Realität einholte -
ich nutzte gerne meine Zeit auf dem Laufband, um mit ihm zu schwätzen.
Hab auch heute noch ein ganz mulmiges Gefühl.
Ehrlich gesagt kaue ich eigentlich noch an Werner Enges Tod und kann den nicht richtig greifen -
und dann das,
das war heavy für mich.
Ich hoffe sehr die Jungens im Himmel wieder zu sehen.
Mittlerweile sind mir so viele Freunde weggestorben in den letzten Jahren - und auch Verwandte, daß ich mir fast wie ein Almöhi vorkomme.
Und 3 weitere meiner engsten Freunde sind in den letzten Jahren beinahe gestorben -
übrigens auch alle wegen dem Herzen.
Darunter der Mann, mit dem ich zeitlebens Musik machte und der nie was am Herzen hatte. Die anderen beiden ahnten auch nicht,
daß es sie mal mit dem Herzen erwischen könnte.
Ich dachte eigentlich immer, auf Grund meiner gesundheitlichen Odyseen, daß ich mal der erste bin, der geht.
Hab gestern lange mit Martin Dittmeier telefoniert, und ihm das vom Gerd erzählt - Martin war ja auch schon zu Hause beim Gerd und kannte ihn gut,
und der Gerd war auch schon bei Martin.......
er war ähnlich sprachlos, wie ich und wußte gar nicht, daß der Gerd schon so alt war, er hielt ihn für viel jünger.
Es ist und bleibt im wahrsten Sinne des Wortes ein Trauerspiel.
Ich sagte gestern zu Martin: Martin, wenn du irgendwas machen willst und im Hinterkopf hast - tue es, denke nicht groß nach - mach einfach, es kann jeden Tag vorbei sein.
Mit Gerd hatte ich einfach nicht auf dem Zeiger, genauso wenig wie bei meinem damals besten Hifi- Freund Achim, der so megamäßig topfit war und den ich jahrzehntelang beneidete ob seiner körperlichen Konstitution, Kraft und Ausdauer - der dann einfach mit 56 Jahren tot umfiel - auch wegen dem Herzen.
Boah und heute bin ich schon um einiges älter, als Achim es geworden ist.
Letztes Jahr mein Neffe Carsten - Spitzensportler, Athlet, Taucher, Biker - und Hifi Kumpel obendrein - 52 Jahre und weg - extrem aggressiver Krebs.
Oder nicht lange davor meine beiden Baumstämme von Schwäger - ich sah die im Kopf eigentlich mal auf meiner Beerdigung tanzen,
der eine fiel einfach mit Hitzschlag im Freizeithaus um und wurde nie mehr wach, der andere wurde auch von aggressiven Krebs aufgefressen.
Könnte endlos fortfahren, bis hin zu dem Mann, der mir damals viel über Jazz und Saxophon beibrachte und in dessen Tonstudio ich mit meiner Band mal recordete in den 80ern und für den ich jahrelang als Bandroadie den Sound machte - der kam mich immer wieder besuchen, plötzlich nicht mehr - und dann lesen wir - tot.
Die Welt, mit den Menschen, mit denen ich mich früher umgeben habe, gibts nicht mehr.
Selbst meine Lieblingsschwester verließ mich schon 1996, mein Papa 1981 und auch meine Mutter ist schon sehr lange nicht mehr da -
die Spaziergänge mit Schwiegervater samstags fehlen mir auch nach so vielen Jahren noch.
Gerd gehört zweifelsohne zu denen, die mir jetzt schon am meisten fehlen.
Zu der Handvoll Menschen, die ich wirklich gerne bis zum Schluß um mich gehabt hätte, wo so eine innige Bruderliebe da war, ja, er war für mich nicht nur ein Freund,
er war für mich ein Bruder. Als ob hätte ich ihn von Tag 1 an gekannt. Wir brauchten vieles gar nicht aussprechen, wir sahen uns kurz an, das reichte schon.
Meine Katze ist schon 11 Jahre alt und arbeitet noch analog als Verbrenner auf Milchbasis!

